Profilbild von Barbara-Ann

Barbara-Ann

Lesejury Star
offline

Barbara-Ann ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Barbara-Ann über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2019

Teenagerprobleme

Perfekt für dich
0

Kim ist dreizehn und kommt auf die Idee, dass sie dringend Mathe-Nachhilfe braucht. Dafür eignet sich ihrer Meinung nach Danny am besten, den sie sowieso ganz toll findet. Aber ihre Mutter, die mit der ...

Kim ist dreizehn und kommt auf die Idee, dass sie dringend Mathe-Nachhilfe braucht. Dafür eignet sich ihrer Meinung nach Danny am besten, den sie sowieso ganz toll findet. Aber ihre Mutter, die mit der Nachhilfe durchaus einverstanden ist, findet eine andere Nachhilfelehrerin, die sie für besser geeignet hält. Das ist Mila, aber Kim kann sie sofort nicht leiden, weil sie einfach nicht Danny ist. Trotzdem muss sie sich mit ihr arrangieren, weil sonst das Fußballcamp für Kim ausfällt, was in den Ferien auch noch stattfindet.

Kims Eltern sind auf Kreuzfahrt und zu Hause bleiben noch ihr Bruder, ihre Oma und auch ihr Hund, die man alle als Leser auch gut kennenlernt, was mir sehr gefallen hat. Kim mag Mila nicht und rennt weiter Danny hinterher, den alle anderen für deutlich zu alt halten, nur Kim hat sich in den Kopf gesetzt, dass der erste Kuss durch einen deutlich älteren Jungen erfolgen muss.

Insgesamt entstehen einige Wirrungen und Kim, die sich mit ihren dreizehn Jahren schon fast für erwachsen hält, muss feststellen, dass sie eben doch noch nicht alles im Griff hat und dass auch sie Fehler macht. Gut gefallen hat es mir, dass sie versucht hat, ihre Fehler auszubügeln und sich auch getraut hat, bei den wichtigen Menschen in ihrem Leben zu entschuldigen und hinterher eigentlich sehr nett war.

So hat mir das Buch gut gefallen, das eben eine typische Teenagerin in der heutigen Zeit mit all ihren Möglichkeiten, den sozialen Medien und ihren Freunden zeigt. Die Beschreibungen sind sehr gut gelungen und es ist eine witzige Lektüre. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Auf sich selber hören lernen

Sich selbst vertrauen
0

In seinem Buch beschreibt der Autor die Dinge, die wichtig sind, wenn wir uns selber vertrauen möchten und wie wichtig dieses Selbstvertrauen auch in unserem Alltag sein kann. Das Buch ist nicht unbedingt ...

In seinem Buch beschreibt der Autor die Dinge, die wichtig sind, wenn wir uns selber vertrauen möchten und wie wichtig dieses Selbstvertrauen auch in unserem Alltag sein kann. Das Buch ist nicht unbedingt ein Ratgeber im eigentlichen Sinne und von den Ratgebern schreibt der Autor auch, dass da einiges auf dem Markt ist, was dem Leser nicht weiterhilft, weil es zumindest seiner Meinung nach den falschen Ansatz hat. Und wie er dies begründet, scheint mir sehr schlüssig zu sein.

Er geht anders an die Sache heran, öffnet den Lesern die Augen, wie leicht sich unter Umständen das Selbstvertrauen gewinnen lässt, wenn man auf sich selber hört und auch Menschen in seinem Umfeld hat, denen man vertrauen kann. Denn auch dies ist sehr wichtig, um ein Vertrauensverhältnis zu sich selber aufbauen zu können.

Vor allem gefallen mir im Buch die Beispiele der Menschen, die ein großes Selbstvertrauen hatten und wie sie es geschafft haben, dieses zu gewinnen, obwohl es nicht unbedingt immer leicht für sie gewesen ist. Außerdem fand ich auch die unterschiedlichen philosophischen, aber auch religiösen Ansätze sehr interessant. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden die Dinge erklärt, die aber alle auf ein Ziel hinarbeiten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte es in sehr kurzer Zeit ausgelesen. Der Autor hat es in verschiedenen Bereichen geschafft, mir die Augen zu öffnen und solche Bücher schätze ich immer sehr, die zwar Anregungen geben, das Denken aber zum Teil auch dem Leser überlassen. Meiner Meinung nach kann man nur so dauerhaft etwas daraus lernen und das ist bei diesem Buch zumindest bei mir der Fall gewesen.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Eine Freundschaft auf dem Land

Bell und Harry
0

Harrys Familie pachtet von Bells Familie ein altes Farmhaus, das dem Großvater von Bell gehört. Jahrelang kommt die Familie in den Ferien aufs Land und mehr und mehr fühlen sie sich dem Land verbunden ...

Harrys Familie pachtet von Bells Familie ein altes Farmhaus, das dem Großvater von Bell gehört. Jahrelang kommt die Familie in den Ferien aufs Land und mehr und mehr fühlen sie sich dem Land verbunden und vor allem Harry fühlt sich schnell sehr wohl auf dem Land und hat sogar das Gefühl, dass dort mehr los ist als in London.

