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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2018

Verliere mich. Nicht. - Laura Kneidl - Emotional mitreißend, herzzerreißend und wunderschön

Verliere mich. Nicht.
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Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. ...

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Der erste Teil "Berühre mich. Nicht." hat mir total gut gefallen und nach dem fiesen Ende, war ich sehr glücklich, endlich zu erfahren wie es mit Luca und Sage weitergeht.
Direkt den Einstieg mochte ich sehr gerne und Sage tat mir so sehr leid. Man hat als Leser stark mit mit ihr mitgefühlt, wie sie innerlich zerrissen ist und nach der Trennung von Luca ganz alleine in einem billigen Motel-Zimmer ist.
Ihre erste Begegnung mit Luca danach hat mir das Herz zerbrochen, es war so unfassbar traurig, die beiden so zu sehen. Wie sie noch Gefühle für den anderen haben, Luca aber offentsichtlich sehr verletzt ist. Sage möchte am liebsten wieder mit zusammen sein, doch gleichzeitig denkt sie, dass die Trennung nötig war.
Dabei fand ich ihre Emotionen jeweils überzeugend nachvollziehbar gemacht, beide macht die aktuelle Situation fertig und man wünscht sie einfach nur, dass es sich bald für sie ändert und sie sich aussprechen.
Zitat : "Ich hätte Luca unterbrechen sollen, um ihm zu verstehen geben, dass die Trennung endgültig war und wir nicht nur eine Beziehungspause durchmachten. Ich war ich, und er war er. Und an den Gründen unserer Trennung, die ich mir seit Weihnachten immer wieder krampfthaft vor Augen führte, hatte sich nichts geändert."
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht zu schnell erzählt wird und Zeit gebraucht wird. Es war authentisch und hatte genau ein richtiges Tempo, alles andere zu Luca und Sage nicht gepasst.
Sage war mir als Protagonistin erneut sehr sympathisch. Ihre Ängste machen ihr das Leben schwer und sie hat immer noch kein richtiges Zuhause gefunden. Und zudem belastet sie die Situation mit Luca. Auch ihn mochte ich wieder total gerne, ein tiefgründiger und auch so liebenswerter Charakter.
Dabei tolle bekannte Nebencharaktere mit April, Connor und Megan, die ich wie die Hauptcharaktere in mein Herz geschlossen habe.
Wie schon im ersten Teil war der Schreibstil von Laura Kneidl flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich fand es toll, wie es mich fesseln konnte.
Zitat : "Uneigentlich konnte ich den Gedanken, ihn verloren zu haben, allerdings kaum ertragen, was wohl der Hauptgrund dafür war, weshalb ich ihm aus dem Weg ging. Denn solange wir nicht miteinander redeten, konnte ich noch bangen. Hoffen. Träumen."
Insgesamt konnte mich die Geschichte von Luca und Sage sehr von sich begeistern. Traurige, emotionale und erschreckende Momente, aber auch einfach nur schöne und humorvolle Szenen. Das Gesamtkonzept passt einfach total gut, ich mochte die kleinen Details und auch das Ende mochte ich gerne.

Fazit :
Emotional mitreißend, herzzerreißend und wunderschön. Genauso toll wie der erste Teil.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Marthas Widerstand - Kerry Drewery - Erschreckende Thematik, aber insgesamt nicht komplett überzeugend

Marthas Widerstand
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Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen ...

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert?
Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es um viel mehr als ein einzelnes Menschenleben geht.
(Klappentext)


