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Veröffentlicht am 06.04.2022

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht von Sarah J. Maas

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
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Bryce, Halb-Fae und Halb-Mensch, liebt es sich ins Vergnügen fallen zu lassen und mit ihren Freunden ausgelassen zu tanzen und zu feiern. Als ihre beste Freundin Danika auf brutalste Weise ermordet wird, ...

Bryce, Halb-Fae und Halb-Mensch, liebt es sich ins Vergnügen fallen zu lassen und mit ihren Freunden ausgelassen zu tanzen und zu feiern. Als ihre beste Freundin Danika auf brutalste Weise ermordet wird, ist nichts mehr so wie es einmal war. Zwei Jahre später ereignet sich ein weiterer Mord auf dieselbe Art und Bryce wird gezwungen zusammen mit dem berüchtigten Hunt Athalar zu ermitteln. Dass sie dabei mit einem Feuer spielen, dass die ganze Stadt in Schutt und Asche legen kann, ahnen die beiden nicht.

Dieser 928 Seiten schwere Wälzer hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen und mich mächtig durchgeschüttelt. Selten habe ich ein so komplexes Buch gelesen. Zu Beginn war ich leicht überfordert von der Welt und den vielen Protagonisten die Sarah J. Maas geschaffen hat. Es hat jedoch nicht lange gedauert und ich war hin und weg. Ich liebe die Welt, die vielen Wesen und jeden einzelnen Charakter in diesem Buch. Das Zusammenspiel von all diesen Komponenten machen das Buch für mich zu einem absoluten Meisterwerk.

Die ersten zweihundert Seiten drehen sich Großteiles um die Geschichte von Bryce und Danika. Auch danach geht es zunächst recht ruhig weiter und man erfährt viel über die Welt und deren Bewohner. Ich persönlich fand es in keinster Weise langatmig, da ich es liebe etwas tiefer einzutauchen. Bryce und Danika haben mich von Beginn an verzaubert. Ihre Art die Welt zu sehen und wahrzunehmen hat mir sehr gefallen. Bei Hunt hat es ehrlicherweise länger gedauert, bis der Funke übergesprungen ist, aber dafür bin ich ihm nur umso mehr verfallen.

Die letzten Seiten des Buches hatten es dann noch einmal in sich und am Ende wusste ich kaum noch wo oben und unten ist. Ich habe bitterlich geweint (und ja ich musste mich erst mal beruhigen bevor ich weiterlesen konnte), habe mitgefiebert, geflucht und sprachlos mit offenem Mund dagesessen. Niemals hätte ich das alles erwartet. Jede Wendung hat mich eiskalt erwischt und kopfschüttelnd zurückgelassen. Dieses Buch ist, nach „Blood and Ash“, definitiv mein zweites Jahreshighlight in 2021.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Eindeutig Liebe von Jessica Thompson

Eindeutig Liebe
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Ein Mann und eine Frau, die das erst mal in der Bahn aufeinandertreffen und kurze Zeit später feststellen, dass sie von nun an zusammenarbeiten. Ein Mann und eine Frau, die sich vom ersten Augenblick an ...

Ein Mann und eine Frau, die das erst mal in der Bahn aufeinandertreffen und kurze Zeit später feststellen, dass sie von nun an zusammenarbeiten. Ein Mann und eine Frau, die sich vom ersten Augenblick an bedingungslos lieben und trotzdem „nur“ beste Freunde werden. Ein Mann und eine Frau, die alles übereinander wissen und trotzdem nicht zueinander finden. Genau das sind Nick und Sienna.

Dieses Buch stand lange in meinem Regal bevor ich es, in der Annahme eine locker leichte Liebesgeschichte gefunden zu habe, endlich zur Hand nahm. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieses Buch alles andere als locker und leicht ist. Vielmehr hat es eine Tiefe und Schwere, die ich so nicht erwartet habe und welche mich wirklich überrascht hat. Die Kapitel sind aus der Sicht von Nick und Sienna geschrieben, wodurch der Leser genau weiß, was in den Köpfen der beiden vorgeht, was sie wirklich denken und fühlen. Die Schreibweise ist angenehm und das Einzige was mich überrascht und zu Beginn verwirrt hat, waren die Zeitsprünge im Buch. Die Handlung zieht sich über mehr als fünf Jahre und neben großen Sprüngen nach vorn, gibt es gibt Szenen, die aus der Sicht von beiden Protagonisten geschildert werden, wodurch die Autorin die Handlung hin und wieder „zurückspulen“ musste.

