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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2018

Eine eindringliche Geschichte

Heimkehren
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In dem Roman "Heimkehren" geht es um die Schwestern Effia und Esi. Auch wenn sie Schwestern sind, lernen sie sich nicht kennen und auch ihre Lebensläufe verlaufen sehr unterschiedlich. Nicht nur die Geschichte ...


In dem Roman "Heimkehren" geht es um die Schwestern Effia und Esi. Auch wenn sie Schwestern sind, lernen sie sich nicht kennen und auch ihre Lebensläufe verlaufen sehr unterschiedlich. Nicht nur die Geschichte der Schwestern wird beschrieben, sondern auch die ihrer Nachfahren und das macht das Buch aus und genau deswegen ist es auch so eindringlich, dass man die Folgen bis in unsere Zeit hinein spürt.

Ich muss sagen, dass ich mit den fremd klingenden Namen erst so meine Probleme hatte, aber das hat sich schnell gegeben und dank des Stammbaums am Ende des Buches konnte ich die Personen auch immer wieder schnell zuordnen, wenn ich mal unsicher war. Das war mir schon sehr wichtig und ohne den Stammbaum wäre mir die Lektüre sehr schwer gefallen.

So aber war es ein Buch, das mir sicher noch lange in Erinnerung bleibt, zumal ich bei manchen Beschreibungen schon wirklich schlucken musste, dass so etwas passieren kann. Aber die Recherche des Buches hat mich sehr beeindruckt und die Dinge werden so gut beschrieben, dass man immer weiter lesen möchte. Das Cover finde ich ganz schön und ich hoffe, dass dieses Buch einige Menschen lesen und sich über den Inhalt Gedanken machen.

Veröffentlicht am 29.09.2018

Der erste Band der Reihe

Nesthäkchen, Bd. 1, Nesthäkchen und ihre Puppen
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Annemarie wächst in einer Arztfamilie in Berlin auf. Außer Papa und Mama gehören zu der Familie noch Klaus, der zwei Jahre älter ist als das Nesthäkchen Annemarie. Außerdem ist auch noch der große Bruder ...

Annemarie wächst in einer Arztfamilie in Berlin auf. Außer Papa und Mama gehören zu der Familie noch Klaus, der zwei Jahre älter ist als das Nesthäkchen Annemarie. Außerdem ist auch noch der große Bruder Hans mit dabei. In diesem ersten Band der Reihe lernt man Annemarie als Kind vor der Schulzeit kennen. Sie wird von fast allen verwöhnt und hat eine schöne Kindheit. Als Leser ist man in dieser Zeit dabei und auch in einen Urlaub aufs Land und den Kindergarten begleitet man das Nesthäkchen.

Ich habe dieses Buch als Kind geliebt und lese es auch als Erwachsene hin und wieder noch sehr gerne. Sicherlich spielt es in einer ganz anderen Zeit, in die sich heutige Kinder vielleicht nicht mehr ganz so leicht hinein versetzen können, aber die hauptsächlichen Themen wird es auch bei den Kindern der heutigen Generation geben.

Ich finde es auf jeden Fall toll, dass es das Buch noch gibt und dass es auch noch immer Leser zu finden scheint. Das ist bei doch recht alten Büchern keineswegs selbstverständlich. Ich würde meinem Kind diesen Auftakt zur Nesthäkchen-Reihe definitiv gerne zu lesen geben.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Leider ein NEIN von mir zu diesem Buch

Nein ist das neue Ja
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Ich weiß nicht recht, was ich bei diesem Buch erwartet habe, aber das auf jeden Fall nicht. Ziemlich am Anfang steht, dass es eine Inspiration sein soll und kein klassisches Selbsthilfebuch. Das fand ich ...

