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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2026

Düster und slow burn, was will man mehr?

Weavingshaw
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Umso länger ich das Cover von Weavingshaw betrachte, umso klarer kommt es mir vor. Was vermutlich wirr klingt, aber für mich durchaus Sinn ergibt. Im Gegensatz zu vielem was zu Beginn des Buches passiert ...

Umso länger ich das Cover von Weavingshaw betrachte, umso klarer kommt es mir vor. Was vermutlich wirr klingt, aber für mich durchaus Sinn ergibt. Im Gegensatz zu vielem was zu Beginn des Buches passiert ist.
Ich muss ehrlich sagen, Verwirrung oder Irritation war die ersten 100-200 Seiten mein ständiger Begleiter. Ich hab die Motive von St. Silas nicht verstanden und mochte ihn dementsprechend auch überhaupt nicht. Sagen wir also sein erster Eindruck auf mich war nicht unbedingt positiv behaftet. Umso mehr ich aber gelesen habe, umso mehr Fragen kamen dazu. Wie das auf den ersten Seiten von Fantasy eben so üblich ist, vermutlich kennen wir es alle.
Irgendwann aber haben sich die Fragen dann aber begonnen zu lösen, eine nach der anderen. Jetzt, wo ich am Ende des Buches angekommen bin, sind noch immer welche offen, oder wurden gerade aufgeworfen, wer weiß das schon, aber ich muss positiv anmerken, dass einige Dinge aufgelöst wurden und man längst nicht mehr so im Dunklen tappt wie zu Beginn der Geschichte.
Leena habe ich recht schnell ins Herz geschlossen, bei allen anderen Charakteren (die man ins Herz schließen kann, da sind nämlich welche dabei, bei denen mir das im Traum nicht einfallen würde) hat es dagegen eine Weile gedauert. Was voll okay ist! Manche von ihnen haben eine beachtliche Charakterentwicklung hingelegt. Obwohl ich das fast nicht so nenne möchte, da man einfach nur Schicht für Schicht tiefer geblickt hat und die Charaktere nur besser kennengelernt hat, die man vorher nicht so recht einzuschätzen wusste.
Der Schreibstil macht es einem leicht durch die Seiten zu fliegen und mir gefällt nicht nur das gut, sondern auch die Atmosphäre des Buches sehr. Es ist düster und auch, wenn das nicht immer mein Fall ist, hat es mir hier, wenn auch mit kleinen Startschwierigkeiten, wirklich gefallen.
Spannend war es auch, besonders da man ja seine Fragen beantwortet sehen möchte, ruasfinden möchte, was man noch nicht versteht und warum das so ist.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Debüt, welches Düster und spannend gleichermaßen ist und Slowburn vom feinsten liefert. Wenn euch ein düsteres, mysteriöses Setting gefällt, dann ist das ziemlich sicher etwas für euch!

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Ganz süß, bis zum Konflikt, der hats mir versaut

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Das Cover verspricht eine süße Rom-Com gepaart mit vielen Büchern. Und das passt soweit auch. Die Protagonistin arbeitet als Literaturagentin und da sind Bücher ja bekanntlich vorprogramiert. Ins Buch ...

Das Cover verspricht eine süße Rom-Com gepaart mit vielen Büchern. Und das passt soweit auch. Die Protagonistin arbeitet als Literaturagentin und da sind Bücher ja bekanntlich vorprogramiert. Ins Buch startet man mit dem ersten Date oder eher mit den letzten Minuten dessen, bevor es einen Zeitsprung gibt und man in der Jetzt-Zeit landet, in der Margot und Oliver über Jahre immer wieder auf den Dating-Apps gematched haben. Soweit so gut, nicht wahr?

Der Schreibstil lässt sich super flüssig lesen und es war mir ein leichtes durch die Seiten zu fliegen. Zwischen den beiden gibt es immer wieder Momente die mich wirklich zum schmunzeln gebracht haben, aber auch viele, unterschwellige, in denen mir Margot etwas negativ aufgefallen ist. Ich bin jemand, ich kann mich gut in andere hineinversetzen und über Fehler hinwegsehen wenn ich sie verstehe und nachvollziehen kann. Margot hat mir das ganz schön schwer gemacht. Wirklich bewusst geworden ist mir das aber erst beim Konflikt selbst, den ich schon von weitem habe kommen sehen, denn, achtung, spoiler: Es gibt etwas, das ab einem bestimmten Moment suptil zwischen den beiden steht, woraufhin Oliver immer wieder das Gespräch sucht und ihr etwas zu sagen versucht. Übrigens waren das unter anderem die Momente in denen mir Margot negativ aufgefallen ist, denn, statt ihm zuzuhören und ernst zu nehmen was ihm offensichtlich auf der Seele zu liegen scheint, blockt sie immer wieder ab, beharrt darauf, dass es keine Rolle spielt und nicht wichtig ist, dass es ist, ich zitiere 'schnurz' ist. Selbst auf sein, auf das Thema bezogene, nachhaken versichert sie ihm, dass es nicht wichtig ist, NUR um es ihm später bei besagtem Konflikt vorzuhalten, deswegen nicht mit ihm zusammen sein möchte und ihm dann auch noch unterstell gelogen zu haben, obwohl er ihr die Wahrheit ziemlich oft sogar sagen, sie die aber partout nicht hat hören wollen.

