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Veröffentlicht am 22.02.2020

Ein wunderschönes, mutmachendes Abenteuer

Nobbi, der Mutmachhase (Band 1)
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„Nobbi, der Mutmachhase“ von den Autorinnen Maike Bollow und Judith Allert und der Illustratorin Stefanie Reich ist im Febraur 2020 im Edel:KidsBooks-Verlag erschienen. Das Bilderbuch umfasst 32 Seiten.
Schon ...

„Nobbi, der Mutmachhase“ von den Autorinnen Maike Bollow und Judith Allert und der Illustratorin Stefanie Reich ist im Febraur 2020 im Edel:KidsBooks-Verlag erschienen. Das Bilderbuch umfasst 32 Seiten.
Schon durch das Cover sind Nobbi und seine Freunde mitten in unser Herz gehüpft. Nobbi, der Mutmachhase ist quirlig, absolut hilfsbereit und er hat für seine Freunde immer einen guten Tipp bereit und hilft ihnen, ihre Ängste zu überwinden. So benötigt zum Beispiel das kleine Vögelchen ein bisschen Mut, damit es sich traut, loszufliegen und auch dem Siebenschläfer und dem Igel kann Nobbi bei ihrem Problem etwas Mut zusprechen. Auch die Eule wird tatkräftig unterstützt.
Nobbi ist eben ein echter Mutmachhase und er hat für all seine Freunde ein offenes Ohr und in seinem wunderbaren Mutmach-Beutelchen versteckt sich auch der ein oder andere Hilfsgegenstand.
Der Umgang mit Ängsten und das Thema „Mut“ ist bei Kindern immer wieder sehr präsent und stammt wirklich aus der Alltagswelt von Kindern. Die Autorinnen sind an diese Thema ganz wunderbar und kindgerecht herangegangen und so können sich die kleinen Leser sicherlich ganz wunderbar mit Nobbi und seinen Freunden identifizieren.
Der Vorlesetext ist klar verständlich und die Illustrationen von Stefanie Reich unterstützen und erweitern das Gelesene ganz wunderbar. Auf den Bildern gibt es viel zu entdecken, wobei sie aber nicht zu überladen sind und man merkt, dass in der Geschichte und der textlichen und zeichnerischen Umsetzung ganz viel Herzblut steckt.
Prima gefällt uns auch die Dreiteilung der Geschichte, so kann die Vorlesedauer an das jeweilige Kind angepasst werden.
Von meinen Kindern und mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Das Bilderbuch ist zum Vorlesen sicherlich für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Enttäuschende Geschichte, die sicherlich Potenzial gehabt hätte

Die Liebe einer Tochter
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„Die Liebe einer Tochter“ von Deborah Moggach ist 2020 im Insel Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 262 Seiten.

Der Witwer und ehemalige Professor James steht am Ende seines Lebens ...

„Die Liebe einer Tochter“ von Deborah Moggach ist 2020 im Insel Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 262 Seiten.

Der Witwer und ehemalige Professor James steht am Ende seines Lebens und ist oft mürrisch und unzufrieden. Wohl aus diesem Grund hat er schon einige Haushaltshilfen vertrieben. Seine beiden Kinder Phoebe und Robert können und wollen sich nicht um ihn kümmern. Eines Tages zieht dann Mandy, die neue Pflegekraft, bei ihm ein und vieles an James beginnt sich zu ändern. Er scheint sich für Dinge zu interessieren, die in der Vergangenheit so überhaupt nicht sein Fall waren. Phoebe und Robert beginnen sich darüber zu wundern und fragen sich, wie dieses Umdenken ihres Vaters Mandy gelungen ist. Wer ist denn diese Mandy überhaupt? Verfolgt sie irgendeinen Plan? Was hat sie vor?

Deborah Moggach gelingt es in ihrem Roman dem Leser anfangs mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Sie schreibt zunächst flüssig und auch mit dem gewissen britischen Humor. Sie arbeitet die vorkommenden Personen sehr detailgetreu und tiefgründig aus und es scheint sich eine spannende Familiengeschichte zu entspinnen. Doch schon bald hat mich die Geschichte durch die dann leider oft langatmige Handlung verloren und die vorkommenden Charaktere waren mir allesamt nicht zugänglich und auch unsympathisch.
Die Autorin wechselt in ihrer Geschichte immer wieder die Perspektiven, was ich als Leser dann wieder interessant gefunden habe.

Fazit: Ich bin hin und her gerissen, denn auf der einen Seite fand ich wie beschrieben die Charaktere sehr tiefgründig ausgestaltet, allerdings waren sie mir allesamt nicht sympathisch. Zudem zog sich die eigentliche Handlung oftmals sehr in die Länge bzw. wurden Rückblicke gegeben, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.
Eine klare Leseempfehlung kann ich also nicht geben.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Klappe auf – Ton an – faszinierend, spannend, kindgerecht

Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören, Band 2: Einsatzfahrzeuge
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„Einsatzfahrzeuge“ aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören“ von Marion Kreimeyer-Visse ist 2020 im Ravensburger Verlag erschienen. Das Pappbilderbuch in der Größe 17,2 x 2,9 x 19,7 ...

