Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.
Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich "sieht", aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird ...
"Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch!"
COLLEEN HOOVER
"Es ist schwer zu akzeptieren, dass man niemals so geliebt werden wird, wie man geliebt werden möchte." - S.89
Zwei Menschen so gebrochen, aber sie gehören zusammen.
Fern ist eine fürsorgliche junge Frau. ...
"Es ist schwer zu akzeptieren, dass man niemals so geliebt werden wird, wie man geliebt werden möchte." - S.89
Zwei Menschen so gebrochen, aber sie gehören zusammen.
Fern ist eine fürsorgliche junge Frau. Liebevoll, sanft aber auch ehrlich und direkt, dazu auch sehr selbstlos.
Ambrose ist ein gebrochener Mann. Voll von Trauer und einem inneren Kampf. Trotz des schroffen äußeren ist er sehr verständnisvoll, ehrlich und sanft.
Zu den beiden gesellt sich Bailey und damit das fehlende Glied. Alle drei tragen ihre Bürden und Gewissensbisse.
Es ging ums finden und gefunden werden. es war eine Höhle emotionale tiefe und viele schwere Themen, die man schön aufgezeigt hat. Es hat mich tief berührt, wie sich alle ins Leben Zurückkämpfen, sich trauen zu leben und Dinge überwindet. Umso mehr habe ich gegen Ende geweint und die kleine Poesie geliebt.
Klare Empfehlung meinerseits, vor allem wenn ihr Protagonisten liebt die sich gegenseitig heilen.
Nachdem ich anfangs etwas skeptisch war, weil mir die ersten Seiten wie das reinste Klischee vorgekommen sind, bin ich dankbar, einfach weiter gelesen und der Geschichte eine Chance gegeben zu haben.
Schmerzlich ...
Nachdem ich anfangs etwas skeptisch war, weil mir die ersten Seiten wie das reinste Klischee vorgekommen sind, bin ich dankbar, einfach weiter gelesen und der Geschichte eine Chance gegeben zu haben.
Schmerzlich schön beschreibt es wohl ganz gut. Ich habe schon eine Weile nicht mehr bei einem Buch so viel geweint, weil sich mein Herz bei den Worten die ich gelesen habe, schmerzhaft zusammengezogen haben. Und jedes Mal, wenn ich etwas verstanden habe, musste ich wieder weinen. In diesem Buch steckt so viel Schmerz, dass man das Gefühl hat, dass er einen mitreißt. Aber das ist nicht diese Art Schmerz, die einen Schluchzen und schreien lassen, sondern die, bei dem man die Hand vor den Mund presst und die Tränen stumm die Wangen runter fließen. Ich glaube das beschreibt es ganz gut.
"Niemand ist etwas Besonderes, aber gleichzeitig ist auch niemand unbesonders."
Meine Meinung:
Am Anfang kam ich so gar nicht in die Geschichte rein. Ich weiß nicht woran es lag, ob an der Erzählerperspektive ...
ZITAT:
"Niemand ist etwas Besonderes, aber gleichzeitig ist auch niemand unbesonders."
Meine Meinung:
Am Anfang kam ich so gar nicht in die Geschichte rein. Ich weiß nicht woran es lag, ob an der Erzählerperspektive oder an etwas anderem. I don't know. Ich tat mir einfach wirklich sehr schwer. Ich dachte wirklich: Na toll, wieder ein Buch, dass ich schnell hinter mich bekommen will.
Um so mehr ich aber gelesen habe, um so weniger wollte ich aufhören die Geschichte zu lesen. Es kam irgendwann anscheinend ein Punkt, an dem ich plötzlich doch komplett in die Geschichte eintauchen konnte.
Plötzlich machte der Titel des Buches auch einen Sinn. Plötzlich konnte ich jeden der Charaktere vor mir sehen und erleben. Sie waren mir alle so sympathisch und alle miteinander so authentisch.
Das Buch hat alle meine Emotionen hervorgerufen. Wut, Trauer, Liebe, Freude... alles war dabei.
Das Buch spricht auch ein ganz wichtiges Thema an. Schönheit. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und deshalb sind wir alle auf unsere Art schön. Ich finde es einfach so toll, dass dieses Thema sehr intensiv behandelt wird. Nur weil ein Mensch äußerlich schön erscheint, muss dieser noch nicht auch schön sein. Und nur weil ein Mensch nicht dem Schönheitsideal entspricht, ist er noch lange nicht nicht schön. Schönheit strahlt von Innen. Bist du innerlich nicht schön, dann bist du nicht schön. Unter diesem Motte steht dieses Buch.
