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Veröffentlicht am 22.01.2022

Nicht das was ich mir gewünscht habe, aber dennoch grandios

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Stellt euch vor ihr seit für ein Jahr in London, davon träumt ihr schon lange und so seid ihr begeistert von dem Austauschjahr. Ihr seit gerade auf eine Party mit euren Freundinnen, aber am nächsten Tag ...

Stellt euch vor ihr seit für ein Jahr in London, davon träumt ihr schon lange und so seid ihr begeistert von dem Austauschjahr. Ihr seit gerade auf eine Party mit euren Freundinnen, aber am nächsten Tag wacht ihr nicht in der Gegenwart auf, sondern im Jahr 1816 und ihr seid keine Schülerin mehr, sondern Zofe. Genau das passiert Zoe im Buch „#London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ und hier begleiten wir auch direkt sie, denn das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben. Es umfasst 326 Seiten und wird am 16.02.2022 in der dtv Verlagsgesellschaft erscheinen.

Obwohl Zoe selbst ein ziemlich anderer Charakter ist als ich es in dem Alter war, spürte ich dennoch vom ersten Augenblick eine große Sympathie für sie. Ich mochte sie und in der Vergangenheit habe ich sie eindeutig in mein Herz geschlossen. Denn das Abenteuer, welches sie meistern muss ist nicht gerade einfach und sie versucht alles was sie in der Gegenwart gelernt hat irgendwie in die Vergangenheit einzubinden. Einfach nur grandios.
Auch Lucy, deren Zofe Zoe sie ist, mochte ich vom ersten Augenblick an. Mit ihrer enormen Schüchternheit verlässt sie nur ungern ihr Zimmer und wenn dann darf nur ihr Nachbar Ethelbert, welcher von Astronomie, begeistert ist sie besuchen. Zu lesen wie es Zoe gelingt sie aus dem Zimmer und ins normale Leben zu locken hat einfach großen Spaß gemacht.
Auch die anderen Charaktere mochte ich größtenteils und konnte sie mir sehr gut vorstellen.

Ich mochte den Schreibstil der Autorin und sie hat schon in den ersten Seiten einem durch Zoes Augen klar gemacht wie anders London im Jahr 1816 ist. Das hat mir sehr geholfen mir diese Zeit sehr gut vorzustellen. Ich habe dadurch einiges gelernt und konnte mir sehr gut vorstellen wie fremd sie sich anfangs fühlte. Auch die Magie beziehungsweise die ungewollte Zeitreise ist sehr gut ins Buch eingebunden. Ich jedoch habe noch etwas anderes erwartete und es nicht in dem Maße bekommen wie ich es mir erwünscht habe, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Nach diesem Ende glaube ich jedoch das es noch ein weiteres, vielleicht auch mehrere Bücher, geben wird.

Da es mir sehr großen Spaß gemacht hat mit Zoe die verschiedenen Aufgaben zu lösen, kann ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 20.01.2022

Der 28 Fall ist für Eve Dallas sehr persönlich – interessant & ungewohnter Lieblingscharakter

Tödliche Verehrung
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Der 28 Roman der Reihe „Eve Dallas“, welche von J.D. Robb / Nora Roberts geschrieben wird ist am 22.06.2015 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten. Wie alle Bücher der Reihe ist auch dieses ...

Der 28 Roman der Reihe „Eve Dallas“, welche von J.D. Robb / Nora Roberts geschrieben wird ist am 22.06.2015 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten. Wie alle Bücher der Reihe ist auch dieses in der dritten Person Singular geschrieben und spielt in der Zukunft.

Dieser Fall ist sehr persönlich für diese grandiose Lieutenant. Wobei ein Mord an einer Kollegin nie leicht für die Polizei ist. Doch es kommt noch schlimmer, die Tote heißt Amarylis Coltraine und ist die Liebe von Morris, dem Pathologen, welchen Eve als Freund sieht. Und dann führt noch eine Spur zu Rieker, so dass Eve auch über die Vergangenheit nachdenkt.

