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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2026

Hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

Loki − Her Twisted Heart
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Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich ...

Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, ich meine Götter? Damit hat man mich ja schnell mal überzeugt.
Nur muss ich sagen, dass Franka Neubauer es leider nicht geschafft hat, mich wirklich von dieser Geschichte zu überzeugen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, zumindest in meinen Augen, und hat es mir zumindest leicht gemacht, schnell durch das Buch durchzukommen. Weitergelesen hab ich, weil mich doch irgendwo interessiert hat, wo die Entscheidungen der Charaktere sie hinführen werden, die Handlung an sich hat mich dann aber nicht so wirklich interessiert. Irgendwie ging mir alles zu schnell und hat sich gefühlsmäßig trotzdem irgendwie gezogen. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Buch in einer Zeitspanne von nur wenigen Tagen, nicht einmal einer Woche, spielt, muss ich sagen, dass ich den Charakteren, besonders Harlow, die die Götter ja zu Beginn so unfassbar zu hassen scheint, ihre Gefühle nicht wirklich abgekauft habe. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, worauf genau die jetzt beruhen könnten, weil sich in meinen Augen keine wirklichen Gründe aufgetan haben, anhand derer ich es vielleicht verstanden hätte. Auch kamen mir viele Sachen ziemlich random vor, um das jetzt mal so hart zu sagen.
Für mich war die Idee auf jeden Fall da, nur hat mir persönlich die Umsetzung einfach nicht gefallen. Ich kann aber verstehen, warum es anderen vielleicht wiederum gefallen könnte, also würde ich nicht direkt sagen, dass es ein schlechtes Buch ist, es war nur, besonders mit dem Ende, nicht wirklich meins.

Fazit:
Meins war die Geschichte nicht unbedingt und ich werde die Reihe ziemlich sicher nicht weiterlesen, kann aber verstehen, warum das Buch anderen vielleicht gefallen könnte.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ganz okay, war leider nicht meins

Starminster - Stadt in den Wolken
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Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch ...

Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch was Spannung betrifft, hat mich das Buch wirklich überzeugt, vielmehr hab ich hier gesessen und das ein oder andere mal darüber den Kopf geschüttelt, welche Werte hier eigentlich vermittelt werden. Denn hier wird gekonnt mit den anderen verschwundenen Kindern abgelenkt, worüber man fast vergisst, dass auch Astrid eine von ihnen ist, auch, wenn vielleicht nicht unter den gleichen Umständen. Den Großteil der Geschichte kehren wir den Fakt gekonnt unter den Teppich, dass sie mehr oder weniger gekidnappt wird. Ja, es gibt den ein oder anderen Moment in dem sie denkt ‚hm, seltsam, ich würd lieber nach Hause‘ aber wirklich das Gefühl, dass sie es meint, hat man dann irgendwie auch nicht, besonders wenn sie kurz darauf ihre Meinung wieder ändert. Sicher handelt es sich bei Astrid um ein elfjähriges Mädchen, aber genauso alt sind vielleicht auch die ein oder anderen Leser*innen und fragwürdige Entscheidungen aufzuzeigen seh ich jetzt nicht unbedingt als optimal an. Besonders weil auch zum Ende hin eher verschwiegen und durch die Blume verharmlost wird, was da anfangs eigentlich passiert ist. Vielleicht ist auch die Art und Weise, wie Astrid aufgewachsen ist problematisch, das möcht ich gar nicht anders sagen, aber auch, wenn ihr Leben jetzt vielleicht ‚freier‘ ist, ist es nicht weniger problematisch.
Natürlich ist das Ansichtssache und nicht jeder wird hier meine Meinung teilen, aber das ist ja auch okay, ich wollte das nur vorweg einmal angesprochen haben.
Da hört es, für mich, aber leider nicht auf. Viele Plotpunkte, die Spannung erzeugen sollen kamen für mich leider völlig aus dem Nichts und haben sich dann recht schnell wieder in Luft aufgelöst. Zwar führen viele davon zu Ende wieder zusammen, aber es wirkt beinahe so, als wäre das nicht geplant gewesen, sondern eher willkürlich.
Nun aber auch positive Sachen: Mir gefällt der Weltenaufbau so weit ganz gut und auch der Schreibstil lässt sich recht flüssig lesen. Die Freundschaften, die unsere Protagonistin hier knüpft, gefallen wir ebenfalls, auch die kleinen Momente, in denen sie merkt, wie ihre Kindheit vielleicht hätte sein können.

Fazit:
War jetzt nicht so meins, um ehrlich zu sein, alles in allem eine ganz okaye Geschichte, allerdings finde ich die Werte fragwürdig, die hier vermittelt werden, da es sich noch immer um ein Kinderbuch handelt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Illusion oder doch Magie?

Illusion – A Lie Worth Believing
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Ja, was soll ich sagen. Illusion war nicht mein erstes Buch der Autorin und schon in ihrer ersten Reihe mochte ich ihren Schreibstil schon sehr. Dieses Buch hat mir allerdings gezeigt, dass sich ihr Schreibstil ...