„Einsatzfahrzeuge“ aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum? Mein junior zum Hören“ von Marion Kreimeyer-Visse ist 2020 im Ravensburger Verlag erschienen. Das Pappbilderbuch in der Größe 17,2 x 2,9 x 19,7 cm ist ein Soundbuch, d.h. auf einer Doppelseite wird durch Licht jeweils ein Sound ausgelöst. Die Sounds können manuell unterbrochen und auch bei Bedarf ausgeschaltet werden. Ein Wechsel der Batterie ist problemlos möglich.

Hier können Kinder wirklich mit Begeisterung entdecken und lernen.
Die Zeichnungen sind klar und kindgerecht und laden zum genauen Betrachten ein, der Text kann prima ergänzend vorgelesen werden und enthält zusätzliche Informationen, die Klappen machen neugierig und fördern zusätzlich die Feinmotorik und der Sound ist ein tolles Extra, schärft den Hörsinn und ist unglaublich motivierend.
Die Reihe "Wieso?Weshalb?Warum - Mein junior" ist informativ, kindgerecht, lässt Kinder lernen und weckt die Freude am Entdecken - einfach toll!
Das Thema "Einsatzfahrzeuge" ist so faszinierend und spannend für Kinder und toll gewählt.
Natürlich mussten wir das Buch nochmals und nochmals lesen, entdecken und auch die Geräusche immer wieder anhören. Unser Kleiner ist absolut begeistert und wenn wir ihn fragen, ob er ein Buch bringt zum Lesen, dann geht sein Griff zum „Einsatzfahrzeuge“-Buch.
Das Buch ist geeignet für Kinder ab 2-3 Jahren und wir haben es sehr genossen und werden es sicherlich noch zig-mal lesen, betrachten und dazu feste lauschen.
Eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Ich heb ab und freue mich auf meinen Balkongarten dank der vielen Hinweise und Tipps in diesem wunderbaren Buch

Dein fantastischer Balkongarten
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„Dein fantastischer Balkongarten – Ernten bis zum Abheben“ von den „Löwenzähne“ und Freunden ist 2020 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst 164 Seiten.

In meinen Fingern kribbelt es total und am ...

„Dein fantastischer Balkongarten – Ernten bis zum Abheben“ von den „Löwenzähne“ und Freunden ist 2020 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst 164 Seiten.

In meinen Fingern kribbelt es total und am liebsten möchte ich sofort damit beginnen, meinen Balkon zu bepflanzen. Das Buch gibt so viele Ideen und Inspirationen, so dass sicherlich jeder Balkongärtner fündig wird und sich auch alte Hasen noch den ein oder anderen Tipp abholen können. Und um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin sehr begeistert von diesem Buch.
Es ist aufgeteilt in zwei übergeordnete Kapitel.
Der erste Teil „Planen, anpacken… Erntespaß“ gibt unzählige hilfreiche Tipps wie man die Bepflanzung eines Balkons angehen kann, an was zu denken ist, was man benötigt, in welchem Monat welche Pflanzen gesät oder gesetzt werden sollten. Auch auf die Anzucht der Pflanzen wird eingegangen und man erfährt beispielsweise, wie man selbst Zeitungspapiertöpfchen anfertigt und wie man aus einem Samenkorn einen Keimling und dann eine starke Balkonpflanze heranwachsen lässt. Zudem werden auch Informationen zur richtigen/passenden Erde, zur Düngung und auch zum wassersparenden Prinzip des Mulchens gegeben.
Der zweite Teil „Was wächst denn da? Mein Abendessen, Cocktailkräuter, Pilzdelikatessen, Winterradieschen“ bietet neun ganz unterschiedliche Bepflanzungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen :
- Sundowner-Balkon: Happy Hour mit frischen Kräutern
- Knack & Snack: Euch nasch ich in der Hängematte
- Immer schön hereingeflogen: Rosige Zeiten für wilde Nützlinge
- Keine Zeit? Pflegeleichtes Grünzeug für Vielbeschäftigte
- Hier sprießt doch was: Pilz-Challenge auf 2 m²
- Willkommen im Dschungel: Gemüse, das in den Himmel wächst
- Ab in die Gemüsekiste! Und dann in den Kochtopf! Yummy!
- Winter, Gemüse & Balkon: Eine knackfrische Dreieicksgeschichte
- Der Tomatillo so nah: Urlaubsgemüse auf Balkonien

Richtig gut gefallen hat mir hier, dass es sich um keine starre Bepflanzungsanregung handelt, sondern dass man jedes Motto ganz an seinen persönlichen Geschmack anpassen kann und das wirklich rund um das ganze Jahr.

Da unser Balkon etwas im Schatten liegt möchten wir uns nun unbedingt an das Abenteuer mit den Pilzen wagen und haben dazu wirklich viele Informationen in diesem Buch bekommen und zusätzlich werden am Ende des Buches noch weitere Quellen verraten, bei denen man noch mehr Infos einholen kann und auch Bezugsmöglichkeiten werden genannt, bei denen man allerhand für den Balkongarten erwerben kann, wie zum Beispiel Samen, Pflänzchen, Pilzbrut usw.

