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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Spannender Auftakt

Born of Salt and Storm
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Ich muss ja ehrlich sagen, sobald man das Meer erwähnt und was für eine Rolle es in einer Geschichte spielt, hat man mich ja. So hat mich auch hier sowohl der Klappentext als auch das Cover sofort neugierig ...

Ich muss ja ehrlich sagen, sobald man das Meer erwähnt und was für eine Rolle es in einer Geschichte spielt, hat man mich ja. So hat mich auch hier sowohl der Klappentext als auch das Cover sofort neugierig gemacht. Und dann hab ich den Anfang gelesen und war begeistert vom Schreibstil der Autorin. Das Düstere der Geschichte kam für mich wirklich gut rüber, einen erwartet hier keine cozy, helle Romantasy, für mich war es düster, was nicht zwingend bedeutet, dass es von der Handlung brutal oder irgendwas in die Richtung wäre. Die Atmosphäre ist düster und alles andere würde vermutlich auch nicht zur Geschichte passen.
Für mich hat es sich recht leicht lesen lassen, mir gefällt, wie gesagt, der Schreibstil wirklich gut, allerdings hat es mich, wie bei vielen Fantasy Büchern auch hier ein wenig gebraucht in die Welt hineinzukommen. Aber ich mag die Charaktere und es ist immer etwas passiert, ohne dass es langweilig geworden wäre.
Allerdings hatte ich gegen 60-70% des Buches in etwa das Gefühl, die Handlung würde sich etwas ziehen. Wie ein zweiter Teil einer Reihe der nur als Übergang herhält, so kam mir der Abschnitt irgendwie auch vor. Dann wurde es wieder spannend und es kamen einige Twists, die ich, ehrlich gesagt, nicht habe kommen sehen. Ich muss aber sagen, ich mag Tavi zwar, hab aber an mancher Stelle wirklich nur den Kopf geschüttelt über Entscheidungen, die die getroffen hat, ohne näher darüber nachzudenken. Am Ende bin ich fast überrascht, dass die wegen einer ihrer Entscheidungen nicht vorzeitig das Zeitliche gesegnet hat.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich guter Einstieg in die Romantasy Dilogie und gleichzeitig ein recht starkes Debüt, das noch Luft nach oben lässt. Ein gutes Buch, welches neugierig auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Sie trifft mich doch immer wieder ins Herz

The Night We Met
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Es lange her, dass ich ein Buch mit so vielen Seiten an einem Tag verschlungen habe. Anders kann man das vermutlich gar nicht nennen. Und ich finde, das spricht für sich, aber besonders für dieses Buch. ...

Es lange her, dass ich ein Buch mit so vielen Seiten an einem Tag verschlungen habe. Anders kann man das vermutlich gar nicht nennen. Und ich finde, das spricht für sich, aber besonders für dieses Buch.
Ich habe Abby Jimenez vorher schon geliebt, für die Art, wie sie Geschichten zu erzählen vermag, welche Empfindungen sie mir mit ihren Worten auf Papier entlocken kann, und diese Liebe hat sich nun um die 480 Seiten erweitert. Dieses Buch war alles, lustig, herzschmerzlastig und hat mir auch Grund für Wut geliefert. Aber es war auch so so toll, vielleicht gerade deswegen. Keine vermag es so meine Gefühle tanzen zu lassen wie Abby Jimenez mit ihren Geschichten. Und auch hier hat sie es wieder erfolgreich geschafft, mich endgültig davon überzeugt, dass sie wohl zu meinen Lieblingsautorinnen zählen muss, mit den Büchern, die sie schreibt.
Es ist mir jedes Mal ein Leichtes durch die Seiten, durch die Geschichte zu fliegen, ganz ohne dass es sich anfühlen würde, als würde ich mir nicht genug Zeit dafür nehmen, selbst wenn ich es in so wenig davon gelesen habe. Ihre Worte schaffen es so leicht mich einfach mitzureißen, mitfühlen zu lassen. Und ich lasse es einfach zu, weil es so unendlich leicht ist. Und ja, jedes Mal berührt, reißt es Dinge in mir auf, von denen ich nicht wusste, dass sie noch immer nicht ganz verheilt sind, aber es heilt sie anschließend auch wieder ein kleinwenig. Und das liebe ich an diesen Büchern der Autorin so sehr.

