Cover-Bild Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 05.10.2020
  • ISBN: 9783492705899
Jennifer L. Armentrout

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

Michaela Link (Übersetzer)

Sterben ist ätzend – das weiß die 17-jährige Ember McWilliams aus eigener Erfahrung. Nach einem verhängnisvollen Autounfall hat ihre kleine Schwester sie dank einer übersinnlichen Gabe von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Sie hält sich gewissenhaft an ihre Regel, nichts Lebendiges zu berühren – Jungs eingeschlossen. Doch als Hayden Cromwell an ihrer Schule auftaucht und behauptet, Ember könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren, weckt er ihr Interesse. Ember würde alles dafür tun, wieder andere Menschen berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer kleinen Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.

Ungewöhnliche Gaben und spannende Action – der packende Einzelroman von Jennifer L. Armentrout!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2020

Die Atmosphäre passt perfekt zum Charakter der Protagonistin

1

Embers Gefühle konnte man wirklich gut nachvollziehen. Sie fühlt sich unglaublich einsam und hat immer Angst davor, jemanden mit ihrer Fähigkeit aus Versehen zu töten. In den zwei Jahren nach dem Unfall, ...

Embers Gefühle konnte man wirklich gut nachvollziehen. Sie fühlt sich unglaublich einsam und hat immer Angst davor, jemanden mit ihrer Fähigkeit aus Versehen zu töten. In den zwei Jahren nach dem Unfall, bei dem sie eigentlich gestorben ist, hat sie sich ganz allein um ihre kleine Schwester gekümmert, ohne diese je berühren zu können. So viel Verantwortung lastet auf ihren Schultern und dieses Gewicht kann man als Leser richtig spüren. Mir hat sie immer sehr leidgetan und ich habe gehofft, dass sie endlich mal ein bisschen Glück und Leichtigkeit findet.

Hayden ist Embers persönlicher Cheerleader. Im Gegensatz zu den anderen glaubt er immer an das Gute in ihr, möchte ihr helfen und ist für sie da. Zwar fand ich ihn wirklich niedlich, aber ein kleines bisschen genervt hat er mich manchmal schon, so positiv wie er immer ist. Viel mehr genervt hat mich sowieso Olivia, Embers fünfjährige kleine Schwester. Aber Olivias Verhalten hat auch zur Geschichte gepasst, schließlich wurde sie in den letzten beiden Jahren von ihrer Schwester erzogen, die sie nicht einmal berühren kann und sichtlich überfordert ist. Auch wenn ich viele der Charaktere nicht besonders sympathisch fand, schienen sie mir doch authentisch.

Das Ende war schon recht enttäuschend, weil es zu überstürzt war und dann noch zu viel offen blieb. Es ist zu viel in zu kurzer Zeit geschehen, was dann unglaubwürdig wirkte, auch wenn es durchaus schlüssig war. Trotzdem mochte ich Embers Geschichte und ihre Entwicklung einfach so sehr, dass mich das Buch wirklich packen und begeistern konnte. Dazu ist das Buch einfach stimmig, auch die eher bedrückende und hoffnungslose Atmosphäre so passt gut zu Embers Gefühlen.

Fazit
"Cursed" war wieder ein gelungenes Jugendbuch von meiner Lieblingsautorin, auch wenn dieses Buch nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehören wird. Die düstere Stimmung hat perfekt zu der Protagonistin gepasst und spannend fand ich es auch, das Ende fand ich allerdings nicht wirklich gelungen. Wirklich schade darum!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Gutes Jugendbuch mit ein paar kleinen Schwächen, aber sehr spannend!

1

Kannst du dem Drang widerstehen etwas zu berühren, wenn es anschließend stirbt?

Dieses Schicksal widerfährt der Protagonistin nach ihrem Tod. Nach dem Unfall von ihr und ihrem Vater, wird Ember von ihrer ...

Kannst du dem Drang widerstehen etwas zu berühren, wenn es anschließend stirbt?

Dieses Schicksal widerfährt der Protagonistin nach ihrem Tod. Nach dem Unfall von ihr und ihrem Vater, wird Ember von ihrer Schwester, die die Gabe hat „Dinge“ wiederzubeleben, wieder zurück ins Leben geholt. Anschließend sterben alle Lebewesen, die sie berührt. Gemeinsam mit Ember gelangen wir in eine Welt, die durch Intrigen, Machenschaften und Mysteriösität nur so trotzt. Wem kann sie trauen und was steckt hinter ihrer Gabe?

Der Schreibstil ist locker und leicht, man kommt schnell in die Geschichte rein und es geht schlag auf schlag zu. Kaum kann man einmal durchatmen, folgt der nächste Schock.

Ember als Hauptprotagonistin konnte ich größtenteils verstehen und Hayden war einfach nur toll! Dafür war mir Ember‘s Schwester Olivia an vielen Stellen unsympathisch und nervig. Die anderen Charaktere waren zum Teil nachvollziehbar, aber auch wiederrum nicht. Die Handlung schreitet sehr schnell voran, die Spannung wird immer weiter aufgebaut, stagniert dann kurzzeitig und steigt wieder, bis es zum großen Knall führt. Dieser Teil war für mich in einigen Teilen einfach zu abgespaced und einige Fragen blieben offen. Zudem sind mir einige Rollen und deren Intensionen nicht klar. Das Knistern zwischen Hayden und Ember war teilweise spürbar, aber teilweise auch ausbaufähig.