Ich weiß nicht recht, was ich bei diesem Buch erwartet habe, aber das auf jeden Fall nicht. Ziemlich am Anfang steht, dass es eine Inspiration sein soll und kein klassisches Selbsthilfebuch. Das fand ich sehr gut, weil ich Selbsthilfebüchern nicht viel abgewinnen kann. Bei solchen Sätzen wie: „Bevor man JA zu anderen sagt, muss man überprüfen, ob man damit nicht NEIN zu sich selber sagt“ kann ich auch noch sagen, dass ich sie inspirierend und wichtig finde.

Aber leider gab es für mich in dem Buch sonst nicht viele inspirierende Momente und darum muss ich sagen, dass ich es abgebrochen und somit NEIN zu diesem Buch gesagt habe, weil es mir einfach nichts gegeben hat. Vielmehr habe ich mich geärgert, dass ich überhaupt so weit gelesen habe, weil es viel mehr um die Autorin geht, die sich selber in einem tollen Licht präsentieren möchte, als um das Thema, warum Nein das neue Ja ist.

Bei so manchem Satz musste ich schlucken, wie auf Seite 23, auf der steht: „Ich lasse mir mein Leben doch nicht von unterprivilegierten Drecksschlampen fremdbestimmen.“ Das mag eine Meinung der Autorin sein, aber in diesem Niveau möchte ich einfach kein Buch lesen. Das Cover passt gut zu dem Buch, in dem es ja praktisch nur um die Autorin selber geht.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Interessante Familiengeschichte

Die Jahre der Leichtigkeit
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Die Familie Cazalet kommt alljährlich auf ihrem Wohnsitz in Sussex zusammen. Auch im Jahr 1937 treffen sich die vier Geschwister mit ihren Familien dort. Der erste Weltkrieg ist zu Ende, aber der zweite ...

Die Familie Cazalet kommt alljährlich auf ihrem Wohnsitz in Sussex zusammen. Auch im Jahr 1937 treffen sich die vier Geschwister mit ihren Familien dort. Der erste Weltkrieg ist zu Ende, aber der zweite wirft bereits seine Schatten voraus. Trotzdem ist es ein recht unbeschwertes Leben, umgeben von vielen Dienstleuten, das die Familie führt.

Mir hat das Buch gut gefallen. Anfangs ist es etwas zäh, aber als es dann einmal an Fahrt aufnimmt, ist es spannend und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Was am Anfang die Sache auch erschwert, ist die Tatsache, dass man bei den ganzen Protagonisten Probleme hat, den Überblick zu behalten.

Dabei ist aber die Liste der handelnden Personen sehr hilfreich, die man am Anfang des Buches findet. Da habe ich gerne immer wieder nachgesehen, wenn es auch im Verlauf des Buches immer seltener notwendig war. Auch das Cover gefällt mir gut. Es passt zu der Geschichte und fällt in der Buchhandlung sicher auch auf.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Veränderung aus Sicht der Therapeutin

Scharfstellung
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Die Autorin, Dr. med. Heike Melzer hat eine eigene Praxis und genau dort erlebt sie auch die Geschichten, die sie zu ihrem Buch inspiriert haben. Dabei hat sie festgestellt, dass sich im Sexualleben der ...

Die Autorin, Dr. med. Heike Melzer hat eine eigene Praxis und genau dort erlebt sie auch die Geschichten, die sie zu ihrem Buch inspiriert haben. Dabei hat sie festgestellt, dass sich im Sexualleben der Menschen einiges geändert hat und das in doch recht kurzer Zeit nur. Im Klappentext heißt es, dass man zum Sex heute keinen Partner mehr braucht und dass sich das Thema nach und nach von der Partnerschaft entkoppelt.

Das fand ich schon recht erschreckend und im Buch wird das durch viele Beispiele und Themen untermauert. Ich muss sagen, dass ich es schon erschreckend finde, was die virtuelle Welt für einen Einfluss auch auf unser intimstes Leben hat und wie sich das alles entwickelt.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich das Thema schon erschreckend fand und darüber auch vorher nie so nachgedacht habe. Das Cover gefällt mir gut und durch die klare Schrift im Titel fällt es den Leuten in der Buchhandlung sicher auch schnell auf.