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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2022

Fesselnder Abschluss

Emerdale 2: One Side of the Light
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Das Cover gefällt mir unglaublich gut und passt hervorragend zum ersten Band. Besonders toll finde ich die zusammengehörigen Buchrücken.
Alexandra schafft es auf den Punkt genau, den Leser zu fesseln. ...

Das Cover gefällt mir unglaublich gut und passt hervorragend zum ersten Band. Besonders toll finde ich die zusammengehörigen Buchrücken.
Alexandra schafft es auf den Punkt genau, den Leser zu fesseln. Die Emotionen und Gedanken fühlen sich absolut echt an und die vielen Cliffhanger am Ende der Kapitel zwingen einen förmlich weiterzulesen.
Taylor mochte ich im ersten Band schon extrem gerne, da sie eine sehr emotionsgeladene und liebenswerte junge Frau ist. Im zweiten Teil ist sie über sich hinausgewachsen, hat besonders auf zwischenmenschlicher Ebene dazugelernt und hat nie ihre Menschlichkeit verloren.
Auch Jonathan wurde als Charakter noch vielschichtiger und man konnte seine Entwicklung immer perfekt nachvollziehen. Durch seine Aufgaben und durch die Gespräche mit anderen konnte er wachsen und wurde reifer.
Die Beziehung zwischen Taylor und Jo wurde in diesem Buch immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Es gab Momente, in denen ich vor unnötigem Drama Angst hatte, diese war aber komplett unbegründet. Die Gespräche wurden schnell gesucht, sodass Probleme im angemessenen Tempo geklärt wurden. Dadurch wurde die Beziehung immer weiter gestärkt und die Charaktere haben sich immer weiterentwickelt.
Die Handlung war durchgehend spannend, es gab keinerlei Längen aber man hatte dennoch Zeit um zwischendurch durchzuatmen und das Geschehene zu verarbeiten. Jede Vermutung meinerseits wurde über den Haufen geworfen und es gab einige unerwartete Wendungen, mit denen ich definitiv nicht gerechnet habe. Dadurch wurde der Spannungsbogen zusätzlich aufrecht erhalten und man wollte immer wissen wie es weitergeht.
Aber auch zu den Nebencharakteren, insbesondere Hayden und Vincent konnte man eine stärkere Bindung aufbauen.
Das Finale war einfach grandios, es war extrem spannend, nervenaufreibend und war ein perfekter Höhepunkt.
Auch mit dem Ende und vor allem den wunderschönen Epilog bin ich mehr als zufrieden, da es ein wundervoller Abschluss einer unfassbar guten Dilogie ist.

Fazit

Wer auf einen fesselnden Schreibstil, gut ausgearbeitete Charaktere, eine wunderschöne Liebesgeschichte und ein einmaliges Setting steht, sollte dringend die Emerdale Reihe lesen und lieben!

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Perfekt für Einsteiger

Moon Knight: Wächter der Nacht
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Ich mag das Cover und die Aufmachung im allgemeinen sehr gern.
Durch die Serie war ich extrem auf Moon Knight und wollte deswegen unbedingt mit den Comics anfangen. Schon nach den ersten Seiten des Comics ...

Ich mag das Cover und die Aufmachung im allgemeinen sehr gern.
Durch die Serie war ich extrem auf Moon Knight und wollte deswegen unbedingt mit den Comics anfangen. Schon nach den ersten Seiten des Comics merkt man allerdings, dass dieser Comic und die Serie kaum Gemeinsamkeiten haben. Das hat mich allerdings nicht gestört, da man besonders über Marcs Abgründe und Gedanken mehr mitbekommen hat, da man von Beginn an mit seiner Persönlichkeitsstörung konfrontiert wird. Auch seine weiteren Persönlichkeiten entdeckt man sehr schnell. Das hätte mich vor der Serie und ohne Vorkenntnisse massiv gespoilert weswegen ich froh bin, den Comic erst danach gelesen zu haben.
Im Comic erfährt man auch, dass Moon Knight ziemlich viel mit den Avengers zutun hat und es da früher bereits einige Vorfälle gab. Das macht mich als Neu Leser natürlich noch neugieriger, da die damaligen Ereignisse nur sporadisch angeschnitten werden.
Faszinierend hingegen fand ich Marcs Selbsthass und die Loyalität gegenüber Khonshu, die deutlich rauszulesen sind. Auch die Gründe dafür werden gut erklärt.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Therapie, wodurch man noch mehr über Marc erfährt und gut in die ganze Thematik reinfindet.
Aber auch die eigentliche Handlung, die Kämpfe gegen Vampire und andere Feinde fand ich spannend und extrem faszinierend.