Die erschreckende und krasse Idee hinter dem Buch hat mich ziemlich neugierig auf den Inhalt gemacht und so wollte ich es unbedingt lesen.
Was mir an dem Buch gleich gut gefallen hat, waren die verschiedene Perspektiven, so gibt es die Sicht von Martha, aber auch die psychologische Betreuung und das Fernsehstudio mit der Show "Death is Justice". Dadurch hatte man gleich einen guten Gesamtüberblick über Marthas aktuelle Situation und wie der Staat und die Bevölkerung dazu steht.
Zitat : "Ich kann eine Woche Einsamkeit aushalten. Und ich kann tot sein. Die Leute werden sehen und hören, was ich zu sagen habe, und vielleicht, ganz vielleicht, werden sie es begreifen. Vielleicht werden sie es endlich kapieren und vollkommen schockiert sein."
Martha mochte ich als Protagonistin ganz gerne, ich fand es ziemlich mutig, was bei ihr dahintersteckt und was sie aufgibt, um ihr Ziel zu erreichen. Ihre Ängste und Gefühle in der jeweiligen Zelle waren ziemlich greifbar und man konnte sich gut vorstellen, wie schrecklich es dort für sie sein muss.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Sie war mir teilweise zu klischeehaft, ein reicher Junge und ein armes Mädchen. Die Liebesgeschichte war hauptsächlich nur im Hintergrund, was ich eigentlich schön finde, aber leider war sie für mich nicht so fassbar. Es gab hauptsächlich nur Rückblenden und ich hätte mir mehr zu der Beziehung gewünscht, denn so habe ich sie nicht so sehr gemochte, wie ich es mir gewünscht hätte.
Mein größter Kritikpunkt ist für mich, dass ein wichtiger Kernpunkt ziemlich vorhersehbar war. Es war ziemlich schnell offensichtlich und konnte mich in der Umsetzung nicht richtig überzeugen.
Durch die Fernsehsendung wurde die Manipulation der Zuschauer extrem gut und erschreckend dargestellt. Durch die Berichterstattung und Verdrehung von Tatsachen und besonders wie Kristina das Ganze moderiert und rüberbringt. Sie war mir direkt total unsympathisch, wirkte kalt, stark gekünstelt und hat immer manipuliert.
Ab und zu sind mir allerdings ein paar Logikfehler aufgefallen, die mit der Manipulation der Bevölkerung durch die Show und das Rechtssystem zu tun haben. Es gab Momente, wo manche wenige Aspekte nicht logisch nicht zusammengepasst haben, und das hat mich schon etwas gestört.
Ich fand es überzeugend, welche Rolle die Nebencharaktere gespielt haben, so waren z.B. Eve, Gus oder Joshua charakterlich vielschichtig und interessant.
Zitat : "»Sagen Sie es mir. Sind sie damit einverstanden, dass darüber abgestimmt wird, ob Menschen leben oder sterben ? Keine Gerichte. Keine Zeugen. Keine Beweise ... keine Geschworenen ... nichts.« »Bedeutet das ganze System, dass die Öffentlichkeit das Recht darauf hat abzustimmen, nicht, dass jeder im Prinzip ein Geschworener ist ? Das alle am Ergebnis beteiligt sind ?«"
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, das Buch war spannend und fesselnd und ließ sich angenehm lesen. Zudem hat sie die Idee dahinter erschreckend und auch realistisch dargestellt.
Insgesamt mochte ich das Buch zwar, aber ich hatte doch meine Kritikpunkte.
Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, vor allem nach dem Ende und weil defintiv noch Luft nach oben ist.

Fazit :
Erschreckende Thematik, das Buch war zwar spannend, aber ich hatte größere Kritikpunkte.

Veröffentlicht am 14.06.2017

Feel Again - Mona Kasten - Sawyers und Isaacs schöne, humorvolle und berührende Geschichte

Feel Again
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Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als ...

Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen.
(Klappentext)


Nachdem Sawyer hatte schon in kleinere Auftritte in "Begin Again" und "Trust Again", wo sie eher unfreundlich, abweisend und cool rüberkam, war ich neugierig auf ihre eigene Geschichte und auf Isaac.
Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, wie die beiden sich zum ersten Mal durch Dawn, als ihre gemeinsame Freundin, begegnen und ins Gespräch kommen. Man hat als Leser gleich schon gemerkt, dass die sie gut zusammen passen würden, auch wenn sie selbst wahrscheinlich noch nicht mal darüber nachgedacht hatten.
Ich fand es gut, dass Sawyer Isaac helfen wollte selbstbewusster zu werden, damit ein selbstsicheres Auftreten hat und auch vielleicht eine Freundin findet. Nur mit Sawyers Idee dafür ihn von einem "Nerd" zu einem "Bad-Boy" zu machen. Sie wirkte für mich dabei ein bisschen zu voreingenommen, dass Isaac so auf jeden Fall mehr Erfolg bei Flirten haben würde. Zwar habe ich mir natürlich schon gedacht, dass sie selbst durch das Projekt auch andere Blickwinkel kennenlernen wird, trotzdem hat es mich ein kleines bisschen gestört.
Zitat : "Isaac Theodore Grant war viel mehr, als ich gedacht hatte. So wollte ich ihn auf den Bildern zeigen. Dieses Gefühl von Unbeschwertheit, Zugehörigkeit und Liebe, das er hier versprühte, aber auch den Schmerz und die Traurigkeit in seinen Augen wollte ich dokumentieren."
Dass sie das Ganze mit ihrer Fotografie und ihrem Projekt für das Studium verbunden hat, hat mir gut gefallen. Dabei mochte ich auch die Details, wie sie und wo sie ihre Fotos gerne macht und worauf sie genauer achtet beim Fotografieren und späterem Bearbeiten. Vor allem fand ich toll mit welcher Leidenschaft sie das tut.
Sawyer ist eine etwas andere Art von Protagonistin, die im ersten Moment durch ihr Auftreten vielleicht gar nicht so sympathisch wirkt, wie sie wirklich ist. Sie ist verletzlich durch ihre schwierige Vergangenheit und Angst vor Gefühlen.
Isaac als männlichen Hauptcharakter mochte ich sofort, seine leicht schüchterne und zurückhaltende Art oder wie schnell er rot wird, war echt süß. Und man merkt gleich, was er für ein großes Herz hat, er ist loyal und ein totaler Familienmensch. Dabei fand ich bemerkenswert, dass er obwohl es Probleme gibt, immer zur Stelle ist und die Familie für ihn im Vordergrund steht. Auch wie er mit seinen kleineren Geschwistern umgeht war echt schön.
Zitat : "Allein der Gedanke an Isaac genügte, und schon bekam ich keine Luft mehr vor Schmerz. [...] Ich wollte die Kontrolle über mich selbst zurückgewinnen. Ich wollte nicht das Mädchen sein, das schwach und auf andere angewiesen war. Ich war zwanzig Jahre meines Lebens alleine zurechtgekommen - ich brauchte niemanden. Schon gar nicht Isaac."
Der Schreibstil hat mir wie schon in den ersten beiden Teile richtig gut gefallen. Das Buch ließ sich super flüssig lesen, es gab viele humorvolle Szene, aber auch gefühlvolle und berührende Szenen.
Ein schönes Detail war, dass ab und zu Dawn, Spencer oder Allie und Kaden mal dabei waren. Besonders Dawn, wo ich es total schön fand, was für eine gute Freundin und nicht nur Mitbewohnerin sie für Sawyer ist. Das Ende ging mir persönlich leider ein bisschen zu schnell, aber ich mochte die Geschichte von Sawyer und Isaac sehr gerne und ich hatte damit schöne Lesestunden und viel Lesespaß. Insgesamt hat für mich aber doch etwas für 5 Sterne in der Bewertung gefehlt.