Ja, was soll ich sagen. Illusion war nicht mein erstes Buch der Autorin und schon in ihrer ersten Reihe mochte ich ihren Schreibstil schon sehr. Dieses Buch hat mir allerdings gezeigt, dass sich ihr Schreibstil noch weiterentwickelt hat, ich liebe die Art, wie Janine Ukena erzählt und beschreibt, das lässt es auf mich so lebendig, bildlich und poetisch wirken und das gefällt mir auch wirklich sehr.
Das Buch ist alles, magisch, spannend und wirklich schön geschrieben. Mysteriöse Charaktere, viele Fragen die nur mehr werden statt weniger zu werden und immer dieses ständige Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Las Vegas mit seinen schillernden Lichtern und Illusionen als Setting war definitiv spannend. Alles rund um Fia und die Show ebenfalls, in meinem Kopf haben sich so viele Fragen gebildet, die zu Ende noch immer nicht beantwortet haben, vielmehr habe ich nun eine weitere, die die anderen förmlich übertönt. Zwischenzeitlich war ich wirklich an dem Punkt, mich zu fragen, welchem der Charaktere man überhaupt trauen kann und zum Ende hin sind meine Zweifel vielleicht leiser geworden, aber ganz verschwunden sind sie auch nicht ganz.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, wollte mir gleichzeitig Zeit nehmen, für das, was Janine da geschrieben hat, weil es so schön klingt um es nicht wertzuschätzen.
Die Suspense der Geschichte kommt auf jeden Fall nicht zu kurz und auch die Romance hält, was sie verspricht, nur anders, wie ich das vielleicht erwartet habe, was jetzt nicht schlecht ist.
Es gab so die ein oder andere Szene, die ich noch gar nicht einzuordnen weiß, also ob ich sie unnötig fand, oder sie noch einfach nicht verstehe, deswegen hat mich das Buch letztendlich nicht vollkommen mitgerissen, aber dennoch ist es eine Empfehlung meinerseits, keine Frage.
Ich bin gespannt, was Band zwei für uns Leser*innen bereithält, besonders nach diesem Ende, das mich den zweiten Teil herbeisehnen lässt.

Fazit:
Für mich steht fest, auch Band zwei dieser Reihe werde ich lesen, denn Janine Ukena verbindet hier Suspense, Liebe, Magie in ihrer eigenen Form und das schillernde Leben in Las Vegas perfekt miteinander.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

ausdurcksstark

Die Riesinnen
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So richtig was zu sagen zu dem Buch hab ich eigentlich nicht. Vielleicht, weil Hannah Häffner schon alles in diesem Buch gesagt hat, was dazu gesagt werden muss. Ich mag dieses Buch. Die Art, wie Hannah ...

So richtig was zu sagen zu dem Buch hab ich eigentlich nicht. Vielleicht, weil Hannah Häffner schon alles in diesem Buch gesagt hat, was dazu gesagt werden muss. Ich mag dieses Buch. Die Art, wie Hannah erzählt hat etwas, ist neu irgendwie. Wie ich mags, auch wenn ich dadurch irgendwie ‚gezwungen‘ war, langsamer zu lesen. Das ist kein Buch, durch das man fliegt, dafür ist es zu ruhig, zu DA. Zumindest für mich. So recht wissen, wie ich es besser erklären soll, tu ich nicht. Aber gut war es ohne Zweifel.
Ich mochte, wie schlicht und gleichzeitig poetisch das Buch teilweise erzählt wird. Es gibt so viele Wahrheiten die teilweise nur in Nebensätzen erwähnt werden, weil sie genauso zum Buch gehören wie der Rest auch. Es ist so neutral erzählt und dann irgendwie auch nicht. Mir gefällt, dass es aus drei Perspektiven erzählt wird, drei Generationen, drei Frauen. Und jede davon ist sie selbst und doch verschmelzen sie miteinander. Es ist spannend, zu lesen, wie sie sich weiterentwickeln, egal in welche Richtung. Was sie an Glauben und Denken mitgeben, was sie wann und wie ablegen, was sie sich wünschen und was sie nicht mögen. Die Geschichten der drei greift ineinander über, weil es letztendlich doch nur eine Große ist.
Ich würde nicht sagen, dass ich die Protagonisten zwingend sympathisch fand und das muss ich hier auch gar nicht, aber authentisch waren sie ohne Zweifel. Würde mir jemand sagen, dass ich eine Zusammenfassung dreier Leben, einer Familie gelesen habe, die es so tatsächlich gibt, ich würde es glauben. Sie sind so greifbar und gleichzeitig ist es, als würde man nur von weitem zuschauen, nicht direkt involviert sein, wie das bei anderen Romanen vielleicht der Fall ist. Aber das ist Teil der Geschichte und anders würde es auch nicht passen.
Ich würde nicht direkt sagen, dass es ein spannendes Buch ist, aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass es das sein soll. Es ist eine Erzählung, eine Erzählung dreier Leben so, wie sie eben sind. Selbst wenn sie langweilig wären, fühlen sie sich immer noch echt an. Ein bisschen kommt mir das Buch auch so vor. Wie das Leben. Nicht zwingend eintönig, aber einfach da. Und das meine ich keineswegs negativ, nur weiß ich nicht, wie ich es groß anders beschreiben kann. Ich finde die Idee spannend und mir gefällt die Umsetzung sehr, auch wenn ich nicht wusste, was mich erwartet, letztendlich ist es so, wie es zu sein hat, dieses Buch. Der schreib und Erzählstil sind etwas Besonderes, so viel kann ich sagen. Und auch, wenn ich bis jetzt einiges zu sagen hab zu diesem Buch, weiß ich doch nicht so recht, was ich dazu noch sagen kann.