Fazit

Für mich war Moon Knight - Wächter der Nacht der erste Comic über Marc, aber definitiv nicht der letzte. Für mich als Einsteiger war es super, es wurden einige Sachen erklärt ohne dass man überfordert wird und die Neugier auf weitere Geschichten wurde perfekt angefacht.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Konnte mich leider nicht überzeugen

The Stories we write
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Das Cover ist sehr schlicht, durch die plakative Schrift dennoch ein absoluter Hingucker.
An den Schreibstil der Autorin musste ich mich kurzzeitig etwas gewöhnen, da ich im Romance Bereich eher die Ich ...

Das Cover ist sehr schlicht, durch die plakative Schrift dennoch ein absoluter Hingucker.
An den Schreibstil der Autorin musste ich mich kurzzeitig etwas gewöhnen, da ich im Romance Bereich eher die Ich Perspektive gewöhnt bin. Das war allerdings kein wirkliches Problem und ich konnte mich nach wenigen Seiten auf die Handlung einlassen.
Die Handlung ist an sich eher ruhig und zeigt teilweise einige Längen auf. Da einige Themen eingearbeitet wurden gab es dementsprechend viel zu erzählen, was sich aber leicht nicht gut auf die Liebesgeschichte ausgeübt hat. Obwohl ich die Fan Fiction Thematik spannend und gut umgesetzt fand, hat mir dennoch der springende Funke gefehlt, besonders weil es mir oft zu flatterhaft war. Auch das Thema Fat Shaming wurde oft besprochen, allerdings wurde es gegen Ende kaum noch aufgegriffen und ging neben der Vielzahl an Drama ziemlich verloren.
Am Anfang war ich großer Fan von April. Ihr Mut und ihre Stärke haben mich tief beeindruckt und ich fand ihre Gedanken sehr vielversprechend und interessant. Ich konnte oft mit ihr fühlen und sie wurde mir immer sympathischer. Leider kam dann ein Punkt, an dem die Sympathie abgenommen hat. Sie wurde mit einmal extrem Ich - bezogen, hat von Marcus Offenheit verlangt, obwohl sie im selbst kaum etwas anvertraut hat. Außerdem sollte er immer genau wissen wie er reagieren muss und sie hat ihm kaum Möglichkeiten zum erklären gelassen, sondern hat jedesmal vorschnell überdramatisiert. Auch war ihr Verhalten ziemlich sprunghaft und sie hat sich oft unfair gegenüber Marcus verhalten.
Marcus konnte ich während der gesamten Geschichte sehr schwer einschätzen. Er hat sich am Anfang aufgrund seiner Vergangenheit oft verstellt und eh man die ganzen Gründe erfahren hat, war es leider ein wenig zu spät. Für mich hat er im allgemeinen leider kaum Charakter gezeigt, da er immer nachgegeben hat und sich April emotional unterworfen hat. Mir hat da ein gewisser Funke gefehlt um ihn interessant wirken zu lassen.
Neben den Charakteren haben mich aber auch die expliziten Szenen irgendwann sehr gestört. Sie waren zu viel, haben die Geschichte unnötig in die Länge gezogen und besonders im Epilog war es einfach nur noch eigenartig. Der Lesespaß war dadurch irgendwann nicht mehr vorhanden.
Allgemein muss ich sagen, dass ich aufgrund der vielen Themen, der unsympathischen Charaktere und den Längen nicht begeistert bin. Das Potenzial wurde meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft. Besonders das Verhalten der Protagonisten in Bezug auf deren Alter war leider nicht glaubwürdig.

Fazit

Eine Geschichte, welche mich aufgrund vieler Dinge nicht begeistern konnte. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und ich kann deswegen keine Empfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Niedliche Geschichte

Liebe funkelt apfelgrün
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Das Cover strahlt auf den ersten Blick totale Sommergefühle aus und passt super zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und schafft es, dass man sich die Landschaft und die Umgebung genau ...

