Hatte andere Erwartungen
Weißer Sommer„Weißer Sommer“ ist der Debütroman von Eva Pramschüfer.
Die Geschichte hat hauptsächlich in der Vergangenheit gespielt, es gab nur wenige Kapitel aus der Gegenwart. Leider hätte ich es mir genau andersherum ...
„Weißer Sommer“ ist der Debütroman von Eva Pramschüfer.
Die Geschichte hat hauptsächlich in der Vergangenheit gespielt, es gab nur wenige Kapitel aus der Gegenwart. Leider hätte ich es mir genau andersherum gewünscht. Ich wollte Alma und Théo gerne bei ihrem „letzten“ Urlaub begleiten und ihre Gespräche verfolgen.
Erzählt wurde die Geschichte aus beiden Perspektiven.
Der Schreibstil war ruhig und detailreich, insgesamt war es angenehm zu lesen.
Das Cover ist im Stil eines Gemäldes gehalten, die Frau im Wasser ist passend zum Buch.
Leider konnte mich „Weißer Sommer“ nicht so abholen, da ich einfach andere Erwartungen hatte und es so leider etwas langatmig wurde.
Viel lieber hätte ich mehr von der Gegenwart und Zukunft von Alma und Théo gelesen. Der Klappentext suggerierte dies auch, Zitat:
„Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen.„
Dessen sollte man sich vorher bewusst sein.