Profilbild von Nicis_Buchecke

Nicis_Buchecke

Lesejury Profi
offline

Nicis_Buchecke ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Nicis_Buchecke über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2020

Großartiger Roman mit viel Hintergrundwissen

Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft
0

Ich habe schon das ein oder andere Buch der beiden Autorinnen gelesen und habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend und die medizinische Entwicklung ist ein Thema ...

Ich habe schon das ein oder andere Buch der beiden Autorinnen gelesen und habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend und die medizinische Entwicklung ist ein Thema das mich sowieso sehr interessiert. Also war es schnell klar für mich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Gesagt, gekauft und schon konnte es mit dem Lesen losgehen.
Die Beinertschwestern lassen den Leser auch gar nicht lange zappeln und beginnen den Roman direkt mit Vivianas Schwangerschaft, was mir sehr gut gefallen hat. Diese Protagonistin ist mir im Laufe des Romans sehr ans Herz gewachsen, da sie eine starke und mutige Frau ist, die im Verlauf der Geschichte einige schwierige Hürden und schwere Schichsalsschläge einstecken muss.
Hier zeigen die Autorinnen sehr gut auf, wie wichtig den Familien das Ansehen zu dieser Zeit war und das war sogar wichtiger als das eigene Kind. Man erfährt wie stark die sozialen Unterschiede sind und worin diese sozialen Schichten sich unterscheiden. Überhaupt wird dem Leser mit einer Leichtigkeit fast nebenbei jede Menge geschichtliches Wissen vermittelt ohne das man damit erschlagen wird. Und genau das ist es was ich immer an ihren Romanen so mag, dass ich gewiss sein kann immer was zu lernen und auf Charakter zu treffen, die sich in mein Herz schleichen werden. Und von den Charakteren fürs Herz gibt es so einige aber natürlich mangelt es auch nicht an den passenden Gegenstücken. Hier haben die Schwestern ganze Arbeit geleistet und jeden Protagonisten liebevoll ausgearbeitet mit Eigenheiten, die man mögen oder hassen kann. Und das ganze Paket konnte mich aufgrund der wirklich spannenden und interessanten Handlung einfach nur fesseln.
Weder ist dieser Roman kitschig noch ein typischer "Arztroman" sondern einfach nur ein gutes historisches Buch. Wer Historienromane mag, die im Fokus starke Frauen setzen sollte unbedingt diesen Roman lesen. Ich kann es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Mafia oder auch nicht

Hunting The Prince
0

Vor längerer Zeit hatte ich mal einen Roman der Autorin gelesen, dieser konnte mich jedoch nicht 100% überzeugen. Dementsprechend war ich etwas zögerlich als ich diese Neuerscheinung entdeckte. Der Klappentext ...

Vor längerer Zeit hatte ich mal einen Roman der Autorin gelesen, dieser konnte mich jedoch nicht 100% überzeugen. Dementsprechend war ich etwas zögerlich als ich diese Neuerscheinung entdeckte. Der Klappentext macht mich jedoch sehr neugierig und ich musste diesen Roman unbedingt lesen.
Und was soll ich sagen? Diese Story hat mich von der ersten Seite direkt abgeholt und bis zu letzten Seite in seinem Bann gehalten. Miranda J. Fox hat mit Silvan und Allegra zwei unheimlich starke Charaktere erschaffen, die mich als Leserin direkt für sich einnehmen konnten. Natürlich schlug mein Herz ein Tick mehr für Silvan, was aber bei seinem Charakter und seinen optischen Vorzügen keine Überraschung sein dürfte. An Allegra hat mir aber besonders ihre Stärke und ihr Sinn für Freundschaft und Familie gefallen, sie war mir sehr sympathisch.
Der Einstieg in die Geschichte war direkt und ohne Umwege und dies zieht sich auch durch das gesamte Buch. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und langatmige Passagen konnte ich auch keine finden. Der gesamte Plot besticht durch seine rasante Dynamik und konnte mich komplett überzeugen. Mir als Leserin ist auf jeden Fall nicht langweilig geworden, denn durch die spannenden Szenen im Mix mit viel Gefühl und diesem sexy Silvan flogen die Seiten nur so dahin.
Aber etwas grausam ist die Autorin schon, denn sie lässt uns mit einem Ende zurück das einen fast verzweifeln lässt. Es ist ein offenes Ende, dass Raum für so allerhand Spekulationen bietet und dadurch sehr an den Nerven zehrt. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band dieser Dilogie zu lesen.
Also dieser Roman ist typisch Mafia und doch auch wieder nicht, an Spannung mangelt es auf keinen Fall und Gefühle gibt es auch genügend. Ich fand diese Story einfach nur fesselnd und hoffe auf ein schnelles Erscheinen von Teil 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Einfach nur wow

Bring Down the Stars
0

Ich liebe diese Autorin und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich konnte es daher kaum erwarten diesen Roman zu lesen.
Emma Scott hat hier eine fast typische ...

