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Veröffentlicht am 16.12.2020

Ein Buch voller Wunder!

Juno und die Reise zu den Wundern
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Inhalt
Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die ...

Inhalt
Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die schielende Stadt und lernt dort den kauzigen Goldschmied Mr. James kennen. Er wird Lehrmeister und Freund zugleich und ermahnt sie, ihr Leben nicht bloß zu verträumen, sondern mutiger zu sein, damit die Wunder sie finden können. Also bricht sie auf zu einer magischen Reise rund um den Globus und findet den Weg zu sich selbst.


Meinung
Juno ist ein so toller Charakter! Anders, einzigartig und ein echter Träumer. Von ihr können wir uns alle eine ziemliche Scheibe abschneiden! Ich habe ihre kleine Geschichte total genossen und weiß, dass das ein Buch sein wird, das ich immer wieder mal lesen werde.

Wir begleiten Juno auf einer Reise, die ich hier nur schwer beschreiben kann, weil sie einfach so einzigartig ist. Die Geschichte beginnt in ihrem Elternhaus und führt uns dann hinaus in die Welt – und zwar immer die Welt, wie sie sie sieht. Eine Welt, die so ist wie die, in der wir jeden Tag unseres Lebens verbringen und die durch ihre Erzählweise doch ganz besonders ist.

Kurze Kapitel, die deswegen aber nicht weniger Gehalt haben, lassen einen das Buch fast schon zu schnell auslesen. Ich hätte noch viel mehr lesen können und wollen, aber so wie das Buch ist, ist es tatsächlich auch abgerundet und perfekt. Ein wunderbarer Schreibstil und einen sehr bildliche und schöne Sprache runden den Roman von Judith Hoersch ab. Ich kann einfach nur jedem empfehlen, dieses tolle Büchlein zu lesen!

Fazit
Eine Reise in eine neue und doch so bekannte Welt mit Wundern an jeder Ecke. Einfach toll für Jedermann!

5 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥♥
Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2020

Gelungener Einzelband!

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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Inhalt
Sterben ist ätzend – das weiß die 17-jährige Ember McWilliams aus eigener Erfahrung. Nach einem verhängnisvollen Autounfall hat ihre kleine Schwester sie dank einer übersinnlichen Gabe von den Toten ...

Inhalt
Sterben ist ätzend – das weiß die 17-jährige Ember McWilliams aus eigener Erfahrung. Nach einem verhängnisvollen Autounfall hat ihre kleine Schwester sie dank einer übersinnlichen Gabe von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Sie hält sich gewissenhaft an ihre Regel, nichts Lebendiges zu berühren – Jungs eingeschlossen. Doch als Hayden Cromwell an ihrer Schule auftaucht und behauptet, Ember könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren, weckt er ihr Interesse. Ember würde alles dafür tun, wieder andere Menschen berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer kleinen Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.


Meinung
Die Queen ist back und hat mich endlich mal wieder ordentlich begeistern können! Zuerst muss ich auch sagen, dass ich es toll finde, mal wieder einen Einzelband zu lesen. Das gibt es viel zu selten in diesem Genre und ist doch so schön!

Das Setting ist wieder ähnlich dem, was wir kennen. Highschool in einem amerikanischen Städtchen. Da würde ich mir eigentlich auch mal etwas Neues wünschen, weil es ja schon fast zum Klischee geworden ist. Aber ich kann bei den Büchern von Jennifer L. Armentrout immer sehr schnell über diese kleinen Dinge hinwegsehen, weil sie es einfach jedes Mal schafft, mich gefühlsmäßig total in den Bann zu ziehen. Ihre Art zu schreiben ist fesselnd, anders kann man es nicht beschreiben!

Ich finde auch, dass die Autorin hier mit dem übernatürlichen Thema einfach noch einmal was Neues geschaffen hat, was ich so nicht wirklich erwartet habe. Dafür gab es leider eine Komponente, die ich von Anfang an durchschaut habe und die ein bisschen die Spannung rausgenommen hat. Was genau das war kann ich an der Stelle nicht verraten 😉 Und mich beschleicht auch das Gefühl, dass ich es bloß so rasch geahnt habe, weil ich einfach schon SO VIELE Bücher von JLA gelesen habe. Man könnte wohl behaupten, ich kenne ihren Stil mittlerweile ganz gut. Sicherlich wird es anderen Lesern da nicht so gehen!

Fazit
Spannend-romantisches Fantasy-Buch mit viel Gefühl und einem coolen Thema! Mochte es sehr gerne und finde vor allem super, dass es keine Reihe ist!

4 von 5 Buchherzen! ♥♥♥♥

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Veröffentlicht am 13.12.2020

Gelungener Weihnachtskrimi!

