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Veröffentlicht am 27.04.2025

Ein wundervoller 3. Band der Isle-of-Mull-Reihe

Der schottische Blumenladen der Herzen
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Nach den ersten beiden Bänden der sehr kurzweiligen Isle-of-Mull-Reihe über den Buchladen von Ally und die Bäckerei von Hailey geht es im 3. Band nun um Lindsay (Lin) Bloom, die in der Main Street von ...

Nach den ersten beiden Bänden der sehr kurzweiligen Isle-of-Mull-Reihe über den Buchladen von Ally und die Bäckerei von Hailey geht es im 3. Band nun um Lindsay (Lin) Bloom, die in der Main Street von Tobermory den sehr schönen Blumenladen "Blooms for Flowers" besitzt, der in den Wintermonaten jedoch nicht genug Umsatz macht, so dass Lin zusätzlich auch noch Bastelkurse mit Trockenblumen anbietet.
Als im Hotel Tobers der neue Hotelmanager Callum Strayton eingestellt wird, beauftragt dieser Lin als regelmäßige Blumenlieferantin für das Hotel, was für ihren Umsatz ein großes Plus ist. Callum ist zu einem Neuanfang nach Tobermory gekommen, hat aber nicht damit gerechnet, dass er sich in Lin verlieben würde und diese ihm gefährlich werden könnte, da er nach einer bitteren Erfahrung eigentlich keine neue Beziehung mehr haben wollte. Auch Lin ist nicht gewappnet gegen die Ausstrahlung von Callum, bei der sie regelmäßig schwach wird, aber ebenfalls keine neuen Gefühle mehr zulassen wollte nach dem Desaster mit ihrem untreuen Exfreund. Callum und Lin sind jedoch beide machtlos gegen die Gefühle, die sie nach und nach immer mehr füreinander entwickeln. Dann kommt auch noch eine attraktive Frau auf die Insel, die an der Seite von Callum auftaucht. Was hat es damit auf sich? Kann es trotzdem ein Happy End zwischen den beiden geben?

Das Buch ließ sich sehr gut lesen aufgrund des unkomplizierten, lockeren Schreibstils. Ich war sofort mitten in der Geschichte drin. Land und Leute der schottischen Isle of Mull wurden sehr gut beschrieben. Auch die bereits bekannten Darsteller der vorigen Bände tauchten in diesem Roman wieder auf und es wurde sehr schön erzählt, was inzwischen im Leben von Ally und Hailey so vor sich geht. Die Charaktere von Ally, Hailey, Lin, Callum und besonders von Matt fand ich von Anfang an gleich sympathisch.
Der Roman war wieder sehr spannend und kurzweilig, ich hatte viel Lesespaß mit diesem Buch und kann den Roman daher nur empfehlen.

Obwohl dies bereits der 3. Band der Isle-of-Mull-Reihe war, wird hoffentlich noch irgendwann ein weiterer (letzter) Band von dieser Reihe erscheinen, in dem dann über das Leben von Matt berichtet wird, der mit den drei Freundinnen seit der Kindheit eng befreundet ist, und ob er ebenfalls sein Liebesglück auf der Isle of Mull finden wird.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Kein fesselnder Roman

Das kleine Nähcafé am Fluss
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Der Titel "Das kleine Nähcafé am Fluss" hört sich sehr nett und vielversprechend an; auch die Inhaltsbeschreibung des Buchs klingt interessant und ich erwartete einen kurzweiligen Roman, der sich gut lesen ...

Der Titel "Das kleine Nähcafé am Fluss" hört sich sehr nett und vielversprechend an; auch die Inhaltsbeschreibung des Buchs klingt interessant und ich erwartete einen kurzweiligen Roman, der sich gut lesen lässt. Leider hat die Inhaltsbeschreibung die Erwartungen an das Buch überhaupt nicht erfüllt, die Geschichte blieb langweilig und zäh mit vielen Längen.