Sienna ist eine sehr liebe und sensible Person, die ihre eigenen Interessen häufig hintenanstellt. Auch wenn ich sie mochte, bin ich nie ganz warm mit ihr geworden. Auch Nick hat es mir nicht leicht gemacht. Nach außen hin wirkt er sehr selbstbewusst, doch seine Gedanken zeigen, wie unsicher er wirklich ist. Diese beiden Persönlichkeiten waren so verschieden, dass ich Schwierigkeiten hatte den wahren Nick zu erkennen. Zusammen sind die beiden ein Herz und eine Seele und ich habe häufig nicht verstanden, dass die beiden nicht gemerkt haben, dass auch der jeweils andere Gefühlt hegt. Leider konnte mich das Buch selten überraschen, weswegen der Wow-Effekt ausgeblieben ist. Trotzdem mochte ich die Geschichte der beiden und für zwischendurch war es definitiv ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Niemals von ANDREAS PFLÜGER

Niemals
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Achtung! Spoilergefahr, da es sich um den zweiten Band einer Trilogie handelt.

Obwohl Jenny Aaron blind ist, bleibt sie eine Polizistin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nun hofft man, dass Jenny zu ...

Achtung! Spoilergefahr, da es sich um den zweiten Band einer Trilogie handelt.

Obwohl Jenny Aaron blind ist, bleibt sie eine Polizistin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nun hofft man, dass Jenny zu ihrer alten Sondereinheit zurückkehren wird. Sie selbst ist hin und her gerissen, bis sie erfährt, dass ihr Todfeind ihr ein riesiges Vermögen hinterlassen hat. Aaron fliegt nach Marrakesch und muss sich dort wo alles begann ihren größten Ängsten stellen.

„Niemals“ ist der zweite Band der Jenny Aaron Reihe und gehört somit zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Vor knapp vier Monaten habe ich meine Rezension zu Band 1 gepostet und die Vorstellung von Band 2 längst überfällig. Wer dieses Buch liest sollte sich bedingungslos auf eine blinde Polizistin einlassen können, welche mit ihren Fähigkeiten viele andere bei weitem übertrifft. Jenny Aaron vereint beinahe alle Fähigkeiten, die von Blinden tatsächlich erlernt werden können, auch wenn es vermutlich eher selten oder nie vorkommt, dass eine Person all diese Fähigkeiten vereint. Die Recherche, die hinter diesem Buch steckt, ist beeindruckend und macht es zu einem absolut ehrlichen und glaubhaften Erlebnis.

Der Schreibstil ist, unter den gegebenen Umständen, verblüffend bildlich und Actionszenen werden detailreich und auf eine ungewohnte und doch faszinierende Weise nüchtern und analytisch dargestellt. Ich liebe es wie Andreas Pflüger auf alle Details eingeht, die einer sehenden Person vermutlich verborgen bleiben. Alle Protagonisten bekommen mit jeder Seite ein wenig mehr Seele und Persönlichkeit. Wir lernen den Menschen hinter dem Namen kennen und sehen, wie sie sich im Laufe der Zeit verändern. Jenny Aaron steht dabei im Mittelpunkt und einige Rückblenden geben Aufschluss über ihre Vergangenheit. Das ganze Buch ist spannend, actiongeladen, intelligent und poetisch. Ich bin fasziniert von den geschilderten Wahrnehmungen von Gerüchen, Geräuschen und Temperatur. Ich kann euch diese Trilogie immer wieder nur wärmstens ans Herz legen!

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Blessed & Broken von Anne-Marie Jungwirth

Blessed & Broken. Die Kraft des Klangs
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Livia gehört zu den wenigen Frauen in Palente, die mit Hilfe ihrer Stimme Materie beherrschen können. Livias Problem: Ihr Vater hat ihr nie erlaubt die Gabe einzusetzen und so fehlen ihr jegliche Grundlagen. ...

Livia gehört zu den wenigen Frauen in Palente, die mit Hilfe ihrer Stimme Materie beherrschen können. Livias Problem: Ihr Vater hat ihr nie erlaubt die Gabe einzusetzen und so fehlen ihr jegliche Grundlagen. Als ihre Familie jedoch in Schwierigkeiten gerät, setzt Livia alles daran ihrer Familie zu helfen, auch wenn es bedeutet einen Pakt mit dem Kriegsherren Cristan einzugehen und ihre eigenen Prinzipien in Frage zu stellen.

