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Veröffentlicht am 10.05.2020

5 Abenteuer mit Hannah Peters - spannende und interessant- der Baum des Leben und die Frage nach dem ewigen Leben

Wicca - Tödlicher Kult
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Mit Hannah Peters führt uns der Autor Thomas Thiemeyer ins fünfte Abenteuer und diesmal beschäftigen wir uns mit der Frage ob es den Baum des Lebens wirklich gibt oder gab und ob wir ewig leben wollen. ...

Mit Hannah Peters führt uns der Autor Thomas Thiemeyer ins fünfte Abenteuer und diesmal beschäftigen wir uns mit der Frage ob es den Baum des Lebens wirklich gibt oder gab und ob wir ewig leben wollen. Eigentlich hatte Hannah keine Zeit, denn sie arbeitet in der Stadt des Affengottes. Doch dann bricht in Honduras ein Bürgerkrieg aus und sie muss aus dem Land fliehen. Da sie sich erst einmal erholen möchte, bevor sie zu ihrem Mann und ihrer Tochter geht, besucht sie die Journalistin Leslie und hört sich neugierig an was diese nun ausgegraben hat. Dabei lernt sie auch einen Filmwissenschaftler kennen und den üblen Film „Wicked Man“. Erst durch diesen wird ihr Ekel wie auch ihre tiefe Neugierde geweckt. Das dieses Abenteuer sie jedoch fast töten könnte und wer alles auf der Gegnerseite steht, damit hätte sie wohl kaum gerechnet.

Mir hat in dem Buch John gefehlt, aber gut einer von den Eltern muss sich nun um Leni kümmern und so werde ich ihn so schnell nicht in neuen Büchern begegnen. Doch auch die Mischung Hannah und Leslie war interessant zu lesen. Ich mag Hannah auch wenn sie etwas zu viel besonders für mich ist. Doch genau aus diesem Grund gehört das Buch für mich nicht in das Thriller Genre, sondern in eine mystische Schublade. Denn einiges von der Geschichte könnte wahr sein, aber stand heute glaube ich eher, dass es Fantasie ist. Diese ist jedoch so gut in die Gegenwart verwickelt, dass man sie sich fragt ob es so etwas nicht geben könnte. Diesmal führt die Reise Hannah nach England zu den Wicca und die Religion von dieser wurde sehr gut beschrieben. Auch das Dunkle und Böse in deren Reihen, hat mir sehr gut gefallen und hat zur der Geschichte gepasst. Auch die Auflösung am Ende des Buches hatte für mich Hand und Fuß. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil der einen tief in die Geschichte hinein zieht und die Orte die er beschreibt, konnte ich mir sehr gut bildhaft vorstellen.

Sehr gut in dem Buch hat mir auch die Mischung aus Charakteren gefallen und bei einen war ich mir nicht sicher in welche Schublade ich sie nun stecken sollte. Gut auf ihre eigene Art? Böse oder einfach nur verrückt und gefährlich? Diese Grautöne in der Geschichte haben es mir angetan. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen. Für eine Prise Liebe wird auch ohne John gesorgt, dabei steht jedoch Leslie im Vordergrund. Diese kleine Liebesgeschichte ist eher eine Nebengeschichte und sehr gut und logisch in das Buch hinein geflochten, so dass ich mir dies sehr gut vorstellen konnte und es eine schöne kleine Erholung nebenbei war.

Ich habe mit dem Buch ein spannendes, interessantes und teilweise lehrreiches Abenteuer erlebt, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Deswegen empfehle ich das Buch mit seinen 485 Seiten gerne weiter und bin sehr gespannt darauf in welches Abenteuer der Autor Hannah als nächstes schicken wird. Das Buch ist übrigens in der dritten Person Singular geschrieben, obwohl Hannah klar die Hauptperson ist und so wissen wir manches Mal deutlich mehr als sie, was ich vor allem am Ende wo sie nicht ganz sie selbst ist sehr spannend fand.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 06.05.2020

Highlight – interessant, spannend – ein schreckliches, düsteres Thema (5 - Rizzoli & Isles)

Scheintot
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In einem Haus irgendwo in den USA, welches man ohne weiter als Schreckenshaus bezeichnen kann, werden junge Frauen aus Osteuropa und Russland festgehalten und müssen ihrer Arbeit als Nutten nachgehen, ...

