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Veröffentlicht am 29.12.2025

Schöne Fantasywelt

Castle MacLyal
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Mein Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Cover: Wunderschön gestaltet, die Farbgebung ein Hingucker, und es stimmt auf diese wunderschöne Fantasiewelt ein. Ein Buch voller Herausforderungen und magischer Momente.

" Castle Maclyal ...

Mein Fazit: ⭐⭐⭐⭐
Cover: Wunderschön gestaltet, die Farbgebung ein Hingucker, und es stimmt auf diese wunderschöne Fantasiewelt ein. Ein Buch voller Herausforderungen und magischer Momente.

" Castle Maclyal " ist ein Jugendbuch, in dem man in eine Fantasywelt eintauchen soll, in der es magische Wesen gibt , die verzaubern sollen. Leider hat es mich nicht so richtig " verzaubert ", obwohl es eine schöne Geschichte ist. Mia gefällt mir als Charakter sehr gut. Ein typisch 15- jähriges Mädchen: rebellisch, mit einem wunderbaren Charakter, einer ansprechenden Aura, mutig, sympathisch und liebenswert. Mia muss sehr viele Abenteuer bestehen, bevor sie wieder nach Hause kommen wird.
Die Fabelwesen der therapeutischen Schule haben alle Persönlichkeit und wirken auf den Leser magisch, trotz ihrer Defekte … Ein sprechendes Pferd, das sich zu einer reißenden Bestie verwandelt, Werwölfe, die sich bei Vollmond verwandeln, konkurrierende Feenwölfe …

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, die Geschichte spannend aufgebaut und die magische Welt verliert auf keiner Seite ihren Reiz. Die einzige Kritik: Für Fantasy ist mir das Buch zu " nüchtern ", ich hätte mir mehr Magie gewünscht. Ich konnte nicht so mit der Fantasie umgehen, mir fehlte der menschliche Geist und körperliche Wärme. Aber, es ist eine wundervolle Geschichte, die man gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Sehr emotional

Das Wolfsmädchen
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Mein Fazit:
Eines der berührendsten Bücher, das ich bisher über den Krieg gelesen habe. Mir kamen die Tränen beim Lesen und das Herz wurde schwer. Was diese „Wolkinder“ erleiden mussten, ist unbeschreiblich. ...

Mein Fazit:
Eines der berührendsten Bücher, das ich bisher über den Krieg gelesen habe. Mir kamen die Tränen beim Lesen und das Herz wurde schwer. Was diese „Wolkinder“ erleiden mussten, ist unbeschreiblich. Sie lebten in Wäldern aus Angst vor Entdeckung , aßen Reste ,Kadaver, Müll was auf die Straße geworfen wurde, wurden geschlagen wenn sie beim Betteln oder Klauen erwischt wurden, vergewaltigt oder grausam gequält...

Die Geschichte von Ursula Dorn geht unter die Haut. Man ist einfach nur entsetzt und emotional am Ende. Ich werde einige Zeit brauchen, um das Gelesene zu verarbeiten. An Emotionalität kaum zu überbieten und mit so viel Sensibilität und Feingefühl niedergeschrieben. Man kann den Autor nur bewundern, wie er die Geschichte von Ursula dem Leser präsentiert. Es ist schwer, dies in Worte zu fassen, denn ich finde die Tatsachen noch schlimmer als die vom Holocaust. Abgemagerte Frauen, die bis zu 100 Vergewaltigungen über sich ergehen lassen mussten, wobei die Russen mit heruntergelassener Hose Schlange standen, viele wählten den Freitod, Hunde und Katzen, die vor Hunger geschlachtet wurden, Frauen die aufgeschlitzt und ihre Babys getötet wurden … Wo ist in diesem Krieg die Menschlichkeit geblieben? Warum haben die Deutschen diesen armen Kindern nicht geholfen?

Zitat: " Am Morgen des 5. Januar 1946 findet Leni ihre kleinste Schwester Leni tot in ihrem Kinderbettchen. Ihr Bruder Hansi leidet so sehr Hunger, dass er seinen Vater anbettelt: " Papachen, schlag mich doch bitte tot." 20 Tage nach seiner Tochter stirbt auch sein Sohn an Schwäche. Der Vater verkraftet den Tod seiner Liebsten nicht und wählt den Freitod …

Meine Familie sind auch Heimatvertriebene aus Schlesien. Aber niemals haben sie über ihre Erlebnisse gesprochen. Zu schmerzlich und welcher Schaden die Seele genommen hat, kann man nie wieder gutmachen. Man kann nur versuchen, aufzuklären und das Geschehene zu verarbeiten. Ein Buch, das polarisiert, was aufklären soll und für ein gegenseitiges Verständnis und Verzeihen stehen sollte. Nichts für Leser mit schwachen Nerven.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Gegen das Vergessen

Der Jude auf der Pritsche
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Mein Fazit:
" Der Jude auf der Pritsche " ist ein ungewöhnliches Epos, das gegen das Vergessen hilft. Eine so ungewöhnliche Geschichte, die mich sehr berührt und zugleich bewegt hat. Zwei junge Männer, ...

