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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Kurzgeschichten von Colleen Hoover, mal was anderes

Nur noch wenige Tage
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Colleen Hoover gelingt es auch in "Nur noch wenige Tage", starke Emotionen zu transportieren. Die Geschichte "Saint" war besonders fesselnd, intensiv, berührend und mitreißend. Leider fällt "The Dress" ...

Colleen Hoover gelingt es auch in "Nur noch wenige Tage", starke Emotionen zu transportieren. Die Geschichte "Saint" war besonders fesselnd, intensiv, berührend und mitreißend. Leider fällt "The Dress" dagegen etwas ab: zu kurz und insgesamt eher mittelmäßig. Trotzdem bleibt die Botschaft der Geschichte stark und wichtig: Liebe dich selbst.

Fans von Colleen Hoover würde ich es empfehlen, aber es gibt bessere Bücher von ihr.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Zutiefst persönliches Werk

feeling lost (and other weird feelings)
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„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt ...

„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt über Themen wie Selbstzweifel, Depression, das Gefühl des Verlorenseins und die Suche nach sich selbst – und das mit einer Ehrlichkeit, die berührt und beeindruckt.

Besonders die kurzen Texte und einzelnen Zeilen haben mich emotional tief erreicht. Sie tragen eine poetische Kraft in sich, sind zart, ehrlich und oft sehr treffend formuliert. In solchen Momenten wirkt das Buch fast wie eine Umarmung – besonders für Leserinnen, die sich selbst gerade in einer Phase der Unsicherheit oder inneren Zerrissenheit befinden. Ein Beispiel dafür ist der Satz: „Man sieht es mir nicht an. Denn mein Lächeln ist meine Fassade.“ (S. 54) Solche Worte sind wie Spiegel, in denen man sich wiedererkennen kann.

Auch die Gestaltung des Buches ist besonders gelungen: Das schlichte, aber aussagekräftige Cover mit floralen Elementen und die liebevollen Illustrationen im Inneren runden das Leseerlebnis visuell sehr schön ab.

Trotz der berührenden Stellen habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Vor allem die längeren Texte fand ich oft schwerer greifbar – sie wirkten eher wie persönliche Tagebucheinträge als wie poetische Texte. Manche Gedanken wiederholen sich, was bei einem so persönlichen Buch verständlich ist, beim Lesen aber manchmal etwas ermüdend wirkt. Besonders in den längeren Abschnitten hätte ich mir gewünscht, dass die Sprache klarer und auf den Punkt gebracht ist. Zudem hat mir an manchen Stellen der Kontext gefehlt – ich wusste nicht immer, worauf sich bestimmte Gedanken oder Emotionen beziehen. Auch die plötzlichen Themenwechsel zwischen den Seiten haben mich manchmal überrascht und ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.
Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen. Die Themen und Ansätze sind stark und bewegend – und doch fehlte mir stellenweise das gewisse Etwas, das ein gutes Buch für mich zu einem besonderen macht. Ich war an einigen Stellen ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr Tiefe oder sprachliche Raffinesse erhofft hatte.

Und trotzdem: Vanessa Ihmann schafft es, schwierige Themen auf eine sehr zugängliche und sanfte Art anzusprechen – ohne zu dramatisieren, aber auch ohne zu beschönigen. Zitate wie
„Ich bin an dem Punkt, an dem ich nicht mehr denken kann, eben weil ich so viel denke.“ (S. 90) oder
„Unser Glück sollte nicht in den Händen anderer Menschen liegen. Das ist zu fragil.“* (S. 177)
haben mich zum Innehalten gebracht – weil sie Wahrheiten formulieren, die man selbst vielleicht schon gefühlt, aber nie ausgesprochen hat.

Insgesamt ist „Feeling lost“ ein sehr persönliches Buch, das einen besonderen Zugang zu emotionalen Innenwelten ermöglicht. Es ist nicht immer poetisch im klassischen Sinne, aber es ist ehrlich – manchmal roh, manchmal zart und oft tröstend. Für alle, die sich gerade selbst ein Stück weit verloren fühlen oder nach Worten suchen, die das Unaussprechliche greifbarer machen, kann dieses Buch eine wertvolle Begleitung sein.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Als Buch zum Einstieg perfekt

Du bist okay, auch wenn du eine Angststörung oder Depression hast
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Ich finde, dass Anna Suchaneck ein sehr gutes Buch gelungen ist, wenn man noch neu in dem Bereich Angststörung und Depression ist. Dann deckt es meiner Meinung nach echt alles ab. Es gibt Skills, Basic ...

Ich finde, dass Anna Suchaneck ein sehr gutes Buch gelungen ist, wenn man noch neu in dem Bereich Angststörung und Depression ist. Dann deckt es meiner Meinung nach echt alles ab. Es gibt Skills, Basic Informationen, viele Tipps von ihr selbst und aber auch viele weitere Hilfestellungen, die Betroffenen genauso wie Angehörigen helfen können.
Wenn man schon in dem Thema einiges an Wissen hat, ist das eher eine Auffrischung und nicht wirklich neue Information. Schön fand ich auch, dass am Ende nochmal Telefonnummern und aber auch Social Media Accounts aufgeführt wurden.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Wunderbarer Abschluss der Reihe

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
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Endlich habe ich es geschafft und Band 4 der Reihe gelesen. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Oft habe ich so meine Probleme mit dem letzten Teil einer Reihe, aber dieses Mal war es anders. ...

Endlich habe ich es geschafft und Band 4 der Reihe gelesen. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Oft habe ich so meine Probleme mit dem letzten Teil einer Reihe, aber dieses Mal war es anders. Ich bin echt begeistert.

Über den Schreibstil brauchen wir nicht reden, Kristina Moninger überzeugt mich hier einfach immer. Toll zu lesen, fesselnd und wirklich schön.
Außerdem war ich nun schon so vertraut mit den Charakteren, dass es auf gewisse Art wie ein nach Hause kommen war. Sehr schön!

Noch kurz zur Geschichte ohne zu Spoilern. Dieses Mal stehen Lee und Parker im Fokus und wir lesen aus Sicht von Lee, was damals passiert und es jetzt ihr geht. Am Ende werden alle Geheimnisse enthüllt, deswegen eine klare Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Wunderschönes Buch

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
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Ich bin begeistert. Dies war mein erstes Buch von Alexandra Flint und direkt beeindruckt. Perfekt zu lesender Schreibstil, tolle und vor allem spannende Handlung und Story und besondere Charaktere.

Spoiler:
Mir ...

Ich bin begeistert. Dies war mein erstes Buch von Alexandra Flint und direkt beeindruckt. Perfekt zu lesender Schreibstil, tolle und vor allem spannende Handlung und Story und besondere Charaktere.

Spoiler:
Mir hat total gefallen, dass etwas so wichtiges wie die Gebärdensprache so viel Platz eingenommen hat. Die geniale Erfindung ComAll nicht zu vergessen. Magisch und einmalig. Ebenfalls beeindruckt bin ich von der Tiefe der Story. Die Themen Angst und Panikattacken sind nicht ohne, aber haben einen guten Platz gefunden. Nicht zu oberflächlich, aber auch nicht abschreckend. Also ich bin begeistert und kann es kaum erwarten, die nächsten Abenteuer vom Lakestone Campus lesen zu können.

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