Ich liebe diese Autorin und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich konnte es daher kaum erwarten diesen Roman zu lesen.
Emma Scott hat hier eine fast typische Dreiecksgeschichte entworfen und doch ist sie ganz anders als das Klischee vermuten lässt. Ich war von der ersten bis zu letzten Seite einfach nur gefesselt und dann blieb ich mit meinen aufgewühlten Gefühlen und einem Kopf voller Fragezeichen zurück. Denn die Autorin beendet diesen Teil mit einem richtig heftigen Cliffhanger. Und so sehr mir dieser Cliffhanger missfiel schuf sie mit diesem Ende einen perfekten Abschluss für diese Story.
Zu den Charakteren. Autumn ist ein romantisch veranlagtes Mädchen und liebt Literatur und Romantik über alles. Damit hat sie sicher eine große Gemeinsamkeit mit vielen weiblichen Lesern. Und natürlich hatte sie sofort meine Sympathie auf ihrer Seite. Wobei sie manchmal schon etwas überzogen reagiert und für mich daher ein klein wenig unglaubwürdig wurde. Aber ich mochte sie trotzdem sehr gerne.
Mein eindeutiger Lieblingscharakter ist Weston, vielleicht auch nur weil manche Frauen auf "Arschlöcher" stehen ? Aber die tiefe seines Charakters berührte mich einfach total. Aber nicht alles was er macht ist gut zu heißen.
Ihm gegenüber steht deutlich Connor. Er ist der Sunnyboy mit einem wahnsinnig gutem Aussehen und einem bezaubernden Lächeln. Und er ist durchaus sympathisch und trotz seiner persönlichen Probleme ist er mir zu perfekt.
Emma Scott hat hier einen Roman geschaffen, der einen komplett fesselt und auch wenn man denkt man kann alles vorhersehen überrascht sie einen mit immer neuen Momenten. Ich fand dieses Buch einfach von bis hinten perfekt und gerade deshalb fällt die Wartezeit bis zum nächsten Teil so unglaublich schwer.
Also wer Romantik mit Hindernissen steht sollte unbedingt zu diesem Buch greifen und ich schwöre, es wird euch fesseln.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 13.10.2019

Zwiegespalten....

Follow Me Back
0

Das Cover dieses Romans ist natürlich ein wunderhübscher Eyecatcher, den man einfach haben will. Aber meistens muss dann auch der Klappentext passen und das ist hier eindeutig der Fall gewesen. Ich mag ...

Das Cover dieses Romans ist natürlich ein wunderhübscher Eyecatcher, den man einfach haben will. Aber meistens muss dann auch der Klappentext passen und das ist hier eindeutig der Fall gewesen. Ich mag Romane, die in Chatform geschrieben sind oder Chatszenen beinhalten. Hier hat die Autorin auch einige eingebaut. Ob mir das gefallen hat verrate ich euch gleich. Aber zuerst muss erwähnt werden, dass ich jetzt eine Woche über die Rezension gegrübelt habe. Letzte Woche wollte ich sie schon verfassen, aber dann kämpften immer noch verschiedene Ansichten in mir. Und ich habe überlegt und gegrübelt und sah, dass andere schlichtweg begeistert waren.
War ich das auch in dieser Form ? Nicht wirklich.
Hat mir das Buch insgesamt gefallen ? Auf jeden Fall.
Warum hab ich mich dann mit der Rezension so schwer getan ? Manchmal sind Gefühle und Gedanken schwer in Worte zu fassen.
Aber ich versuche es mal für euch nachvollziehbar zu formulieren ohne zu spoilern, selbstverständlich.
Wir habe eine junge Dame mit Angstzuständen und einen unglücklichen Popstar, der sich einsam fühlt. Soweit so klar. Beide brauchen also jemanden zum reden und finden einander. Klischee ? Irgendwie schon, aber nicht weiter störend und wen es stört, der kann es im Klappentext erlesen und brauch dieses Buch erst gar nicht lesen. Was mich allerdings störte, dass diese schriftliche Ebene relativ knapp gehalten wird. Die Geschichte wird aus der Sicht von Tessa oder Eric geschildert (zum größten Teil) und dadurch kann man alles so gut nachvollziehen und die Autorin hat auch einen sehr angenehmen Schreibstil. ABER mir fehlten eindeutig mehr Chatverläufe, gerade das worauf ich mich gefreut hatte wurde eher knapp gehalten. Gerne hätte das Buch ein paar Seiten mehr haben können und dafür hätte ich gerne mehr dieses Austausches der Privatnachrichten gehabt. Ich kann mir vorstellen, dass dadurch besser herausgearbeitet worden wäre, wie sich die Beziehung der Beiden entwickelt. Für mich verlor der Roman dadurch an Intensivität auch wenn man die Handlung aus Sicht der Protagonisten geschildert bekommt. Es waren mir manchmal einfach zu große Zeitsprünge auch wenn es nur Tage waren. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich was verpasst habe und das fand ich irgendwie schade.
Und wie fand ich die Protagonisten allgemein? Also ich liiiiebe Eric, er ist wirklich ein Zuckerstück. Ich mag seine Art Humor und dieses Buch arbeitet deutlich heraus, dass berühmt zu sein nicht nur Vorteile hat. Ihn konnte ich 100% verstehen und hätte ihm manches Mal gerne gut zugeredet. Bei Tessa bin ich stark im Zwiespalt und ich weiß gar nicht woran es genau liegt. Ist es vielleicht, weil man bezüglich der Herkunft ihrer Angststörung so lang im Dunkeln tappt oder weil sie teilweise so ein verqueres Denken an den Tag legt. Sagen wir einfach sie und ich würden wohl nicht die besten Freunde werden.
Ich muss dazu sagen, dass der Klappentext meiner Meinung nach zu viel der Handlung preisgibt. Die berühmte gefährliche Wendung vollzieht sich auf den letzten 100 Seiten grob geschätzt und dadurch sind die Seiten davor eigentlich nur eine Erläuterung dessen, was man durch den Klappentext eh schon weiß. Hier hätte man das ganze irgendwie geschickter angehen können.
Werde ich den zweiten Teil lesen? Jaein. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, der großen Raum für Theorien lässt. Aber in meinem Kopf hat sich da eigentlich schon eine sehr genau herauskristallisiert. Bin ich neugierig genug, diese zu widerlegen oder zu bestätigen und werde daher den zweiten Teil lesen? Ich kann es ehrlich gesagt nicht genau sagen. Ich vermisse jetzt nach einer Woche nicht wirklich die Charaktere, wie das bei manch anderen Romanen der Fall ist. Also werde ich diese Entscheidung wohl spontan treffen, wenn der Roman erscheint.
Fazit: Ein guter New Adult Roman, der sich schnell durchlesen lässt, da die Autorin einen guten Schreibstil und verschiedene Erzählformen wunderbar mit einander kombiniert. Wer New Adult Roman mit Thrillerelementen mag sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. Mich konnte das Buch nur bedingt überzeugen und ob es für mich eine Fortsetzung geben wird wird sich dann am Erscheinungstag zeigen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.06.2019

