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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2023

interessant aber schwierig

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
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Der Klappentext und das Cover hatten mich total eingefangen. Auch, zugegeben, habe ich mich von den Pressemitteilungen verführen lassen. Da ich Bücher mit Zeitreisen sehr gerne lese, wollte ich diesen ...

Der Klappentext und das Cover hatten mich total eingefangen. Auch, zugegeben, habe ich mich von den Pressemitteilungen verführen lassen. Da ich Bücher mit Zeitreisen sehr gerne lese, wollte ich diesen Roman folglich unbedingt. Und dann begann die Odyssee. Leider bin ich zu keinem Zeitpunkt mit der Art des Schreibstils warm geworden.
Die Idee, die dahintersteckt, ist großartig, was ein Grund gewesen ist, dass ich weiter gelesen habe, aber ich musste mich wirklich durchbeißen an einigen Stellen. Kurz gesagt, es hat leider nicht gepasst.
Die Sterne vergebe ich ganz klar für die Idee, das Cover und weil ich überzeugt bin, dass es anderen Lesern bestimmt so gut gefällt, dass sie es von Anfang bis Ende durchsuchten. Vielleicht gebe ich dem Roman als Hörbuch nochmal eine Chance, wer weiß.

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Veröffentlicht am 29.05.2023

Himbeeren sind Kraftbeeren, jawohl!

Himbeerfieber
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Dies ist für mich der zweite Teil, den ich aus dieser Reihe lese und ich kann nur bestätigen, dass jeder Teil in sich abgeschlossen ist. Trotzdem sind die einzelnen Romane durch einzelne Hauptpersonen, ...

Dies ist für mich der zweite Teil, den ich aus dieser Reihe lese und ich kann nur bestätigen, dass jeder Teil in sich abgeschlossen ist. Trotzdem sind die einzelnen Romane durch einzelne Hauptpersonen, die irgendwo als Nebendarsteller erscheinen, miteinander verbunden. Ich liebe solche Reihen.
Hier nun geht es um Lilly und Sean. Lilly führt in Dublin eine Künstleragentur und ausgerechnet der zur Zeit berühmteste Sänger Irlands, Sean, möchte sie als Agentin haben. Wer jetzt aber denkt, dass das eine durchaus nette Geschichte ist, die sich so runterlesen lässt, hat die Rechnung ohne die Autorin gemacht. Frau Tietgen hatte ja bereits angekündigt, dass sie in Himbeerfieber viel von sich selbst eingebracht hat, aber dass mich diese Geschichte so mitreißen würde, damit hatte ich nicht gerechnet, denn beide, Lilly und Sean, leben jeweils mit einer tragischen Geschichte. Beide leiden sehr darunter und beide machen es zunächst mit sich selbst aus. Ich habe in diesem Buch gelebt, anders kann ich es nicht ausdrücken. Es ist eine wundervolle Liebesgeschichte, aber die Taschentücher sollten griffbereit liegen. In der zweiten Hälfte habe ich fast nur geweint, zugegeben. Womöglich weil mich ein Schicksal ähnlich betrifft.
Trotzdem, oder gerade deshalb möchte ich diesen Roman aus tiefstem Herzen empfehlen, weil Frau Tietgen eine ganz entscheidende Message weitergibt.
Beenden möchte ich meine Rezension mit dem letzten Satz der Danksagung der Autorin, weil er mich tief bewegt hat und alles damit gesagt ist, nämlich, dass
„das Leben weitergeht und wir es sind, die es in der Hаnd haben, wаs wir dаraus machen.“

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Veröffentlicht am 24.05.2023

Die Nächste zieht nach Sterenholm- und ich gleich mit

Hausbootküsse
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Im dritten Band der Sterenholm - Reihe geht es um Sylvie und Georg.
Sylvie zieht ihrer besten Freundin Lexi hinterher, um in Sterenholm mit ihr eine Eventagentur zu gründen. Sie versucht so auch ein wenig ...

Im dritten Band der Sterenholm - Reihe geht es um Sylvie und Georg.
Sylvie zieht ihrer besten Freundin Lexi hinterher, um in Sterenholm mit ihr eine Eventagentur zu gründen. Sie versucht so auch ein wenig von ihrer Vergangenheit zu flüchten. Georg, auf der anderen Seite, lebt bereits dort und aus anfänglichen Bekannten, werden mit der Zeit Vermieter und Mieterin, sie arbeiten im Event-management der Stadt zusammen, werden Nachbarn, Freunde und ja, beide können sich auch mehr vorstellen, würde Sylvie nicht immer noch mit ihrer Vergangenheit hadern.
Die einzelnen Bände der Reihe brauchen nicht unbedingt hintereinander gelesen zu werden, jedoch macht es eindeutig mehr Spaß. Vielen Dank für den Tipp Frau Wimmer.
Sylvie und Georg wohnen auf Hausbooten direkt nebeneinander. Irgendwann mache ich das wohl auch mal, wenn auch nur im Urlaub, aber es ist doch irgendwie faszinierend, oder? So ein ganzes Haus auf dem Wasser, das ist schon was besonderes, genau wie Sylvie und Georg eben.
Ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt und den Roman verschlungen. Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Hab Mut und kämpfe weiter - es lohnt sich - du bist nicht allein

