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Veröffentlicht am 01.11.2024

Illustris

The Storm In Me
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Jade und ihr Zwilling Amy leben bei ihrem Onkel der für sie einer Vaterfigur gleichkommt, da ihre Eltern sehr früh gestorben sind. Ihr Onkel ist sehr auf die Sicherheit der beiden bedacht und stellt ihnen ...

Jade und ihr Zwilling Amy leben bei ihrem Onkel der für sie einer Vaterfigur gleichkommt, da ihre Eltern sehr früh gestorben sind. Ihr Onkel ist sehr auf die Sicherheit der beiden bedacht und stellt ihnen deswegen unter anderem drei Bodyguards zur Seite. Beide bekommen zudem auch Kampfunterricht und verlassen ihr Anwesen außer für die Schule kaum. Jade wird schon immer stärker gedrillt wie Amy, denn sie soll ihre Schwester unter allen Umständen beschützen. Jade liebt ihre Schwestern und möchte natürlich verhindern, dass Amy irgendetwas passiert. In wie großer Gefahr die beiden jedoch stehen erfährt sie erst als geheimnisvolle Vögel auftauchen.
Die Handlung hat mir insgesamt recht gut gefallen, jedoch war manches einfach zu übertrieben und wirkte einfach aufgeplustert.
Die Charaktere haben mir nicht so gefallen. Jade sollte die strategische Schwester sein jedoch hinterfragt sie ihre Kräfte nie so richtig und wenn sie dann doch Fragen stellt sind es welche die die Situation nicht wirklich voranbringen und die wirklich wichtigen (die in der Situation logisch wären) werden nicht oder erst am Schluss gestellt. Ich konnte sie nie so richtig verstehen.
Amy und ihr Onkel sind mir auf die Nerven gegangen. Sie war eine durch und durch verwöhnte Göre, die kaum Charakterentwicklung hatte und schlecht Schauspielern konnte obwohl sie sich sonst immer gegen den Kontrollzwang ihres Onkels durchsetzt, was wenig Sinn ergab. Der Onkel ist jedoch nochmal etwas anders. Er war mit komplett unsympathisch und ich würde ihm keine Tränen hinterher heulen. Ich konnte das ganze Buch über nicht nachvollziehen, warum er so fest davon überzeugt war, dass Amy soviel wichtiger wie Jade ist. Außerdem hat mich seine Freundin gestört. Sie ist meiner Meinung nach der unrealistischste und übertriebenste Charakter des Buches.
Insgesamt hat mich das Buch zum Ende hin also leider immer mehr enttäuscht, obwohl der Anfang ziemlich vielversprechend war.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Prisca & Lorian

Kingdom of Lies
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Wer seine Magie nicht vor seiner Namensgebung den Göttern abgibt und bei der Rückgabe als Gotteslästerer auffliegt, wird an einem alljährlichen Festtag verbrannt. Prisca hat noch zwei Jahre Zeit um zu ...

Wer seine Magie nicht vor seiner Namensgebung den Göttern abgibt und bei der Rückgabe als Gotteslästerer auffliegt, wird an einem alljährlichen Festtag verbrannt. Prisca hat noch zwei Jahre Zeit um zu fliehen, bevor ihr genau das passieren wird und die Wachen des Königs zusätzlich ihre gesamte Familie töten werden. Sie besitzt die Magie die Zeit anzuhalten. Sie ist darauf bedacht ihre Fähigkeit zu verbergen und ein normales Leben in ihrem Dorf zu führen bis sie mit der Zeremonie an der Reihe ist. Sie hat natürlich nicht vor zu sterben und sie und ihre Mutter und ihr Bruder haben bereits mehrere Pläne und auch die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Alles geht jedoch den Bach hinunter, als ihre Magie entdeckt wird und sie sich auf der Flucht befindet. Sie kann nur knapp entkommen und wird vom einem Söldnertrupp aus einem Fluss gerettet und dann am Ufer zurückgelassen. Sie will von dort in die Stadt kommen um ein Schiff zu besteigen und in einem anderen Land in Sicherheit zu sein.
Die Handlung war extrem spannend und ich bin richtig begeistert wie viel passiert ist. Es kam nie langeweile auf und alles hat sich Schritt für Schritt auf den unausweichlichen Höhepunkt zu bewegt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste hinter die Geheimnisse und Lügen der Charaktere kommen. Ein paar waren leicht zu entschlüsseln, jedoch geben mir manche auch jetzt immer noch Rätsel auf.
Die Charaktere waren richtig gut geschrieben. Prisca war eine tolle Protagonistin, aus deren Sicht auch das ganze Buch geschrieben ist. Allerdings gibt es auch ein paar Passagen von Lorian. Ich bin ein großer Fan von Perspektivwechseln zwischen den zwei Hauptcharakteren. Es macht einfach mehr Spaß zu lesen.
Auch wenn ich Lorian manchmal etwas kritisch gegenüber stand, denn er ist sehr fordernd und brutal und scheint in den meisten Situationen jeden Sinn für Empathie verloren zu haben. Das war mir dann wirklich nicht so sympathisch.
Das Ende ist ein echt fieser Cliffhanger, was einen nach diesen ganzen Enthüllungen nun unbedingt weiter lesen lassen will. Ich freue mich schon total auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Jeder Mensch hat etwas zu erzählen

Save Us
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Der dritte Band war nicht mehr ganz so gut wie der zweite Band, jedoch immer noch sehr gut.
Die Charaktere entwickeln sich auch hier weiter und es ist beachtlich wie sehr sie sich seit ihren Anfängen ...

