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Veröffentlicht am 05.03.2021

Schöne neue Interpretation von Bonnie und Clyde

Infinity Plus One
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Handlung:
In "Infinity plus one" von Amy Harmon geht es um Finn Clyde, ein "Mathegenie", der die verzweifelte Sängerin Bonnie Rae Shelby davor rettet sich ihr Leben zu nehmen. Das führt dazu, dass sie ...

Handlung:
In "Infinity plus one" von Amy Harmon geht es um Finn Clyde, ein "Mathegenie", der die verzweifelte Sängerin Bonnie Rae Shelby davor rettet sich ihr Leben zu nehmen. Das führt dazu, dass sie sich gemeinsam auf einen abenteuerlichen und spannend Roadtrip durch Amerika begeben. Anfangs scheinen sie total unterschiedlich zu sein, doch eigentlich fliehen sie beide vor ihrer Vergangenheit und der damit verbunden Trauer und schnell merken sie, dass sie mehr gemeinsam haben als sie eigentlich dachten.

Handlung & Erzählstil:
Das ist bereits der zweite Roman von Amy Harmon den lese und wieder hat mich der unglaublich beeindruckende Schreibstil so gut gefallen. Dadurch war "Infinity plus one" total toll zu lesen und es war auch sehr abwechslungsreich.
Die Leseprobe hatte mich sofort begeistert und Cover finde sehr schön.
Allerdings muss ich sagen, dass ich von der Handlung im laufe des Buches ein wenig enttäuscht wurde. Denn am Anfang war der Roman sehr spannend, zum Ende hat sich einige Geschichten etwas hingezogen und gleichzeitig hat sich die Beziehung zwischen Bonnie und Clyde rasant entwickelt. Da haben mir dann leider zwischenzeitlich die tiefgründigeren Gefühle gefehlt.
Nichtsdestotrotz mochte ich ins besondere die Charaktere Bonny und Finn. Beide waren total sympathisch und haben häufig sehr unerwartet gehandelt, was oft Spannung erzeugt hat.
Die Nebencharaktere wurden nicht oft erwähnt, das war meiner Meinung nach auch nicht notwendig für die gesamte Geschichte.

Fazit:
Mir hat dies neu Interpretation von Bonnie und Clyde gut gefallen und ich kann sie auch wirklich weiter empfehlen. Die Handlungen sind an einige Stellen zwar sehr langatmig, dennoch konnte man den Roman sehr einfach lesen und wurde auch immer wieder überrascht.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 06.01.2021

Ein etwas anderer Liebesroman, der sehr zu empfehlen ist!

Fall of Legend
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INHALT:
"Fall of Legend" ist der Auftakt einer Trilogie von Meghan March rund um Scarlett Pries und Gabriel Legend. Scarlett ist einen erfolgreiche Unternehmerin und Influencerin. Gabe oder Legend ist ...

INHALT:
"Fall of Legend" ist der Auftakt einer Trilogie von Meghan March rund um Scarlett Pries und Gabriel Legend. Scarlett ist einen erfolgreiche Unternehmerin und Influencerin. Gabe oder Legend ist hingegen ein richtiger Bad Boy, der um das Überleben seines Clubs kämpfen muss und Scarlett soll ihm, durch ihren großen Einfluss, dabei helfen. Dabei treffen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander, trotzdem spüren beide eine Anziehung zueinander und ein Kuss ändert schließlich alles....

MEINUNG:
Ich hatte zuvor noch keinen Roman von Meghan March gelesen, aber ich war total begeistert von ihrem Schreibstil. "Fall of Legend" ist so spannend und gut geschrieben, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Ich war auch schon sofort begeistert von dem Cover! Es sieht nicht nur noch wunderschön aus, sondern veranschaulicht auch die Gegensätze zwischen den beiden Welten der Protagonisten, was durch das dunkle Blau und das Gold verdeutlicht wird.
Scarlett war mir von Anfang an sympathisch, ich habe immer mit ihr mitfühlen können und habe sie an vielen Stellen total verstanden. Auch Gabe hat mir hier als Bad Boy sehr gut gefallen und er war sehr schön dargestellt. Durch Einschnitte aus seiner Vergangenheit konnte man auch ihn im laufe des Buches immer besser verstehen.
Aber nicht nur die beiden Protagonisten fand ich sehr gut dargestellt, sondern auch die sämtlichen Nebencharaktere, die man gleichzeitig mit Gabe und Scarlett kennenlernen durfte.
Auch die Handlungen haben mir relativ gut gefallen und dadurch das der Roman mit vielen offenen Fragen endet, bin ich schon sehr gespannt auf Band zwei der Trilogie!