In einem Haus irgendwo in den USA, welches man ohne weiter als Schreckenshaus bezeichnen kann, werden junge Frauen aus Osteuropa und Russland festgehalten und müssen ihrer Arbeit als Nutten nachgehen, etwas womit sie nicht gerechnet haben. Doch es gibt weder einen Zurück in die alte Heimat noch eine Flucht in das unbekannte Land der Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Gerichtsmedizinerin Maura Isles denkt sich nichts dabei, denn wie an jedem normalen Arbeitstag öffnet sie einen Leichensack, als dann plötzlich ihr größter Alptraum wahr wird. Die Leiche öffnet die Augen, woraufhin Maura sie sofort ins Krankenhaus bringt. Doch die junge Frau ist gefährlich, denn sie tötet einen Wachmann und nimmt dann Geiseln, darunter Detective Jane Rizzoli, welche kurz vor der Entbindung steht.


Der fünfte Fall der Reihe „Rizzoli & Isles“, welcher den Namen „Scheintot“ trägt, geht einem unter die Haut. Es ist spannend und nur langsam verbinden sich die verschiedenen Elemente und werden alle Fragen beantwortet. Man wird tief in das Düstere der USA hineingezogen und ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt ob es bei uns in Deutschland auch so schlimm ist. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen um diese zu verstehen, jedoch kann ich sagen, dass dieses das bisher beste Buch der Reihe ist. Der Schreibstil von Tess Gerritsen hat mich tief in die Geschichte hineingezogen und mich das Grauen und die Angst fast live miterleben lassen wie auch die verzweifelte Suche nach Antworten.

Die Opfer, welche zu Tätern werden, fand ich sehr interessant. Obwohl ich sagen muss, dass ich ihnen auch nicht ohne weiteres geglaubt haben. Für mich waren sie logisch und haben nachvollziehbar gehandelt, zwar nicht direkt im Moment, sondern erst im Nachhinein. Man erfährt auch was mit dem Haus passiert ist und die Fragen von dort werden geklärt. Geradezu abgestoßen hat mich der tiefe Sog der Korruption und wie wenig ein Menschenleben im Vergleich zu Geld wert ist.

Für mich war das Buch ein Highlight, denn ich habe von diesem Thriller mit seinen 432 Seiten mehr bekommen als ich erwartet habe. Am Ende war ich sogar überrascht als ich fertig war, denn ich hätte noch ohne Probleme weitergelesen. Für mich hat das Buch ein interessantes, aber gleichzeitig erschreckendes Thema behandelt, die Handlungen der Charaktere, auch der Täter konnte ich nachvollziehen und es war spannend sowie interessant. Zudem ist es ein Buch über das man noch eine Weile nachdenken wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2020

leider erfährt man zu schnell wer der Mörder ist - sonst spannend, interessant und bringt einen zum Nachdenken

Das Lächeln des Killers
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Stelle dir vor du lernst im Internet den perfekten Mann kennen. Reich, gebildet und er interessiert sich für dieselben Sachen wie du. Natürlich willst du ihn treffen, aber dass es mit deinem Tod enden ...

Stelle dir vor du lernst im Internet den perfekten Mann kennen. Reich, gebildet und er interessiert sich für dieselben Sachen wie du. Natürlich willst du ihn treffen, aber dass es mit deinem Tod enden wird und es für ihn nur ein Spiel ist, damit rechst du natürlich nicht. Dies passiert den Opfern um welche sie der Lieutenant Eve Dallas kümmern muss.