Stille Nacht in der Provence
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Inhalt
Die Ehe von Andreas und Nicola Kantor ist in Routine erstarrt. Da bietet ihnen ein Freund überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Miramas-le-Vieux zu verbringen. Weihnachten in der Provence, ...

Inhalt
Die Ehe von Andreas und Nicola Kantor ist in Routine erstarrt. Da bietet ihnen ein Freund überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Miramas-le-Vieux zu verbringen. Weihnachten in der Provence, nur sie beide … Bald finden sie sich in einem malerischen, halb vergessenen mittelalterlichen Ort wieder. Das Haus ist romantisch, die wenigen Nachbarn sind freundlich. Doch bereits in der ersten Nacht fällt Schnee in einer Landschaft, in der fast nie Schnee fällt. Langsam, aber unerbittlich wird Miramas-le-Vieux von der Außenwelt abgeschnitten. Als Andreas am Morgen allein aus dem eingeschneiten Haus tritt, entdeckt er ein eingestürztes Kellergewölbe und in dessen Trümmern: einen verfallenen Sarg mit einem Skelett darin. In Panik läuft er auf der Suche nach Hilfe durchs Dorf. Seltsamerweise reagiert niemand auf sein Rufen – bis er endlich auf Milène Tanguy stößt, eine Künstlerin, die Santons anfertigt, die provenzalischen Krippenfiguren. Gemeinsam eilen sie zurück zum Gewölbe. Doch der Tote ist spurlos verschwunden …


Meinung
Bei Weihnachtsbüchern bin ich dabei, bei Weihnachtskrimis noch viel mehr! Ich habe von Cay Rademacher schon ein paar seiner Provence-Krimis gelesen und war immer wieder darüber erstaunt, wie er es schafft, auf eine ganz besondere Art und Weise dafür zu sorgen, dass seine Figuren sich entwickeln. So war es auch in diesem Buch: Waren mit die Protagonisten zu Beginn noch etwas eingerostet, etwas fremd und beladen mit Klischees einer zerbrochenen Ehe, war ich überrascht, wie schnell ich sie dann doch in mein Herz geschlossen habe. Vor allem Nicola hatte Potenzial, das der Autor auch voll ausgeschöpft hat und mit ihr eine wirklich interessante Figur erschaffen hat.

Die Handlung kommt erst einmal beinahe gemütlich daher und es dauert ein wenig, bis wirklich etwas passiert. Ich fand allerdings gerade diesen Einstieg sehr gelungen, auch wenn ich erst einmal etwas verunsichert war, wie sich das noch weiterentwickeln soll. Rückblickend hätte es anders aber nicht gepasst!

Es wird dann doch wirklich spannend und vor allem mysteriös. Es ist vor allem ein Kriminalroman zum Miträtseln in einer geheimnisvollen, verschneiten und damit sehr winterlichen Umgebung. Es tauchen nur eine Handvoll Charaktere auf, was den Fall an sich noch ein Stück spannender macht – denn einer von Ihnen muss zwangläufig etwas mit dem Fall zu tun haben, und ich konnte es mir eigentlich bei keinem so richtig vorstellen. Deswegen war der Ausgang des Romans dann doch ziemlich überraschend für mich und vor allem sehr gelungen!

Ein ganz kleiner Kritikpunkt besteht darin, das hier und da dann doch mit einigen Klischees jongliert wurde, was mich zwar nur marginal gestört hat und der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan hat, was ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte. Meiner Meinung nach hätte es das nämlich überhaupt nicht gebraucht!

Fazit
Sehr gelungener Kriminalroman in winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre und viel Geheimnissen!

4 von 5 Buchherzen! ♥♥♥♥

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Veröffentlicht am 13.12.2020

Einfach klasse!

Ein Sohn ist uns gegeben
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Inhalt
Commissario Brunetti wird von seinem Schwiegervater um einen Gefallen gebeten. Er soll einen Freund der Familie einmal genau beobachten, denn er hat die Befürchtung, dass Gonzalo Rodríguez de Tejeda ...

Inhalt
Commissario Brunetti wird von seinem Schwiegervater um einen Gefallen gebeten. Er soll einen Freund der Familie einmal genau beobachten, denn er hat die Befürchtung, dass Gonzalo Rodríguez de Tejeda etwas zustoßen könnte. Der gebürtige Spanier lebt mittlerweile in Venedig und hat mit Kunsthandel eine große Summe Geld gemacht – und Geld lässt die Menschen bekannterweise oft das Gesicht verändern. Brunetti taucht ein in die Umgebung seines Freundes und stößt auf Geheimnisse und Unvorstellbares.


Meinung
Ich glaube, ich hatte schon einmal eine Rezension mit den Worten “Brunetti ist immer eine gute Idee” begonnen. Und ich würde sie auch gerne hier wieder als Aufhänger nehmen, denn viel mehr braucht es eigentlich gar nicht, um zu beschreiben, wie gelungen auch dieser achtundzwanzigster Fall ist. Mein Lieblings-Commissario ist längst Kult geworden und ich bin froh, dass ich mitten in diesem Kult stecke, ihn für mich entdeckt habe und jedes Buch wieder auf ein Neues lieben kann!