Fazit :
Eine schöne, humorvolle und berührende Geschichte von Sawyer und Isaac, die mir wirklich gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 15.01.2017

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit - Virginia Boecker

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit
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Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen ...

Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Der Beginn diesen zweiten Bandes hat mir gleich gut gefallen. Nach dem Kampf gegen Blackwell und dem Verlust ihres Stigmas hat Elizabeth einige Probleme : Ein Plan erschaffen um Blackwell zu stürzen und ihre neue Situation und ohne ihr Stigma.
Zudem wurde es auch direkt spannend, als die Anhörung vor dem Rat über ihr Schicksal und ihre früheren Taten als Hexenjägerin ansteht.
Richtig gut gefallen hat mir die Darstellung des Konflikts zwischen John und Elizabeth. Die Übertragung des Stigmas hat einiges verändert und beide haben unterschiedliche Vorstellungen, welche Rolle der anderen im weiteren Vorgehen gegen Blackwell spielen soll, weil sie in Sorge um das Leben des anderen sind.
Zitat : "John dagegen weicht seinem Blick aus, während er gleichzeitig meinen einzufangen versucht. Zwischen uns hängt immer noch der Nachhall unseres Disputs : Ich will kämpfen. John will nicht, dass ich es tue. [...] Ich will nicht, dass John kämpft. John ist wütend auf mich, aus Gründen, die ich nachvollziehen kann, und ich bin wütend auf ihn, ohne zu wissen warum."
Dabei mochte ich auch, wie die Autorin das Ganze weiter umgesetzt und zu einem großen Teil der Handlung gemacht hat. Elizabeth hat Identifikationsprobleme ohne zusätzliche Kraft und Stärke im Kampf und hier fand ich ihren Ehrgeiz ihre Fähigkeiten ohne diese neu zu erlernen, wirklich bewundernswert und ein übereugender Aspekt in der Geschichte.
Skyler und Fifer waren wieder coole Nebencharaktere und auch Keagan und Malcolm hatte interessante Charaktereigenschaften.
Die Thematik mit den Wiedergängern hat mir im Zusammenhang von der Story gut gefallen und dass sie eine größere Bedeutung als im ersten Teil hatten und durch ihre Anwesenheit viele Situationen verbessern oder verschlechtern konnten.
Zitat : "Ich hole tief Atem. In mir tobt eine Schlacht zwischen dem, was ich weiß, und dem, was ich nicht weiß, bis alles in Trümmern liegt und ich gar nichts mehr weiß."
Zwischendrin war für mich persönlich das Buch etwas zu ruhig und nicht so viel passiert ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte zu wenig vorangekommen ist und die Spannung hat leider auch dann ein bisschen gefehlt. Erst als der endgültige Kampf immer näher gerückt ist und die Vorbereitungen nicht mehr im Vordergrund standen, war es wieder fesselnder und mitreißender.
Insgesamt aber eine empfehlenswerte Reihe, die ich gerne mochte.

