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Veröffentlicht am 29.12.2024

Noch besser als Band eins

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Das Cover ist wieder genial, ich mag die Farbe total gerne und es passt auch zum Inhalt, weil es so düster ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. In diesem Band gibt es auch ein ...

Das Cover ist wieder genial, ich mag die Farbe total gerne und es passt auch zum Inhalt, weil es so düster ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. In diesem Band gibt es auch ein paar Kapitel aus Alexeis POV, was ich persönlich gerne mag. Dadurch bekommt man als Leser gute Einblicke in seine Gefühlswelt und kann ihn ein wenig besser einschätzen. Wie auch schon Band eins geht es hier brutal und blutig zu, auch intime Szenen gibt es genug. All das ist aber wirklich gut beschrieben.

Nach dem Ende vom ersten Band musste ich sofort den zweiten Teil lesen und ich bin begeistert. Insgesamt gefällt mir das Buch noch besser als der erste Teil. Neu dazu gekommen ist Kas als Charakter, den ich wirklch gerne mag. Immer wenn man sich denkt, dass man ihn kennt, tut oder sagt er etwas und man hinterfragt plötzlich alles. Die Beziehung zwischen Zoe und Kas fand ich auch realistischer als die zwischen ihr und Alexei, da sie wirklich Zeit miteinander verbringen und sich dadurch näher kommen.

Alexei zeigt immer mehr seine wahre Seite und ich liebs! Endlich ein Charakter, der vielleicht doch nicht so gut ist, wie er zu sein scheint. Seine wahren Intentionen werden wir wohl erst im letzten Teil erfahren.

Auch die intimen Szenen kommen nicht zu kurz und ich muss sagen, dass ich diese besser als in Band eins fand. Sie wurden gut beschrieben, passten zur Situation und wirkten nicht so gewollt.

Fazit:

Nun bin ich der Reihe verfallen und kann Band drei gar nicht erwarten. Ich fand iesen Teil noch besser als den ersten und besonders Kas hat es mir angetan. Es kamen aber auch neue Fragen auf, auf deren Antworten ich wirklich gespannt bin. Das Ende war richtig fies, der Cliffhanger hatte es echt in sich! Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Grandioses Buch

Glutmädchen - Feuer der Highlands
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich beobachte sie wie durch Glas.

Das Cover ist wieder richtig schön und passt auch super zum ersten Band. Darauf zu sehen ist Laire und ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich beobachte sie wie durch Glas.

Das Cover ist wieder richtig schön und passt auch super zum ersten Band. Darauf zu sehen ist Laire und ich könnte das Cover einfach ewig anschauen.

Der Schreibstil der Autorin ist traumhaft schön. Schon im ersten Band fand ich diesen super und hier hat sich das nicht verändert. Er ist eher ausschweifend, manchmal poetisch und sehr gefühlvoll. Dadurch, dass das Buch aus Sicht von Laire und auch von Kelden geschrieben ist, kriegt man sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen mit, und die kann die Autorin stark beschreiben.

Das Buch schließt an das Ende von Band eins an. Laire ist nun beim Widerstand und sie will helfen so gut es geht. Doch auch König Tevin hat eigenen Pläne und auch andere Leute mischen sich in die ganze Angelegenheit ein.

Ein bisschen ist mir der Einstieg schon schwer gefallen, weil ich nicht mehr alle Details aus dem ersten Band (außer dem fiesen Cliffhanger) im Kopf hatte. So hat es ein bisschen gedauert, bis ich mich in der Welt wieder zurecht gefunden habe, aber danach war ich voll dabei. Ich habe mich richtig auf die Geschichte gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Laire war wieder toll, sie ist ein aufopferungsvoller Mensch und stellt das Wohle aller über ihr eigenes. Sie hat aber auch gezeigt, dass sie aufbrausend sein kann, was man von ihr gar nicht gewohnt ist. Ansonsten ist sie ein toller Mensch und versucht die Ungerechtigkeit zu richten, wenn sie dann mit Menschen zusammen ist, die sie liebt, verhält sie sich gleich noch anders und entspannt sich ein bisschen.

Kelden habe ich ebenfalls wieder geliebt, obwohl er Laire ein bisschen zu sehr beschützen wollte. Außerdem lernt man eine verletzliche Seite an ihm kennen und erfährt man über seine Vergangenheit, was ich wirklich spannend fand. Dadurch werden manche Handlungen von ihm auch klarer und man kann seine Schritte besser nachvollziehen. Trotzdem gehört er zu meinen Lieblingen in dem Buch.

Die Geschichte konnte mich wieder richtig fesseln, mindestens ab der Hälfte konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Wir bekommen so viele neue Informationen zu dem Leben von Kelden und Tevin und wie die beiden zu jenen Personen wurden, die sie sind. Um das noch eindrucksvoller zu machen, hat die Autorin einige Rückblenden eingebaut, die das noch besser beschreiben und man hat das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Diese Stelle, also alle mit Erzählungen von damals und was wirklich geschehen ist, haben mir am besten gefallen.

Abgesehen davon kriegen wir endlich mehr von Tevin und ich muss zugeben, dass ich ihn tatsächlich ein wenig mag. Die Umstände haben ihn zu dem König gemacht, den alle kennen, aber man sieht auch eine andere Seite an ihm. Besonders gegen Ende kam das noch mehr durch und ich hatte tatsächlich Mitleid mit ihm und hätte ihm ein anderes Leben gewünscht. Es gibt sogar ein kurzes Kapitel aus seiner Sicht, wodurch man noch ein bisschen mehr Einblick in seine Gedanken bekommt.

Der Widerstand und ihr Kampf für die Freiheit nehmen in diesem Band eine unerwartete Wendung. Ich wusste nie, was als nächstes passieren wird, weil sich die Umstände immer wieder geändert haben. Zwischendurch dachte ich wirklich, dass es ein schönes Ende geben wird und alle happy sind, dann ist was passiert und alles sah anders aus. Die Autorin spielt mit den Gefühlen der Leser und es ist eine wilde Achterbahnfahrt. So wie es letztendlich aber kam, war es gut. Es war tragisch, dramatisch und anders als man sich erwarten würde.

Die Liebesgeschichte hat auch wieder gepasst, ich habe die Gefühle von der ersten bis zur letzten Seite spüren können und ich finde Kelden und Laire zusammen einfach grandios. Auch wenn sie zanken, denn das gehört ebenso dazu. Doch nicht nur von den beiden bekommt man etwas Romantisches zu lesen, es gibt hier noch ein zweites Paar, von dem ich gerne noch mehr gelesen hätte. Diese Teile haben em Buch den Ernst ein bisschen genommen und haben gezeigt, dass es auch etwas Schönes gibt, selbst in schwierigen Zeiten.

Das Ende war einfach perfekt und ich hätte es mir nicht anders wünschen können. Ein grandioser Abschluss für eine grandiose Reihe, die ich wirklich jedem empfehlen kann.

Fazit:

Ich habe alles an dem Buch geliebt und es steht dem ersten Teil in nichts nach. Laire und Kelden werden mir lange im Gedächtnis bleiben und ihre Geschichte hat mich tief beeindruckt. Es ist schade, dass es vorbei ist, doch es war dennoch eine wunderschöne Reise. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Witzige Geschichte und schnell zu lesen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute Verkleidungen oder plausible Geschichten.

Das Cover ist ein Hingucker und ich liebe es! Man hat die Drachenschuppen, die Lichtpunkte, das Schwarz und alles passt irgendwie zur Geschichte. Obwohl es eher simple gehalten ist, gefällt es mir richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Arlyn und ihre sarkastische Art hat man oftmals gemerkt. Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen von der Magie und auch von der Umgebung. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Arlyn kennen, die eine gesuchte Verbrecherin ist. Dass sie das alles für einen guten Zweck macht ist nebensächlich. Ein neuer Auftrag führt sie zum MBI, doch um von dort etwas zu klauen, muss sie erstmal reinkommen. Gut, dass Agent Heaton eine Partnerin sucht und sie sich für den Job bewerben kann.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es war locker zu lesen und die Dreiergruppe rund um Arlyn ist super witzig und sehr chaotisch. Durch die eher witzige Herangehensweise wird alles gleich lockerer und man kann sich gut mit den Figuren anfreuden. Ich war also gespannt, wie es weitergehen würde.

Arlyn mochte ich sehr gerne. Sie ist gut in dem was sie tut und versucht auch immer das Richtige zu tun. Das merkt man später stark, als sie mit Heaton zusammen an einem Fall arbeitet. Sie nimmt die Sache ernst und will unbedingt wissen, was genau passiert ist und lässt die Sache nicht auf sich beruhen.

Marlon Heaton fand ich sofort toll. Zwar ist er meist mürrisch und sehr auf seine Arbeit fokussiert, aber ich mochte ihn. Er ist zielstrebig und gibt nicht so leicht auf, außerdem lässt er sich von seinen Vorgesetzten auch nicht abbringen an etwas zu forschen. Solche Leute braucht es in dieser Branche.

Ich wusste nicht wirklich, was mich in dem Buch erwarten würde, aber ich bin positiv überrascht worden. Es hat mich ein bisschen an Hex Files erinnert, weil auch hier ermittelt wird und es viele witzige Momente gibt. Im Zentrum der Geschichte steht die Ermittlung um einen Banküberfall, an dem Arlyn beteiligt war und bei dem ein Drache die Kontrolle über seine Magie verloren hat und dabei das halbe Gebäude zerstört hat. Heaton glaubt nicht, dass das Zufall war und will herausfinden, was da genau passiert ist.

Man sollte das Buch nicht allzu ernst nehmen, denn manche Dinge waren wirklich zu einfach gelöst und Arlyn hatte keinerlei Probleme sich als Agent auszugeben. So einfach sollte es eigentlich nicht sein, aber zur Geschichte hat es gepasst. Arlyn gibt sich auch als Hexe aus und niemand hinterfragt das oder will ihre Kräfte sehen. Auch im Einsatz setzt sie sie nie ein und niemanden kommt das wirklich komisch vor, obwohl sie nur so halbgare Ausreden parat hat. Abgesehen davon fand ich die Ermittlungen aber toll. Es hat Spaß gemacht mit den beiden durch die Stadt zu reisen und Leute zu befragen, so hat sich langsam ein Bild ergeben und man konnte als Leser miträtseln, was nun wirklich passiert ist.

Sehr gut gefallen haben mir auch die magischen Wesen. Es gibt Irrlichter, Dämonen, Gestaltwandler, Hexen und eine magische Bibliothek. Von manchen Gruppen hätte ich gerne noch mehr gelesen, weil ich sie einfach son interessant fand. Auch den Aufbau der Gesellschaft fand ich gelungen, sie haben sich in das Leben integriert, leben Seite an Seite mit den Menschen und haben trotzdem ihre eigenen Strukturen. Diese Welt gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne noch länger in dieser verweilt.

Eher weniger gefallen hat mir die Liebesgeschichte, die es meiner Meinung nach einfach nicht gebraucht hätte. Arlyn konnte Heaton zuerst auch gar nicht leiden und er war auch nicht sonderlich angetan von ihr, aber trotzdem entsteht da was. So wirklich nachvollziehen konnte ich es nicht, denn sie haben einfach zusammen gearbeitet und sonst eher wenig Zeit miteinander verbracht. Dass sie Freunde werden ist ja ok, aber gleich eine solche Gefühle? Das fand ich dann zu viel.

Das Ende hat mir dann gut gefallen. Auf manche Dinge konnte man schon selber draufkommen, auch wer hinter dem Auftrag an Arlyn steckt und wie sich dann alles gefügt hat fand ich sehr gut. Es gab noch einige kleinere Überraschungen und insgesamt macht das Ende Lust auf den zweiten Band, den ich sicher lesen werde.

Fazit:

Ich bin wirklich überrascht von dem Buch. Das Debüt der Autorin fand ich nur mittelmäßig, aber man merkt hier, dass sie sich wirklich gesteigert hat. Ich mochte fast alles an dem Buch und habe nur einige kleinere Kritikpunkte. Besonders Heaton habe ich schnell ins Herz geschlossen, auch wenn er zuerst ein Grießgram war. Es ist ein witziges Buch, das eine interessante Story bietet und sich schnell zwischendurch lesen lässt. Ich freue mich schon auf Band zwei und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Tolle Vampirgeschichte mit Twist

Sterbendes Blut
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In meiner Jugend hätte ich nicht gedacht, dass sich mein gewöhnliches Leben einmal in eines wandeln würde, das man aufschreiben müsste.

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In meiner Jugend hätte ich nicht gedacht, dass sich mein gewöhnliches Leben einmal in eines wandeln würde, das man aufschreiben müsste.

Das Cover gefällt mir richtig gut und es passt auch zum Inhalt. Es geht viel um Blut, was bei Vampiren nicht verwunderlich ist, aber auch so ist die Geschichte eher düster gehalten.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Elisabeth, und in einer Erzählung. So als würde sie uns die Geschichte selbst erzählen, was ich ziemlich cool fand.

Zu Beginn lernt man Elisabeth kennen, die bald einen Mann heiraten muss. Als sie Montague kennen lernt glaubt sie, dass all ihre Probleme gelöst sind, und zuerst ist sie auch sehr glücklich, bis ein Schatten auf ihre Ehe geworfen wird. Zusätzlich ist ihr bester Freund Ferenc auch noch ein Vampir, was sie aber gar nicht abschreckt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Mir hat sogleich die Erzählweise super gefallen, man hat wirklich das Gefühl, als würde man die Aufzeichnungen von Elisabeth selber lesen, was das Buch schonmal abhebt. Außerdem ist London als Setting einfach genial und besonders in dieser Zeit, als es noch eine ganz starke Trennung von Arm und Reich gab.

