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Veröffentlicht am 06.10.2019

Fantasy Roadtrip im Namen der Götter /// amüsant, spannend, abenteuerlich, Prise Liebe

Miss Minotaurus
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Der Fantasy Roadtrip im Namen der Götter „Miss Minotaurus - und der Huf der Götter“ wurde von A. Lee Martinez geschrieben. Das Buch ist am 13.04.2015 im Piper Verlag erschienen und umfasst 432 Seiten. ...

Der Fantasy Roadtrip im Namen der Götter „Miss Minotaurus - und der Huf der Götter“ wurde von A. Lee Martinez geschrieben. Das Buch ist am 13.04.2015 im Piper Verlag erschienen und umfasst 432 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Helen.

Helen und Troy kennen sich kaum, zwar gehen die Beide auf dieselbe Schule und arbeiten in demselben Fastfood Laden, ansonsten haben die Beiden nichts miteinander zu tun. Denn während Troy sehr beliebt ist, obwohl er kein Mistkerl ist, leidet Helen darunter, dass sie aussieht wie ein Minotaurus. Doch als der Chef der Beiden einen Gott beschwören, werden die Beiden von dem Burger Gott auserwählt ihn tatsächlich zum Leben zu wecken. Dafür begeben die Beiden sich auf einen Roadtrip durch die USA und müssten öfters um ihr Leben kämpfen, denn die Götter und das Schicksal wollen die Beiden aufhalten. Die Beiden haben zwar auch keine Lust auf die Aufgabe aber entweder sie tun was er will oder sie sterben. Zudem haben die Götter ihnen Orks hinterhergeschickt, welche Helen und Troy töten sollen.

Ich mochte Helen und Troy vom ersten Moment an sehr, wobei mir Troy einfach zu perfekt ist. Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, dann waren die beliebten, sehr gut aussehen Kerle, immer Mistkerle um die man lieber einen großen Bogen gemacht hat. Doch er ist ein gutes Gegengewicht gegen Helen, welche zwar nach außen selbstbewusst ist, aber innen unter Selbstzweifel leiden Die Arme hat es einfach nicht leicht. Mir gefällt jedoch die Entwicklung, welche die beiden Charakter durchmachen und es kam mir passend vor.
Auch die Götter und die „Gegner“ fand ich sehr passend und gut gelungen. Schön fand ich, dass man die Charaktere nicht einfach in gute und böse Leute aufteilen konnte, zumindest nicht alle.

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt und es kam ein paar sehr lustige Momente. Man wird in diese Fantasywelt gleich von Anfang an reingeworfen wie ins kalte Wasser, aber man lernt schnell sich in dieser zu Recht zu finden und ich fand alles sehr passend und es waren darunter einige gute Ideen. Nur manchmal kam es mir wie eine Parodie gegenüber den USA vor, aber dies hat dem Buch in meinen Augen nicht geschadet. Es war spannend, abenteuerlich und dann entwickelt sich auch noch eine Liebesgeschichte, bei der ich daran denken musste, dass Helen mit der Aussage „sie und das Monster eher in Ordnung geht als er und das Monster“ leider Recht hat. Das Buch bringt einen einfach zum Nachdenken darüber, denn diese Sichtweise ist einfach nicht in Ordnung. Da dem Buch jedoch das Besondere für mich gefehlt hat, ziehe ich dem Buch einen Stern ab.

Dennoch kann ich das Buch empfehlen, vor allem Lesern in gerne Roadtrips lesen und nichts gegen Fantasy haben.

Veröffentlicht am 28.09.2019

9 Band Falck & Hedström /// das Böse nicht für Schwache Nerven

Die Schneelöwin
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Bei dem Krimi „die Schneelöwin“, welcher von Camilla Läckberg geschrieben wurde, handelt es sich um den 9 Teil der Reihe Falck und Hedström. Man muss die anderen Bücher nicht kennen, um dieses Buch lesen ...