Da ich schon viele Bücher der Reihe gelesen habe, eigentlich fast alle davor, da ich in der richtigen Reihenfolge lese, möchte ich nur kurz sagen, dass Eve keine normale Kindheit hatte und man dies ihr auch in diesem Buch anmerkt. Doch als Polizistin gibt es wohl kaum jemand der besser wäre als sie. Denn sie will stets unbedingt den Täter finden. Hatte ich anfangs noch Probleme mit ihr so begleite ich sie nun liebend gern bei ihren Fällen. Auch lieb gewonnene Charaktere der Polizei sowie ihr Mann Roarke sind auch in diesem Buch wiederaufgetaucht.
Mein absoluter Liebling des Buches, weshalb ich Eve teilweise nicht leiden konnte, ist jedoch Alex Rieker. Den Mann konnte ich mir bildhaft vorstellen und er hat mich einfach umgehauen.
Ob er nun der Täter ist oder jemand anderes das lass ich euch selbst herausfinden. Doch eins kann ich sagen ich habe sehr lange gebraucht um auf den Täter zu kommen, aber am Ende hat für mich alles gepasst und ganz am Schluss bekommen wir noch ein besonders Erlebnis, also sollte man das Buch bis zum Ende lese.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin und kann in ihre Bücher tief eintauchen. Zwar schreibt sie unter Nora Roberts noch bessere Bücher, meiner Meinung nach, auch grandiose Thriller, aber ich mag auch ihre Reihe Eve Dallas. Denn mir macht es Spaß in der Zukunft Eve Dallas zu begleiten und teilweise auf falsche Spuren gelenkt zu werden. Denn ein Krimi ist für mich immer ein Ratespiel und ich will mit raten und nicht davor wissen wer der Täter ist und wieso dieser gemordet hat. Zudem finde ich bei dieser Serie sehr interessant mir die Zukunft, wie sich diese die Autorin vorstellt ebenfalls vorstellen zu können. Es wird auf jeden Fall spannend werden, davon bin ich auch überzeugt. Gab es in früheren Büchern noch sehr viele Sexszenen, sind diese in meinen Augen nun weniger geworden und deshalb gefallen mir die Bücher noch besser.

Es ist ein wunderbarer Roman mit Krimielementen und man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. Wenn man sich jedoch dafür interessiert wieso sie so ganz anders ist dann sollte man die ersten Romane der Reihe lesen, denn dafür gibt es wirklich einen sehr guten Grund.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

nicht so gut wie Band eins, aber dennoch lesenswert

What if we Stay
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Gleich zu Beginn möchte ich euch darum bitten, wenn ihr Trigger habt, dann bitte lest hinten um was es geht. Denn diesmal ist es ein sehr schwieriges Thema und ich denke mehr Leute als man denkt leiden ...

Gleich zu Beginn möchte ich euch darum bitten, wenn ihr Trigger habt, dann bitte lest hinten um was es geht. Denn diesmal ist es ein sehr schwieriges Thema und ich denke mehr Leute als man denkt leiden leider darunter. Für alle anderen lest das Buch, lasst euch auf die Geschichte ein und gibt nicht gleich auf, wenn ihr auf den ersten Blick Amber genauso wenig mögt wie ich.

In dem zweiten Band der Reihe „University of British Columbia“ mit dem Titel „what if we stay“ begleiten wir Amber Gillis, Lauries beste Freundin, auf den Weg zurück nach Vancouver, nachdem sie durch die Prüfung gefallen ist. Das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben und ganz ehrlich am Anfang hat mich die junge Frau einfach nur genervt, weshalb ich einen Stern abziehe. Da ich sie jedoch im ersten Band als Lauries beste Freundin angenehm fand, wollte ich ihr dennoch eine Chance geben. Und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Denn wenn man ihre Geschichte kennt, dann versteht man auch Amber deutlich besser, wobei es natürlich nachdem was ihr passiert ist auch einen anderen Weg hätte geben können. Dennoch finde ich das Sarah Sprinz uns in dem 480 Seiten starken Buch wieder eine wunderbare Liebesgeschichte erzählt hat.

