Silvercloak - Unter Feinden von L.K. Steven
Silvercloak - Unter Feinden„Silvercloak - Unter Feinden“ ist der erste Band der Silvercloak-Saga und hat mich sowohl mit seinem Klappentext als auch aufgrund der Aufmachung überzeugt. Es ist wunderschön gestaltet und die Themen ...
„Silvercloak - Unter Feinden“ ist der erste Band der Silvercloak-Saga und hat mich sowohl mit seinem Klappentext als auch aufgrund der Aufmachung überzeugt. Es ist wunderschön gestaltet und die Themen Vergnügen und Schmerz, welche im Buch eine große Rolle spielen, wurden gut getroffen. Der Beginn hat mich emotional direkt aus der Bahn geworfen und ich war so gespannt, wie die ganze Geschichte weitergehen würde.
Die Grundidee hat mich begeistert und so kam ich anfangs wirklich gut voran. Ich habe mich schnell in die Handlung rein gefunden und war fasziniert von der Magie und der Welt, in welcher die Protagonistin Saffron lebt. Das Magiesystem ist ungewöhnlich und ich musste mich erst mal daran gewöhnen, dass diese durch Vergnügen und Schmerz gespeist und beeinflusst wird. Einige Arten der Magie sind verboten, andere wurden sogar ausgelöscht. Hinzu kommen Prophezeiungen und viele offene Fragen. Das Potential, welches bereits auf den ersten Seiten des Buches erahnt werden kann, ist enorm und so stürzte ich mich kopfüber hinein ins Abenteuer. Leider blieb das Abenteuer aber Großteils aus und ich fand das Buch eher langatmig und zäh. Es war mir zu viel Drumherum und die Handlung nahm einfach keine Fahrt auf.
Saffron mochte ich an sich gern und auch Levan hat bei mir Interesse geweckt. Leider blieb es aber im Verlaufe des Buches genau dabei und ich konnte keine tiefere Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Auch die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar und zum Teil unpassend. Zum Glück gab es im Handlungsverlauf den ein oder anderen Plot-Twist, der mich wirklich überraschen konnte. Das Ende des ersten Buches hat mich dann ein wenig enttäuscht und ich konnte vieles einfach nicht nachvollziehen. Hinzu kamen dann auch noch einige logische Brüche. Das Buch konnte dem Potential, was sich zu Beginn angedeutet hat, nicht gerecht werden und so hoffe ich hier wirklich sehr auf den zweiten Band, denn eigentlich kann dieser nur gut werden, wenn man sich das Potential vor Augen führt.