Bei dem Krimi „die Schneelöwin“, welcher von Camilla Läckberg geschrieben wurde, handelt es sich um den 9 Teil der Reihe Falck und Hedström. Man muss die anderen Bücher nicht kennen, um dieses Buch lesen zu können, ich selber habe auch nicht alle Bücher der Reihe gelesen. Schade fand ich dabei nur, dass der erste Teil „die Eisprinzessin schläft“ nicht in meiner Bücherei zu finden war, denn ich hätte gerne gewusst wie Patrick und Erice sich kennen gelernt haben. „Die Schneelöwin“ umfasst 448 Seiten und ist am 18.11.2016 im Ullstein Verlag erschienen. Die Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Erica und Patrick.

Seit Wochen verschwinden in mehreren Teilen Südschwedens junge Mädchen und man findet einfach keine Spur von ihnen. Doch dann taucht eine von Ihnen auf. Victoire wird schwer verletzt und stirbt durch ein Auto, welches auf sie fährt, jedoch kann man hier von Gnade sprechen, denn mit den Verletzungen hätte sie kein Leben gehabt. Doch wer hat ihr dies angetan und was ich mit dem anderen jungen Frauen passiert? Leben diese noch? Kann man diese retten? Patricks Frau will über eine Frau ein Buch schreiben, welche ihren Mann umgebracht hat, weil dieser die Tochter an Ketten im Keller gehalten hat. Doch stimmt dies wirklich? Und hast es mit Patricks etwas zu tun?

Es gibt Bücher wo mich Erica einfach nur nervt, aber diesmal mochte ich sie. Ich fand sie taff, mutig und intelligent. Ich habe sie gerne bei der Spurensuche in die Vergangenheit begleitet. Patrick und die anderen Polizisten mag ich schon lange und begleite diese gerne. Auch die Kinder von den Beiden find ich einfach nur süß.
Nun das Böse, ja man muss diesmal wirklich von dem Bösen reden. Ich befürchte, dass es solche Menschen wirklich gibt, auch wenn mir bei dem Gedanken daran der Magen umdreht. So Abgrund tief Böse war bisher keiner der Täter aus vorherigen Romanen von ihr und eigentlich wäre das Buch eher etwas für meine Mama gewesen, als für mich. Da ich mit dem Buch nicht ganz warm wurde, muss ich ihm einfach einen Stern abziehen.

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich flüssig lesen lässt und schnell wird man tief in die Geschichte hineingezogen. Diesmal hat mich sowohl die Vergangenheit wie auch die Gegenwart interessiert und es war spannend Erica wie auch Patrick zu begleiten. Anna, Ericas Schwester, die mich manches Mal sehr nervt, war jetzt auch nicht so schlimm, so dass ich nicht das Gefühl hatte das Buch erstmal zur Seite zu legen. Die Orte und die Gegebenheiten wurden gut und deutlich beschrieben, für mich manches Mal sogar zu gut. Es ist ein spannendes Buch, welches einen zum Nachdenken bringt und dem ich wohl ein paar Alpträume zu verdanken haben werde. Für mich war alles flüssig und verständlich, so dass ich von einem guten soliden Krimi sprechen kann, welchen ich gerne weiterempfehle. Für Leute die noch sensibler sind als ich ist das Buch jedoch in meinen Augen nicht geeignet.

Veröffentlicht am 28.09.2019

3 Band Magnus Chase /// wunderbarer Abschluss, aber Fragen blieben leider dennoch offen

Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten
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Der Jugendbuch Roman „Das Schiff der Toten“ gehört zum Fantasy Genre und wurde von Rick Riordan geschrieben. Es handelt sich dabei um den dritten und letzten Band von Magnus Chase. Man muss die Bücher ...