Für mich war es ein gutes Buch mit einem wirklich interessanten Thema und sehr viel Spannung.Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und mochte die Handlung sehr gerne. Nichtsdestotrotz gab es einige Schwächen in dem Buch, daher kann ich dem Buch nur liebgemeinte 4 Sterne geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Eine eher mittelmäßige Fantasy-Geschichte mit noch mehr Potential

0

Die Geschichte:
Die siebzehnjährige Ember darf niemanden anfassen. Denn ihre Berührung bringt den Tod. Seitdem sie nach einem schweren Autounfall, bei dem sie gestorben ist, von ihrer kleinen Schwester ...

Die Geschichte:


Die siebzehnjährige Ember darf niemanden anfassen. Denn ihre Berührung bringt den Tod. Seitdem sie nach einem schweren Autounfall, bei dem sie gestorben ist, von ihrer kleinen Schwester Olivia von den Toten zurückgeholt wurde, hat sie diese merkwürdige Begabung. Sie würde es allerdings weniger als Gabe statt als Fluch bezeichnen! Seit zwei Jahren hat sie nun schon niemanden mehr berührt, kümmert sich um ihre kleine Schwester und versucht irgendwie die High School zu schaffen. Doch dann taucht eines Tages ein undurchsichtiger Typ auf: Hayden. Er scheint zu wissen, was es mit Embers Fluch auf sich hat und behauptet, dass er ihr helfen könne. Aber was, wenn der Preis zu hoch ist? Was ist mit der kleinen Olivia? So gerne Ember endlich wieder Menschen berühren würde, so weiß sie nicht, ob sie Hayden vertrauen kann.

Meine Meinung:


Der Klappentext hatte mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Die Idee klang so spannend. Magische Begabungen, die Tote ins Leben zurückholen oder Lebende ins Reich der Toten schicken. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Umsetzung letztendlich doch etwas enttäuscht hat. Das ist der erste Fantasy-Roman von Jennifer L. Armentrout, den ich nicht hundertprozentig liebe. Mir war der Fantasy-Anteil viel zu dürftig. Die Sache mit den Gaben wird kaum erklärt, was es schwierig macht sich zurechtzufinden. Am Ende bleibt noch einiges offen, was natürlich auf eine Fortsetzung hoffen lässt, aber trotzdem hätte es ruhig etwas mehr sein können.
Überhaupt hat mir das „Mehr“ gefehlt. Irgendwie war es von allem ein bisschen wenig. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Hayden und Ember anbahnt, konnte mich nicht ganz überzeugen. Das Prickeln war da, aber das Feuerwerk, das ich von Jennifer L. Armentrout gewohnt bin, hat gefehlt. Auch die Handlung wies einige Schwächen auf. Zwar wurde es gegen Ende nochmal richtig spannend, aber zwischenzeitig ist nicht ganz so viel passiert.
Durch den etwas zähen Mittelteil hat mich der Schreibstil der Autorin getragen. Dieser ist und bleibt nämlich super! Obwohl die Geschichte an sich etwas düster ist, ist der Schreibstil wie gewohnt humorvoll und macht das Lesen angenehm.
Ember als Protagonistin hat mir darüber hinaus ganz gut gefallen. Sie hat viel mit dem sie umgehen muss, denn ihre Gabe isoliert sie und dann muss sie sich auch noch um ihre kleine Schwester kümmern. Ich habe oft mit ihr mitgelitten. Dass sie dann Hayden an die Seite gestellt bekommt, fand ich super, denn er ist ein sehr liebenswerter Charakter. Seine Unterstützung für Ember ist wirklich toll. Allerdings kam das Knistern zwischen den beiden, wie gesagt, nicht immer gut rüber.
Insgesamt würde ich das Buch als eher mittelmäßig bewerten. Wenn man allerdings bedenkt, dass dies eins der ersten Werke der Autorin ist, ist das auch irgendwie nachvollziehbar. Man erkennt auf jeden Fall das Potential, das in der Geschichte und in ihr selbst steckt. Und irgendwie ist es schön zu wissen, wohin sie sich entwickelt hat. Echten Armentrout-Fans kann ich das Buch daher empfehlen! Aber es ist durchaus auch was für Einsteiger, denn es lässt sich erstens leicht lesen, richtet sich zweitens an jüngere Leser*innen als einige aktuellere Geschichten von ihr und ermöglicht drittens, dass man sich von ihren weiteren Werken überwältigen lassen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 22.03.2021

spannend, fesselnd, berührend

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Inhalt
Ember ist bei einem Autounfall gestorben – eigentlich, denn ihre Schwester Olivia hat eine Gabe, mit der sie Ember wiederbelebt hat. Seit dem hat sich einiges geändert, denn ihr Vater ist tatsächlich ...