Nun wie gesagt kehrt Amber zurück und braucht Hilfe bei einem Projekt, welches ihr Vater ihr aufs Auge drückt. Dieses empfindet sie als Strafe und weiß nicht wie sie es lösen soll. Da sie im Studium auf Emmett trifft, bittet sie ihn, Lauries WG Mitbewohner um Hilfe. Doch er selbst hat ein großes Päckchen mit sich herum zu tragen, was man ihm jedoch nicht auf den ersten Blick ansieht. Mein Typ wäre er nicht, aber ich liebe diesen Charakter dennoch und würde ihm als beste Freundin gern zur Seite stehen. In diesem Buch, obwohl es in der ersten Person Singular geschrieben ist sind die Rollen vertauscht. Diesmal hatte ich das Gefühl das Amber die Böse und Emmet der Gute war. Dies war für mich was Neues und fand ich zu dem ganzen Thema sehr spannend, weil ich lange Zeit nicht wusste ob ich ihr ihn wirklich gönne.

Für mich ist es dennoch eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Leuten in denen schlimme Themen benannt werden. Ich mochte auch die Nebencharaktere und habe mich nicht nur über Sam und Laurie gefreut, sondern auch darüber Emmets kleine Schwester kennen zu lernen. Die Umgebung und die verschiedenen Situationen sind wie ich es aus dem ersten Buch kannte gut beschrieben, so dass sich das Buch flüssig lesen ließ. Ich fand es ziemlich gut, aber für mich war es nicht so gut wie das erste Buch. So bin ich nun sehr gespannt auf den dritten Band.

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Veröffentlicht am 29.12.2021

Spannender, interessanter Fall der in die Vergangenheit führt / fast Highlight, aber für mich blieben zu viele Fragen offen

Quälender Hass
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Bei dem Thriller „Quälender Hass“, welcher von Linda Castillo geschrieben wurde, handelt es sich um den 11 Fall von Kate Burkholder, jener Polizeichefin, welche einst selbst Amisch war und sich dann für ...

Bei dem Thriller „Quälender Hass“, welcher von Linda Castillo geschrieben wurde, handelt es sich um den 11 Fall von Kate Burkholder, jener Polizeichefin, welche einst selbst Amisch war und sich dann für ein Leben außerhalb der Gemeinschaft entschieden hat. Alle Bücher der Reihe sind in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus Kates Sicht. Dies hilft oft, weil man dann ihr Gedanken und Gefühle direkt mitbekommt und dadurch auch mehr die Welt der Amisch verstehen kann. Das Buch ist am 29.07.2020 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 348 Seiten sowie 29 Kapitel.

Dieser Thriller führt Kate und uns Leser tief in eine dunkle Vergangenheit und leider bleiben für mich Fragen offen. Wer mich kennt weiß das ich dies absolut nicht ausstehen kann und somit muss ich deswegen dem Buch einen Stern abziehen. Doch die Geschichte fängt erst einmal harmlos an und nimmt dann direkt Fahrt. Eine Großmutter fährt mit ihrem Buggy und ihren Enkelkindern zu einer Farm wo keiner mehr wohnt um dort Nüsse zu sammeln. Doch dort wird sie ums Leben kommen durch etliche Schnitte und Messerstöße und ihre eine Enkelin wird erführt werden. So muss sich Kate mit ihren Polizeimitarbeitern und mit ihrem Lebensgefährten Tomasetti um die Entführung kümmern und nicht um den Mord. Die wichtigen Fragen im Buch werden zumindest beantwortet. Es ist sehr spannend und interessant mit Kate an diesem neuen Fall zu arbeiten.

Ich mag den Charakter Kate Burkholder sehr und finde es auch spannend zu lesen wie sie damit hadert das sie nicht die perfekte Amisch war und es für sie nur einen einzigen Weg geben konnte und zwar diese Glaubensgemeinschaft zu verlassen. Sie ist eine gute Polizistin und dadurch das ich sie schon aus anderen Fällen kannte ist es mir leicht gefallen sie wieder zu begleiten. Ich habe jedoch das Gefühl das Tomasetti eine weniger starke Rolle in den Büchern spielt wie in früheren, so dass die Liebe in den Büchern nicht mehr so viel Platz einnimmt, sondern eher die Welt der Amisch wie auch der Thrillerplot. Die Nebencharaktere fand ich auch sehr interessant und gut gelungen. Beim Täter oder der Täterin, dies möchte ich hier offenlassen, hat man sehr schnell eine Richtung und hat Ideen, mit vielen lag ich zumindest richtig, aber dennoch bleiben mir genau was den Täter/die Täterin betrifft zu viele Fragen offen.