Das Buch spielt in der Zukunft und dennoch zeigt es mit einem guten Blick was auch heute passieren könnte. Der Krimi, für mich ist das Buch einfach ein Krimi, auch wenn der Verlag es als Roman bezeichnet, wirft ein paar Fragen auf über welche man nachdenken kann. Sollte man Männern im Internet kennen lernen? Kann man sich so gut verstellen und verkleiden, dass man einem Trugbild glaubt? Würde man merken, dass im Getränk Drogen sind und es noch rechtzeitig merken um zu überleben? Was mir im Buch sehr gut gefallen hat, waren die verschiedenen Opfer. Denn sie waren weder dumm noch naiv, sondern glaubten nur an die große Liebe und auch dies nicht alle. Genau deswegen konnte ich diese nicht einfach in die Schublade „dumm/naiv“ schieben und habe mit den Opfern mitgefühlt.

Eve Dallas ist eine Polizistin bei der man hofft, dass sie sich um die Opfer kümmern. Denn sie will Gerechtigkeit und geht dabei direkt vor, sie schafft ihren Körper, aber sie will den Mörder aufhalten. Die Geschichte um den Mörder fand ich sehr spannend, auch wenn ich dem Buch einen Punkt abziehen muss, denn viel zu früh hatte ich Kontakt mit diesem und musste nicht bis zum Ende raten wer den nun der Mörder ist. Dennoch war das mal anders und deswegen klasse. Vor allem zeigte das Buch auch andere Schuldige, welche nicht zu Mördern wurden. Dies führt dann zu der Frage was die Medizin darf. Wie weit darf diese forschen und wie wichtig ist das Geld was sie dabei verdienen?

Natürlich kommen bei Eves 13 Fall namens „das Lächeln der Reihe“ auch jene Nebencharakter vor, welche ich inzwischen schon in mein Herz geschlossen habe. Dennoch muss ich sagen, dass sich Eve im Laufe der Bücher zu meinen Lieblingschara in dieser Buchreihe entwickelt hat. Anfangs hatte ich Probleme mit ihr, deswegen finde ich es wichtig, dass man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest. Man braucht dies bei dieser Serie wirklich, denn ansonsten kann man Eve und ihre sonderbare Art nicht verstehen. Es gab Bücher bei denen mich die Szenen mit Roarke gestört haben, aber diesmal hatte ich nicht das Gefühl, dass ihre Beziehung im Vordergrund stand. Diesmal hat es mir als Nebenhandlung sehr gefallen.

Auch wenn mir die Sache mit dem Mörder nicht so ganz zugesagt hat, empfehle ich das Buch doch sehr gerne weiter. Für mich war es dennoch spannend und hat mich zum Nachdenken gebracht. So etwas mag ich einfach bei Krimis. Außerdem liebe ich einfach den Schreibstil von Nora Roberts bzw. J.D. Robb, denn dieser zieht mich immer tief in die Geschichte hinein und lässt bei mir sofort das Kopfkino angehen.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

interessant, lehrreich - hätte er sich doch bloß auf China konzentriert, wäre es ein Highlight geworden

Das chinesische Jahrhundert
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Das Sachbuch „das chinesische Jahrhundert“ war für mich eine sehr schwere Kost und dennoch interessant, deswegen wird es von mir keinen Rat in die eine oder andere Richtung geben, schaut einfach mal was ...

Das Sachbuch „das chinesische Jahrhundert“ war für mich eine sehr schwere Kost und dennoch interessant, deswegen wird es von mir keinen Rat in die eine oder andere Richtung geben, schaut einfach mal was mir beim Lesen aufgefallen ist. Nur eines vorab, womit ihr klar kommen müsst, der Autor „Wolfram Elsner“ ist begeistert von China und es mich würde nicht wundern, wenn er eines Tages dort für immer leben würde. Ich finde es wichtig, dass man nicht vergisst, dass es eine USA ohne TRUMP gibt, was ich durch meinen Blutsbruder als meine Aufgabe sehe dies immer wieder zu sagen, aber es ist auch sehr wichtig, dass wir Russlandversteher und China Fans in Deutschland haben.



