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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2025

Hilfreich für Kinder und Erwachsene

QUID+ Ich will aber!
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Dieses Buch ist eine tolle Sammlung von 14 Vorlesegeschichten zu den Themen Wut und Frustration, aber es hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Was mir gefallen hat: Die Themen sind vielfältig und ...

Dieses Buch ist eine tolle Sammlung von 14 Vorlesegeschichten zu den Themen Wut und Frustration, aber es hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Was mir gefallen hat: Die Themen sind vielfältig und beziehen sich auf vielen Alltagssituationen, die bei Kleinkindern häufig auftreten. Es geht unter anderem um Kinder, die nicht verlieren können, schnell entmutigt sind, die beißen, schreien, oder hauen.
Die Geschichten sind schön und kurz, aber bieten leider an sich wenige Lösungen an. Sie dienen eher als Anregung, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Am Ende jeder Geschichte gibt es einen kurzen Text für die Erwachsenen, der erklärt, warum Kinder sich so verhalten und wie man ihnen helfen kann, besser mit der Situation umzugehen.
Ich finde die Erklärungen allerdings ein bisschen zu theoretisch und allgemein. Es ist leicht gesagt, dass Eltern ihrem Kind bei einer Niederlage dabei helfen sollen, die Erfahrung zu verstehen und daraus zu lernen. Aber was mache ich konkret, wenn mein Kind z.B. bei einem Sport gar nicht mehr mitspielen möchte, weil er es nicht schafft, ein Tor zu schießen, und auch nicht darüber reden will?

Veröffentlicht am 29.11.2025

Unterhaltsam, spannend, herzzerreißend!

Heir of Illusion
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Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, wusste ich, dass dies ein großartiges Buch ist. Der Schreibstil ist bildhaft, unterhaltsam und leicht zu lesen. Die Handlung ist temporeich und die Beziehung ...

Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, wusste ich, dass dies ein großartiges Buch ist. Der Schreibstil ist bildhaft, unterhaltsam und leicht zu lesen. Die Handlung ist temporeich und die Beziehung zwischen den Hauptfiguren ist emotional intensiv.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ivy, eine starke und kluge Kämpferin, die an einen grausamen König gebunden ist und versucht, sich zu wehren. Sie trifft auf Thorne, eine dunkle, tödliche und grüblerische Gestalt mit einer schweren Vergangenheit, der es dennoch irgendwie gelingt, sich zuerst zu verlieben. Ihre Dynamik ist absolut wunderbar und erfüllt alles, was ich mir von einer Fantasy-Liebesgeschichte wünsche. Es gibt Wortgefechte, Spannung und herzzerreißende Momente. Es ist eine "Enemies to Lovers" Geschichte, aber kein dark Romance.
Die Fantasiewelt ist interessant, mit Göttern, Feen und Menschen, Magie und Politik. Das Magiesystem ist originell, auch wenn es auf bekannten Konzepten basiert.
Das Buch hat mir richtig gut gefallen!

Veröffentlicht am 17.11.2025

Unterhaltsam für groß und klein

Gregs Tagebuch 20 - Bock auf Party?
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Ich glaube, das letzte Mal, dass ich ein Gregs Tagebuch gelesen habe, war ich selbst noch ein Kind. Ich muss sagen, jetzt dass ich eigene Kinder habe, habe ich einen ganz neuen Blickwinkel.
Ich finde ...

Ich glaube, das letzte Mal, dass ich ein Gregs Tagebuch gelesen habe, war ich selbst noch ein Kind. Ich muss sagen, jetzt dass ich eigene Kinder habe, habe ich einen ganz neuen Blickwinkel.
Ich finde es richtig beeindruckend, wie viele Themen aufgefriffen werden, und vor allem, solche, die sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen. Mein Kind ist sieben und hat viel gelacht.
Für ein Comic-Roman enthält das Buch überraschend viele Lehren für den Lebensalltag, auch wenn sich Greg darüber beschwert. Zum Beispiel: Dass es schön ist, Dankeskarten zu schicken, dass Trampolineparks ziemlich gefährlich sein können, oder das Hypes schnell vorbeigehen.
Es gibt so viele Situationen, die Kindern vertraut vorkommen, und es ist macht Spaß zu sehen, was sich Greg alles überlegt. Besonders lustig finde ich, wie er seine komischen Gedanken bis zu ihren logischen Schlussfolgerungen verfolgt. Zum Beispiel, wenn man Superkräfte hätte, würde man ständig nach Gefallen gebeten werden, und genau deshalb tragen Superhelden Masken.
Fazit: ein unterhaltsames Buch mit überraschender Tiefe