Inhalt
Ember ist bei einem Autounfall gestorben – eigentlich, denn ihre Schwester Olivia hat eine Gabe, mit der sie Ember wiederbelebt hat. Seit dem hat sich einiges geändert, denn ihr Vater ist tatsächlich bei dem Unfall gestorben und ihre Mutter nicht mehr sie selbst. Doch auch Ember hat sich verändert: seit dem Olivia sie von den Toten zurückgeholt hat, kann sie niemanden mehr berühren, ohne, dass derjenige stirbt. Als sich dann die Ereignisse überschlagen findet sie sich plötzlich an der seite von dem geheimnisvollen Hayden wieder, der anscheinend alles über sie weiß und ihr helfen möchte, ihre Kräfte zu kontrollieren...

Meine Meinung
Mittlerweile habe ich schon so einiges von der Autorin gelesen und war gespannt darauf, mal wieder etwas komplett anderes im Bereich Fantasy von ihr zu lesen. Und was soll ich sagen? Dieser Einzelband hat es in sich und geht mal wieder in eine ganz andere Richtung, als das, was ich bislang von der Autorin kenne. Er konnte mich komplett überzeugen und begeistern.

Die Handlung startet irgendwie etwas düster und hat mir eine Gänsehaut verursacht. Doch meine Neugier war geweckt und ich war demnach auch direkt gefesselt. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte spannender und fesselnder, sodass ich das Buch kaum mehr zur Seite legen konnte. Es wird alles immer merkwürdiger und ich war einfach nur gespannt und neugierig auf die Auflösung. Kurzzeitig hatte ich sogar Panik, dass es doch kein Einzelband ist, sondern mit einem fiesen Cliffhanger enden könnte – doch das war glücklicherweise nicht der Fall und ich habe meine Antworten noch bekommen.
Doch nicht nur die spannenden und actionreicheren Elemente konnten mich hier begeisternt, sondern auch die emotionaleren und gefühlvolleren Aspekte haben hier ihren Raum bekommen. Diese Momente waren tiefgründig und haben die Gefühle der Protagonistin sehr gut wiedergegeben, sodass mich die Geschichte auch berühren und emotional abholen konnte.

Ember fand ich einfach nur toll. Sie hat es wirklich nicht leicht und mit vielem zu kämpfen. Dennoch ist sie eine Kämpferin und hinterfragt viele Dinge. Das hat mir sehr gut gefallen und sie mir richtig sympathisch gemacht.
Hayden fand ich sehr spannend. Einerseits war er mir ebenfalls sehr sympathisch und ich fand ihn im Umgang mit Hayden toll, aber andererseits hatte ich bei ihm auch viele Fragezeichen im Kopf. Das machte ihn sehr interessant und weckte meine Neugier, was ich über ihn noch so erfahren könnte im Laufe der Handlung.
Die Harmonie und Dynamik zwischen den beiden hat auf jeden Fall gestimmt.
Einziger kleiner Kritikpunkt waren für mich die Nebencharaktere. Diese waren teilweise eher blass und, obwohl sie zum Teil eingangs eine größere und wichtige Rolle für Ember eingenommen haben, wurden sie gegen Ende nicht einmal mehr thematisiert. Das war sehr schade und es blieben dadurch auch ein paar Fragen unbeantwortet.

Der Schreibstil war, wie nicht anders bei der Autorin zu erwarten, einfach und flüssig gehalten. Punkten konnte die Autorin hier vor allem auch mit der Atmosphäre. Sie hat einfach perfekt zu der Geschichte und Ember gepasst, weswegen ich komplett in die Geschichte eintauchen und mich von ihr leiten lassen konnte. Sie hatte etwas geheimnisvolles und düsteres an sich, aber auch gleichzeitig etwas positives und ruhiges, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch die Gefühle und Emotionen sind gut rüber gekommen, sodass ich mich gut in Ember einfühlen sowie mit ihr mitfiebern konnte und mich die Geschehnisse berühren konnten.

Insgesamt ein wirklich überzeugendes und fantastisches Buch, das mich abholen, fesseln und berühren konnte.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Nette Geschichte für Zwischendurch

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Ich mochte die Geschichte an sich sehr gerne. Unscheinbares Mädchen besitzt plötzlich übernatürliche Kräfte und trifft Bad Boy. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man konnte die Geschichte schön angenehm ...

Ich mochte die Geschichte an sich sehr gerne. Unscheinbares Mädchen besitzt plötzlich übernatürliche Kräfte und trifft Bad Boy. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man konnte die Geschichte schön angenehm lesen. Die magischen Elemente haben mir gut gefallen, nur hätten sie noch etwas mehr erklärt werden können. Der Showdown und der Bösewicht wurden toll dargestellt. Die Freundschaft war in dieser Geschichte leider überhaupt nicht vorhanden. Die Liebesgeschichte war gut, nur das ständige Misstrauen der Protagonistin hat mich irgendwann doch sehr gestört.
Insgesamt ist es ein gutes Buch für zwischendurch, mit tollen magischen Elementen, einer süßen Libesgeschichte und einem überraschenden Bösewicht, leider kaum Freunschaften und kaum Erklärungen über das Mystische.

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