Fazit:
Es ist neu und irgendwie anders, zumindest für mich, realistisch, ruhig und neutral erzählt. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, es macht sie auf seine eigene Art und Weise besonders. Ich kann letztendlich nur sagen: Lest und seht selbst. Weil ich nicht weiß, was ich zu diesem Buch sonst noch sagen könnte.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Und wieder bricht mein Herz

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Nach Moments so blue like our Love wusste ich schon, dass Memories wehtun wird, und ich hatte recht. Dazu sollte vielleicht gesagt sein, dass ich über Teil eins der Dilogie nach all der Zeit seitdem ich ...

Nach Moments so blue like our Love wusste ich schon, dass Memories wehtun wird, und ich hatte recht. Dazu sollte vielleicht gesagt sein, dass ich über Teil eins der Dilogie nach all der Zeit seitdem ich ihn gelesen habe, noch immer nicht hinweg bin. Er hat mich hart getroffen, direkt ins Herz hinein und ist dann irgendwie nie wieder verschwunden.
Gefallen hat mir eigentlich alles an diesem Buch, auch, wenn fast alles von diesem Buch ehrlich weh tat. Trauer ist immer so eine Sache, mal trifft sie dich richtig unvorbereitet und manchmal kommt sie gar nicht. Das mit Sam hat mich getroffen wie ein Laster, direkt in die Brust. Dementsprechend schmerzhaft kam mir dieses Buch auch vor, wobei ich sagen muss, dass ich mir vorstellen kann, dass es nicht so emotional aufgeladen ist, wenn man Band eins nicht gelesen hat. Was ich allerdings empfehlen würde, falls ihr mögt natürlich, weil es tut wirklich, wirklich, wirklich weh.
Und trotzdem hat Gabriella Santos de Lima so wunderschöne Worte gefunden, welche die tief einschneiden, welche die wütend machen und welche, die einem ein wehmütiges Lächeln aufs Gesicht zaubern. Und das alles in ihrem unverwechselbaren Schreibstil, den ich so liebe. Bücher von ihr zu lesen lässt die Kreativität in mir blubbern und übersprudeln, auch dann, wenn sie so lang stillschweigen bewahrt hat und dafür wird ich ihren Büchern vermutlich auch ewig dankbar sein, auch ohne die Gefühle, die sie sonst in mir auslösen.
Das hier ist keine Liebesgeschichte, wie man sie kennt und erwartet, aber wer die Autorin kennt, wird das auch nicht erwarten. In diesem Buch geht es um so viel mehr als das, was zwischen Connor und Blair ist, es geht um Trauer und Heilung, Wut und dieses Gefühl, das eigentlich keins ist, weil man einfach nur leer ist. Ich habe mich in so vielen Sätzen wiedergefunden, sie unterstrichen, markiert und dabei ein bisschen geweint, weil sie mich so getroffen haben.
Ich würde fast behaupten, dieses Buch ist nicht spannend, nicht auf diese Art und Weise und das muss es auch gar nicht sein, vermutlich wäre es komisch gewesen, wenn es so gewesen wäre. Diese Geschichte ist ruhig, so voller Gefühle, dass es eigentlich egal ist, ob ein Plotpunkt den nächsten jagt.
Ich liebe, wie authentisch die Figuren sind, wie wenig Gabriella darauf setzt, dass sie gemocht werden, weil das hier nicht wichtig ist. Und vielleicht hab ich sie genau deswegen lieben gelernt, noch mehr als in Band eins schon. Weil sie so echt sind, so unschön und wund, so offengerieben was ihre Emotionen betrifft, dass man gar nicht anders kann, als hinzusehen.


Fazit:
Ich weiß ehrlich, nicht ob ich das Buch jedem empfehlen würde, dabei kann ich Gabriella Santos de Lima als Autorin immer empfehlen und tu das auch. Allerdings ist diese Schwere in diesem Buch sicher nicht für jeden was. Trotzdem muss ich sagen, dass es mir mal wieder sehr gefallen hat, nichtsdestotrotz aber nicht mein Liebling der Autorin ist.

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