Halt finden
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Hier hat mich wieder ein Buch gefunden. Es ist unglaublich und ich bin so dankbar dafür.
Die Autorin Debora Sommer beschreibt in diesem Buch ihren Kampf gegen und auch mit ihren chronischen und seelischen ...

Hier hat mich wieder ein Buch gefunden. Es ist unglaublich und ich bin so dankbar dafür.
Die Autorin Debora Sommer beschreibt in diesem Buch ihren Kampf gegen und auch mit ihren chronischen und seelischen Schmerzen. Neben diesen Schmerzen ist sie eine introvertierte und hochsensible Person, die fest verankert im Glauben tagtäglich kämpft, zu über-leben.
Aufgeteilt hat sie das Buch in drei große Einheiten: Haltlos, Gehalten und Halt finden im Miteinander , sowie in insgesamt 52 Kapitel ( es könnte also jederzeit als Wochenimpuls übers Jahr gelesen werden ), die sich jeweils aus einem Text , einem dazu passenden Bibelspruch und einem Gebet zusammensetzen.
Noch nie habe ich mich so verstanden gefühlt, wie in diesem Buch.
Am Anfang hatte ich zwar einige Probleme mit den Bibelstellen, aber mit zunehmender Seitenzahl verschwanden diese.
Ich habe richtig mit dem Buch gearbeitet, immer wieder hatte ich Aha- Momente und durch die vielen persönlichen Geschichten der Autorin kamen neue Blickwinkel zu Tage. Auch die Arbeit im und am dunklen Tal war sehr hilfreich. Hey, ich bin doch nicht alleine in meiner Dunkelheit, denn selbst in der dunkelsten Ecke stehen schon welche und suchen nach dem Licht.
Mir hat das Buch geholfen, meine Erkrankungen und mein Umfeld besser zu verstehen. Ob ich sie jemals akzeptieren kann weiß ich noch nicht, aber vielleicht gab das Buch ja den entscheidenden Anstoß.8
Frau Sommer schreibt klar und verständlich ohne zu viele Fremdwörter.
Eine klare Lese-Empfehlung für chronische Schmerzpatienten, aber auch deren direktes Umfeld.

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Veröffentlicht am 18.05.2023

Es darf geträumt werden

Meer als erhofft
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Meer als erhofft ist ein klassischer New Adult- Roman.
Nadine, süße 17, versucht sich in den Sommerferien mit ihren Eltern auf einer Kreuzfahrt durch die Karibik, von einer toxischen Beziehung zu erholen. ...

Meer als erhofft ist ein klassischer New Adult- Roman.
Nadine, süße 17, versucht sich in den Sommerferien mit ihren Eltern auf einer Kreuzfahrt durch die Karibik, von einer toxischen Beziehung zu erholen. Sie lernt Thomas kennen, von ihm fühlt sie sich verstanden, gesehen, akzeptiert, also genau das, was ihr momentan fehlt. Trotzdem scheut sie eine Beziehung zu ihm, weil ihr bewusst ist, dass es eine Liebe auf Zeit sein wird und danach jeder seiner Wege geht.
Mit Nadine treffe ich eine junge Frau, die sich nach wirklicher, echter Zuneigung, ja sogar schon Liebe, Anerkennung und Verständnis sehnt. All dies hat sie in der Form weder von ihren Eltern noch von ihrem ersten Freund, Kevin, bekommen. Thomas scheint anders zu sein, jedoch hat auch er mit etwas zu kämpfen.
Der Autorin gelingt es, dass ich mich gut in das Leben und die Gedanken der 17-jährigen hineinversetzen kann. Themen wie beginnende Essstörung, erste Liebe, Alkohol, Gewalt in einer Beziehung sind präsent und m.E. gut thematisiert.
Der Roman lässt sich zügig lesen und weckt das Fernweh.
Sehr positiv möchte ich herausheben, dass die Autorin sich Gedanken gemacht hat, wie es mit dem Paar weitergegangen ist. Frau Wimmer nutzt das letzte Kapitel und den Epilog, mir dies mitzuteilen, sodass ich mich zufrieden zurücklehnen kann, das Buch mit einem guten Gefühl zuklappe und mich gaaaaanz leise frage, ob es vielleicht einen zweiten Teil geben wird.

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