Fazit:
Letztendlich kann ich nicht viel sagen, nur dass ich dieses Buch beim Lesen geliebt habe, es noch immer tue. Ich kann mich nur wiederholen, aber Abby Jimenez schreibt so, dass es sich lohnt, ihren Büchern eine Chance zu geben. Ich für meinen Teil werde wohl weiterhin blind kaufen, was sie schreibt, einfach, weil ihr Name das Cover ziert.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Eine wirklich süße Geschichte

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas traurig. Eine Trauerfeier von einer Person, die so wichtig war. Wie könnte einen das nicht irgendwie ein bisschen mitnehmen? ...

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas traurig. Eine Trauerfeier von einer Person, die so wichtig war. Wie könnte einen das nicht irgendwie ein bisschen mitnehmen? Durch die Art, wie die Trauerfeier stattfindet und Olive mit ihrem Vater währenddessen agiert, bekommt man schon leicht ein Gefühl dafür, wie sie als Charakter so ist, was ich super spannend finde.
Ich mochte am ganzen Buch auf jeden Fall die Songwriting Sessions zusammen mit Drew, wie sie zusammen Zeile für Zeile diesen Song zusammen gebastelt haben war irgendwie schön zu lesen.
Ich muss aber anmerken, dass auch, wenn ich Jules, also Olives Mitbewohnerin, in ihren Begründungen verstehen kann, warum die andere WG off Limits ist, aber der Hass, denn sie für die drei Jungs empfindet, kam mir dann anhand dessen, was vorgefallen ist doch etwas, na ja, übertrieben vor? Vielleicht bin das aber auch nur ich. Ich finde, Hass ist immer ein sehr starkes Wort, was man oft auch durch Abneigung ersetzten könnte. Die Heimlichtuerei, die daraufhin stattfindet, war süß, aber irgendwie auch etwas komisch. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, das ein klärendes Gespräch mit allen die Situation viel schneller entschärft hätte.
Auch etwas schade fand ich zum Ende hin, dass der Third Act Breakup genau durch das passiert ist, was zwischen den beiden am besten funktioniert hat. Das kam mir irgendwie etwas out of Charakter vor, auch, wenn es letztendlich ganz süß gelöst wurde, fand ich es doch schade. Wie man also merkt, habe ich ein paar Sachen, die ich anmerken kann, allerdings habe ich nicht nur Negatives zu sagen. Ich mochte auf jeden Fall, wie hier die Trauer transportiert wird und wie Laura Willud hier mit dem Thema umgegangen ist. Ich mochte auch die Freundschaften der Charaktere und die Dynamik, die damit einherging an manchen Stellen echt super gern. Die Geschichte hat sich wirklich ein bisschen wie eine Found Family für die Charaktere angefühlt und zu lesen, wie jemand solche Menschen in seinem Leben findet, ist immer was Schönes.
Die Umsetzung war für mich besonders am Ende etwas holprig, trotzdem fand ich es echt gut, die Geschichte und auch wie die ihren Lauf genommen hat.

Fazit:
Alles in allem eine wirklich süße Geschichte, die gut mit dem Thema Trauer umgeht. Für mich sehr schön, aber auch nichts krass Besonderes. Lies sich leicht lesen und man kommt gut durch die Geschichte durch. Ein bisschen Spaß beim Lesen hatte ich tatsächlich auch.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Zwei Welten, eine Liebe

Zwei in einem Bild
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Ich mochte das Buch richtig gern.
Allein der Fakt, dass es in einem Museum spielt, hat mich ja schon überzeugt, aber dann wirklich darüber zu lesen, darüber, wie man die Bilder auch von innen kennenlernt, ...

