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Veröffentlicht am 11.01.2021

Poetische Suche nach dem Ich

Verlangen
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Meine Meinung und Inhalt

"Ohne dich finde ich nur teilweise Zugang zu dem, was ich geschrieben habe: Jetzt, wo ich mich in diesem rosa Zimmer vor dir verstecke, ist «Wir» ein seltsames, unzugängliches ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ohne dich finde ich nur teilweise Zugang zu dem, was ich geschrieben habe: Jetzt, wo ich mich in diesem rosa Zimmer vor dir verstecke, ist «Wir» ein seltsames, unzugängliches Gebiet, und meine Tagebuchseiten kommen mir vor wie Eintrittskarten, die ihre Gültigkeit verloren haben, weil sie von etwas abgetrennt wurden." (ZITAT)

Klappentext, Cover und Titel haben mein Interesse wecken können. Aufgeteilt is das Buch, neben einem Prolog, in drei Kapitel ("Es war einmal", "Die Anderen" und "Unterwelt").

Der Schreibstil von der Autorin hat mir sofort gut gefallen und konnte mich überzeugen. Ich würde diesen als sehr poetisch und gefühlvoll beschreiben.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann eine Empfehlung aussprechen.

"Das passiert mir oft mit Luc: dieses Verlangen aus der Ferne nach dem Moment, den ich gerade erlebe – eine Art Vorahnung von Nostalgie. Was auch oft passiert: Dass ich das ungute Gefühl habe, den Moment erst dann ungestört genießen zu können, wenn er vorbei ist. Seinen Widerschein, so wie man auch nicht direkt in die Sonne schauen kann." (ZITAT)


Verlangen ist die freimütige Geschichte einer jungen Frau, die von zu Hause flieht, weil sie jahrelang vor sich selbst geflohen ist. Sie handelt davon, wie überwältigend die erste Liebe ist – bis sie einen einengt. Und davon, ob es in jeder Liebesgeschichte letztlich um Betrug geht.


Die niederländische Kunsthistorikerin und Autorin Bregje Hofstede wurde 1988 geboren. Ihr Debütroman "Der Himmel über Paris" erschien im Sommer 2015 bei C.H. Beck. Hofstede schreibt unter anderem Essays und Kurzgeschichten für das holländische Literatur-Magazin "Hollands Maandblad", für die sie auch ausgezeichnet wurde.

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Veröffentlicht am 07.01.2021

Nicht alleine?!

Wenn ich dich hole
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Meine Meinung und Inhalt


Wegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit ...

Meine Meinung und Inhalt


Wegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit Stunden sind Mama und Oma nun schon fort, am Handy meldet sich niemand, er hat Angst, in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr allein zu sein. Bendix alarmiert die örtliche Polizei. Doch obwohl diese nichts Verdächtiges feststellt, versucht er alles, um auf schnellstem Weg nach Nordfriesland zu kommen. Eine schier endlose Reise, zusätzlich erschwert durch Schnee und Sturm. Derweil haben seine Frau und Mutter einen ganz anderen Kampf zu kämpfen. Und Lewe ist tatsächlich nicht mehr allein.


Die Protagonisten wurden gut dargestellt und Emotionen hat die Autorin dem Leser gut vermitteln können.

Die Atmosphäre ist angespannt, angstvoll und der Inhalt, der aus verschiedenen Perspektiven vermittelt wird, ist fesselnd.
Die Schauplätze und Handlungen sind ebenfalls gut beschrieben.

Das Cover finde ich sehr schön.

"Wenn ich Dich hole" ist durchaus packend, jeodoch bleibt der Spannungsbogen überschaubar, denn hat man erst den Grund für die Vorkommnisse verstanden, was recht früh geschieht, dann bleibt nur noch die Frage nach dem Showdown.

Ein guter und solider Thriller, der jedoch mehr Potential noch hätte.

Anja Goerz, geboren 1968, gelernte Fotografin, arbeitet seit 1989 bei privaten und öffentlich-rechtlichen Radiosendern. Sie ist auf dem nordfriesischen Festland nahe Sylt aufgewachsen und träumt seit ihren ersten Rundfunktagen von einem Radioprogramm wie in diesem Roman: leicht, stimmungsvoll und mit ganz viel Insel. Heute arbeitet Anja Goerz beim Berliner Radiosender Radio Eins. Sie lebt mit Mann und Sohn in der Nähe von Potsdam.

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Veröffentlicht am 07.01.2021

vielversprechende Leseproben

Mörderische Aussichten: Thriller & Krimi bei Droemer Knaur #7
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Meine Meinung


Das Buch beinhaltet folgende Titel:

S. J. Bennett – Das Windsor-Komplott
Charlie Donlea – Getrieben
Carine Bernard – Lavendel-Fluch
Vincent Kliesch/Sebastian Fitzek – Todesrauschen
Joseph ...

Meine Meinung


Das Buch beinhaltet folgende Titel:

S. J. Bennett – Das Windsor-Komplott
Charlie Donlea – Getrieben
Carine Bernard – Lavendel-Fluch
Vincent Kliesch/Sebastian Fitzek – Todesrauschen
Joseph Knox – Kill Time
Kimberly McCreight – Eine perfekte Ehe
Veit Etzold – Höllenkind
Ellery Lloyd – Like/Hate
Florian Schwiecker/Michael Tsokos – Die siebte Zeugin Kirsten Nähle – Zwölf Sünden
Regine Kölpin – Der Möwenschiss-Mord
Karen Rose – Dornenpakt

Viele der Autoren sind mir bekannt und umso mehr habe ich mich über die einzelnen Einblicke auf kommende Bücher gefreut.