Der Jugendbuch Roman „Das Schiff der Toten“ gehört zum Fantasy Genre und wurde von Rick Riordan geschrieben. Es handelt sich dabei um den dritten und letzten Band von Magnus Chase. Man muss die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen um sie verstehen zu können, deshalb sollte man mit „das Schwert des Sommers“ beginnen. Der letzte Band wurde in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Magnus, welcher der Sohn des Gottes Freyr ist und somit ein Halbgott ist. Der letzte Band umfasst 464 Seiten und ist 2016 im Carlsen Verlag erschienen.

Wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat, sollte man diese Rezi nicht lesen.

Im letzten Band ist Loki entkommen und ist dabei alles für die Götterdämmung vorzubereiten. In der Götterdämmung, werden die Götter gegen die Riesen kämpfen und die Welten untergehen. Natürlich wollen Magnus und seine Freunde nicht, dass dies passiert und da sie Mitschuld daran haben, dass Loki aus seinem Gefängnis entkommen ist, bekommen sie auch den Auftrag Loki aufzuhalten. Auf dem Weg zu diesem, müssen sie jedoch erstmal etliche Probleme lösen.

Ich begleite Magnus und seine Freunde seit dem ersten Buch und habe zu allen Verbindungen aufgebaut. Mir gefallen die Entwicklungen der Charas und ich fand auch sehr schön, dass ich mehr über einige Charas lernen dürfte, zum Beispiel über Alex, welche nach Magnus mein Lieblingscharakter im Buch ist. Es sind auch neue Götter aufgetaucht, welche ich sehr gut gelungen fand. Das „Böse“ kannte man ja schon aus früheren Romanen und ich fand nur das Ende ein wenig seltsam, weil es für mich nicht zu Loki gepasst hat. Deshalb verliert das Buch einen halben Stern.

Ich liebe den Schreibstil von Rick Riordan einfach, er lässt sich flüssig lesen, zieht einen tief in die Geschichte hinein und ist so amüsant geschrieben, dass es etliche Momente gibt in denen man lachen kann. Anfangs war es nicht sehr spannend, aber nach den ersten Kapitel nahm die Spannung dann Fahrt auf und ich fand das Buch bis zum Ende spannend. Es war alles sehr gut und deutlich beschrieben, auch jene neue Welten die man kennen lernen dürfte. Ehrlich gesagt finde ich es sogar schade, dass es von der Reihe nicht mehr Bücher gibt, denn ich mag Magnus mehr als Percy. Leider muss ich dem Buch noch einen halben Stern abziehen, denn für mich blieben am Ende noch zu viele Fragen offen und dies mag ich bekanntlich erweise nicht. Die Fantasie war gut in die Geschichte gewoben und passte zu den anderen Romanen.

Wer Percy Jackson mochte, wird vielleicht auch mit Magnus Chase glücklich. Ich zumindest mochte ihn sogar noch mehr und empfehle sehr gerne die Bücher dieser Reihe weiter.

Veröffentlicht am 22.09.2019

9 Eve Dallas /// spannend, emotional / Bomben / Fenster in die Vergangenheit

Ein feuriger Verehrer
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Bei dem Roman „ein feuriger Verehrer“ handelt es sich in meinen Augen eher um einen Krimi, als um einen Roman. Doch dies trifft etliche Bücher der Reihe Eve Dallas. Dieses Buch ist der neunte Roman der ...

Bei dem Roman „ein feuriger Verehrer“ handelt es sich in meinen Augen eher um einen Krimi, als um einen Roman. Doch dies trifft etliche Bücher der Reihe Eve Dallas. Dieses Buch ist der neunte Roman der Reihe und man muss die anderen Bücher nicht gelesen haben um dieses Buch verstehen zu können, aber wer mit dem ersten Buch beginnen möchte, sollte „Rendezvous mit einem Mörder“ lesen. In dem ersten Buch erfährt man übrigens auch wie Eve Roarke, ihren Mann, kennen lernte. Die Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben, hauptsächlich aus Eves Sicht, und wurden übrigens von J. D. Robb geschrieben, wohinter wie inzwischen bekannt ist Nora Roberts steckt. Das die Frau auch grandiose Thriller schreiben kann, weiß man schon lange. „Ein feuriger Verehrer ist 2015 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 559 Seiten.