Das Cover strahlt auf den ersten Blick totale Sommergefühle aus und passt super zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und schafft es, dass man sich die Landschaft und die Umgebung genau vorstellen kann. Auch Gefühle werden sehr gut rübergebracht.
Mila ist eine sehr sympathische, aber auch ziemlich naive junge Frau die im Verlauf der Geschichte mehr über sich selbst und ihre Zukunft herausfindet. Sie ist außerdem sehr liebenswert auch wenn ihre Neugier manchmal zu groß ist.
Finley hingegen konnte ich kaum richtig einschätzen da er trotz vieler Auftritte recht blass geblieben ist und man nur Bruchstücke seines wahren Ichs erkennen konnte. Dadurch war die Chemie zwischen den beiden für mich kaum greifbar.
Die Geschichte beginnt mit kurzen Rückblicken um die Flucht nach Schottland besser nachvollziehen zu können. Das fand ich persönlich etwas störend, da zwischen dem Grund und der Abreise nur ein Monat lag und man dadurch etwas rausgeworfen wurde.
Auch Milas Gefühle für Theo waren kaum nachvollziehbar, da man nur kurze Einblicke in ihre gemeinsamen Momente hatte. Da sie Theo gegenüber auch extrem naiv war und kaum etwas hinterfragt hat, hatte ich da leider ein paar Probleme. Der Klappentext deutet auch daraufhin, dass sie erst sehr spät von seiner Verlobten erfährt, was eigentlich gar nicht der Fall ist. Sie weiß es sehr früh, geht aber sehr blauäugig an die Sache ran und glaubt seinen Lügen.
Der Liebeskummer zieht sich durch die ganze Geschichte und wirkt zeitweise sehr erzwungen.
Generell kommt mir die eigentliche Liebesgeschichte im Buch viel zu kurz, da es zu viele andere Nebenstränge gab. Diese waren zwar sehr süß mitzuverfolgen, dadurch hatte das Buch allerdings auch einige Längen. So ist die Liebe sehr oft nur in den Hintergrund geraten und wurde am Ende auf wenigen Seiten abgespeist, was ich ziemlich schade fand.
Insgesamt ging mir am Ende alles viel zu schnell und Probleme wurden extrem einfach gelöst.

Fazit

Wer eine leichte Sommerlektüre mit tollem Setting sucht sollte sich dieses Buch definitiv zulegen. Wer auf eine große Liebesgeschichte hofft könnte allerdings enttäuscht werden, da diese eher nebensächlich ist.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Spannend und fesselnd

Boston Belles - Rake
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Zum Cover brauche ich nicht viel sagen, denn es passt natürlich wieder super zum Rest der Reihe. Für die Geschichten sind sie mir aber etwas zu lieb.
Auch der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und man ...

Zum Cover brauche ich nicht viel sagen, denn es passt natürlich wieder super zum Rest der Reihe. Für die Geschichten sind sie mir aber etwas zu lieb.
Auch der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und man kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Devon fand ich schon in den vorherigen Bänden sehr interessant und war dementsprechend sehr gespannt auf seine Geschichte. Für mich ist er auch nach Cillian der liebste männliche Charakter der Reihe, da ich seinen trockenen Humor und seine Ausdrucksweise, welche im original wahrscheinlich noch besser rüberkommt, sehr anziehend fand. Die Gefühle, die er für Belle entwickelt hat waren komplett nachvollziehbar und seine Hintergrundgeschichte fand ich einfach schrecklich. Für mich war er ein vielschichtiger Charakter mit einer guten Weiterentwicklung.
Mit Emmabelle hatte ich sehr lange Zeit meine Probleme. Auch wenn man durch die Rückblicke in ihre Vergangenheit ein wenig erfahren konnte, habe ich abweisendes und teilweise grausames Verhalten Devon gegenüber nicht immer verstehen können. Sobald man als Leser aber die komplette Geschichte erfahren hat, hat ihr Verhalten extrem viel Sinn ergeben und sie ist mir ans Herz gewachsen. Auch wenn ihre Wandlung etwas zu plötzlich kam, war sie durchaus nachvollziehbar.
Die Handlung hat weniger intensive Szenen als gedacht, dadurch gab es anderweitig Spannung, die sich wunderbar in die Geschichte integriert hat. Der Crime Faktor hat zum mitraten eingeladen und hat die Spannung immer aufrecht erhalten. Nebenbei mussten Belle und Devon die Dämonen der Vergangenheit bekämpfen und an sich selbst arbeiten. Die Gesamtheit war explosiv, einnehmend und hat mich nicht losgelassen.
Auch wenn ich die Geschichte im großen und ganzen sehr mochte, war es mir zeitweise zu abgedreht und ich konnte dem ganzen nicht mehr richtig folgen.

Fazit

Rake ist eine spannende und intensive Geschichte, die zwar nicht meine liebste ist, aber dennoch im Gedächtnis bleibt.

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