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Veröffentlicht am 04.08.2019

Magnus Chase 2: spannend, amüsant, grandios

Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
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Der Jugendbuch Roman „Magnus Chase 2: der Hammer des Thor“ gehört zu den Fantasy Büchern und wie man schon am Titel merkt, spielen die nordischen Götter eine große Rolle. Die Bücher der Reihe Magnus Chase ...

Der Jugendbuch Roman „Magnus Chase 2: der Hammer des Thor“ gehört zu den Fantasy Büchern und wie man schon am Titel merkt, spielen die nordischen Götter eine große Rolle. Die Bücher der Reihe Magnus Chase wurden von Rick Riordan geschrieben und zwar in der ersten Person Singular aus der Sicht von Magnus Chase. Es ist sehr wichtig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, deshalb sollte man mit dem Buch „das Schwert des Sommers“ beginnen. „Der Hammer des Thor“ ist am 2017 im Carlsen Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten.

Achtung – es kommen jetzt Spoiler für alle die den ersten Band noch nicht gelesen haben

Und mal wieder hat Thor seinen Hammer verloren, aber diesmal schafft er es nicht diesen alleine wieder zu finden und so sollen Magnus Chase und seine Freunde sich auf die Suche nach diesem machen. Doch dies ist nicht das einzige Problem das die Freunde haben, denn Samira soll einen Erdriesen heiraten und irgendwas verspricht sich Loki davon. Nur leider kommen die Freunde einfach nicht darauf was dieser denn davon haben würde. Als ob dies alles nicht schon schlimm genug wäre, bekommt auch noch Amir, Samiras Verlobte, davon Wind und vergisst dies nicht so einfach wie alle anderen Sterbliche. Doch kann er mit Sams Walküren Aufgabe leben oder wird diese Liebe daran zerbrechen? Zudem bringt Sam schon wieder jemanden mit und zwar ein Kind von Loki, welche manchmal eine Frau und manchmal ein Mann ist.

Magnus liebe ich ja schon seit dem ersten Roman und so hat es mir sehr viel Spaß gemacht diesen sympathischen Kerl, der sein Schwert am liebsten alleine kämpfen lässt, durch ein neuen Abenteuer zu begleiten. Im letzten Buch lernte man einiges über seinen Zwergen Freund Blitz. Diesmal lernt man einiges über Hearth und seine Kindheit. Einfach übel, aber es passt zu dem was man sowieso schon weiß. Amir finde ich ganz sympathisch, aber gegen Ende hat er mich dann doch sehr geärgert. Dafür kam Alex, der Ergi und ich muss sagen anfangs mochte ich sie/ihn nicht sonderlich, irgendetwas hat einfach nicht gestimmt. Doch im Laufe des Buches wurde ich ein Fan von ihr und mag sie inzwischen sogar deutlich lieber als Sam. Nun natürlich tauchen neue Götter auf und ich muss sagen, dass mich manche schon schockiert haben, denn ich hatte mir diese weniger dumm vorgestellt, aber irgendwie hat es dann doch gepasst, so dass ich dem Buch deswegen keinen Stern abziehe.
Die Nebenchara waren okay, die Riesen waren so wie ich sie mir vorstellen habe und manche Nebencharas kannte man schon. Ich würde mich sehr freuen, wenn im nächsten Buch nicht nur der enge Kern um Magnus dabei wäre, sondern auch seine Zimmergenossen, denn diese habe ich einfach sehr ins Herz geschlossen und die kamen mir in diesem Buch einfach zu kurz.

Ich liebe den Schreibstil von Rick Riordan einfach. Er ist lustig, bringt mich zum Lachen, spannend, so dass mein Herz schneller klopft und dann liest er sich auch noch so angenehm, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde. Doch die liebe Zeit hat dazu gefehlt, dass ich das Buch wie gewünscht an einem Tag lesen konnte. Die Geschichte ist spannend und führt einen in manche Richtung die man nicht erwartet hat, was mir sehr gefallen hat und ich muss sagen nach dem Ende des jetzigen Buches bin ich noch gespannter auf den letzten Roman als sowieso schon. Die Orte wurden wieder gut beschrieben und da wir in Hearths Heimat gehen, lernte man die Elfen kennen. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Zwerge nun besser finde oder die Elfen, denn beide haben nicht meine Sympathie geweckt. Am liebsten mag ich einfach die Menschen, Walhalla und die Götter, auch wenn es mich erschreckt, dass mir der Gott der Rache diesmal am liebsten war.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Ich liebe einfach die Götterromane von Rick Riordan und bin froh, dass ich noch nicht alle gelesen habe, denn nun sollte er alle europäischen Götter durchhaben. Wer weiß, vielleicht traut er sich nun zum Beispiel an die Götter der Maya heran, ich würde auf jeden Fall noch gerne mehr Bücher von ihm lesen.