Eve Dallas, ein Lieutenant der New Yorker Mordkommission ist inzwischen eine sehr bekannte Person und dies liegt nicht nur an ihrem extrem reichen Ehemann, sondern vor allem an den Fällen, welche sie bisher gelöst hat. So kommt es auch, als sie gerade einen glasklaren Fall bearbeitet, bei der die Täterin selbst die Polizei angerufen hat, sie Briefe von „Cassandra“ bekommt. Diese Gruppierung will die Welt, als erstes jedoch New York vernichten und aus der Asche wie der Phönix auferstehen lassen. So folgen den Briefen Bombenanschläge. Nach und nach findet Eve mit ihrem Team heraus, dass dies alles mit einer scheinbar ausgelöschten Organisation aus der Vergangenheit zu tun hat.

Um Eve in diesem Buch verstehen zu können, ist es vielleicht doch nicht unwichtig vorherige Bücher zu kennen, weil man sonst nicht weiß, was sie als Kind durchleben musste. Eve ist eine sehr starke Frau, welche eine wunderbare Polizistin ist, welche um jeden Preis Gerechtigkeit für die Toten möchte. Unterstützt wird sie dabei von ihrem grandiosen Mann Roarke und da er ihr auch mal eine Schlaftabletten gegen ihren Willen gibt, wenn sie am Ende ihrer Kraft ist, oder heikle illegale Sachen für sie unternimmt, merkt man was für ein gutes eingespieltes Team die Beiden sind. Amüsant finde ich jedoch, dass Eve noch immer Schwierigkeiten hat diese Liebe ganz zu verstehen. Peabody, ihre Assistentin, entwickelt sich endlich in jene Richtung wo ich sie schon lange haben wollte. Auch die Nebencharaktere fand ich großartig.
Hut ab ziehe ich jedoch vor „Cassandra“, weil darauf wäre ich einfach nicht gekommen. Ein paar Puzzlestücke hatte ich zwar gegen Ende, aber auf das komplette Bild wäre ich nicht gekommen.

Dennoch muss ich dem Buch einen Stern abziehen und zwar weil für mich einfach offene Fragen übrigbleiben und wer Rezis von mir kennt, weiß, dass ich es absolut nicht mag, wenn nicht alle Fragen von mir beantwortet werden. Die Bücher sind in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt und einen tief in die Geschichte hineinzieht. Ich hatte Herzklopfen beim Lesen und gegen Ende war ich einfach nur schockiert über so viel Gewalt und Elend. Dieses Buch spielt im Jahr 2059, aber durch die Bücher wird man gut in diese Zeit hineingeführt und lernt immer mehr über die Welt wie sie zu dieser Zeit ist. Spannend fand ich diesmal, dass man etwas mehr über die Vergangenheit gelernt hat und wie sich alles in diese eine Richtung entwickelt hat. Es sind zwar noch einige Fragen offen, aber hier bin ich sicher, dass ich im Laufe der Bücher auch diese Fragen beantwortet bekommen werde.

Da das Buch für mich ein sehr spannender, aber auch emotionaler Krimi war, durch welchen auch die Vergangenheit ein Stückchen näher kennen lernen konnte, empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Langweilig ist es nicht und diesmal sind sowohl die Täter intelligent, wie natürlich auch Eve und die Opfer sind nicht naiv dumm wie im siebten Buch, sondern solche Opfer kann es leider immer und überall geben.

Veröffentlicht am 15.09.2019

4. Band Hannah Peters / spannend von Politik über Fantasy zu Science-Fiction

Babylon
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Der Thriller „Babylon“ wurde von Thomas Thiemeyer geschrieben. Es handelt sich dabei um den vierten Roman der Reihe „Hannah Peters“ und man muss unbedingt zuerst den Roman „Medusa“, welcher der erste Roman ...

