Profilbild von Bemylife

Bemylife

Lesejury Profi
offline

Bemylife ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bemylife über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2024

Lasst Euch nicht verwirren

In den Stunden einer Nacht
0

Was für eine Story. Echt verwirrend.

"In den Stunden einer Nacht" von Federico Axat

Um was geht's:
Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden ...

Was für eine Story. Echt verwirrend.

"In den Stunden einer Nacht" von Federico Axat

Um was geht's:
Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden und hat eine vierjährige Tochter, die er seltener sieht, als ihm lieb ist. Eines Nachts wacht er auf dem Fußboden seines Wohnzimmers auf, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Neben ihm liegen eine leere Wodkaflasche, eine Pistole und die Leiche einer Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat. Ist er der Mörder, oder hat man ihm die perfekte Falle gestellt? Aber warum sollte ihm jemand einen Mord anhängen? John weiß, dass die Antwort in den Stunden liegt, die er vergessen hat. Als er beginnt nachzuforschen, trifft er im Internet auf einen Mann, der ebenfalls einen Erinnerungsverlust erlitten hat. Und der nachts von jener Frau träumt, die tot in Johns Wohnzimmer lag …

Fazit:
An dem Schreibstil muss man sich erstmal gewöhnen. War etwas anders. Allerdings ist das Buch echt verwirrend und der Leser wird durch die Irre geführt. Anfangs hab ich auch immer "Hä", "Wie", "Oh" gesagt. John tat mir echt Leid als Protagonist. Man hat sich die Orte zudem bildlich sehr gut vorstellen können, weil der Autor diese gut beschrieben hatte. Von Cover her gefällt es mir sehr gut. Ein Mann auf der Flucht. Einige Wendungen kommen in dem Buch vor und man weiss nicht so Recht, ist es echt, oder doch nicht? Klasse!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2024

Mal was anderes

Der Stich
0

Seit heute ist der neue Wissenschaftsthriller von Thilo Winter erhältlich. Über Bloggerjury vorab das Buch schon lesen dürfen.

"Der Stich" von Thilo Winter

Um was geht's:
Quito Mantezza kann es nicht ...

Seit heute ist der neue Wissenschaftsthriller von Thilo Winter erhältlich. Über Bloggerjury vorab das Buch schon lesen dürfen.

"Der Stich" von Thilo Winter

Um was geht's:
Quito Mantezza kann es nicht fassen, als ihm das Stipendium am College in Key West, Florida, fristlos gestrichen wird. Jemand scheint verhindern zu wollen, dass sich der Biologiestudent gegen Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Moskitos einsetzt. Er klagt gegen die Kündigung und muss miterleben, wie sein Anwalt im Gerichtssaal tot zusammenbricht. Als Augenblicke später auch die Richterin ohnmächtig wird, bricht Panik im Justizgebäude aus. Während die Behörden noch rätseln, was die Ursache für die Todesfälle ist, gelingt es Quito herauszufinden, was wirklich hinter der rätselhaften Seuche steckt: der Stich einer bislang unbekannten Mückenart ...

Fazit:
Das Cover zeigt schon, worum es geht. Die Bücher von Thilo Winter sind generell so schlicht, aber doch sehr prägend gestaltet.
Mücken, wer kennt es nicht! Die Biester, die im Sommer im Schlafzimmer um einen Summen. Urghs...
In dem Buch geht es um diese Biester. Genmanipulierte Moskitos quasi.
Alles fängt mit einer Flucht auf dem Wasser an. Hier wird detailliert die Charaktere beschrieben. Dann findet man sich im Gerichtssaal wieder, wo die Richterin und der Anwalt tot umfällt. Und die Geschichte beginnt.
Finde ich sehr gut umgesetzt und spannend. Bis dato habe ich noch keinen Wissenschaftsthriller gelesen. Aber es hat was. In allem werde ich mir noch andere Bücher vom Autoren vornehmen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2024

Herrlich spannend

Die Geheimnisse der anderen
0

Was war das denn für ein spannendes und verwirrendes Buch?

"Die Geheimnisse der Anderen" von Loreth Anne White

Um was geht's:
Lily Bradley ist Psychotherapeutin und weiß, dass jeder Mensch etwas zu verbergen ...

Was war das denn für ein spannendes und verwirrendes Buch?

"Die Geheimnisse der Anderen" von Loreth Anne White

Um was geht's:
Lily Bradley ist Psychotherapeutin und weiß, dass jeder Mensch etwas zu verbergen hat. Um ihre eigene Vergangenheit unter Verschluss zu halten, kontrolliert sie alles: ihre Praxis, ihre Familie und ihr schönes Leben im idyllischen Story Cove an der Pazifikküste. Doch dann taucht die attraktive Künstlerin Arwen Harper auf – und plötzlich sind die Geheimnisse der Bewohner nicht mehr sicher.