Der Roman erzählt die Geschichte von Maura, einer kühlen Powerfrau mit stylischer Kleidung und einer teuren, schicken Frisur, die keine Freizeit kennt und nur für ihren Job lebt. Als sie die Nachricht erhält, dass ihre Tante Hettie gestorben ist und ihr deren Haus und den dazugehörigen Nähladen am Fluss vererbt hat, wird die Vergangenheit wieder lebendig für Maura mit all den Konflikten, die sie damals in ihrer Heimat Rockenbrook zurückließ. Als Maura zurückkehrt in ihre alte Heimat, um ihr Erbe abzuwickeln, muss sie sich mit alten Konflikten und Spannungen zwischen ihr und den Dorfbewohnern erneut auseinandersetzen. Maura scheint zu niemandem im Dorf einen engeren Draht zu haben, nicht einmal zu ihrer früheren besten Freundin Hilkka, aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen den beiden entstanden damals Konflikte und ein distanziertes Verhältnis zueinander. Als Mauras Sohn Quist auf der Trauerfeier von Hettie erscheint, wirbelt dieser alles durcheinander. Er scheint der Einzige zu sein, zu dem Maura ein engeres Verhältnis hat.

Der Roman hat mich leider gar nicht begeistert, Maura war mir von Anfang an unsympathisch mit ihrer kühlen, unpersönlichen Art und ihrer Gewohnheit, die Dinge erstmal pessimistisch und geringschätzig zu betrachten. Auch die anderen Charaktere im Buch waren eigentlich alle unsympathisch. Mauras Sohn Quist fand ich gleich irgendwie sympathisch, auch Hilkkas Tochter hat eine sympathische Art.
Die Erzählweise des Romans fand ich teilweise etwas einfach und gewöhnlich.
Daher bot dieser Roman keinen besonders großen Lesespaß für mich. Einen weiteren Roman von dieser Autorin werde ich ganz sicher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Ein sehr schöner Band 4

Die verborgene Tochter
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Dies ist der 4. Band der Reihe "Die verlorenen Töchter", dessen Geschichte in Genf spielt.
Wie auch in den vorigen Bänden geht es um eine junge Frau, die eine mysteriöse Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter ...

Dies ist der 4. Band der Reihe "Die verlorenen Töchter", dessen Geschichte in Genf spielt.
Wie auch in den vorigen Bänden geht es um eine junge Frau, die eine mysteriöse Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter darauf von einem ehemaligen Frauenhaus ausgehändigt bekommt.
In diesem Roman geht es um Georgia, die in der Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter darauf einen wunderschönen rosafarbenen Edelstein findet sowie einen Zeitungsausschnitt über den Unfalltod eines ihr unbekannten Mannes. Ein Hinweis führt Georgia an den Genfer See, wo sie sich mit dem attraktiven Juwelier Luca trifft, der seit Jahren nach dem rosafarbenen Edelstein sucht, der einst Teil eines königlichen Diadems war. Zusammen mit Luca geht Georgia auf die Spuren ihrer Großmutter und enthüllt die Hintergründe sowie den Zusammenhang mit dem rosafarbenen Edelstein.

Die Hauptdarstellerin des Romans, Georgia, war mir von Anfang an gleich sympathisch, genauso wie der Juwelier Luca, der sehr charmant ist und sie tatkräftig unterstützt, das Rätsel des rosafarbenen Edelsteins aufzudecken.
Das Buch ließ sich sehr gut lesen und war kurzweilig und spannend, auch wenn das Ende der Geschichte schon recht früh vorhersehbar war. Es gab einige kitschige Längen in diesem Buch, ansonsten war die Geschichte sehr schön und romantisch.
Man konnte sehr gut in die Geschichte des Romans eintauchen, auch die Landschaft und Umgebung von Genf wurde sehr gut beschrieben.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Sehr interessantes Buch über die Pet Shop Boys und queere Vorbilder

Kristof Magnusson über Pet Shop Boys, queere Vorbilder und musikalischen Mainstream
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Dies ist einer der kleinen, handlichen Bände der KIWI Musikbibliothek, in denen eine Person des öffentlichen Lebens über das Leben einer prominenten Popgruppe oder eines bekannten Sängers/Sängerin berichtet ...

Dies ist einer der kleinen, handlichen Bände der KIWI Musikbibliothek, in denen eine Person des öffentlichen Lebens über das Leben einer prominenten Popgruppe oder eines bekannten Sängers/Sängerin berichtet und die Hintergründe dazu schildert.

Dieses Buch über die Pet Shop Boys, queere Vorbilder und musikalischen Mainstream wird von dem queeren Musikjournalist, Autor und Fremdsprachenübersetzer Kristof Magnusson beschrieben, erläutert und analysiert.
Kristof Magnusson hat isländische Wurzeln und beschreibt auf erfrischende Art und Weise den anhaltenden Erfolg und die musikalische Entwicklung der Pet Shop Boys seit den 80er Jahren, erläutert die queeren Inhalte und Botschaften in den Songtexten der Popgruppe und erzählt davon, wie die Pet Shop Boys für ihn in den 90er Jahren zu queeren Vorbildern wurden, die ihn und andere junge Männer dazu ermutigt haben, sich zu ihrem queer sein zu bekennen und damit zu leben. Magnusson erzählt außerdem über die Fanclubs der Pet Shop Boys und welche Lieder der Pet Shop Boys ihm besonders zusagen.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist eine kurzweilige Lektüre, auch wenn manchmal einige Abschnitte des Buches etwas zäh und langwierig waren. Auch die einzelnen Kapitel sind teilweise etwas lang. Man erfährt jedoch ein paar interessante Dinge über die Pet Shop Boys und am Ende des Buches erzählt Kristof Magnusson sogar noch kurz, wie seine zufällige Begegnung mit den Pet Shop Boys in einer Berliner Kneipe war, die auch diese regelmäßig besuchten.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Leider ein wenig überzeugendes Buch, das sich sehr zäh liest

Das Buch der neuen Anfänge
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Der Titel des Buches und das nett gestaltete Cover ließen mich auf ein spannendes, kurzweiliges Buch hoffen, das sich gut liest. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gehört und gelesen.

In dem ...

Der Titel des Buches und das nett gestaltete Cover ließen mich auf ein spannendes, kurzweiliges Buch hoffen, das sich gut liest. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gehört und gelesen.

In dem Buch geht es um Jo, die nach ihrer gescheiterten Beziehung mit ihrem oberflächlichen Freund James in London einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Dort soll sie den Schreibwarenladen ihres Onkels Wilbur, der ziemlich krank ist, wieder auf Vordermann bringen. Mit Geschick und ihrer Liebe zu den Schreibwarenartikeln gelingt es Jo, dass der Laden ihres Onkels wieder floriert. Sie findet in London neue Freunde, die ihr helfen, sich in London heimisch zu fühlen. Auch mit den benachbarten Ladenbesitzern Lando und Eric kommt sie in näheren Kontakt.

Leider zieht sich das Buch und die Geschichte sehr zäh dahin, auch die Erzählweise und der Schreibstil des Buches waren für mich sehr anstrengend, und eher langweilig als kurzweilig. Ich bin mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden und war froh, als ich das Buch durchgelesen hatte. Das Buch hat sehr viele Längen, z.B. bei der langwierigen Schilderung der Freundschaft zwischen Lucy und Jo oder bei den immer wieder auftauchenden Erinnerungen von Jo an ihren Ex-Freund James. Nur um später im Buch festzustellen, dass die Beziehung mit ihm ein für alle Mal erledigt ist.
Ds Ende des Buches fand ich sehr abrupt und wenig überzeugend. Auch die verschiedenen Charaktere des Buches fand ich nicht sonderlich sympathisch.

Das Buch hat sich leider überhaupt nicht gelohnt und ist wirklich nicht empfehlenswert.

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