Mein Fazit:
" Der Jude auf der Pritsche " ist ein ungewöhnliches Epos, das gegen das Vergessen hilft. Eine so ungewöhnliche Geschichte, die mich sehr berührt und zugleich bewegt hat. Zwei junge Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Deutscher und ein Jude, beide schwul, entdecken auf der Flucht vor dem sicheren Tod romantische Gefühle füreinander. Der Autor beschreibt detailliert die Flucht, die Gefahren und die Gefühle der beiden mit unglaublicher Sensibilität und Feingefühl. Leider ohne Happy End …

Zitat: " Am 9. April 1947, zwei Jahre nachdem dieser Wahnsinn ein Ende gefunden hatte, verlor Volker seinen Kampf gegen die Dämonen der schlimmsten Diktatur, die es je auf der Welt gegeben hat. "

Der Schreibstil des Autors ist brillant, modern gehalten und sehr zu Herzen gehend. Emotionen und Gefühle fahren Achterbahn beim Lesen, und ich hoffe, dieses Buch findet viele Leser. Die Geschichte von Roland und Volker ist sehr beeindruckend, emotional und berührend geschrieben. Auch wenn es irgendwann eine Zeit geben wird, in der sich keiner mehr an die Gräueltaten im Nationalsozialismus erinnern wird, sind es diese Bücher, die künftige Generationen zum Nachdenken bringen wird.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Sehr emotional

Tatort Kongo – Prozess in Deutschland
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Mein Fazit:
Wer sich für die Thematik Kriegsverbrecher im Kongo und Menschenrechtsverletzungen durch Hutu Milizen interessiert, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein Standardwerk der zeitgenössischen ...

Mein Fazit:
Wer sich für die Thematik Kriegsverbrecher im Kongo und Menschenrechtsverletzungen durch Hutu Milizen interessiert, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein Standardwerk der zeitgenössischen Literatur, das den Leser mit Sicherheit zum Nachdenken bringen wird. Zu welch schwerwiegenden Verbrechen Menschen fähig sind...
Die Autoren beschäftigen sich mit der Vergangenheit Ruandas und dem Genozid 1994.In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten.
Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Unvorstellbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Frauen vergewaltigt, gefoltert und gequält, Kinder brutal ermordet, Männer....

Umfassend erläutern die Autoren die Machenschaften der FDLR und ihre Verbrechen. Ist sie wirklich so mächtig und kommen sie mit ihren Verbrechen davon?

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig, in vielen Situationen zu ausführlich geschrieben. Aber man lernt die Geschichte Ruandas sehr gut kennen. Es sei denn die Menschen oddr politisch...und man merkt, wie gut sie recherchiert haben. Ein wirklich sehr informatives, zum Teil berührendes und emotionales Buch mit vielen Emotionen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Gruselige Gestalten

Morden ohne Sorgen - Mord im Mausoleum
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Mein Fazit:
Zwergdackel Wilhelm ermittelt wieder! Ist das Cover nicht wieder zuckersüß geworden? Ich liebe es … und hoffe noch auf viele weitere Fälle.

Dies ist der 6. Streich (nein: Fall natürlich), ...

Mein Fazit:
Zwergdackel Wilhelm ermittelt wieder! Ist das Cover nicht wieder zuckersüß geworden? Ich liebe es … und hoffe noch auf viele weitere Fälle.

Dies ist der 6. Streich (nein: Fall natürlich), der genauso makaber, zum Teil witzig und spannend wie die anderen Fälle ist. Dackel Wilhelm hilft seinem Herrchen F. Loebeii wieder schwanzwedelnd bei der Aufklärung eines Mordfalls im Mausoleum. Dieser Fall ist düster, denn schwarze Gestalten treiben sich auf dem Friedhof herum und verbreiten Angst und Schrecken. Man bekommt zeitweise das Fürchten beim Lesen, denn man sieht die gespenstische Kulisse vor seinem geistigen Auge. Nebel … gruselige Gestalten und Särge …

Ich mag die humoristischen Monologe und es zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Nur diesmal lag ich auf der Suche nach dem Mörder falsch. Am Ende war ich überrascht, denn mit demjenigen und seinem Motiv habe ich nicht gerechnet … Spannend bis zur letzten Seite, ein gruseliges Lesevergnügen und Spaß beim Lesen sind garantiert. Die Geschichten rund um Dackel Wilhelm machen süchtig und man freut sich auf den nächsten Fall.

Der Schreibstil des Autors ist brillant, flüssig und extrem unterhaltsam, mit viel Herzblut geschrieben und einer Prise Humor gespickt. Die Protagonisten wachsen einem ans Herz, besonders natürlich Wilhelm. Er hat einen besonderen Platz in meinem Herzen.

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