Veröffentlicht am 28.07.2019

6. Fall Eve Dallas /// Mörder Mischung aus Glaube, Zorn und Rache /// Roarkes Vergangenheit

Mord ist ihre Leidenschaft
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Der Roman „Mord ist ihre Leidenschaft“ wurde von J.D. Robb geschrieben, für mich ist das Buch diesmal mehr ein Thriller als ein Roman. Hinter dem Pseudonym J.D. Robb steckt übrigens Nora Roberts, aber ...

Der Roman „Mord ist ihre Leidenschaft“ wurde von J.D. Robb geschrieben, für mich ist das Buch diesmal mehr ein Thriller als ein Roman. Hinter dem Pseudonym J.D. Robb steckt übrigens Nora Roberts, aber inzwischen sollte bekannt sein, dass diese Autorin nicht nur Liebesbücher schreiben kann. Bei diesem Buch handelt es sich um den sechsten Band der Eve Dallas Reihe und normalerweise muss man die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. Diesmal bin ich jedoch der Meinung, dass das Vorwissen aus den vorherigen Büchern einfach notwendig ist um das Buch ganz genießen zu können, deshalb sollte man mit dem Buch „Rendezvous mit einem Mörder“ anfangen. „Mord ist ihre Leidenschaft“ ist am 01.11.2003 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 446 Seiten. Wie alle Bücher der Reihe, zumindest der vorherigen, bei den späteren weiß ich dies nicht, ist auch dieses in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Eve Dallas, welche Lieutenant bei der Mordabteilung ist.

Eve bekommt eines Tages einen rätselhaften Anruf, der sie in ein teures Appartement mitten in der Stadt führt und wo sie einen Toten findet, welcher auf grausame Weise hingerichtet wurde. Alle Beweise scheinen zu Sommerset zu führen. Der Butler ihres Mannes hat es Eve nie leicht gemacht und man kann sogar davon sprechen, dass Beide eine tiefe Abneigung für einander hegen. Dennoch bezweifelt Eve, dass er der Mörder ist und versucht alles zu tun um den wahren Schuldigen zu finden. Doch Summerset macht es ihr alles andere als einfach. Jedoch wird es nicht bei einem Toten bleiben und bald versteht Eve, dass ihr Mann auch auf der Liste des Mörders steht. Alles scheint in die Vergangenheit vor zehn Jahren zu führen, als Summersets Tochter vergewaltigt und grausam ermordet wurde.

Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um mit Eve warm zu werden, aber inzwischen liebe ich diesen Charakter einfach. Sie ist zwar durch ihre sture und zynische Art kein leichter Mensch, aber dafür eine umso bessere Polizistin. Sie versucht stets die Wahrheit herauszufinden und möchte unbedingt Gerechtigkeit für die Opfer haben. Dies ist einer von vielen Gründen wieso es mir so Spaß macht die Bücher zu lesen.
Der zweite Grund ist die nicht einfache Liebesbeziehung bzw. Ehe mit Roarke. Obwohl ich erst langsam immer mehr über diesen faszinierenden Menschen erfahren darf, war ich vom ersten Moment an ein großer Fan von ihm. Da ich noch mehr über ihn wissen möchte, hat mir dieses Buch sehr gefallen.
Summerset dagegen konnte ich noch nie leiden, aber als Mörder kann ich ihn mir einfach nicht vorstellen und es war auch interessant mehr über ihn zu erfahren.
Der Mörder war interessant, vor allem die Mischung aus Glaube, Zorn und Rache fand ich erschreckend und zugleich faszinierend. Vor allem fand ich sehr gut gelungen, dass ich einfach nicht auf den Täter kam.
Die Nebencharaktere kannte ich schon aus anderen Büchern, so dass mir auch deren Handlungen logisch vorkamen.

Wie ich es von Nora Roberts bzw. J.D. Robb gewohnt bin war auch dieses Buch in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen ließ. Die Bücher der Reihe spielen in der Zukunft und deshalb fand ich es diesmal sehr interessant mehr über die Vergangenheit Irland erfahren zu dürfen und bin schon sehr gespannt was mich in weiteren Büchern noch erwarten wird. Obwohl die erste Leiche grausam zugerichtet war, kann ich dies Lesern wie mir mit schwachen Nerven oder einem schwachen Magen empfehlen, denn es wird darauf nicht allzu lange eingegangen, obwohl die Leichen wie auch die Orte sehr gut beschrieben waren und ich mir deshalb alles gut vorstellen konnte. Sehr gefallen hat mir auch der Ausflug nach Dublin, denn ich liebe diese schöne Stadt. Es fing schon spannend an und meiner Meinung nach hielt sich die Spannung konstant, denn ich habe keine Szene gefunden die zu viel gewesen wäre oder eine, welche die Spannung genommen hätte.