Als jemand der Bücher liest und dadurch wirklich feinfühlig geworden ist, war das wirklich unverständlich für mich (besonders da sie ja beruflich mit Büchern arbeitet und die auch in ihrem Privaten eine große Rolle einnehmen. Man könnte fast meinen sie wäre da auch sensibler für, aber nope), weil, auch wenn man seine Perspektive in diesem Buch nicht zu lesen bekommt, ist eigentlich glasklar warum er es ihr nicht gesagt hat (abgesehen von dem Fakt dass sie es ja nicht hören wollte, mehrfach). Dass ihr das so völlig egal scheint hat mich irgendwie daran zweifeln lassen wie ihre Gefühle zu ihm wirklich ausschauen. Bei der 'Aussprache' hat sie ihm dann mehr oder weniger die alleinige Schuld an der Situation zugeschrieben obwohl von ihrer Seite in meinen Augen definitiv auch eine Entschuldigung angebracht gewesen wäre und da es von Anfang an nur darum ging, sich körperlich voneinander fern zuhalten, der Anziehung nicht nachzugeben, kann ich mir, gepaart mir ihrem Verhalten ihm gegenüber letzendlich echt nicht vorstellen wie diese Beziehung auf Dauer wirklich halten soll. Ihr verhalten hat mich irgendwie an ihre Aussage zu Beginn zurückdenken lassen, als sie ihm sagt er sei zu gut für sie. I hate to say it, aber nachdem ich das Buch beendet habe muss ich dem leider zustimmen. Der arme Kerl hat sowas echt nicht verdient. Besonders weil er ihr vieles aus seiner Vergangenheit erzählt hat und ihr eigentlich im Konflikt hätte klar sein müssen dass er ihr das nicht böswillig verschwiegen hat. An einem Punkt denkt sie sogar gaaaaanz kurz dass er ihr es ja sagen wollte, mehrfach, nur um dann wieder dazu überzugehen ihn als den Bösen dazustellen. Da war sie als Charakter wirklich unten durch bei mir.

Wie gesagt, an sich hat mir die Dynamik zwischen den beiden in manchen Momenten echt gefallen, aber dann ist sie wieder komplett geshiftet. Irgendwie schwierig sich da vorzustellen wie das auf Dauer eine, für beide, glückliche Beziehung sein soll.


Fazit:

Der Beginn der Story (abgesehen von ihrem vorteilbehaftetem Denken im Prolog) war recht cute, der Konflikt hat es mir persöhnlich aber komplett kaputt gemacht und ich hab die beiden einfach nicht miteinander gesehen. Anderen könnte das aber durchaus gefallen.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Tiefgründig und auf eine traurige Art und Weise schön

Counting Days
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Mir hat das Buch wirklich gefallen. Um ehrlich zu sein hat es mich wirklich überrascht. Nicht nur die Tiefgründigkeit, sondern auch der Schreibstil an sich. Die Autorin hat es mir mit ihrer Art zu erzählen ...

Mir hat das Buch wirklich gefallen. Um ehrlich zu sein hat es mich wirklich überrascht. Nicht nur die Tiefgründigkeit, sondern auch der Schreibstil an sich. Die Autorin hat es mir mit ihrer Art zu erzählen so leicht gemacht durch die Seiten zu fliegen, aber gleichzeitig auch so schwer, weil die Themen keine leichten sind. Das Buch hat mich letzendlich emotionaler gemacht, als ich es erwartet habe, auch sehr früh im Buch schon. Nicht unbedingt, weil die Situationen, die ich gelesen habe traurig waren, sondern auch, weil Dinge mich einfach berührt haben.

Ich mochte außerdem die Freundesgruppe wirklich sehr, würde mir jemand sagen, dass es diese Menschen so, in der Konstelation wirklich gibt, ich würde es sofort glauben. Ich hatte das ein oder andere Mal beim lesen fast das Gefühl, direkt neben Bonnie, Lia oder sogar Emil auf der Couch zu sitzen, während wieder eine Runde Mario Kart gespielt wird. Und so wie die Freundesgruppe agiert und miteinander umgeht, welches Verständnis sie gegenüber der anderen zeigen, aber auch wie straight forward sie manchmal sind, hätte ich nicht einmal ein Problem damit, zwischen ihnen zu sitzen. Auch, wenn ich wie Xander wohl eher der Fraktion angehöre, die sich lieber eine Gabel ins Auge rammen würden als an einer Hausparty teil zu haben (nicht, dass ich das wirklich machen würde, stell ich mir ein bisschen unangenehm vor).

Wenn es nicht schon klar geworden ist; in meinen Augen sind die Charaktere alle sehr authentisch, würde mir morgen einer davon auf der Straße über den Weg laufen wäre ich nicht im geringsten überrascht. Das Thema des Buches ist heavy aber so so wichtig und in meinen Augen wirklich gut umgesetzt.


