Ich mag den lockeren und zuweilen verspielten Schreibstil von Kira Mohn sehr gerne und war deswegen auch wieder neugierig auf "Not to myself".
Alice hat eigentlich schon in Gedanken die Hochzeit mit ihrem ...
Ich mag den lockeren und zuweilen verspielten Schreibstil von Kira Mohn sehr gerne und war deswegen auch wieder neugierig auf "Not to myself".
Alice hat eigentlich schon in Gedanken die Hochzeit mit ihrem Freund geplant. Leider erwischt sie ihn jedoch auf frischer Tat, wie dieser sie mit einer ihrer Freundinnen betrügt. Aufgebracht wirdt sie die beiden aus ihrer Wohnung und wenig später die Matratze noch hinterher.
Die trifft aber leider Lennon. Als Alice sich entschuldigt, kommen die beiden ins Gespräch und Lennon ist zunehmend hingerissen von Alice.
Diese hat aber eigentlich gerade eine Liste mit 10 Dingen verfasst, die sie ohne Männer viel besser genießen kann. Wird Lennon dennoch ihr Herz erobern können?
Das Setting spielt im sommerlichen New York, was der Geschichte zusätzliche Leichtigkeit verleiht. Auch in eigentlich ernsteren Momenten verliert das Buch nie seine Leichtigkeit. Lennon ist eine Green Flag und auch Alice mochte ich gerne. Auch die Nebenfiguren waren gelungen.
Es ist eine süße Geschichte für Zwischendurch, die mich aber gut unterhalten hat.
Das Cover verspricht einen wunderschönen Wohlfühlroman. Ich mag generell auch sehr Settings, die in Skandinavien spielen. Deswegen hat alleine schon das Setting in Stockholm mein Interesse geweckt.
Mira ...
Das Cover verspricht einen wunderschönen Wohlfühlroman. Ich mag generell auch sehr Settings, die in Skandinavien spielen. Deswegen hat alleine schon das Setting in Stockholm mein Interesse geweckt.
Mira spielt als Violistin im Stockholmer Orchester. Mit dem erfolgreichen Geiger Alessandro verbindet sie eine Beziehung, die zwar durch Leidenschaft geprägt ist, durch seine Karriere aber schwierige Zukunftsaussichten hat.
Dann tritt William wieder in ihr Leben. Er ist ihre Jugendliebe und ihr auf eine Art vertraut, wie sie es mit Alessandro vernutlich niemals sein würde. Mira ist hin- und hergerissen.
Obwohl ich es auch nach dem Lesen als Wohlfühlroman beschreiben würde, hatte "Verliebt in Stockholm" doch einige tiefergehende Stellen, die ich so erst nicht vermutet hätte. Mira wird als sympathische Figur beschrieben, deren Handlungen ich zwar nicht immer ganz verstehen konnte, ihr Handeln wird dafür jedoch stets nachvollziehbar in die Geschichte eingebettet.
Für mich war "Verliebt in Stockholm" eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
"If We Were Gods" ist ein Buch, das mir schon einfach durch die gelungene Gestaltung aufgefallen ist. Das Cover, der Farbschnitt und die illustrierten Innenklappen sind echt schön und ergänzen zudem die ...
"If We Were Gods" ist ein Buch, das mir schon einfach durch die gelungene Gestaltung aufgefallen ist. Das Cover, der Farbschnitt und die illustrierten Innenklappen sind echt schön und ergänzen zudem die Geschichte.
Olivia Dušková ist überglücklich, als sie eines der begehrten Stipendien für die Arcane Academy erhält. Von Prag aus zieht sie zu der angesehenen und exklusiven Hochschule nach Schottland, denn nur dort können die Arkanen Ebenen studiert werden.
Zusammen mit Oskar, Tamara, Milo, Nasir und Saxa ist sie in einer Klasse mit den talentiertesten Studierenden des Jahrgangs und versucht sich ihren Platz in dieser verschworenen Gemeinschaft zu erkämpfen. Doch dann erfährt sie, dass die Gruppe auf die letzte der Arkanen Ebenen vordringen möchte - ein Unterfangen, das wahnsinnig ist und trotzdem das ewige Leben versprechen könnte ...
Für mich ist schon der Titel gelungen, unterstreicht er doch die anmaßende Gefährlichkeit für das Vorhaben der Gruppe, in die tiefste der Arkanen Ebenen zu reisen.
Das von Lara Große entworfene Magiesystem hat mich fasziniert. Durch Erläuterungen in der Handlung war es beim Lesen leicht zu fassen, obwohl es sehr dezidiert ausgearbeitet worden ist.
Olivia war mir gleich sympathisch und Oskar, Nasir, Tamara, Milo und Saxa hatten alle so ihre Eigenarten und Charakterzüge, die sie in der Geschichte unverkennbar machten.
Die Spannung wurde durch die Reisen in die Arkanen Ebenen stets aufrecht erhalten und das Ende ging mir dann fast etwas zu schnell.
Für mich war "If We Were Gods" ein spannendes Dark-Academia-Standalone, das durch ein faszinierendes Magiesystem und überraschende Wendungen von sich zu überzeugen weiß.
