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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2025

ein gutes Ideenbuch für kreative Inspiration

Jeden Tag kreativ sein
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In „Jeden Tag kreativ sein. Eine Anleitung zum Glück“ stellt die schottische Illustratorin Marion Deuchars eine Vielzahl an kreativen Techniken vor, die sich oft ohne großen Aufwand und Materialeinsatz ...

In „Jeden Tag kreativ sein. Eine Anleitung zum Glück“ stellt die schottische Illustratorin Marion Deuchars eine Vielzahl an kreativen Techniken vor, die sich oft ohne großen Aufwand und Materialeinsatz umsetzen lassen.
Das Cover ist schlicht gestaltet, wodurch der Fokus auf den Titel gelenkt wird. Jeden Tag kreativ sein geht mit den Ideen im Buch sehr gut. Kurz und knapp werden Techniken wie spontanes Zeichnen, Collagen-Gestaltung oder Beobachtungs-Übungen beschrieben, aber auch das Ausprobieren neuer Materialien wie Blumenpinsel oder malen mit der Gießkanne sind dabei. Der Aufbau des Buches ist klar und strukturiert: meist eine Technik pro Doppelseite, wobei immer die Freude am kreativen Gestalten und Wahrnehmen im Vordergrund steht - nach dem Motto „alles kann, nichts muss“. Besonders gut gefällt mir, dass bei vielen Ideen eine kreative Inspiration genannt wird, welche bekannte Künstler die jeweilige Technik auch nutzen.
Das Buch war anders als ich erwartet habe, hat mich dann aber beim Lesen positiv überrascht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es außer im allgemeinen kreativen Gebrauch auch im kunstpädagogischen Bereich als Ideenbuch genutzt werden wird. Ich selbst freue mich schon darauf, das Marmorieren auf Papier auszuprobieren.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Eine absolut bezaubernde Lektüre

Die Katze, die nach Weisheit sucht
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In seiner Erzählung „Die Katze, die nach Weisheit sucht“, schickt James Norbury eine Katze auf dem Weg zu einer alten Kiefer, von der sie sich inneren Frieden und Erkenntnis erhofft. Unterwegs trifft sie ...

In seiner Erzählung „Die Katze, die nach Weisheit sucht“, schickt James Norbury eine Katze auf dem Weg zu einer alten Kiefer, von der sie sich inneren Frieden und Erkenntnis erhofft. Unterwegs trifft sie viele andere Tiere, denen sie mit guten Ratschlägen und Zen Geschichten weiterhilft, um am Ende durch ein kleines Kätzchen zu merken, was ihr selbst gefehlt hat. Der Bucheinband ist sehr hochwertig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was durch das bezaubernde Cover noch unterstrichen wird. Die Illustrationen im Buch sind sehr stimmig, klar und nie überladen. Oft habe ich über den Zeichenstil geschmunzelt, der immer treffend zur Geschichte ist. Die Zen Weisheiten werden entlang der Reise leichtfüßig (wie die Katze selbst) in die Handlung eingebunden und nach jeder neuen Begegnung mit einem anderen Tier habe ich gedacht „stimmt eigentlich“. Es ist eine reine Lesefreude, die Katze zu begleiten und ich weiß, dass ich dieses Buch noch oft zur Hand nehmen und lesen werde. Fazit: Dieses Buch ist nicht nur für Katzenliebhaber, sondern auch für alle, die ab und an einen Ratschlag brauchen, um sich auf sich selbst und ihre eigenen Werte zu besinnen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Eher unspektakulär

Das Geheimnis der Weihnachtstage
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In dem Kriminalroman „Das Geheimnis der Weihnachtstage“ von C.H.B. Kitchin verbringt der junge Börsenmakler Malcom Warren die Feiertage als Gast im Hauses eines seiner Klienten. Er ist auch derjenige, ...