Mein Fazit:
Für mich war es einer meiner Lesehighlights dieses Jahr. Ich hätte am Anfang niemals damit gerechnet, dass es sich zu einem Highlight entwickeln würde. Aber nun sitz ich hier und schreibe diese Rezension und bin immer wieder erstaunt, dass es sich so für mich entwickelt hat. Tolles Thema, tolle Charaktere, tolles Cover. Einfach der Wahnsinn.
Seit ihrer Kindheit ist Fern Taylor schon in Ambrose Young verliebt. Doch jahrelang war sie für ihn schier unsichtbar. Er, der beliebteste und schönste Junge der Schule, sie ...
Zusammenfassung des Inhalts:
Seit ihrer Kindheit ist Fern Taylor schon in Ambrose Young verliebt. Doch jahrelang war sie für ihn schier unsichtbar. Er, der beliebteste und schönste Junge der Schule, sie die Unscheinbare Außenseiterin. Halt und eine starke Verbindung bietet da ihre Freundschaft zu Bailey, welcher an den Rollstuhl gefesselt sein Leben täglich bestreitet. Eigentlich scheint für Fern klar zu sien, dass Ambrose sie nie wahrnehmen und wird und sie nie eine Zukunft mit ihm haben kann. Doch nach tragischen Umständen, welche Ambrose tief geprägt haben, sie er sie endlich. Unklar ist allerdings ob Gefühle da noch ausreichend sind...
Mein Fazit:
Ein sehr dramtisches, emotional geprägtes Werk, welches nicht hätte gefühlvoller sein können. Jeder Charakter war einzigartig und die Story enthilet einfach eine sehr bewegende Message. Dass man auch zerbrochen schön sein und geliebt werden kann. Manche Makel einen erst perekt machen, und man villeicht zwei Mal hinsehen sollte, bevor man über jemanden urteilt. Es werden außerdem sehr sensible Thematiken wie Verlust im Krieg und Gewalt in der Familie beispielsweise sehr sensibel und umfassend angegangen. Zu empfehlen für alle Fans von einer geballten Macht an Gefühlen.
Making faces habe ich im Frühjahr gelesen und wurde so überrascht. Die Art wie Amy Harmon Wörter benutzt, haben mich verzaubert! Fern, Ambrose und Bailey waren so tolle, realistische Charaktere mit denen ...
Making faces habe ich im Frühjahr gelesen und wurde so überrascht. Die Art wie Amy Harmon Wörter benutzt, haben mich verzaubert! Fern, Ambrose und Bailey waren so tolle, realistische Charaktere mit denen ich auf jedem ihrer Schritte mitgeweint habe.
Ferns Wünsche Autorin zu werden, wurden realistisch formuliert, genauso wie ihre Ängste nie gut genug zu sein. Ihrem Charakter wurde viel Farbe gegeben und ihre Art ist eine so sanfte, dass man sie einfach nur mögen konnte.
Ambrose ist der raue Gegenpart, welcher in seinem Leben so viel durchgemacht hat und dadurch den Leser tief bewegt hat. Die Geschichte rund um den Verlust seiner besten Freunde war eine der Geschichten, die mich jemals am meisten berührt hat. Zu sagen, dass ich geweint habe, wäre wohl sehr untertrieben. Trotz allem war Ambrose stark und keineswegs ein vorhersehbarer Charakter, der todlangweilig wird.
Bailey ist Ferns Cousin und bester Freund. Er sitzt im Rollstuhl und das obwohl er immer ringen wollten, genauso wie sein Vater, welcher Trainer des Ringerteams ist. Was soll ich ich ihm groß sagen? Wir alle brauchen einen Bailey...einen Bailey, der uns hält und leben lehrt.
Gerade als man dachte, dass das Buch langsamer wird und das Drama sich senkt, wurde ein Plot eingebracht, der meine gesamte Sichtweise des Buches beeinflusst hat, -keineswegs ins negative. Die Autorin hat eine schmerzvolle und zerbrechliche Geschichte geschrieben, die ehrlicher nicht hätte sein können.
Schönheitsideale. Toxische Beziehungen. Freundschaft. Verlust. Purer Schmerz....all das hat die Autorin behandelt und das so gut, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders die Einbringung von 9/11 und wie die Schüler dieses Ereignis erlebt haben, hat mich Tage lang Nachdenken lassen.
Das Buch ist kein leichtes, aber ein so ehrliches, dass ich jede Träne der Charaktere spüren konnte. Die Autorin glänzte sehr mit der Beschreibung von Emotionen und Gedanken und einfach ihrer Schreibweise, die man so kein zweites Mal finden wird.
Ich empfehle das Buch jedem, der über die Tiefe und die Bedeutung des Lebens lesen will in einer Geschichte voller brutaler Ehrlichkeit.