Der dritte Band war nicht mehr ganz so gut wie der zweite Band, jedoch immer noch sehr gut.
Die Charaktere entwickeln sich auch hier weiter und es ist beachtlich wie sehr sie sich seit ihren Anfängen verändert haben. Ihre Beziehungen sind weiter gewachsen und erstarkt.
Wieder gab es ein paar neue Perspektiven, die für neue Einblicke und Spannung gesorgt haben.
Einzig schade fand ich, wie das Ende innerhalb von 40 Seiten oder so abgefertigt wurde. Ich hätte mir da gewünscht, dass Ruby und James es gemeinsam schaffen, oder das zumindest noch erzählt wird, was aus Mortimer wurde nachdem sie die Firma übernommen haben. Das fand ich sehr schade.
Es war jedoch trotzdem ein sehr gelungen Triologie und ich kann sie wirklich nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Chaos

Heart & Shadow
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Immer wieder kommt es zu Angriffen durch wilde Tiere auf Menschen. Das besorgniserregend daran ist, dass die Tiere durch die chaotische Energie zusätzlich aggressiv und noch sehr viel stärker und gefährlicher ...

Immer wieder kommt es zu Angriffen durch wilde Tiere auf Menschen. Das besorgniserregend daran ist, dass die Tiere durch die chaotische Energie zusätzlich aggressiv und noch sehr viel stärker und gefährlicher werden. Deswegen wird die Wächterin Rah in die Hauptstadt Sartins gerufen, um diese Wesen von der chaotischen Macht zu befreien. Sie trifft dort auf trifft Irin, der von einer geheimnisvollen Energie umgeben ist. Zur selben Zeit gibt es in der Freundschaft zwischen Shina und ihrer besten Freundin Mae ein paar Probleme. Seit Maes Mutter gestorben ist verhält sie sich merkwürdig und bald findet sich Shina in einem moralischen Konflikt wieder.

Die Geschichte dreht sich zwar nicht nur um das Magiesystem, die Kämpfe und die Ereignisse in den zwei Handlunsperspektiven, sondern auch um die Liebesgeschichten. Schade war, dass sich diese nebenher Entwickelt haben und nicht mehr Platz im Buch bekommen haben. Denn zwischen Shina und Mae bin ich mir nicht sicher ob da wirklich mehr ist. Dafür würde das Magiesystem jedoch breit und gut erklärt, was bei dieser Komplexität auch nötig ist.
Die Handlung hat abwechselnd zwei Gegenseitige Seiten beleuchtet, die jedoch immer mal wieder kurz zusammenkamen. Das hat mir gut gefallen.

Mir hat jedoch die emotionale Bindung zu den Charakteren stark gefehlt. Auch wenn die vier sympathisch sind, so bleiben sie für mich über das ganze Buch etwas Flach.
Dafür ist der Schreibstil der Autorin jedoch sehr gut und setzt die verschiedenen Schauplätze sehr gut in Szene.
Das Buch hat sich insgesamt sehr flüssig gelesen und war auch sehr spannend mit ein paar guten Plottwists, hatte jedoch auch ein paar Längen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Ich muss nicht bleiben, wer ich bin

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Insgesamt war das ein wirklich gelungener Abschluss, der mir sehr viel besser als der erste Band gefallen hat.
Der Schreibstil war sehr gut und ich hatte das Gefühl, das Ruby Braun sich seit Vengeance ...

Insgesamt war das ein wirklich gelungener Abschluss, der mir sehr viel besser als der erste Band gefallen hat.
Der Schreibstil war sehr gut und ich hatte das Gefühl, das Ruby Braun sich seit Vengeance in dieser Hinsicht deutlich verbessert hat. Leider war es kurz nach Beginn ziemlich langweilig und es zog sich so ungefähr bis zur letzten Hälfte. Die letzte Hälfte war dafür dann jedoch echt spannend.
Den Höhepunkt der Handlung habe ich ,glaube ich irgendwie verpasst, denn so richtig kam da nichts. Es war dann doch alles recht schnell vorbei.
Die Charaktere haben sich aber deutlich entwickelt und ich habe mich gefreut, dass alle in ihrer Trauerbewältigung weitergekommen sind.
Was ich schade fand waren die vielen Kapitel aus Mercy’s Perspektive zum Ende hin. Da waren doch ein paar Szenen die ich gern von Nemesis aus gelesen hätte.

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