Erzählt wird dieses Buch in einzelnen Kapiteln, die alle in unterschiedlichen Ferien spielen. Die Jungen werden immer älter und schließlich erwachsen. Das hat mich etwas gestört, dass man es nie wusste, wie alt Bell und Harry eigentlich in den einzelnen Kapiteln waren. Aber schlussendlich ist es für das Buch auch nicht ganz so wichtig.

Einige Dorfbewohner lernt man als Leser kennen, aber genau beschrieben wird keiner der Charaktere, auch die Hauptcharaktere nicht. Man muss sich in der Geschichte einiges selber dazu dichten, damit man die ganze Geschichte kennenlernen kann. Es ist ein ganz besonderer Schreibstil, den die Autorin da hat.

Auch werden für einige Dorfbewohner Spitznamen ins Leben gerufen, die sie dann behalten und der richtige Name geht unter. Schön hätte ich es schon gefunden, wenn ich über einige Personen etwas mehr hätte lesen können, aber wenn man für sich selber überlegen kann, wie der Teil der Geschichte weitergehen könnte, dann ist das auch interessant.

Im Mittelpunkt stehen sowieso Bell und Harry und ihre Freundschaft, die sich in jeden Ferien weiter festigt, in denen sie gemeinsam Unsinn machen und sich gegenseitig helfen. Das ist schon eine sehr schöne Freundschaft, die da entsteht und hält. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schon das Cover zeigt eine Ferienstimmung, die man in dem Buch meistens auch spüren kann.

Veröffentlicht am 04.05.2019

Italienisches Lebensgefühl

Marina, Marina
0

In diesem Buch taucht man ab in ein italienisches Dorf mit seinen Bewohnern. Schön finde ich das Personenverzeichnis am Anfang und diese Hilfe habe ich auch einige Male beim Lesen benötigt.

Nino ist ...

In diesem Buch taucht man ab in ein italienisches Dorf mit seinen Bewohnern. Schön finde ich das Personenverzeichnis am Anfang und diese Hilfe habe ich auch einige Male beim Lesen benötigt.

Nino ist in Marina verliebt, aber das ist nur eine Lebens- und Liebesgeschichte, sondern die Geschichten der Dorfbewohner sind alle miteinander verflochten. Das macht es sehr spannend, aber manchmal auch schwierig zu lesen, wenn zu viele Personen zusammen sind.

Vor allem das italienische Lebensgefühl wird in dem Buch sehr gut vermittelt, was mir sehr gut gefallen hat. Nach der Lektüre hätte ich schon Lust, wieder einmal nach Italien zu reisen. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Spannender Reisebericht

Das Jahr nach dem Abi
0

Bevor ich die Leseprobe zu diesem Buch lesen durfte, hatte ich von diesem Autor, der schon einen Bestseller geschrieben hat, noch nichts gehört. Aber die Leseprobe hat mich direkt überzeugt, da ich selber ...

Bevor ich die Leseprobe zu diesem Buch lesen durfte, hatte ich von diesem Autor, der schon einen Bestseller geschrieben hat, noch nichts gehört. Aber die Leseprobe hat mich direkt überzeugt, da ich selber gerne reise. Der Autor Paul Bühre hat nach seinem Abitur erst einmal eine große Reise unternommen. Da er Kung-Fu aus den Filmen so toll fand, ist er nach China gereist, um es an einer Kung-Fu-Schule zu lernen. Da war er dann einer der wenigen westlichen Schüler, während an der Schule noch viele chinesische Kinder unterrichtet wurden.

Nach den Monaten in China ist Paul Bühre nach Indien weiter gereist, um dort an einer Schule zu helfen. Gut beschreibt er im Buch die gewaltigen Unterschiede zwischen den Kulturen und dem Verhalten der Kinder. Als Lehrer beißt er sich durch und versucht es immer wieder, den Kindern etwas beizubringen, was oft schon daran scheitert, dass die Kinder einfach kein Englisch können.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin ging es für den Autor dann weiter nach Schottland, wo er auf einem Hof gearbeitet hat und gerne lernen wollte, mit Holz zu arbeiten. Er schreibt sehr gut, dass alle diese Erfahrungen aus im den Menschen gemacht haben, der er nun ist und dass es nach den Reisen auch schön ist, wieder nach Hause zu kommen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt sehr angenehm seine Tage in den jeweiligen Orten, so dass man sich ein gutes Bild davon machen kann. Er möchte die Orte und die Menschen kennenlernen und das ohne Vorurteile, das gefällt mir sehr gut, denn nur so kann man sich ein richtiges Urteil erlauben.

Empfehlen würde ich das Buch den Menschen, die vielleicht wirklich noch keinen Plan haben und sich inspirieren lassen möchten, wie es im Titel steht. Aber gleichzeitig würde ich das Buch auch allen empfehlen, die sich für fremde und dabei vor allem asiatische Kulturen interessieren und darüber etwas aus erster Hand erfahren möchten.