Gewundert hat mich sein Einstieg in dem er erzählt wie er zu China kam und wie er es zwischendurch immer wieder vergessen hat. Er vergleicht im Buch die USA und China teilweise miteinander und die Vereinigten Staaten verlieren in diesen Punkten. Doch ich denke das er Recht damit hat, dass die eine die frühere Weltmacht ist und das andere Land die kommende Weltmacht. Sehr mutig fand ich, dass er gleich mit den schwierigen Themen Hongkong und Uiguren angefangen hat. Er bringt eine ganz andere Sicht auf diese Themen ein und ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.



Sehr spannend fand ich wie China den Umweltschutz als wichtiges Thema erkoren hat und wie sie langsam nur noch Elektroautos zu lassen wollen und wie sie mit den PET Flaschen umgehen. Interessant fand ich auch wie man die neuen Megacitys verändern will und wie man versucht das ganze Land aus der Armutsfalle zu holen. Es ist wichtig dies alles zu wissen, denn so wie uns einst die USA beeinflusst haben, wird es in Zukunft wohl China tun. Ich selbst bin seit frühster Jugend von diesem Land fasziniert. Meine Faszination begann mit chinesischen Filmen wo mir aufgefallen ist, dass ich nie einen mit Happy End gesehen habe wie es aus dem amerikanischen Kino gewohnt war. Seine Geschichte und seine Landschaft haben mich neugierig gemacht und seit Jahren liege ich meiner Familie damit in den Ohren, dass ich dorthin reisen möchte. Zudem habe ich eine sehr gute Freundin, welche aus Shanghai stammt und mir einiges über die Unterschiede zwischen Deutschland und China erklärt hat. Bitter aufgestoßen ist mir bei ihm seine Meinung über Taiwan, aber das habe ich noch geschluckt. Er berichtet auch noch über die Themen Außenpolitik (u.a. Seidenstraße), Arbeit und Soziales, Einkommen, Wirtschaft und Staatseigentum, Minderheiten und Titel: „Neuerfindung der Diktatur“.



Was mich jedoch jedes Mal beim Lesen störte und mich dazu brachte, dass ich das Buch zur Seite legen musste, waren seine Beschimpfungen über Deutschland. Ich bin stolz auf meine Heimat, auch wenn ich sehe, dass bei uns sehr vieles nicht richtig läuft. In einem Buch über China will ich jedoch kein Bashing über meine Heimat lesen. Der Autor hätte das Bücher lieber kürzer schreiben soll und sich nur auf China oder den Weltmachtvergleich mit den USA konzentrieren sollen. Man kann dieses riesige Reich einfach nicht mit Deutschland, sondern vielleicht eher mit der EU vergleichen. Gefehlt haben mir im Buch vielleicht noch tiefere Verbindung zu Japan und Singapur, zwei Staaten in Asien, welche man meiner Meinung nach auch nicht unterschätzen sollte. Da ich mich nach jedem Bashing wieder zum Lesen zwingen musste, ziehe ich dem Buch zwei Sterne ab.



Da China faszinierend ist und der Autor eine andere Sicht auf dieses Land zeigt, lohnt es sich sehr es zu lesen, aber nur für Leser denen es nicht bitter aufstößt, wenn er immer wieder Deutschland scharf kritisiert.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Es geht spannend weiter – mit Liebesglück sowie Kummer, aber auch actionreich wird der Kampf gegen Invidia – für mich ein Highlight

Märchenfluch, Band 2: Die Rache der Fee
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Stellt euch vor, dass die Märchen der Brüder Grimm wahr gewesen waren. Es gab Schneewittchen, Dornröschen und Rapunzel. Natürlich leben diese schon sehr lange nicht mehr, aber dafür leben ihre Nachfahren ...