Die Puzzlestücksuche nach dem Mörder hat mir sehr großen Spaß gemacht wie auch der Einblick in Roarkes Vergangenheit und deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Veröffentlicht am 23.06.2019

infomativ, interessantes Sachbuch das meinem Verständnis für dieses Thema gut getan hat

Das geheime Netzwerk der Natur
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Das Sachbuch „das geheime Netzwerk der Natur“ wurde von Peter Wohlleben geschrieben. Es ist am 11.09.2017 im Ludwig Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten.

Der 55jährige Peter Wohlleben erblickte das ...

Das Sachbuch „das geheime Netzwerk der Natur“ wurde von Peter Wohlleben geschrieben. Es ist am 11.09.2017 im Ludwig Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten.

Der 55jährige Peter Wohlleben erblickte das Licht der Welt 1964 in Bonn. Inzwischen ist er ein bekannter deutscher Förster und Autor, vor allem wurde er weltweit durch sein Buch „das geheime Leben der Bäume“ bekannt. Obwohl er Biologie studieren wollte, riet ihm seine Mutter sich eher zum Diplom-Forstingenieur ausbilden zu lassen, was er auch tat. Wer seine Bücher kennt, weiß, dass er sich für eine ökologisch wie ökonomisch nachhaltige Waldwirtschaft einsetzt. (Quelle Wikipedia)

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, der sich flüssig lesen lässt. Die Kapitel sind zudem nicht zu lang, aber manche davon verbindet ein roter Faden. Mit dem Vorwort ist ihm ein guter Einstieg gelungen, denn dadurch hat er mein Interesse geweckt. Der Schwerpunkt im Buch liegt beim Wald, den Bäumen und den anderen Lebewesen in den Wäldern vom kleinen Käfer bis zum großen Säugetier und den Eingriffen des Menschen. Mir hat sehr gefallen, dass er auch Beispiele aus anderen Ländern brachte, wie zum Beispiel aus den USA wo die Rückkehr der Wölfe den Bäumen und somit auch den Bibern half. Ich fand dies ein sehr gutes Beispiel dafür wie das Netzwerk der Natur zusammenhängt und wie komplex dieses ist. Wunderbar fand ich auch, dass er sich mit Märchen und Mythen auseinandersetzte. Außerdem gefielen mir noch die Themen Klima und „woher die weißen Menschen kommen“ sehr gut, obwohl diese nicht ganz zum sonstigen roten Faden passte. Das Buch ist emotional geschrieben so wird zum Beispiel von Mutterbäumen geredet, aber dennoch ist das Buch sehr informativ und dieser Schreibstil hat bei mir den richtigen Knopf gedrückt um mehr Verständnis und Interesse für dieses Thema zu entwickeln.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. In meinen Augen ist dies ein Buch, welches man lesen sollte, wenn man mehr über das Netzwerk der Natur wissen möchte. Unseren Politikern die sich mit dem Naturschutz schwertun, würde es wohl auch nicht schaden. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher des Autoren lesen.

Veröffentlicht am 23.06.2019

Leseempfehlung /// 3 Geschichten aus der Welt von Rabenschatten

Das Duell der Bösen
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Das Fantasy Buch „das Duell des Bösen – Rabenschatten-Geschichten“ wurde von Anthony Ryan geschrieben. Es ist am 06.05.2017 im Klett-Cotta Verlag erschienen und umfasst 197 Seiten. Im Buch werden drei ...

Das Fantasy Buch „das Duell des Bösen – Rabenschatten-Geschichten“ wurde von Anthony Ryan geschrieben. Es ist am 06.05.2017 im Klett-Cotta Verlag erschienen und umfasst 197 Seiten. Im Buch werden drei Geschichten in der dritten Person Singular erzählt.

Bei der ersten Geschichte handelt es sich um eine Schilderung von Lord Verniers. Da ich seine Berichte sehr mochte, auch wenn er mir nicht immer sympathisch war, habe ich mich darüber gefreut. Für andere könnte dies jedoch so trocken wie ein Sachbuch sein. Doch man lernt dabei mehr über Voltar, denn in der Schilderung geht es um einen Krieg von Voltar, bevor diese Sklaven zwangen für sie zu kämpfen und gleichzeitig um den Niedergang des Königreich Kethias. Man lernt mehr über beide Kulturen und auch wenn mir beide nicht sehr sympathisch waren, fand ich die Schilderung doch interessant.

Die zweite Geschichte wird aus Derlas, einer Hure aus Varingsburg, Sicht erzählt. Die Geschichte beginnt damit, dass Frentis Hunsil ein Auge aussticht und man erfährt am Ende auch wer Frentis verraten und wieso. Ich fand die Geschichte sehr spannend, weil man mehr über die dreckige, schlimme Seite der Hauptstadt des Königreichs erfährt. Klasse fand ich zudem, dass ein Charakter den ich aus den Büchern kenne, vorkam und ich durch die Geschichte diesen mit anderen Augen sehen konnte. Die Geschichte ist spannend, zeigt das Leben auf der armen Seite und hat noch Prisen von Krimi und Rache in sich.