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende komplett überrascht. Da ich „Blessed & Broken” bereits kurz nach dem Erscheinen gelesen habe, hatte ich keinerlei Erwartungen an das Buch. Um so überraschender und schöner war es, dass ich mich schon nach wenigen Seiten in der Stadt Palente wohlgefühlt habe und zusammen mit der Protagonistin durch die Stadt gezogen bin. Anne-Marie Jungwirth hat es mit ihrem flüssigen und bildgewaltigen Schreibsstil geschafft, die Stadt und die Charaktere in meinem Kopf zum Leben zu erwecken. Ich habe die Klänge gehört, Reiskörner tanzen und Steine schweben gesehen. Die ganze Geschichte hat mich schnell gefesselt und das Magiesystem war für mich komplett neu und zusammen mit Livia wurde ich langsam an ihre Kräfte herangeführt. Livia selbst mochte ich von Beginn an sehr gern und es hat mich wirklich beeindruckt, wie sie für sich und ihre Familie kämpft. Cristan hat es mir etwas schwerer gemacht ihn zu mögen und ich konnte ihn zu Beginn überhaupt nicht einschätzen. Beide Protagonisten machen im Buch eine starke Entwicklung durch was mir gut gefallen hat.

Trotz all der Begeisterung gibt es auch einen Punkt, der in meinen Augen nicht ganz so stimmig war. Nach etwa dreiviertel des Buches habe ich mich gefragt, ob es einen zweiten Band geben wird. Leider musste ich schnell feststellen, dass dem nicht so ist. Auf einmal ging alles sehr schnell und auf wenigen Seiten passierte unglaublich viel. Ich hätte mir ein paar mehr Seiten gewünscht, da es definitiv zwei Themen gab, die ich gern noch genauer betrachtet hätte. Trotz allem eine klare Leseempfehlung für dieses Buch, da vor allem das Setting und das Magiesystem überzeugt haben.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Durch die kälteste Nacht von Brittainy C. Cherry

Durch die kälteste Nacht
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Als Jax seine ehemals beste Freundin Kennedy nach vielen Jahren wieder sieht, versucht er alles, um ihr aus dem Weg zu gehen. Schnell wird er jedoch von seinen Gefühlen übermannt. In Kennedys Augen sieht ...

Als Jax seine ehemals beste Freundin Kennedy nach vielen Jahren wieder sieht, versucht er alles, um ihr aus dem Weg zu gehen. Schnell wird er jedoch von seinen Gefühlen übermannt. In Kennedys Augen sieht er eine Traurigkeit, welche ihn tief berührt und seiner eigenen so ähnlich ist. Eine Traurigkeit so tief, dass Jax sich darin verliert und alles dafür gibt die Freude in Kennedy wiederzuerwecken, auch wenn er sein eigenes Herz dafür aufs Spiel setzen muss…

„Durch die kälteste Nacht“ ist das fünfte Buch, welches ich von Brittainy C. Cherry gelesen habe. Die Bücher der Dark Elements Reihe haben mich sehr begeistert und so habe ich das Buch gekauft, ohne zuvor den Klappentext zu lesen. Und sind wir mal ehrlich: das Cover ist ein Traum. Umso überraschter war ich, als ich später die Zusammenfassung gelesen habe, denn ich habe mich direkt an ihr Buch „Wie die Luft zum Atmen“ erinnert gefühlt. Diesen Eindruck konnte ich auch beim Lesen nicht mehr abschütteln, da ich immer mehr Ähnlichkeiten feststellen konnte. Ich muss gestehen, dass mich dies sehr überrascht und auch ein wenig gestört hat.

Nichtsdestotrotz konnte mich auch dieses Buch wieder in den Bann ziehen, denn wenn die Autorin eins kann, dann ist es Gefühle zu transportieren und Charaktere zu schaffen die man lieb und in Jax habe ich mich ohne Wenn und Aber verliebt. Seine raue Schale konnte zu keiner Sekunde über seinen weichen Kern hinwegtäuschen, und so bin ich ihm vom ersten Augenblick an verfallen. Ähnlich ging es mir mit Kennedy und schon die ersten Seiten des Buches haben mir beinahe die Tränen in die Augen getrieben. In beide konnte ich mich so gut hineinfühlen, ihr Schmerz war beinahe greifbar. Ich habe das Buch förmlich inhaliert und der angenehme Schreibstil trägt dazu bei, dass ich mich in ihm verlieren konnte. Einzig und allein die bereits erwähnte Ähnlichkeit hat mich persönlich tatsächlich etwas gestört, weswegen das Buch für mich nicht ganz so stark ist, wie einige andere von ihr. Trotz allem eine definitive Leseempfehlung für dieses Buch, da die Bewertung in diesem Fall etwas subjektiv ist.

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