Ich mochte das Buch richtig gern.
Allein der Fakt, dass es in einem Museum spielt, hat mich ja schon überzeugt, aber dann wirklich darüber zu lesen, darüber, wie man die Bilder auch von innen kennenlernt, entdecken kann, was den Menschen in der Galerie verborgen bleibt, das war etwas ganz anderes.
Mir hat richtig gut gefallen, dass wir relativ viel von Jean lesen, von ihm, der ja Teil eines Gemäldes ist. Zu verfolgen wie sein Leben als Teil dieser Welt aussieht und was das für ihn bedeutet war richtig spannend und ruhig gleichzeitig.
Ich hab die Charaktere schnell ins Herz geschlossen, sowohl Jean, als auch Clair und alle, die in deren Leben eben so eine Rolle spielen.
Dieses Buch zu lesen hat sich ein bisschen angefühlt, als würde man wie Clair in diese Welt einzutauchen, einfach durch den Rahmen hindurch ins Bild steigen, riechen, schmecken und sehen, was in den Bildern für die Ewigkeit festgehalten wurde. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch direkt spannend ist, zumindest nicht auf die klassische Art und Weise. Dieses Buch fühlt sich ein wenig wie eine Momentaufnahme aus dem Leben von Clair und Jean an. Würde ich das Buch beschreiben, würde ich es vermutlich mit einem Museumsbesuch vergleichen. Wie der für jeden aussieht, kann ja ganz individuell sein. Die Umsetzung der Idee hat mich also richtig gut gefallen, ich bin schnell und leicht durch das Buch durchgekommen und hatte meinen Spaß beim Lesen. Auch, wenn ich nach beenden erstmal nach Worten suchen musste, ich hatte quasi nichts zu sagen und demnach nichts auszusetzen, kann mir aber vorstellen, dass es nicht für jeden sein kann. Der Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen und ich finde es spannend, wie das Buch erzählt wurde. Aber es hat mir richtig gut gefallen. Genau wie das Ende, das mochte ich sehr, auch, wenn es mich ein bisschen wehmütig hat werden lassen. Ich hätte sicher noch eine Weile in der Welt verbringen können, hätte man mir nur die Chance dazu gegeben.

Fazit:
Ein, für mich, richtig gutes Buch, das an einen Museumsbesuch erinnert. Eine süße Liebesgeschichte und ein wundervolles Setting. Ich kanns nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

Loki − Her Twisted Heart
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Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich ...

Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, ich meine Götter? Damit hat man mich ja schnell mal überzeugt.
Nur muss ich sagen, dass Franka Neubauer es leider nicht geschafft hat, mich wirklich von dieser Geschichte zu überzeugen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, zumindest in meinen Augen, und hat es mir zumindest leicht gemacht, schnell durch das Buch durchzukommen. Weitergelesen hab ich, weil mich doch irgendwo interessiert hat, wo die Entscheidungen der Charaktere sie hinführen werden, die Handlung an sich hat mich dann aber nicht so wirklich interessiert. Irgendwie ging mir alles zu schnell und hat sich gefühlsmäßig trotzdem irgendwie gezogen. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Buch in einer Zeitspanne von nur wenigen Tagen, nicht einmal einer Woche, spielt, muss ich sagen, dass ich den Charakteren, besonders Harlow, die die Götter ja zu Beginn so unfassbar zu hassen scheint, ihre Gefühle nicht wirklich abgekauft habe. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, worauf genau die jetzt beruhen könnten, weil sich in meinen Augen keine wirklichen Gründe aufgetan haben, anhand derer ich es vielleicht verstanden hätte. Auch kamen mir viele Sachen ziemlich random vor, um das jetzt mal so hart zu sagen.
Für mich war die Idee auf jeden Fall da, nur hat mir persönlich die Umsetzung einfach nicht gefallen. Ich kann aber verstehen, warum es anderen vielleicht wiederum gefallen könnte, also würde ich nicht direkt sagen, dass es ein schlechtes Buch ist, es war nur, besonders mit dem Ende, nicht wirklich meins.

Fazit:
Meins war die Geschichte nicht unbedingt und ich werde die Reihe ziemlich sicher nicht weiterlesen, kann aber verstehen, warum das Buch anderen vielleicht gefallen könnte.

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