Der Plot ist sehr interessant aufgebaut und obwohl man stets in der Gegenwart bleibt, so lernt man viel über die Vergangenheit. Dies ist sehr wichtig, denn die Tat kann man nur anhand dieser verstehen. Ich mag sehr an den Büchern das ich immer mehr über die Amisch erfahre und dass es wo ganz anders spielt als andere Thriller. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und der Schreibstil von Linda Castillo wie auch die Übersetzung ist sehr gelungen, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Es war spannend, aufregend und auch blutig. Dennoch ist es ein Buch was ich auch Lesern mit schwachen Nerven empfehlen kann, wenn diese trotzdem gerne Thriller lesen. Ich selbst habe eigentlich mit der Reihe aufgehört, aber dieses Buch bringt mich nun doch dazu weiter zu lesen und ich bin schon sehr gespannt welche Fälle ich mit Kate noch zusammen bearbeiten kann.

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Highlight – tragische Liebesgeschichte die mich sehr berührt hat und dennoch ein Lesegenuss war

What if we Drown
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„What if we drown“ von Sarah Spitz ist für mich ein Highlight und mehr als eine Liebesgeschichte. Denn es geht auch darum wie geht man damit um wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Das Buch ...

„What if we drown“ von Sarah Spitz ist für mich ein Highlight und mehr als eine Liebesgeschichte. Denn es geht auch darum wie geht man damit um wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus Lauries Sicht erzählt und umfasst 388 Seiten.

Vielleicht habe ich das Buch so geliebt, weil ich schon geliebte Menschen verloren habe und mich an den Schmerz erinnern kannte. Ein Zitat aus dem Buch „es wird nicht leichter, nur du wirst stärker“ kann ich so unterschreiben. Denn es bricht mich immer noch das Herz an jene Menschen zu denken die nicht mehr da sind. Und vielleicht konnte ich Lauri so gut verstehen, weil ich auch jemanden in meinem Leben habe der für mich die Welt bedeutet und ich ihn wie einen Bruder liebe und so habe ich im Buch, wenn sie über Austin gesprochen hat an ihn gedacht und mich gefragt wie ich wohl an ihrer Stelle reagiert habe.

Doch nun um was geht es eigentlich in der Geschichte. Lauri hat ihren geliebten Bruder Austin, der nicht blutsverwandt ist und einen anderen Nachnamen als sie hat, verloren. Von einer Party kam er nicht zurück. Der Schmerz bringt sie dazu aus Toronto weg zu laufen und sich für ein Medizinstudium in Vancouver zu bewerben. Fast schon am ersten Tag verliert sie ihr Herz an Sam, der ebenfalls Medizin studiert, aber schon weiter ist als sie. Doch dann erfährt sie das er in jener Nacht als ihr Bruder starb auch doch war und mitschuldig an seinem Tod ist. Ob dies die Wahrheit ist muss man langsam mit ihr erfahren.

Mir tun im Buch beide extrem leid, sowohl Sam wie auch Laurie. Ich konnte mit den Beiden, vor allem aber mit ihr, mitfühlen. Die Nebencharaktere fand ich auch ziemlich gut und bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher der Reihe „University of British Columbia“.

Das Buch ließ sich flüssig lesen und ich konnte es kaum aus den Händen legen, so dass ich es an einem Tag gelesen habe. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, vielleicht weil ich auch schon in Kanada war und mir das Land nicht fremd ist. Gefallen hat mir übrigens sehr das man hinten lesen kann welche Trigger es gibt und vorne gibt es einen Ausschnitt des Stadtplans von Vancouver, wo die wichtigsten Orte für die Geschichte vermerkt sind.

Für mich war das Buch ein Highlight, aber es liegt vielleicht nicht jedem, deshalb fällt es mir schwer zu sagen das ihr es unbedingt lesen sollt. Ich persönlich bin froh das ich es gelesen habe und werde weitere Bücher von ihr und vor allem die Reihe weiterlesen, dabei war ich gar nicht auf der Suche nach einer neuen Autorin.

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