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Veröffentlicht am 08.03.2021

zauberhafte Fantasygeschichte

Der Wald der verlorenen Schatten
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Meine Meinung und Inhalt

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war zauberhaft und ich konnte ich gut auf die Geschichte, die Kulisse und die Protagonisten einlassen. Ich war sehr schnell ...

Meine Meinung und Inhalt

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war zauberhaft und ich konnte ich gut auf die Geschichte, die Kulisse und die Protagonisten einlassen. Ich war sehr schnell mit dem Buch aufgrund der Seitenanzahl durch, deshalb ist es auch ein tolles Buch für zwischendurch.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und war flüssig.

Es geht um Hyoju, eine junge Frau von 29 Jahren, welche als Kind ihre Eltern bei einem Autounfall verlor. Sie arbeitet als Ticketverkäuferin an einem Busschalter, ein Job, der ihr keinen Spaß macht. Sie fühlt sich leer und ausgebrannt, weil sie ohne Sinn und Zweck in den Tag hineinlebt. Ihr Freund hat vor Kurzem die Beziehung beendet, als er erfahren hat, dass sie eine Waise ist. Umso mehr überrascht es sie, als sie plötzlich Nachricht vom Tod ihrer Großmutter erhält, und sie fährt in ein kleines Dorf, um an der Bestattung teilzunehmen. Am letzten Tag der Beerdigungsfeier halten die Dorfbewohner ein merkwürdiges Ritual auf einem Hügel vor einem nahe gelegenen Berg ab; dabei warnen sie Hyoju, den Berg zu betreten. Als sie nach Hause zurückkehren will, betritt sie irrtümlich die verbotene Zone. Im gleichen Moment bemerkt sie, wie ein silbern glänzender Schatten aus ihrem Körper entweicht. Auf ihrem Weg trifft sie einen geheimnisvollen Mann namens Muyeong, der halb menschlich, halb göttlich ist, magische Kräfte besitzt und den Kreislauf des Waldes behütet. Er führt sie zu einem 1000-jährigen Ginkgobaum, dem eigentlichen Herrscher des Waldes, der alle seine Bewohner miteinander verbindet. Hyoju erfährt: Wenn es ihr nicht gelingt, ihren Schatten innerhalb der nächsten fünf Tage wiederzufinden, ist sie dazu verdammt, für immer als Geist im Wald umherzuirren.

Das Buchcover ist wirklich gut gewählt.

Danbi Eo, Jahrgang 1986, ist eine koreanische Schriftstellerin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Bühnenschriftstellerin. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Eclipse“.

Bekannt wurde sie vor allem für ihre zauberhaften Fantasy-Geschichten. Heute lebt die Schriftstellerin zusammen mit ihrer Familie in Ekcheon, Chungcheongbuk-do in Korea und schreibt neben ihren Romanen auch Novellen und Webtoons für das Internet.


https://www.youtube.com/watch?v=Z7EKHns9gL4

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Veröffentlicht am 08.03.2021

Kamtschatka

Das Verschwinden der Erde
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Meine Meinung und Inhalt

Der Debütroman "Das Verschwinden der Erde" konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, ebenfalls die Beschreibungen der Kulisse ...

Meine Meinung und Inhalt

Der Debütroman "Das Verschwinden der Erde" konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, ebenfalls die Beschreibungen der Kulisse und das schöne Buchcover.

Der Roman beginnt mit der Entführung zweier Schwestern an einem Sommertag an der Küste Kamtschatkas. Von den Folgen ihres Verschwindens für die verschiedenen Protagonistinnen sowie von den Ermittlungen wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt.

Das Verbrechen erinnert an einen Vorfall nur Monate zuvor in der indigenen Bevölkerung. Wie eine düstere Wolke hängt der ungelöste Fall fortan über Kamtschatka und beeinflusst das Leben ganz unterschiedlicher Frauen in einer gespaltenen, männerdominierten Gesellschaft. Die Protagonistinnen in „Das Verschwinden der Erde“ sind allesamt Frauen, die einen traumatischen Verlust erfahren oder einen Desillusionierungsprozess durchlaufen haben.

Julia Phillips, Jahrgang 1989, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studiere Englisch am Bernard College und zog nach ihrem Abschluss eine Zeit lang nach Moskau. Dort arbeitete sie als Journalistin und betrieb einige Forschungen.


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Veröffentlicht am 26.02.2021

6 Stories

Die Tiefe
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Meine Meinung und Inhalt

„Jede Stunde, denkt Robert, verschwindet auf dem ganzen Erdball eine unendliche Menge Erinnerungen, ganze strahlende Atlanten verschwinden in Gräbern. Aber während ebendieser ...

Meine Meinung und Inhalt

„Jede Stunde, denkt Robert, verschwindet auf dem ganzen Erdball eine unendliche Menge Erinnerungen, ganze strahlende Atlanten verschwinden in Gräbern. Aber während ebendieser Stunde laufen auch Kinder herum und erkunden Territorien, die ihnen völlig neu erscheinen. Sie verdrängen die Dunkelheit und streuen Erinnerungen wie Brotkrumen hinter sich. Die Welt wird neu erschaffen.“ (ZITAT)

Die einzelnen Geschichten konnten mich absolut begeistern und fesseln. Jede ist für sich besonders und malerisch. Ich mag den Schreibstil und das gewählte Cover sehr.