FAZIT : "Fall of Legend" ist wirklich sehr zu empfehlen, wenn man mal eine andere Art einer Liebesgeschichte lesen möchte, die sowohl Familienstreit, aber gleichzeitig auch Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt thematisiert.
Aber gleichzeitig auch aufzeigt, dass im Leben nicht alles nach Plan läuft und man sich manchmal auch trauen muss etwas neues und unerwartetes zu wagen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.12.2020

Gefühlsvoller und vielseitiger Roman

Making Faces
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Inhalt:
Schon lange ist Fern in Ambrose Young verliebt. Doch genau da liegt das Problem. Fern ist ein schüchternes Mädchen und gleichzeitig nicht die aller Schönste. Außerdem kümmert sie sich aufopferungsvoll ...

Inhalt:
Schon lange ist Fern in Ambrose Young verliebt. Doch genau da liegt das Problem. Fern ist ein schüchternes Mädchen und gleichzeitig nicht die aller Schönste. Außerdem kümmert sie sich aufopferungsvoll um ihren Cousin Bailey, der an Muskeldystrophie erkrankt ist. Ambrose hingegen ist der wunderschöne, gefeierte Ringer-Star der Schule. Dieser entschließt sich dann dazu, nach der Schule mit seinen Freunden der Armee beizutreten. Als nach einem Bombenangriff im Irak, Ambrose jedoch ohne seine Freunde nach Hause kommt, ist er geplagt von Schulgefühlen und Selbsthass. Denn auch er wird jeden Tag an dieses schreckliche Ereignis erinnert. Doch dies führt auch dazu, dass er in Fern nicht mehr das kleine, schüchterne Mädchen sieht, sondern so viel mehr. Doch ihrer Beziehung zueinander ist nicht immer leicht und wird durch weiter Ereignisse einige Male auf die Probe gestellt.

Meinung:
„Making Faces“ ist wundervoll geschrieben, leicht zu lesen und unglaublich gefühlsvoll. Dazu muss ich sagen, dass es eine völlig neue Erfahrung war, in der auktorialen Erzählweise zu lesen, die mich aber völlig begeistert hat! Das Cover ist wunderschön und sehr liebevoll gestaltet, es macht gleich Lust darauf das Buch zu lesen.
Als Leser ist man total von der Geschichte gefesselt und möchte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Einige Handlungen ziehen sich teilweise bis zum Ende durch, was die ganze Geschichte abrundet. Besonders mochte ich, dass man die unterschiedlichen Figuren über einen längeren Zeitraum kennlernen durfte und so ihre Entwicklung unglaublich gut erkennen konnte. Es hat einfach nur Spaß gemacht, den Roman zu lesen!
Es gab Stellen in dem Roman, die lustig waren und dann wieder Stellen die so traurig waren, dass man schon einige Tränen vergießen musste, das macht den ganzen Roman sehr vielfältig und abwechslungsreich.
Der Roman schenkt dem Leser nicht nur Lebensmut und Selbstvertrauen, sondern beschäftigt sich auch noch mit vielen tiefgründigen und sehr wichtigen Themen wie z.B. Verluste und Selbstakzeptanz. Das macht die ganze Geschichte und die Protagonisten sehr greifbar, denn man erkennt, dass auch sie nicht perfekt sind.

Fazit:
Ich bin total begeistert von „Making Faces“. Die Figuren sind greifbar und voller Überraschungen. Es nicht dieser klassische Liebesroman, sondern viel tiefgründiger und gefühlsvoller. Ein Roman, der die Werte, auf die es im Leben und der Liebe wirklich ankommt, herausstellt. Ich kann „Making Faces“ jedem empfehlen, der mal eine andere Art von einer Liebesgeschichte lesen möchte.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl