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The Storm In MeJade und ihr Zwilling Amy leben bei ihrem Onkel der für sie einer Vaterfigur gleichkommt, da ihre Eltern sehr früh gestorben sind. Ihr Onkel ist sehr auf die Sicherheit der beiden bedacht und stellt ihnen ...
Jade und ihr Zwilling Amy leben bei ihrem Onkel der für sie einer Vaterfigur gleichkommt, da ihre Eltern sehr früh gestorben sind. Ihr Onkel ist sehr auf die Sicherheit der beiden bedacht und stellt ihnen deswegen unter anderem drei Bodyguards zur Seite. Beide bekommen zudem auch Kampfunterricht und verlassen ihr Anwesen außer für die Schule kaum. Jade wird schon immer stärker gedrillt wie Amy, denn sie soll ihre Schwester unter allen Umständen beschützen. Jade liebt ihre Schwestern und möchte natürlich verhindern, dass Amy irgendetwas passiert. In wie großer Gefahr die beiden jedoch stehen erfährt sie erst als geheimnisvolle Vögel auftauchen.
Die Handlung hat mir insgesamt recht gut gefallen, jedoch war manches einfach zu übertrieben und wirkte einfach aufgeplustert.
Die Charaktere haben mir nicht so gefallen. Jade sollte die strategische Schwester sein jedoch hinterfragt sie ihre Kräfte nie so richtig und wenn sie dann doch Fragen stellt sind es welche die die Situation nicht wirklich voranbringen und die wirklich wichtigen (die in der Situation logisch wären) werden nicht oder erst am Schluss gestellt. Ich konnte sie nie so richtig verstehen.
Amy und ihr Onkel sind mir auf die Nerven gegangen. Sie war eine durch und durch verwöhnte Göre, die kaum Charakterentwicklung hatte und schlecht Schauspielern konnte obwohl sie sich sonst immer gegen den Kontrollzwang ihres Onkels durchsetzt, was wenig Sinn ergab. Der Onkel ist jedoch nochmal etwas anders. Er war mit komplett unsympathisch und ich würde ihm keine Tränen hinterher heulen. Ich konnte das ganze Buch über nicht nachvollziehen, warum er so fest davon überzeugt war, dass Amy soviel wichtiger wie Jade ist. Außerdem hat mich seine Freundin gestört. Sie ist meiner Meinung nach der unrealistischste und übertriebenste Charakter des Buches.
Insgesamt hat mich das Buch zum Ende hin also leider immer mehr enttäuscht, obwohl der Anfang ziemlich vielversprechend war.