Die Königstochter Vaasa ist nicht als gefügige Frau erzogen worden, sondern verfügt über eine spitze Zunge, tödliche Waffen und einen eiskalten Charakter.
Als sie von ihrem Bruder nach dem Tod ihrer Eltern ...
Die Königstochter Vaasa ist nicht als gefügige Frau erzogen worden, sondern verfügt über eine spitze Zunge, tödliche Waffen und einen eiskalten Charakter.
Als sie von ihrem Bruder nach dem Tod ihrer Eltern in eine arrangierte Ehe gezwungen wird, schwört sie sich, dass ihr Ehemann die Hochzeitsnacht nicht überleben wird. Doch der scheinbar so grobschlächtige Reid überrascht sie mit seinem Charme und sie lässt sich widerwillig auf einen Handel ein, denn nur Reid kann ihr helfen, ihre zerstörerische Magie zu kontrollieren. Von nun an beginnt ein gefährliches Spiel zwischen zwei verfeindeten Königreichen und Königstochter Vaasa muss schnell feststellen, dass nichts ist wie es scheint ...
Nachdem ich einmal mit "The Serpent and the Wolf" angefangen habe, konnte ich es kaum wieder aus der Hand legen. Die Tropes Fake Dating und Arranged Marriage haben mich sowieso schon angesprochen, ganz besonders im Fantasysetting.
Hier haben wir nicht nur eine starke, durchsetzungsfähige Protagonistin, sondern auch ein spannendes Worldbuilding und eine Romance, die uns die Tension zwischen den Figuren ab der Hochzeitsnacht spüren lässt - und die ist auf den ersten Seiten.
Deswegen empfehle ich das Buch allen Fans von Romantasy und insbesondere denen, die die Tropes Slow Burn, Arranged Marriage, Fake Dating und Enemies-to-Lovers gerne mögen!
Das Cover, der Farbschnitt, die illustrierten Innenklappen und die kleinen Illustrationen an den Kapitelanfängen - ich habe mich sofort in die Gestaltung verliebt! ...
Wie schön kann ein Buch nur aussehen?
Das Cover, der Farbschnitt, die illustrierten Innenklappen und die kleinen Illustrationen an den Kapitelanfängen - ich habe mich sofort in die Gestaltung verliebt!
Astraeas Welt besteht aus lauter Geheimnissen, Magie und Verrat. Vampire durchstreifen die verschiedenen Reiche auf der Suche nach Blut oder um den Opfern ihre Seelen zu nehmen.
An ihre Vergangenheit kann Astraea sich nicht erinnern. Nur über die letzten fünf Jahre weiß sie noch bruchstückhaft Bescheid. Ihre einzige Gewissheit besteht darin, dass sie bei Hektor in Sicherheit ist. Er hat sich ihrer angenommen, als sie verwirrt und verletzlich war und hält sie nun in seinem goldenen Käfig gefangen.
Astraea versucht sich in ihr Schicksal einzufügen und schleicht sich nur gelegentlich hinaus, um eine Freundin zu besuchen.
Ihre Welt wird eines Abends völlig auf den Kopf gestellt, als sie Nyte begegnet.
Er ist geheimnisvoll, mächtig und ein Vampir. Von nun weicht sein Schatten nicht mehr von ihrer Seite und begleitet sie auf ihrer Suche nach Freiheit.
Ausgerechnet beim Libertatem, einer Reihe tödlicher Prüfungen, könnte Astraea die Antworten zu ihrer Vergangenheit finden, nach denen sie sich schon so lange sehnt. Doch es gibt so vieles, dass sie noch nicht weiß und ihre Konkurrenten trachten nach ihrem Leben, um selbst zu gewinnen ...
Astraea ist als Figur angelegt, die oft verletzlich wirkt, in gefährlichen Situationen aber ihre innere Stärke findet. Sie ist gezeichnet von den letzten fünf Jahren in Hektors Gegenwart und spürt seine bedrohliche Präsenz auch dann, wenn er nicht in ihrer Nähe ist. Zu sehr hat er sie von sich abhängig gemacht, als dass sie sich nun einfach so von ihm lösen könnte.
Auch sonst weiß sie nicht, wem sie trauen soll. Nyte gibt nicht viel von sich Preis, doch sie spürt eine Anziehung zu ihm, die oftmals jegliche Zweifel in den Hintergrund treten lassen.
Über die Handlung hinweg möchte Astraea auf keinen Fall jemals wieder von jemandem abhängig sein oder sich hilflos fühlen. Leider ist sie jedoch häufig der Spielball der anderen Figuren und kann sich mit ihrem unzureichenden Wissen über ihr eigenes Schicksal auch nur unzureichend aus ihrer unglücklichen Lage befreien oder davon emanzipieren.
Zum Ende des Buches blieben sowohl für Astraea als auch für uns LeserInnen viele Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
Die von der Autorin beschriebene Welt hat mir ansonsten richtig gut gefallen und hatte wirklich viele spannende Ansätze und Figuren, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe! Einzig von Astraea hätte ich mir gewünscht, dass sie entschlossener ihr eigenes Schicksal in dieser gefährlichen und faszinierenden Welt in die Hand nimmt.