Die sechs Stories dieses Bandes, angesiedelt auf drei verschiedenen Kontinenten, handeln von Erinnerung und Liebe. Doerr erzählt von fast mystischen Momenten, in denen die Zeit aufgehoben scheint und die Toten anwesend sind. Die Welt wird transparent, wenn dieser große Erzähler sie und ihre Bewohner beschreibt.


Anthony Doerr, geboren 1973 in Cleveland, startete seine schriftstellerische Laufbahn, als er mit acht Jahren begann, die abenteuerlichen Erlebnisse seiner Lego- und Playmobil-Piraten in Geschichten umzuformen und in die Schreibmaschine seiner Mutter zu tippen. Er studierte Geschichte und nahm anschließend die kuriosesten Jobs an, beispielsweise als Koch in Colorado oder als Arbeiter auf einer Schaffarm in Neuseeland, um seinen Traum vom Autorendasein zu finanzieren. Mit dem Erscheinen von "Alles Licht, das wir nicht sehen", änderte sich das radikal. Zuerst noch ein Geheimtipp der Indie-Buchhändler, avancierte das Buch in Kürze zum Megabesteller in den Vereinigten Staaten. Anthony Doerr lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen Zwillingssöhnen in Boise, Idaho.

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Veröffentlicht am 26.02.2021

Aber es wird regnen

Aber es wird regnen
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Meine Meinung und Inhalt

"In derselben Nacht fand sie einen Weg, sich einsam zu befriedigen. Stummes Feuerwerk. Dann weinte sie. Sie schämte sich. Fortan sollte sie demselben Ablauf folgen. Immer traurig. ...

Meine Meinung und Inhalt

"In derselben Nacht fand sie einen Weg, sich einsam zu befriedigen. Stummes Feuerwerk. Dann weinte sie. Sie schämte sich. Fortan sollte sie demselben Ablauf folgen. Immer traurig. Das ist das Leben, Senhora Raposo, das ist das Leben. Bis zum Segen, den der Tod bedeutet." (ZITAT)

Das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher. Schreibstil, Cover und Erzählperspektiven, sowie Protagonisten konnten in diesem Buch punkten und mich komplett überzeugen. Die Sprache der Autorin hat für mich eine gewisse Besonderheit, so als würde die Autorin versuchen , das Nicht-Sagbare zu greifen, irgendwie in Worte fassen zu wollen .


Sehr lesenswert!

Der erste Band von Clarice Lispectors Erzählungen (»Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau«) begeisterte die Presse ebenso wie Leserinnen und Leser. Zum 100. Geburtstag der Autorin liegt nun der zweite und letzte Band vor.

Eine junge Frau entdeckt nach vielen Demütigungen das ekstatische Glück des Lesens. Ein Hausmädchen versinkt in traurigen Gedanken, um gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Eine Beobachterin taucht in fremde Menschen ein und wird zu deren Fleisch.

Clarice Lispector wurde 1920 als Tochter jüdischer Eltern in der Ukraine geboren und wuchs im ärmlichen Nordosten Brasiliens auf. Sie studierte Jura, arbeitete als Lehrerin und Journalistin und führte als Diplomatengattin ein ebenso glamouröses wie rebellisches Leben. Bereits ihr erster, vielbeachteter Roman „Nahe dem wilden Herzen” brach 1944 klar mit allen Regeln konventionellen Schreibens. Von Krankheit und Tablettenkonsum zerstört, starb Lispector 1977 mit nur 56 Jahren in Rio de Janeiro.

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Veröffentlicht am 23.02.2021

Mr Nobody

Mr Nobody – Er will sich erinnern. Sie muss vergessen.
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Meine Meinung und Inhalt

Cover, Klappentext und Leseprobe haben mich sofort neugierg machen können. Ich habe von Steadman breits "Something in the Water" gelesen und mochte bereits dort ihren Schreibstil.

Inhalt:

An ...

Meine Meinung und Inhalt

Cover, Klappentext und Leseprobe haben mich sofort neugierg machen können. Ich habe von Steadman breits "Something in the Water" gelesen und mochte bereits dort ihren Schreibstil.

Inhalt:

An einem eisigen Januarmorgen wird an einem Strand in Norfolk ein Mann gefunden, der nass und orientierungslos umherirrt. Die Presse tauft den mysteriösen Unbekannten Mr Nobody, denn er spricht kein Wort, und niemand weiß, wer er ist oder woher er kommt. Für die junge Neuropsychiaterin Dr. Emma Lewis könnte dieser Fall ihren Durchbruch bedeuten.

Lewis vermutet anfangs eine posttraumatische Belastungsstörung, ist sich aber nach zahlreichen Tests nicht mehr so sicher. Als der Mann dann plötzlich anfängt zu sprechen und dieser Digne über Emma weiß, reißt es dieser den Boden unter den Füßen weg.

Kurzum, ein solider Thriller, der leider einige Schwachstellen hat. Die Idee ist gut, die Umsetzung ausbaufähig. Das Ende war solide, jedoch hat der Spannungsaufbau hier sehr nachgelassen.

Die abwechselnde Schilderung zwischen Dr. Emma Lewis und Mr. Nobody finde ich sehr positiv und gut aufgebaut.


Catherine Steadman, geboren am 8. Februar 1987, ist eine englische Schauspielerin und Schriftstellerin. Sie studierte an der Oxford School of Drama. Nach ihrem Abschluss spielte sie zahlreiche Rollen in verschiedenen Filmen und Serien. Ihren Durchbruch als Schauspielerin machte sie mit der Serie Downton Abbey. Außerdem wurde sie schon für en Laurence Olivier Award nominiert. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Something in the Water“.

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