Fazit:

Alles in allem muss ich sagen, hat mir das Buch wirklich gefallen. Wenn euch die behandelten Themen nicht zu schwer sind, kann ich es euch echt ans Herz legen. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen, sobald da mehr kommt, was ich sehr hoffe.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

eine cozy Geschichte voller Drachen und Liebe

When Dealing With Dragons. Drachengold
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Das Buch hat mich ehrlich überrascht. Das Cover, der Titel und auch der Klappentext versprechen uns Drachen und die bekommen wir auch. Ich muss sagen, der Gedanke von einem Gnadenhof für Drachen kam mir ...

Das Buch hat mich ehrlich überrascht. Das Cover, der Titel und auch der Klappentext versprechen uns Drachen und die bekommen wir auch. Ich muss sagen, der Gedanke von einem Gnadenhof für Drachen kam mir vorher noch nie, aber ich liebe die Idee und auch die Umsetzung hier sehr. Die Geschichte rund um die Drachen, Farren, James und das Geheimnis was zwischen ihnen steht, hat mich wirklich für sich eingenommen und mir beim Lesen richtig Spaß gemacht, mich sogar emotional mitgenommen, was ich nicht habe kommen sehen. Mir kam die Storyline sehr cozy vor, bis auf ein paar emotional und actiongeladene Szenen. Auch ist das Buch nicht frei von ernsten Themen, tatsächlich sind die sogar sehr präsent, was ich auch nicht wirklich erwartet, aber sehr positiv gefunden habe. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und auch die Geschichte man es einem leicht durch die Seiten zu fliegen. Die Protagonisten schließt man schnell ins Herz und ich fand es gut, dass wir hier beide Perspektiven haben, sowohl von Farren, als auch James.

Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, also den Antagonist an sich habe ich nicht erwartet, aber es war trotzdem richtig gut umgesetzt. Die Geschichte ist abgeschlossen und trotzedem würde es mich nicht stören, einfach weiter zu lesen, und sei es nur, um dem Alltag der Familie zu folgen.

Auch die Liebesgeschichte ist süß geschrieben und ich bin an der ein oder anderen Stelle schon ein bisschen geschmolzen. An anderen ist mir ein wenig das Herz gebrochen. Außerdem hat mir gefallen wie Liebesgeschichte und die anderen Thematiken hier Hand in Hand gehen.


Fazit:

Eine Fanatsy voller Drachen und einer süßen Liebesgeschichte in der die Protagonisten für das richtige Kämpfen. Hat mir wirklich Spaß gemacht und ich kann es nur weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Cozy und süß

Picking Daisies on Sundays
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Ich bin mit der Erwartung in das Buch gestartet, dass es kitschig wird, völlig egal wie sehr. Und ich glaube das war keine schlechte Idee, denn in meinen Augen ist es das auch.

Ich gehe nicht weiter ...

Ich bin mit der Erwartung in das Buch gestartet, dass es kitschig wird, völlig egal wie sehr. Und ich glaube das war keine schlechte Idee, denn in meinen Augen ist es das auch.

Ich gehe nicht weiter darauf ein, aber das Cover ist perfekt für dieses Buch, wenn ihr es gelesen habt wisst ihr sicher was ich meine. Und auch der Titel könnte nicht passender sein, deswegen bin ich froh, dass beides im Deutschen übernommen wurde. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ich bin regelrecht durch die Geschichte geflogen. Ich muss ehrlich sagen, es gibt ein paar ernstere Themen von denen ich nicht erwartet habe, dass sie sich so präsent durchs ganze Buch ziehen würden, aber irgendwie hat es das in meinen Augen auch besonders gemacht, weil solche süßen Liebesgeschichten ja nicht zwingend auch auf gewisse Themen aufmerksam machen, sondern oft einfach nur das sind, nämlich süß.

Ich mochte die Charaktere, muss aber sagen dass es definitiv die ein oder andere Situation gegeben hat, wo ich sie am liebsten geschüttelt hätte, bis die unausgesprochenen DInge, die zwischen den beiden stehen einfach rausgepurzelt wären. Wobei ich anmerken muss, dass ich durchaus verstehe warum es seine Zeit gebraucht hat, anders hätte es vermutlich auch gar nicht zu den Charakteren gepasst, die nebenbei bemerkt echt liebenswert sind. Levi und Daisy bzw. Dani sind auch unabhängig voneinander wirklich tolle Charaktere. Und auch zusammen haben sie mir echt gut gefallen, andernfalls hätte ich das Buch vermutlich aber auch nicht so schnell gelesen wie ich es getan habe.

Fazit:

Eine wirklich süße Liebesgeschichte, die einem das Herz wärmt, aber auch mit ein paar schweren Themen im Gepäck kommt, die immer wieder ihren Raum finden ohne direkt zu viel zu werden. Ich mochte den Schreibstil und die Geschichte selbst wirklich gerne, auch, wenn ich sagen muss, dass es sicher nicht das beste Buch ist, was ich je gelesen habe.

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