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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Rockstar-Romance

Everything I Hate About You
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Das Cover von "Everything I Hate About You" ist filigran mit Blüten gestaltet. Auch als Kapitelzierden gibt es diese Blüten. Das finde ich einerseits schön, andererseits nicht ganz passend zur Geschichte. ...

Das Cover von "Everything I Hate About You" ist filigran mit Blüten gestaltet. Auch als Kapitelzierden gibt es diese Blüten. Das finde ich einerseits schön, andererseits nicht ganz passend zur Geschichte.

Tessa hört den Song der Band Mighty Bastards im Radio und erkennt ihn sofort wieder. Schließlich hat sie ihn geschrieben! Mit dem Sänger Alexander hat sie einen One Night Stand verbracht und ihr Notizbuch vergessen. Nun gibt er ihren Song als seinen aus. Tessa möchte das nicht auf sich sitzen lassen und bewirbt sich als Tourbusfahrerin bei der Band.

Die Kapitel sind aus der Sicht von Tessa und Alexander geschrieben. Ich habe mich während dem Lesen gut unterhalten gefühlt. Tessa ist Busfahrerin und hat damit einen Job, der eher ungewöhnlich für eine junge Protagonistin in einem Romance Buch ist. Das gefiel mir. Für vergnügliche Lesestunden zwischendurch eine empfehlenswerte Lektüre.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Magisch

Sparks
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"Der Nachtzirkus meets The Greatest Showman", so wird das Buch unter anderem angekündigt. Ich habe "The Greatest Showman" geliebt und mir gedacht, wenn diese Geschichte eine ähnliche Message und Atmosphäre ...

"Der Nachtzirkus meets The Greatest Showman", so wird das Buch unter anderem angekündigt. Ich habe "The Greatest Showman" geliebt und mir gedacht, wenn diese Geschichte eine ähnliche Message und Atmosphäre hat, dann wird sie mir auf jeden Fall gefallen.

Die "Sparks" sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Aufgetaucht sind diese erstmals nach dem Ersten Weltkrieg. Der Grund für die besonderen Fähigkeiten ist noch unbekannt.

Odette, Mauer und Rin gehören zu diesen Menschen. Sie können Krankheiten heilen, die Zukunft voraus sagen und durch die Zeit reisen. Zusammen reisen sie durch den Mittleren Westen, um andere Menschen mit solchen Begabungen zu finden, bevor sie durch die Regierung instrumentalisiert oder weggesperrt werden können.
Im Circus King haben die Frauen ebenfalls einen mächtigen Feind.
Und dann erfahren sie auch noch, dass ein weiterer Weltkrieg bevorsteht.

Durch die Zeitreisen gibt es entsprechende Zeitsprünge im Roman. Das war manchmal verwirrend. Die Szenen rund um den Mitternachtszirkus fand ich gelungen und habe ich am liebsten gelesen. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, die Autorin möchte zu viele Infos in die Handlung einbringen. Trotzdem habe ich die Geschichte genossen und empfehle sie weiter.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Guter Thriller

Wer zuerst lügt
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Das Cover gefällt mir gut. Abgebildet darauf sind zwei Frauen, die sich ansehen, die eine in oranger Farbgestaltung, die andere in lilaner. Das passt sehr gut zur Geschichte, in der es um Evie Porter geht, ...

Das Cover gefällt mir gut. Abgebildet darauf sind zwei Frauen, die sich ansehen, die eine in oranger Farbgestaltung, die andere in lilaner. Das passt sehr gut zur Geschichte, in der es um Evie Porter geht, was aber eigentlich nur ein Alias ist für Lucca Marino. Ihren wahren Namen hat Evie allerdings schon lange nicht mehr benutzt. Dann taucht eine Frau auf einer Party auf, die sich als Lucca Marino vorstellt. Evie ist eigentlich Trickbetrügerin und ihr neuer Freund Ryan ist ihr neuer Auftrag. Als die Fremde Frau mit ihrem Namen auftaucht und am nächsten Tag ermordet gefunden wird, holt die Vergangenheit Evie aber immer mehr ein.