Fazit :
Gelungener Abschluss der Reihe mit guten Konflikten und Problemen, aber ich fand die Geschichte leider in der Mitte zu ruhig und zu wenig actionreich.

Veröffentlicht am 22.02.2018

Soul Mates - Flüstern des Lichts - Bianca Iosivoni

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts
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ER SIEHT DAS DUNKLE IN IHRER SCHÖNHEIT.
SIE SIEHT DAS SCHÖNE IN SEINER DUNKELHEIT.
ZWEI SEELEN - FÜR IMMER VERBUNDEN.
DOCH IM KAMPF ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN BEDEUTET IHRE LIEBE DEN TOD.
Wer ist der ...

ER SIEHT DAS DUNKLE IN IHRER SCHÖNHEIT.
SIE SIEHT DAS SCHÖNE IN SEINER DUNKELHEIT.
ZWEI SEELEN - FÜR IMMER VERBUNDEN.
DOCH IM KAMPF ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN BEDEUTET IHRE LIEBE DEN TOD.
Wer ist der attraktive Typ mit der düster-gefährlichen Ausstrahlung, der Rayne abends auf der Straße vor einem Angreifer rettet? Wider Willen fühlt sich Rayne zu dem undurchschaubaren Colt hingezogen, und auch er sucht ihre Nähe. Immer wieder. Denn die beiden sind Seelenpartner. Doch die Licht- und Schattenwelt ist im Aufruhr, und während Colt auf der Seite der Lichtseelen steht, weiß Rayne nicht, zu wem sie gehört.
(Klappentext)


Letzten Monat hatte ich spontan Lust dieses Buch zu lesen und habe es aus meinem Regal gegriffen.
Der Anfang war teilweise recht klischeehaft, Rayne geht in eine dunkle Gasse, wird von einem Fremden bedroht und aus dem nichts tauchen zwei mysteriöse Gestalten auf, die den Fremden angegreifen. Für Rayne geschieht Unerklärliches, trotzdem denkt sie am nächsten Tag, dass sie es sich wahrscheinlich nur eingebildet hat. Doch sie begegnet ihren Rettern erneut und lernt die Welt der Lichtseelen kennen.
Zitat : "Colt trat neben mich. »Egal wie dunkel es sein mag, einen Funken Licht findest du überall. Und wo Licht ist, da sind auch wir.« Die Lichtseelen. Ein schöner Gedanke."
Auch wenn ich mir hier weniger Jugenbuch-Fantasy-Klischees gewünscht hätte, fand ich es trotzdem gut umgesetzt. Besonders mit Blick auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Ein paar Aspekte waren für mich vorhersehbar, das Buch konnte mich aber auch überraschen.
Ich mochte Rayne als Protagonistin sehr gerne. Allein, dass sie Bücher liebt und in einem Buchladen liebt, fand ich toll. Sie hat es in ihrer Vergangenheit nicht immer einfach gehabt und mir hat es auch ziemlich gut gefallen, wie wichtig ihr Nora und Emma sind.
Colt ist der undurchschaubare, geheimnisvolle und gegenüber Rayne recht abweisender, aber ziemlich attraktive Typ. Und immer wieder will er Rayne beschützen. Er wirkte charakterlich zunächst etwas klischeehaft, jedoch hatte er etwas an sich, dass ich ihn direkt gerne hatte.
Zitat : "Er sagte das mit einer solchen Bestimmtheit, als wüsste er genau, wovon er da redete. Als würde er mich in- und auswendig kennen, obwohl wir uns vor ein paar Wochen das erste Mal begegnet waren. Aber er hatte sich auch nie fremd angefühlt."
Was mich begeistern konnte, waren die sympathischen verschiedenen und individuellen Nebencharaktere, wie Liv, Jeff oder Miles. Und auch in Raynes normaler Welt Gray, Emma und Nora.
Gut gemacht fand ich die Lichtseelen, anfangs mit vielen Geheimnissen und ihr Training im Kampf gegen die Dunkelseelen. Dabei gab es fesselnde und actionreiche Szenen, aber auch nachdenklichere Momente. Im ersten Moment denkt man klassisch an Gut und Böse, doch es ist nicht immer alles schwarz-weiß gezeichnet und das mochte ich sehr gerne.
Die Liebesgeschichte fand ich ganz schön und mit der verbotenen Liebe überzeugend gemacht. Man hat gleich gemerkt, dass die beiden sehr gut zusammen passen, und nicht nur weil sie Seelenpartner sind. Ich bin schon neugierig, wie es mit den beiden weitergeht.
Total gut gefallen hat mir, wie flüssig das Buch geschrieben war. Es war unterhaltsam, spannend und ließ sich schnell und angenehm lesen und hat mir schöne Lesestunden bereitet.

Fazit
Teilweise recht klischeehaft, aber trotzdem gut gelungen und konnte mich schön unterhalten.