Schade

The Mister
0

Wie bei so ziemlich vielen dürfte auch mich die Neugier dazu getrieben haben dieses Buch zu kaufen. Es gab so viele unterschiedliche Meinungen, dass ich mir einfach meine eigene bilden wollte. Naja und ...

Wie bei so ziemlich vielen dürfte auch mich die Neugier dazu getrieben haben dieses Buch zu kaufen. Es gab so viele unterschiedliche Meinungen, dass ich mir einfach meine eigene bilden wollte. Naja und was soll ich sagen, ich gehöre wohl eher zu der Leserschaft, die das Buch nicht überzeugen konnte. Ich bin keine sehr kritische Leserin in Sachen Romance, aber ich mag eins nicht und das ist, wenn Spannung fehlt und alles künstlich inszeniert wirkt. Und genau das ist hier leider der Fall. Wir haben also das typische Klischee vom armen unerfahrenen Mädchen und reichen, verwöhnten und natürlich super attraktiven Mann. Ähnlich kennen wir diese Konstellation ja schon aus den vorherigen Roman von E. L James. Auch finden sich andere Parallelen zu "Fifty Shades of Grey" wie zum Beispiel kritische Situationen mit zwielichtigen Typen, in denen sich der Herr dann als wahrer Held beweisen kann. Diese Situationen wirkten eher unglaubwürdig und überzogen, also zumindest auf mich. Ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass für ein unbedeutendes Mädchen von vielen so ein Aufwand betrieben wird. Aber gut, wenn das die Meinung der Autorin ist bitte. Da wäre ja dann wenigstens noch die Sache mit der Romantik und Erotik. Ist ihr die wenigstens gelungen ? Von mir gibt es dazu ein nein. Denn das schüchterne junge Ding kommt in romantischen Situationen oder erotischen Szenen gestelzt rüber und wirkte auf mich teilweise Zurückgeblieben. Er, der mehr Rücksicht nehmen will, kann sich dann doch nicht zurückhalten und es scheint sie dann irgendwie so gar nicht zu stören. Bitte was soll das? Dann bekommt sie nicht mit wer er wirklich ist und das lässt sie ganz schön dumm wirken, wo sie doch so talentiert ist. Alessia hat ein großes Talent und einen Leidenschaft, die sie für mich sympathisch machte. Aber das beste am Roman war noch die Landschaftsbeschreibung. Schade eigentlich hatte ich nach "Fifty Shades of Grey" doch etwas neues und frisches erwartet und nicht nur eine schlechtere Kopie.

Also schade um die 15 Euro, die man dafür ausgegeben hat. Leider kann dieser Roman seinem Hype nicht gerecht werden.