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 15.11.2025

Düsterer Fantasy-Jugendroman

House of the Beast
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Im Buch geht es um Alma, die zu Beginn der Geschichte 11 Jahre alt ist, als sie zu ihrem Vater zieht und ihre Mutter stirbt. Acht Jahre später trifft der Leser sie wieder: Nun ist sie eine ausgebildete ...

Im Buch geht es um Alma, die zu Beginn der Geschichte 11 Jahre alt ist, als sie zu ihrem Vater zieht und ihre Mutter stirbt. Acht Jahre später trifft der Leser sie wieder: Nun ist sie eine ausgebildete Kämpferin und sinnt auf Rache an ihrem Vater, den sie für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht. Ihr einziger Begleiter ist das Dread Beast, der Gott des Todes, der ihr als junger Mann in ihrem Alter erscheint.
Trotz des Paares, das eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte steht, gibt es hier keine Liebesgeschichte. Vielmehr geht es um Almas Rachefeldzug, und darum, was sie bereit ist, dafür zu opfern.
Die Fantasiewelt finde ich originell und ungewöhnlich. Die Bewohner von Kugara verehren vier Götter, die eher grausam als gütig sind und von den Menschen ein persönliche Opfer verlangen, um ihnen eine Gabe zu gewähren.
Der Schreibstil finde ich OK, aber zieht sich etwas. In der zweiten Hälfte des Buches habe ich dann doch die Geduld verloren und die Geschichte eher überflogen, auch wenn die Handlung in diesem Abschnitt deutlich temporeicher wird. Als Leserin hatte ich allerdings das Gefühl, durch die Geschichte gezogen zu werden, und konnte die Überraschungen und Wendungen in der Handlung nicht wirklich genießen.
Persönlich finde ich die Geschichte nicht besonders Tief, und auch die Darstellung von Almas Charakterentwicklung finde ich eher oberflächlich, auch wenn sie am Ende einige ernste Entscheidungen trifft. Ich würde daher das Buch klar als Jugendbuch einstufen.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Eine süße, herzzerreißende Geschichte

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Die Geschichte ist unterhaltsam und wird abwechselnd aus der Sicht von James und Jude erzählt. Ich fand es erfrischend, eine "Manic Pixie Dream Girl"-Geschichte aus der Perspektive der Frau zu lesen. Sie ...

Die Geschichte ist unterhaltsam und wird abwechselnd aus der Sicht von James und Jude erzählt. Ich fand es erfrischend, eine "Manic Pixie Dream Girl"-Geschichte aus der Perspektive der Frau zu lesen. Sie ist chaotisch, witzig und emotional nicht verfügbar. Der Schreibstil ist unterhaltsam und lebendig, und das Geplänkel zwischen Jude und James erinnert an Gilmore Girls und macht einfach richtig Spaß.
Die Handlung fühlt sich ein bisschen wie ein "Hallmark Film" an: Kleinstadt, heimlich reicher oder berühmter Protagonist, unterdrückte Gefühle, missed Opportunities.
Die Liebesgeschichte bleibt jedoch emotional eher oberflächlich. Es gibt einige gute Momente, wo es herzzerreißend wird, aber insgesamt habe ich leider nicht allzu viele tiefe Emotionen gespürt.
Auch die "Grumpy meets Sunshine"- bzw. "Enemies to Lovers"-Tropes finde ich nicht ganz überzeugend: James Grummeligkeit wirkt auf mich etwas gezwungen. Mein persönliches "pet peeve" ist,  wenn ein Protagonist den anderen angeblich nicht mag, aber ständig betont, wie heiß er oder sie ist, was hier bei James der Fall ist.
Die Spicy-Szenen sind dagegen richtig gut geschrieben: Heiß, aber zugleich einfühlsam. Durch die wechselnden Perspektiven erlebt der Leser das Spice aus beiden Seiten, was richtig Spaß macht.

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