Es ist spannend und abwechslungsreich und sehr unterhaltsam und macht Lust auf die einzelnen Bücher der Vorableseproben.

Absolute Leseempfehlung für jeden, der sich jetzt schon mal Anreize für neue Bücherkäufe holen möchte.


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Veröffentlicht am 07.01.2021

88 Namen

88 Namen
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Meine Meinung und Inhalt


"Zwei Männer in Anzügen kommen auf uns zu. Auf den ersten Blick könnte man sie für Anwälte halten, doch dann fallen einem die Handschuhe auf, die sie tragen – sie sind aus blauem ...

Meine Meinung und Inhalt


"Zwei Männer in Anzügen kommen auf uns zu. Auf den ersten Blick könnte man sie für Anwälte halten, doch dann fallen einem die Handschuhe auf, die sie tragen – sie sind aus blauem Latex, wie diejenigen, die Polizisten anhaben, wenn sie Beweise sichern. Die Handschuhe sind ein Insider, eine Anspielung auf eine Science-Fiction-Serie, die vor meiner Geburt unglaublich beliebt war und die nach nur einer Staffel abgesetzt wurde. Ich bin Nerd genug, um die Anspielung zu verstehen: Die EULA-Cops sollen uns nicht nur virtuell einbuchten. Sie sind Henker." (ZITAT)


Cover und Klapptext von Matt Ruff haben sofort mein Interesse wecken können. Der Schreibstil hat mir bereits nach wenigen Seiten schon gefallen.

Der Protagonist John Chu liebt seinen Job. Als Sherpa begleitet er zahlungskräftige Kunden in Online-Rollenspiele wie das populäre Call to Wizardry und zeigt ihnen die Kniffe des Games.

Das Geschäft brummt, und John würde sich als glücklich bezeichnen, wären da nicht zwei klitzekleine Probleme: Zum einen hat seine Ex-Freundin nach einer unglücklich verlaufenen Trennung geschworen, seine berufliche und private Existenz zu vernichten.

Zum anderen vermutet er, dass es sich bei seinem neuesten Kunden in Wirklichkeit um den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un handelt, der die virtuelle Welt studieren möchte, um sie für seine politischen Zwecke zu instrumentalisieren. John versucht, der wahren Identität des ominösen »Mr. Jones« auf die Spur zu kommen – und verstrickt sich in ein Komplott, das ihn den Kopf kosten könnte.

Mich hat das Buch mit den vielen Gaming-Elementen gut unterhalten können, mehr jedoch auch nicht. Der Roman ist spannend jedoch auch sehr speziell.


Matt Ruff lebt zusammen mit seiner Familie in Seattle.

In seinen Büchern verbindet Ruff seine blühende Fantasie mit schrägem Humor und der gekonnten Vermischung unterschiedlicher Genres. Dies gilt ebenfalls für „The Mirage“ (2012; deutsch „Mirage“, 2014) und für „Lovecraft Country“ (2016; deutsch 2018). Für dieses von HBO als Serie verfilmte Werk, das die wahnwitzigen Abenteuer einer farbigen Familie in Chicago zur Zeit der Rassengesetze beschreibt, nahm er zahlreiche Auszeichnungen entgegen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Bonusleben

Sechs Leben
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Meine Meinung und Inhalt

"Angeblich kann es einen aus dem Gleichgewicht bringen, mehrere Leben abbekommen zu haben. Das wäre, wie eine Million im Lotto zu gewinnen, hat uns Mademoiselle Scherrer erklärt. ...

Meine Meinung und Inhalt

"Angeblich kann es einen aus dem Gleichgewicht bringen, mehrere Leben abbekommen zu haben. Das wäre, wie eine Million im Lotto zu gewinnen, hat uns Mademoiselle Scherrer erklärt. Sie behauptet, dass manche Lottogewinner verrückt würden." (ZITAT)

„Sechs Leben“ hat er, mehr als alle anderen. Damit ist Gabriel quasi unsterblich. Das Ergebnis seines Bluttests versetzt den 15-jährigen regelrecht in einen Rausch. Er hat das große Los gezogen, denkt er, und hebt im wahrsten Sinne ab. Heimlich erfüllt er sich seinen Traum vom Fliegen mit dem Fallschirm, und schlägt tödlich auf: nur noch fünf. Noch vier, drei, zwei … Gabriel verliert Leben um Leben - fahrlässig, naiv, sinnlos - und steht wie aus dem Nichts vor der Frage, was wirklich zählt.


"Statistisch gesehen verfügen 91 % der Menschen über ein einziges Leben. Das galt für meinen Vater, das gilt auch für meinen Stiefvater und für neun von zehn Kindern an meiner Schule. 6 % der Menschen haben zwei Leben, wie meine Mutter, 2 % haben drei und 1 % der Bevölkerung besitzt vier bis sieben Leben." (ZITAT)

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und ist sehr passend zur Story. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig

Die Geschichte war wirklich einzigartig und das Ende konnte mich wirklich rühen und hat dem Buch einen tollen Abschluss beschert. Absolute Leseempfehlung!

Véronique Petit ist im Burgund aufgewachsen. Ihre Kindheit war geprägt von Büchern. Dank ihnen hat sie schon sehr früh tausend verschiedene Leben gelebt. Sie schreibt besonders gerne Geschichten, in denen das Fantastische sich in eine allzu ordentliche Lebenswirklichkeit mischt, wie in »Le mot d’Abel«, für den sie den Prix Gulli 2018 bekommen hat. Tagsüber Sozialarbeiterin schreibt sie vor allem abends.

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