Bei einem Thriller habe ich generell den Anspruch, durch Spannung unterhalten zu werden. Hier gab es tatsächlich so einige Twists, die mir gefallen haben. Die Rückblenden haben für mich die Handlung manchmal etwas durcheinander scheinen lassen. Das war letztendlich aber kein sonderlich großer Kritikpunkt für mich, weil der Rest gestimmt hat.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Neuerzählung

Elyssa, Königin von Karthago
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Elyssa, Königin von Karthago von der spanischen Autorin Irene Vallejo, (Übersetzt von Kristin Lohmann und Luis Ruby) ist eine Neuerzählung eines antiken Mythos. Ich bin zwar interessiert an diesem Thema ...

Elyssa, Königin von Karthago von der spanischen Autorin Irene Vallejo, (Übersetzt von Kristin Lohmann und Luis Ruby) ist eine Neuerzählung eines antiken Mythos. Ich bin zwar interessiert an diesem Thema und habe schon Bücher wie "Ich Ariadne" oder "Elektra, die hell Leuchtende" von Jennifer Saint gelesen, jedoch kein erweitertes Grundwissen zu der Geschichte von Elyssa.

Schnell habe ich zum Glück gemerkt, dass das kein Problem ist. Die Autorin macht diese Geschichte gut lesbar auch ohne viel Hintergrundwissen.

Im Buch geht es nicht nur um Elyssa, es wird auch aus der Sicht von Aenas erzählt, seinem Sohn und Anna, der Halbschwester von Elyssa. Außerdem kommen auch noch der Dichter Vergil und Eros zu Wort. Da alles aus der Ich-Perspektive erzählt wird, wirken alle Figuren recht nahbar. Mir hat die Handlung durchaus gefallen, die Autorin hat die mythologische Geschichte im eigenen Stil gut wiedergegeben. Wenn ich es mit anderen Neuerzählungen vergleiche, hat mir aber einfach etwas gefehlt, die Handlung hat mich öfter einfach nicht richtig mitgerissen und für sich eingenommen. Knappe 4 Sternchen dafür.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein Sommer in New York City

Happy Hour
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Isa Epley braucht nicht lange, um sich an einem Ort zuhause zu fühlen. Ein Vorteil, wenn man mit der besten Freundin New York erobern möchte. Zusammen mit Gala lebt sie zur Zwischenmiete in Brooklyn und ...

Isa Epley braucht nicht lange, um sich an einem Ort zuhause zu fühlen. Ein Vorteil, wenn man mit der besten Freundin New York erobern möchte. Zusammen mit Gala lebt sie zur Zwischenmiete in Brooklyn und verdient sich den Lebensunterhalt, indem sie mit ihrer Freundin Klamotten auf dem Flohmarkt verkauft. Ihre Zeit in New York besteht nicht nur aus Vergnügen, sondern auch aus der Sinnsuche zweier Frauen, die mit Anfang zwanzig noch nicht wissen, wohin das Leben sie einmal führen wird.

"Happy Hour" ist mit um die 300 Seiten ein kurzweiliges Lesevergnügen. Auch die Kapitel sind nicht lang und unterteilt in Tage, wodurch es oft einem Tagebuch ähnelt. Der Schreibstil fängt die manchmal scharfsinnigen, manchmal nüchternen Beobachtungen ein, die Isa in New York macht. Das Buch hat keinen großen Spannungsbogen, es gibt auch keine deutliche Entwicklung der Charaktere. Es gab auch eine gewisse Distanz zu den Figuren. Trotzdem hat es mir gefallen! Der Sommer in New York mit Isa und Gala war unterhaltsam, durchaus auch witzig an Stellen, an denen der Humor der Figuren durchgeblitzt ist. Auch die negativen Seiten des "Big Apple" blieben nicht unerwähnt. Wer ein Buch mit Setting in New York sucht, sollte Isa und Gala eine Weile in NYC begleiten.

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