In dem Kriminalroman „Das Geheimnis der Weihnachtstage“ von C.H.B. Kitchin verbringt der junge Börsenmakler Malcom Warren die Feiertage als Gast im Hauses eines seiner Klienten. Er ist auch derjenige, der beide Mordopfer entdeckt und daraufhin beginnt, sich seine eigenen Gedanken zum Tathergang und Mörder zu machen.
Auch wenn ich die klassischen englischen Krimis eigentlich sehr gerne lese, habe ich mich hier sehr schwer getan. Mit dem Protagonisten bin ich nicht warm geworden und die Handlung schleicht eher so dahin, als das Spannung aufgebaut wird. Auch das alles bis ins kleinste Detail beschrieben wird, ist für den Lesefluss nicht förderlich. Das Schlusskapitel - in einem völlig anderen Schreibstil - liest sich, als ob der Autor noch einiges erklären will, was er vorher vergessen hat.
Fazit: eine solide Geschichte, aber statt einer entspannten Weihnachtslektüre eher was für Liebhaber von Krimis aus der Golden Crime Time.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Ein berührendes Buch zum Nachdenken

Jeongmin töpfert das Glück
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„Jeongmin töpfert das Glück“ von der koreanischen Schriftstellerin Yeon Somin erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die ausgebrannt von ihrem Job durch Zufall in einer Töpferwerkstatt landet und dort ...

„Jeongmin töpfert das Glück“ von der koreanischen Schriftstellerin Yeon Somin erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die ausgebrannt von ihrem Job durch Zufall in einer Töpferwerkstatt landet und dort mithilfe des Töpfern und neuer Bekannter wieder Freude im und vorallem am Leben findet.
Das ansprechende Cover punktet auch haptisch, durch die Katze darauf bekommt es von mir natürlich noch einen Sonderpunkt. 🐈‍⬛
Anfangs fand ich die Geschichte etwas oberflächig, denn wie kann es sein, dass Jeongmin so lange in ihrer Wohnung bleiben kann, ohne mal einkaufen zu gehen? Auch der gelegentliche Wechsel in die Gedanken der anderen Figuren ist etwas einlesebedürftig.
Gut gefallen hat mir dagegen die schnörkellose Entwicklung von Jeongmins Lebenseinstellung, die ohne großen Herzschmerz auskommt.
Fazit: Eine schön zu lesende Geschichte, wenn man mit dem eigenen Talent und Kreativität hadert und einen frischen Anstoß braucht, wie das Leben weitergehen soll. Das Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“ (bzw. hier Töpfer) trifft die Quintessenz des Buches sehr gut.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Herrlich schwarzer Humor

May Morrigans mysteriöse Morde
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„May Morrigans mysteriöse Morde“ von Katherine Black punktet bereits mit dem Cover, von dem einen eine gut situierte ältere Damen mit Küchenmesser in der Hand entgegenblickt. Den Untertitel „Eine Buchhändlerin ...

„May Morrigans mysteriöse Morde“ von Katherine Black punktet bereits mit dem Cover, von dem einen eine gut situierte ältere Damen mit Küchenmesser in der Hand entgegenblickt. Den Untertitel „Eine Buchhändlerin greift durch“ finde ich persönlich nicht so passend, da May zwar eine kleine Buchhandlung besitzt, aber selbst dort gar nicht mehr arbeitet.
Neben dem eigentlichen Fall - das Verschwinden eine jungen Mädchens - wird auch nach und nach Mays Geschichte erzählt, die definitiv nicht so beschaulich ist wie man anfangs glaubt. Wie im Klappentext bereits erwähnt wird, räumt May unliebsame Mitmenschen aus dem Weg - für immer. Und das mit einer herrlichen Selbstverständlichkeit, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte.
Was die Handlung so spannend macht, ist das sie aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Immer wenn man denkt, gleich kommt etwas wichtiges, schwenkt die Handlung erstmal zu einer anderen Person. Man rätselt lange mit, wer der Täter sein könnte, was ich für einen guten Krimi immer als wichtig empfinde.

Für Krimi-Leser, die dunklen Humor mögen, ist das Buch absolut empfehlenswert

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