Über die dritte Geschichte will ich nicht zu viel verraten. Nur zwei Sachen und zwar zum einen hat es mich sehr gefreut, Sollis wieder zu treffen, denn diesen Bruder mag ich seit dem zweiten Band und es war für mich interessant andere Seite an ihm zu entdecken. Zudem erfährt man mehr über den Turmherrn des Südens und ich nehme an seine Frau. Alles in allem war die Geschichte, spannend, abenteuerlustig und grandios.

Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung, denn mir haben die Geschichten deutlich besser gefallen, als der dritte Band der Rabenschatten Trilogie.

Veröffentlicht am 22.06.2019

mittelmäßiger Krimi /// 6 Band Falck & Hedström /// wenn einen die Vergangenheit einholt

Meerjungfrau
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Der Krimi „Meerjungfrau“ wurde von Camilla Läckberg geschrieben und es handelt sich dabei um den sechsten Band der Falck und Hedström Reihe. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, ...

Der Krimi „Meerjungfrau“ wurde von Camilla Läckberg geschrieben und es handelt sich dabei um den sechsten Band der Falck und Hedström Reihe. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, denn der Krimifall wird in jedem Band, den ich bisher gelesen habe, abgeschlossen. Wer jedoch mit dem ersten Band anfangen möchte, dem teile ich gerne mit, dass dieser den Namen „Eisprinzessin“ trägt. „Meerjungfrau“ ist am 25.10.2011 auf Deutsch im List Verlag erschienen, umfasst 456 Seiten und wurde in der dritten Person Singular aus verschiedenen Sichten geschrieben.

Endlich wird das Buch des beliebten Bibliothekars Christian veröffentlicht und bekommt gute Kritiken. Tragischerweise ist davor jedoch sein bester Freund Magnus verschwunden und da dieser wie vom Erdboden verschwunden scheint, rechnet die Polizei damit ihn nicht mehr lebend zu finden. Dann kommt durch Erica Falck auch noch zufällig heraus, dass Christian Drohbriefe bekommt, seitdem er begonnen hat das Buch zu schreiben. Er ist jedoch nicht der Einzige der welche bekommt. Was haben er und seine Freunde jedoch bloß getan damit man ihnen droht? Und seltsamerweise stellt nicht nur Erica fest, dass sie Christian kaum persönlich kannte, denn weder weiß sie etwas über seine Vergangenheit noch wer er wirklich ist.

Die Polizisten, vor allem Paula, Gösta und Patrick mag ich schon seit dem letzten Buch sehr. Erica, Patricks Frau, welche mir im letzten Buch ziemlich auf die Nerven ging, mag ich inzwischen ebenfalls. Christian und seine Freunde sind mir jedoch unsympathisch, die Frauen von diesen finde ich leider kaum besser. Nur Magnus, welchen man jedoch nicht kennen lernt, scheint ein angenehmer Zeitgenosse gewesen zu sein. Seine Familie, die in tiefer Trauer ist, fand ich auch sehr sympathisch.
Die Mörderin hat mich sehr überrascht. Lange Zeit hatte ich gar keinen Verdacht und später wurden alle meine Vermutungen widerlegt. Eigentlich liebe ich so etwas, aber mit der Täterin habe ich so meine Probleme. Mir fehlen da einfach noch einige Informationen, einige Puzzlestücke und deshalb ziehe ich dem Buch deshalb einen halben Stern ab.

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, der sich flüssig lesen lässt. Wobei ich sagen muss, dass es einige Szenen im Buch gab, wo sich mir der Magen umgedreht hat, aber ich kann dennoch glauben, dass so etwas passieren kann. Man wird immer tiefer in die Geschichte reinzogen mit den Briefen und Magnus Verschwinden, dennoch empfand ich den Anfang als sehr zäh und langweilig, deshalb ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Diesmal stören mich jedoch die Nebengeschichten nicht so sehr, weil diese meiner Meinung nach nicht so einen großen Platz wie beim letzten Buch einnehmen und ich bis zum Ende nicht wusste was wichtig war und was nicht. Die Ortsbeschreibungen und Szenen Beschreibungen fand ich sehr gut. Ich konnte mir alles gut vorstellen, manches sogar zu genau für mich.

Der unblutige Krimi war gegen Ende interessant, spannend und überraschend, aber es ist dennoch eher ein mittelmäßiger Krimi. Ich kann weder vor diesen warnen, weil dafür war er zu gut, aber auch nicht empfehlen, weil er dafür nicht gut genug war.