Der Thriller „Babylon“ wurde von Thomas Thiemeyer geschrieben. Es handelt sich dabei um den vierten Roman der Reihe „Hannah Peters“ und man muss unbedingt zuerst den Roman „Medusa“, welcher der erste Roman der Serie ist, lesen bevor man dieses Buch liest. Man braucht nämlich das Wissen aus dem ersten Buch um dieses Buch tatsächlich verstehen zu können, vor allem das Ende. Die Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Hannah, auch wenn bei diesem Buch es gefühlt lange gedauert hat bis Hannah mal in einem Kapitel erschienen ist.

Stromberg liegt im Sterben und hat noch einen letzten Wunsch, er möchte ins Zweistromland reisen um dort einen Tempel anzuschauen, welcher ein Professor gefunden hat. Er möchte unbedingt John mitnehmen und dieser sagt natürlich ja, denn er will seinem Chef, der auch sein Freund ist, den letzten Wunsch erfüllen. Hannah kommt erst mal nicht mit, aber dann kommt sie doch nach und zusammen mit anderen Akteuren erkundet sie ein pyramidenartiges Bauwerk, das sich in immer engeren Spiralen hinunter in die Erde schraubt. Was erwartet sie dort unten und was hat es mit den Stromausfällen auf sich? Als ob dies nicht schon gefährlich genug wäre, liegt der Tempel in einem der gefährlichsten Krisenregionen der Erde. Wird alles gut gehen? Und was wird dies mit Hannahs und Johns vier Jahre alten Tochter machen?

Hannah kenne ich schon lange und mag sie sehr und John ist in meinen Augen einfach ein Traummann. Doch die Geburt hat sie verändert und so kommt es mit Stromberg anfangs zu Ärger, denn zwei sture Menschen knallen aufeinander. Leni, die Tochter von Hannnah und John, fand ich faszinierend und sie hat mich sehr überrascht, auch wenn ich nach dem Ende des dritten Buches wusste, dass sie anders sein würde. Der Autor hat diese Charaktere sehr gut beschrieben und auch die Nebencharas fand ich sehr interessant.
Bei dem Bösewicht ist es ihm bei mir nicht gelungen diesen aus der Schublade „Bösewicht“ herauszuholen. Vielleicht weil ich durch die Nachrichten ein so deutliches Bild hatte. Interessant war Khalid und bei ihm bleiben einige offene Fragen übrig. Denn seinen Werdegang konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und deshalb ziehe ich dem Buch einen halben Stern ab.

Nach dem dritten Buch hatte ich auch diesmal wieder einen Roman erwartet der eventuell so passieren könnte. Doch diesmal kam es anders. Der Roman erinnert anfangs zum Teil an einen politischen Roman in dem eine Journalistin eine wichtige Rolle spielt. Doch je weiter man liest, desto mehr erinnert das Buch an einen Fantasy Roman, denn Hannah und die Anderen werden in etwas gezogen was nicht auf der Erde vorhanden ist. Am Ende kommt dann noch eine große Prise Science-Fiction dazu. Mich hat dies nicht gestört, anfangs nur irritiert, aber gespannt habe ich weitergelesen und durch den grandiosen Schreibstil, wurde ich schnell in die Geschichte hineingezogen und es hat mir Spaß gemacht mit den verschiedenen Akteuren das Buch zu erleben. Dennoch muss ich dem Buch noch einen halben Stern abziehen, denn am Ende blieben bei mir offene Fragen übrig und dies mag ich so gar nicht. Die Orte wurden sehr gut und bildhaft beschrieben, so dass ich mir alles deutlich vorstellen konnte.

Es war auf jeden Fall eine spannende Reise die politisch anfing und mit Fantasy und Science-Fiction endete. Da ich das Buch sehr genossen habe, empfehle ich es gerne weiter.