Als am Fuß der Klippen eine schlimm zugerichtete Tote gefunden wird, gerät Lilys Mann unter Verdacht und gut verborgene Wahrheiten drängen ans Licht. Detective Rue Duval vom Morddezernat ermittelt. Rue ist schon vielen tödlichen Geheimnissen auf die Spur gekommen. Aber sie würde fast alles tun, um ihre eigenen zu schützen …

Fazit:
Der Klappentext las sich schon sehr gut und das Cover hat was geheimnisvolles. Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, habe aber schon viel positives über sie gelesen. Da das Buch im Angebot war schlug ich zu.
Es fängt an mit dem Mord an den Klippen. Doch dann gerät Lilys Mann in Verdacht, er verhielt sich so verdächtig. Die Kapitel sind sehr gut zu lesen und zeigt jeweils die Story bzw die Erlebnisse der Protagonisten in der Vergangenheit. Es schwenkt von der Vergangenheit ins hier und jetzt. Als die Polizistin Rue auftaucht und dann ihre Story niedergeschrieben wurde, war ich verwirrt. Wieso denn nun die Polizistin... Ach herrlich! Eine verwirrende Story, die zum Ende alles gibt. Ich bin begeistert von dem Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2023

Sehr blutig

Mimik
0

Lange habe ich für das Buch nicht gebraucht, um es durchzulesen. Nun sitze ich hier und denke nach. Schon krass die Story.

"Mimik" von Sebastian Fitzek

Um was gehts:
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, ...

Lange habe ich für das Buch nicht gebraucht, um es durchzulesen. Nun sitze ich hier und denke nach. Schon krass die Story.

"Mimik" von Sebastian Fitzek

Um was gehts:
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu "lesen": Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin, spezialisiert auf die geheimen Signale des menschlichen Körpers. Als Beraterin der Polizei hat sie schon etliche Gewaltverbrecher überführt.

Doch ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine bislang völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Nur ihr kleiner Sohn Paul hat überlebt. Nach ihrem Geständnis gelingt der Mutter die Flucht aus dem Gefängnis. Ist sie auf der Suche nach ihrem Sohn, um ihre "Todesmission" zu vollenden? Hannah Herbst hat nur das kurze Geständnis-Video, um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem: Die Mörderin auf dem Video ist Hannah selbst!

Ihr einziger Ausweg führt tief in ihr Innerstes ...

Fazit:
Ich finde ja psychologische Aspekte sehr spannend und der Klappentext klang super, so dass ich dieses Buch lesen musste. Der Anfang fing schon sehr spannend mit den Bahnschienen an. Teilweise musste ich die Luft anhalten. Dann begann die Story...
Viele blutige Details kamen im Buch vor. Teilweise musste ich kurz aufhören zu lesen, um mich zu sammeln. Die Story an sich riss mich aber wieder in den Bann, so wie ich es von Sebastian Fitzek kenne. Ein Katz und Mausspiel mit vielen Wendungen.

Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber so sind eben seine Bücher. Die Kapitel waren genau richtig und das lesen an sich war auch flüssig. Nicht soviele Fremdwörter, so dass man über die Seiten fliegen konnte. Ja, das Buch gefiel mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2023

Flüssiges Lesen

Du bist mein Lieblingstraum
0

Im Moment lesen sich bei mir die Romane nur so weg. Diese haben einen einfachen Schreibstil und man überfliegt quasi die Zeilen.

"Du bist mein Lieblingstraum" von Therese Beharrie

Um was gehts:
Die ...

Im Moment lesen sich bei mir die Romane nur so weg. Diese haben einen einfachen Schreibstil und man überfliegt quasi die Zeilen.

"Du bist mein Lieblingstraum" von Therese Beharrie

Um was gehts:
Die erfolgreiche Romance-Autorin Gaia Anders hat ein Geheimnis: Alles, was sie nachts träumt, steht auf magische Weise morgens in ihrem neuen Buch. Ihre romantisch-leidenschaftlichen Träume fühlen sich so real an, dass Gaias wirkliches Leben nicht mithalten kann – bis sie einen Kuss mit Jacob Scott, dem Bruder ihres besten Freundes teilt. Prompt wird er zum Helden von Gaias Träumen. Zu gerne würde sie ihm auch in der Realität näher kommen. Aber sie hat mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Und Jacobs Versuch, den Frieden in seiner zerrütteten Familie wiederherzustellen, weckt Gaias tiefste Ängste. Schon bald werden beide mit harten Wahrheiten darüber konfrontiert, wer sie sind und wovor sie davonlaufen. Ist ihre Liebe stark genug für das wahre Leben, oder bleibt sie ein schöner Traum?

Fazit:
Wir haben es hier mit Gaia zu tun, was unsicher wirkt und viele Gedanken im Kopf hat, woran sie uns teilhaben lässt. Die Story ist somit in der "Ich-Perspektive" geschrieben. Und dann ist da noch diese unscheinbare Magie und der umwerfend gut aussehende Jacob, wo es Gaia den Atem verschlägt. Toll geschrieben und es entlockt einem immer ein kleines Lächeln. Das Cover ist zwar sehr unspektakulär, aber der Inhalt kann sich sehen lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere