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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2020

Zieht sich etwas

Selkie
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Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

Der Schreibstil ...

Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

Der Schreibstil des Buches ist sehr schön. Man kann sich alles wie in einem Film vorstellen und gut in die Geschichte eintauchen. Und auch die Personen haben mir gut gefallen. Sie wirken sympathisch und interessant und im Laufe des Buches mochte ich sie immer mehr. Auch wenn Kate oft sehr naiv und unbedacht handelt. Außerdem gibt es humorvolle Dialoge, die für einige witzige Momente sorgen.
Die Handlung ist etwas zäh, da sie nur sehr langsam voranschreitet, weshalb es einige Längen gibt, bei denen ich mich etwas gelangweilt habe. Außerdem gibt es die ein und anderen Logikfehler bei denen ich schmunzeln musste. Aber es ist ja ein Fantasybuch für Jugendliche, da kann man auch darüber hinwegsehen.
Was mich nur gewundert hat war, dass die Selkies eine ziemlich kleine Rolle spielen, obwohl der Titel allein schon "Selkie" heißt.

Ansonsten ist es eine fantasievolle Geschichte für Zwischendurch. Zwar nichts Besonderes und es hat mich auch nicht wirklich umgehauen, aber sie war angenehm zu lesen und sehr schön geschrieben, auch wenn es einige Schwachstellen gibt.

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Der Festivalmörder

Tod in Wacken
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Drei Menschen werden ermordet. Alles haben gemeinsam, dass sie mit dem Wackenfestival zu tun haben. Nun liegt es am Team sich unter die Festivalgäste zu mischen, um den Mörder zu finden.

Auch wenn ich ...

Drei Menschen werden ermordet. Alles haben gemeinsam, dass sie mit dem Wackenfestival zu tun haben. Nun liegt es am Team sich unter die Festivalgäste zu mischen, um den Mörder zu finden.

Auch wenn ich die anderen Teile der Krimireihe nicht kenne, so konnte mich schnell einleben und mit den Personen anfreunden. Sie wirken real und sympathisch und es gibt jede Menge witziger Stellen, weil sich die Kollegen so gut verstehen. Zusammen mit der Festivalatmosphäre macht das Buch gute Laune, auch wenn es ein Krimi ist. Dieser ist eher locker leicht und humorvoll. Daher hat die Spannung keinen besonderen Nervenkitzel, aber langweilig ist mir dennoch nicht geworden. Das einzige was mich gestört hat, waren die kurzen Abschnitt und ständigen Szenenwechsel, die der Geschichte etwas Abgehacktes verleihen, wodurch die Handlung nicht ganz flüssig zu lesen ist.

Dennoch ein lockerer Krimi, perfekt für den Urlaub oder nebenbei auf einem Festival. Es macht Spaß ihn zu lesen und strengt nicht an.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Leider nicht wie erwartet

This Is (Not) a Love Song
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Zoe arbeiter in der Musikbranche und darum spielt auch ihr ganzes Leben, denn nach ihrer großen Liebe Simon, der auch ihr bester Freund, ist sie nicht wirklich von Beziehungen überzeugt. Doch plötzlich ...

Zoe arbeiter in der Musikbranche und darum spielt auch ihr ganzes Leben, denn nach ihrer großen Liebe Simon, der auch ihr bester Freund, ist sie nicht wirklich von Beziehungen überzeugt. Doch plötzlich ist er wieder da und single, doch alles scheint nicht so einfach wie gedacht.

Das Buch ist locker geschrieben und besonders Zoes zynischer Humor, mit dem sie in Gedanken alles komentiert, sorgt für witzige Szenen und macht sie sympathisch. Außerdem spielt Musik ein große Rolle und ich habe mich gefreut endlich mal ein Musikroman zu lesen, bei dem ich die Lieder tatsächlich kenne. Dennoch konnte ich mit Zoes Arbeit nicht besonders viel anfangen, die lang und breit beschrieben wird. Und auch die restliche Handlung zieht sich ziemlich. Ich habe echt nicht verstanden wie die Aurorin es geschafft hat so eine tolle Idee so ereignislos und ohne Spannung zu beschreiben, da es genug interessante Situationen gab. Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch einfach keine Lust mehr hatte weiterzulesen, da die Handlung vor sich hingeplätschert ist. Außerdem kamen mir die Personen seltsam vor. Wo ich manche am Anfang noch sympathisch fand, haben sie später fast schon genervt, währen ich mit anderen Charakteren garnichts abfangen konnte und ihre Handlungen nur schwer nachvollziehen konnte. Zwischendurch habe ich sogar so den Faden verloren, dass ich mich gefragt habe wo das alles hinführen soll. Erst gegen Ende hat sich das Durcheinander etwas gelegt und es wird auch romantischer. Schade, dass der Rest des Buches nicht auch so war.