Dieser Fall ist erst einmal eigentlich gar kein richtiger Fall und das macht es in meinen Augen so spannend. Alles startet mit Brunetti und seinem Schwiegervater und mit einem Gespräch, das sie führen. Ich bin begeistert, wie Donna Leon selbst in dieses Gespräch immer wieder echte Erzählungen einbindet, bei denen man die Figuren besser kennenlernt. Dachte man nicht eigentlich, man wisse schon alles über das Brunetti-Universum? Weit gefehlt!

Auch dieser Roman hat wieder den Charme der Familie Brunetti, den ich so noch nie irgendwo anders entdeckt habe. Und Venedig wird wieder einmal zu einer Stadt voller Geheimnisse, die Brunetti nach und nach aufdeckt. Der Fall geht erst gemächlich voran und überschlägt sich am Ende dann auf erschreckende Art und Weise. Ich bin über die zweite Hälfte nur so geflogen! Donna Leon schafft es auf beeindruckende Weise, einen mit ihrem Schreibstil zu fesseln und es ist nicht das erste Mal, dass ich danach das Gefühl habe, niemand kann ihr da das Wasser reichen. Was soll ich sagen? Ganz große Brunetti-Liebe, die vermutlich niemals einknicken wird!

Fazit
Auch der achtundzwanzigste Fall hat noch immer genauso viel Witz, Charme und Spannung und einen ganz besonders interessanten Fall parat. Empfehlung!

5 von 5 Buchherzen! ♥♥♥♥♥
Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 20.11.2020

Gelungene Fortsetzung!

Protect the Prince
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Inhalt
Everleigh Blair ist die neue Königin von Bellona. Etwas, was sie nie wollte, etwas, was sie nie für möglich gehalten hat. Und die Probleme fangen damit erst richtig an. Denn als die wohl mächtigste ...

Inhalt
Everleigh Blair ist die neue Königin von Bellona. Etwas, was sie nie wollte, etwas, was sie nie für möglich gehalten hat. Und die Probleme fangen damit erst richtig an. Denn als die wohl mächtigste Frau des Landes ist sie damit noch mehr zur Zielscheibe geworden. Ein Auftragsmörder ist hinter ihr her, verfolgt sie auf Schritt und tritt. Und dann wird sie mit den Pflichten einer Königin konfrontiert und muss sich zwischen ihrem Herzen und dem Wohl des Landes entscheiden. Wie wird es mit Evie und ihren Freunden witergehen?


Meinung
Ich habe Band eins “Kill the Queen” absolut geliebt und zähle es zu meinen Jahreshighlights. Bei diesem Roman habe ich im Gegensatz zum ersten Band jedoch einige Zeit gebraucht, um mich wieder in die Welt und die Figuren einzufinden. Ich hatte anfänglich sogar ein wenig meine Schwierigkeiten mit Evie, fand sie anfangs gar nicht so sympathisch, wie ich sie in Erinnerung hatte. Das hat sich nach dem ersten Drittel allerdings gelegt und ich hatte die mutige, bedachte und tolle Figur wieder, in die ich mich so verliebt habe.

An sich ist die Handlung in diesem Band recht simpel gehalten. Es passiert rückblickend zwar nicht viel, dafür hat alles viel mehr Tiefe. Das führt dazu, dass man viel mehr mitgenommen wird in die Gedankenwelt der Charaktere und dass man auch die neu dazukommenden Figuren sehr schnell sehr gut kennenzulernen scheint.

Ab der Hälfte konnte ich dann tatsächlich nicht mehr ablassen von dem Buch. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd und gut, sehr bildlich und emotional. Ich habe so viel mitgefühlt! Und je näher es dem Finale des Buches ging, desto mehr habe ich gemerkt, wie sich diese leichte Unruhe auch auf mich überträgt. Das ist genau das, was man bei einem Fantasy-Roman haben möchte! Und diese zweite Hälfte hat wieder einmal auch dafür gesorgt, dass ich mich riesig auf den nächsten Teil freue!

Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass mehr von den Nebencharakteren in dieses Buch einfließt, weil man viele von ihnen im ersten Teil so sehr ins Herz geschlossen hat. Das war meines Erachtens nicht der Fall, aber dennoch habe ich die Geschichte als sehr rund und gut befunden. Jennifer Estep hat hier eine echt spannende Welt erschaffen!

Fazit
Tolle Fortsetzung, aber nicht so grandios wie Band 1. Dennoch freue ich mich riesig darauf zu erfahren, wie es weitergeht!

4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥
Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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