Stellt euch vor, dass die Märchen der Brüder Grimm wahr gewesen waren. Es gab Schneewittchen, Dornröschen und Rapunzel. Natürlich leben diese schon sehr lange nicht mehr, aber dafür leben ihre Nachfahren unter uns, aber normalerweise haben wir mit diesen nichts zu tun. Flora, welche auch Flo, genannt wird ist eine Nachfahrin von Dornröschen und wusste es nicht, denn die anderen Märchenwesen hielten diese Linie für unterbrochen, so wuchs sie ganz normal auf und ging auf eine ganz normale Schule und lebte das Leben ein ganz normalen Teenagers mit 16 Jahren. Im ersten Buch der Reihe „das letzte Dornröschen“ kam sie durch Zufall bzw. durch eine List ihrer Großmutter in diese Welt, welche sie bisher nur aus den Märchen kannte. Das jetzige Buch „die Rache der Fee“ beginnt nun genau ab diesem Zeitpunkt.

Das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus Flos Sicht. Eigentlich hat sie nun ihr Liebesglück mit Hector gefunden. Doch er scheint ihr mehr zu verheimlichen als ihr lieb ist und in welcher Verbindung steht er mit Lavinia, welche plötzlich in der Mühe auftaucht? Flo benimmt sich da in meinen Augen wie ein typischer Teenager, auch wenn es wohl erwachsene Frauen gibt, die sich da kaum besser verhalten hätten. Ich mag die Hauptperson, vor allem ihre Loyalität und ihr Mut, sagen mir sehr zu. Sehr überrascht hat mich ihre Flexibilität, denn nun lernt sie ihre Halbschwester kennen und sie nimmt sie mit deutlich offeneren Armen auf, als ich dies erwartet habe.
Mein absoluter Lieblingscharakter im Buch bleibt jedoch Neva, auch diese muss nun durch einige Probleme gehen und auch Val geht es in diesem Buch nicht so gut, wobei sie an ihrem Unglück selbst Schuld ist. Auch die anderen Charakter, welche man liebgewonnen hat oder die einen nerven wie zum Beispiel Timus tauchen nun wieder auf. Goldhaar spielt in diesem Buch der Reihe eine größere Rolle und ich traue dieser Frau einfach nicht über den Weg, weshalb mich Floras Naivität manches Mal fast auf die Palme gebracht hat. Ich bin sehr gespannt wie es da weitergehen wird und was aus Hector und Flo werden wird.

Claudia Siegmann, hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich flüssig lesen lässt und einen tief in die Geschichte hineinzieht. Vor allem finde ich immer ihre Ideen zu den vergifteten magischen Dingen grandios und war auch diesmal begeistert von ihren Ideen dazu. Im letzten Buch hat Flora aus Versehen die dreizehnte und bösartigste Fee, namens Invidia, befreit und sie braucht Menschen mit dem M-Gen um wieder zur Kraft zu kommen. Natürlich möchte sie Flo haben, aber dies wird nicht so leicht. Schön fand ich auch, dass wir zusammen mit Flora in diesem Buch erfahren dürften was für eine mächtige Gabe sie doch besitzt und diese in verschiedenen Situationen erleben dürften. Sie kann nicht nur Dinge schwarzfärben, wie sie einst befürchtete. Nur eine Sache im Buch hat mich sehr irritiert und dies war das Benehmen von Scitus, dem Spiegelwesen, denn er scheint auf ihrer Seite zu sein und dabei müsste er ihr doch den Tod wünschen, denn sobald sie stirbt ist er frei.

Auch dieses Buch empfehle ich wieder sehr gerne weiter, denn ich liebe dieses Jugendbuch aus dem Ravensburger Verlag einfach. Mir ist das Buch mit seinen 374 Seiten mal wieder viel zu kurz gewesen. Dennoch hatte ich alles was ich mir gewünscht habe im Buch gefunden. Liebe und Liebesschmerz, ich konnte mit Flo trauern und lachen. Es war spannend, ich habe mehr über diese Welt gelernt und am Ende war es sogar actionreich. Vor allem jedoch fand ich grandios, dass ich den Rosenkavalier diesmal nicht so einfach in eine Schublade stecken konnte. Für mich ist das Buch ein grandioser Fortschritt und erreicht bei mir die Auszeichnung „Highlight“ und ich bin schon sehr gespannt auf den letzten Band, die letzten Seiten haben mich auf jeden Fall schon mal sehr neugierig gemacht.

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