Dem Autorenteam gelingt es mit seinen persönlichen und dabei unglaublich informativen Schreibstil, dem Leser die Leidenschaft für das Balkongärtnern nahezubringen. Diese Leidenschaft und Freude beim Gärtnern wird auf eine sehr angenehme, lebendige, praxisnahe und anschauliche Art und Weise übertragen. Viele Tipps und Tricks lassen das Buch zu einem absoluten Leseabenteuer für Anfänger und Fortgeschrittene werden

Ein wirkliches Highlight innerhalb des Buches sind auch die wunderschönen, bunten Zeichnungen der Illustratorin Ruth Veres und die vielen Fotos. Die ganze Gestaltung und das Layout sind qualitativ hochwertig und gut durchdacht und man merkt als Leserin, dass hier Tet und Gestaltung Hand in Hand gehen und alles ganz wunderbar aufeinander abgestimmt ist.
Erwähnen möchte ich unbedingt auch, dass das Buch klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und plastikfrei verpackt wurde. Einfach so stimmig!

Fazit: Hier handelt es sich um einen umfassenden Ratgeber zum Thema „Gärtnern auf dem Balkon“, der Anfängern einen tollen Einblick gibt, aber auch erfahrene Gärtner können von diesem Buch, den Tipps, Tricks und enormen weitergegebenen Wissen profitieren.

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Veröffentlicht am 10.02.2020

Eine sehr bewegende, mitreißende und ein bisschen magische Geschichte zum Thema „Pflegekind“

Das Mädchen, das den Sturm ruft
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Was für ein unglaublich toller erster Roman von Lindsay Lackey, bei dem ich mich überhaupt nicht mehr losreisen konnte. Die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ich habe die Geschichte so gerne gelesen und ...

Was für ein unglaublich toller erster Roman von Lindsay Lackey, bei dem ich mich überhaupt nicht mehr losreisen konnte. Die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ich habe die Geschichte so gerne gelesen und bin jetzt fast ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, aber ich hoffe auch, dass die Autorin noch viel mehr so schöne Bücher schreiben wird.
„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ ist unter dem Titel „All the Impossible Things“ im Original 2019 in den USA erschienen und bei uns in Deutschland im Dressler Verlag im Januar 2020. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 367 Seiten. Übersetzt hat es Susanne Klein. An jedem neuen Kapitelanfang hat Annabelle von Sperber kleine Vignetten gezeichnet, die immer wunderbar zum Buch passen und die ich mir gerne ganz genau angesehen habe.

In dem Buch wird die Geschichte von Red erzählt. Sie hat schon viel in ihrem Leben erlebt und ertragen und als Leser darf man sie nun ein Stück begleiten. Man erlebt mit, wie schwer es ist, wenn man von einer zur anderen Pflegefamilie gereicht wird und nicht bei seiner Mutter leben darf. Red liebt ihre Mama abgöttisch, auch wenn sie irgendwann herausfindet, dass es nicht unbedingt gut für sie ist, bei ihr zu leben. Ihre Mama bleibt aber ganz klar ihre Mama und sie liebt sie unglaublich plus eins. Ist das Unmögliche für Red doch möglich? Wird sie am Ende doch noch glücklich? Und kann sie den Wind zähmen, der manchmal in ihr herrscht und den sie wohl von ihrer Mama geerbt hat? Den wütenden, den zornigen, und manchmal auch den federleichten und zarten? Um das herauszufinden, müsst ihr das Buch selber lesen und ich kann sagen: „Es lohnt sich!“

Lindsay Lackey gelingt es in ihrem Buch flüssig und locker zu schreiben und sie zeigt die Gedanken, Ängste, Nöte von Red ganz toll auf. Ich konnte mich als Leserin prima in die Protagonistin hineinversetzen und gut mit ihr mitfühlen. Genauso ging es mir mit all den anderen vorkommenden Personen. Sogar Wanda, Reds leibliche Mama, konnte ich etwas verstehen, wobei ich auch von ihr entsetzt war über ihre Einstellung, ihre Unverantwortlichkeit und vieles mehr. Sympathisch war sie mir nicht, dafür habe ich einfach zu sehr mit Red mitgefühlt.
Die Geschichte behält stets die Realität im Auge und verliert nicht die Bodenhaftung und nötige Ernsthaftigkeit und die Autorin setzt sich mit dem Thema Pflegefamilie-Pflegekind kritisch auseinander. Sie zeigt die Höhen und Tiefen auf, die Offenheiten, die Heimlichkeiten, die Sorgen, die Gedanken, die Ablehnung, die Liebe, die Schwere des Themas, die Einsamkeit, den Zorn und den Wind – einfach alles, was so dazugehört.

Fazit:
Ich empfehle das Buch absolut weiter. Ich denke, dass ich es sogar schon jetzt (Anfang Februar) auf meine Highlight-Liste 2020 setze.
Das Buch ist meiner Meinung nach geeignet für Kinder ab 12 Jahren, die gerne in die Geschichte von Red eintauchen wollen und mehr zum Thema „Pflegekind“ erfahren wollen.

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