Letztendlich hat mich die Geschichte etwas enttäuscht, besonders da es einige tolle Momente gab, die einfach lieblos beschriebem wurde, denn an sich ist die Idee gut und auch die Thematik mit der Musik und dem Finden der Liebe finde ich super. Aber die Umsetzung davon konnte mich leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Eine tiefgehende Liebesgeschichte

Light Up the Sky
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Connor und Weston sind in den Krieg gezogen und jetzt sind sie wieder da. Aber alles ist anders, als es jemals war.

Ich mochte schon den ersten Teil der Duologie und besonders wegen dem Cliffhanger war ...

Connor und Weston sind in den Krieg gezogen und jetzt sind sie wieder da. Aber alles ist anders, als es jemals war.

Ich mochte schon den ersten Teil der Duologie und besonders wegen dem Cliffhanger war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und es hat mich noch mehr überzeugt, als ich es erwartet hatte. Das Buch ist wirklich der Hammer.
Die Autorin hat ein Talent Gefühle zu erzeugen und zu beschreiben, wie kaum eine andere. Obwohl ich echt nicht nah am Wasser gebaut bin, bringen mich ihre Bücher oft zum heulen. Aber dieses hier ist auch über sehr viel mehr. Es ist über Hoffnung, Liebe und einen Neuanfang und darüber, dass nach einem Schicksalsschlag das Leben weitergeht und auch immer noch schön sein kann. Die Geschichte ist sehr berührend und ich konnte die ganze Zeit mit den Personen mitfiebern. Es war unglaublich interessant und spannend mitzuverfolgen wie sich die Personen weiterentwickeln und sich ihre Beziehungen verändern und tiefer werden. Dazu ist es sehr poetisch und tiefgründig geschrieben und es hat mich oft zum Nachdenken gebracht, über das Leben allgemein, aber auch darüber wie das Leben für behinderte Menschen ist und was man machen kann, um ihnen das Leben zu erleichtern.
Dabei ist das Buch wirklich romantisch. Es geht über die körperliche Liebe hinaus es ist total berührend und süß wie sich alles auf eine dennoch sehr realistische Art entwickelt.

Alles in allem hat mich das Buch richtig umgehauen, wie fast jedes Buch der Autorin, aber dieses hier gehr sogar noch etwas tiefer und spricht ein gesellschaftliches Problem an, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte. Ein sehr tolles Buch!

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Ein guter Ratgeber

Depression verstehen
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Das Buch erklärt die Krankheit Depression. Dazu gibt es Tipps für Angehörige und Freunde wie sie damit umgehen könnten. Außerdem werden auch Tipps und Ratschläge zur Bewältigung gegeben. All dies wird ...

Das Buch erklärt die Krankheit Depression. Dazu gibt es Tipps für Angehörige und Freunde wie sie damit umgehen könnten. Außerdem werden auch Tipps und Ratschläge zur Bewältigung gegeben. All dies wird zwischendurch immer mal wieder anhand kleiner Beispiele verdeutlicht.

An sich ist das Buch ein guter Anfang, wenn man sich noch nicht mit der Krankheit auskennt. Es versucht zu erklären, wie es sich anfühlt Depression zu haben und was die Krankheit ausmacht, was ich sehe hilfreich finde. Und auch die Tipps wirken praktisch und leicht umzusetzten, da sie mit einfachen und kleinen Dingen anfangen, die jedem möglich sein sollten. Dabei werden mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen, sodass man eine persönliche Auswahl treffen kann.

Letztendlich ist dies ein normaler Ratgeber, wie viele andere auch. Er ist gut geschrieben, hat aber nichts Neues oder Weltbewegendes. Vieles kennt man einfach schon. Dennoch ist es für Leute, die sich neu damit auseinandersetzen wollen zu empfehlen.

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