Elisabeth mochte ich gerne und ich fand auch ihre Entwicklung in dem Buch sehr gelungen. Zuerst ist sie ein recht behütetes Mädchen, etwas naiv, das stark an die Vorgaben der Gesellschaft glaubt und am Ende traut sie sich eigene Entscheidungen zu treffen und auch Männer zu hinterfragen. Ihre Stärke und ihr Mut haben mich beeindruckt, denn sie war in einigen schwierigen Situationen.

Ferenc war ein toller Charakter. Man merkt ihm gar nicht an, dass er eigentlich richtig schlau ist, denn er gibt nicht unbedingt damit an. Außerdem hält er sich meist im Hintergrund, ist aber trotzdem für seine Freunde zur Stelle, sollten sie etwas brauchen. Seine Verbundenheit mit Elisabeth war schön, man hat richtig gefühlt, wie viel sie ihm bedeutet und wie sehr er sie beschützen will.

Erwähnenswert sind auch noch Ivo und Montague. Montague ist der Ehemann von Elisabeth und er hat eine drastische Wandlung im Buch durchgemacht. Ich konnte ihn von Beginn an nicht wirklich leiden, weil er zu gestriegelt für mich war und auch so gesprochen hat. Die kleinen Aufmerksamkeiten, die er Elisabeth schenkte fand ich aber ganz nett. Ivo ist ein Freund von Ferenc und ich fand ihn genial. Er ist überdreht, laut, bunt und trotzdem treu und großherzig. Ohne ihn wäre das Buch nicht das Gleiche, er hat auch immer etwas Witz und Leichtigkeit hineingebracht.

Ich liebe Vampire ja generell, daher habe ich mich auf dieses Buch wirklich gefreut. Wie Vampire hier dargestellt werden fand ich interessant und einmal anders. Ich mochte es, dass sie nicht als blutrünstig und als etwas Besseres dargestellt wurden, nein, sie haben sich in die Gesellschaft eingebracht und einen Weg gefunden, mit den Menschen zu leben und diese dabei nicht in Gefahr zu bringen. Dieser zivilisierte Ansatz war erfrischend zu lesen.

Was ich interessant an dem Buch fand, war der Aufbau. Die Geschichte startet ganz normal und ruhig, es liest sich ein bisschen wie ein Liebesroman und dann steigert sich die Handlung immer mehr und mehr, bis man am Ende gar nicht mehr denkt, dass das Buch so harmlos begonnen hat. Ich fand es grandios, wie zuerst alles so unter Kontrolle wirkte und langsam das Leben von Elisabeth eskaliert und tragisch wird. Zuerst habe ich mir daher immer die Frage gestellt, was eigentlich passieren wird, weil die Geschichte so ruhig war, aber dann ab der Hälfte wurde es einfach immer spannender.

Irgendwann hatte ich sogar das Gefühl, dass die Vampire nur eine Nebenhandlung sind, denn es hat sich immer mehr ein anderes Thema in den Vordergrund gedrängt. Wobei am Ende alles zusammengelaufen ist und beides wichtig wurde. Es war auf jeden Fall eine interessante Wendung bei dem ganzen Vampirthema. Ich habe auch die Wendung bei Elisabeths Leben nicht gesehen obwohl es, nachdem ich das Buch nun beendet habe und wenn man die Zeit, in der es spielt, bedenkt, doch irgendwie offensichtlich war.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist tatsächlich die Liebesgeschichte. Elisabeth versucht mit aller Gewalt ihre Ehe zu erhalten, obwohl ihre Gefühle ihr bereits sagen, was sie will. Den Sprung von „vielleicht mag ich ihn“ zu „eigentlich liebe ich ihn“ fand ich persönlich zu schnell und so wirklich konnte ich die Funken auch nicht sehen. Wären alle in dem Buch einfach nur Freunde geblieben, wäre das meiner Meinung nach stimmiger gewesen.

Das Ende war dann super spannend und gut geschrieben. Immer wenn man sich denkt, dass einen nichts mehr überraschen kann, setzt die Autorin noch einen drauf. Ich habe die letzten 100 Seiten regelrecht inhaliert, weil ich so gespannt war auf den Ausgang. Für mich wurde das Buch einfach immer besser und besser.

Fazit:

Mich hat das Buch echt vom Hocker gehauen. Fast alles daran fand ich grandios und besonders wie es geschrieben wurde hat mich sehr begeistert. Elisabeth und Ferenc sind tolle Charaktere, die eine tragische Geschichte erleben. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Tolle Sports-Romance

Collide
3

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, ...

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, dass es super aussieht. Der Artstyle ist wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei man aus beiden Sichten liest, einmal aus Summer’s und einmal aus Aiden’s, dadurch lernt man beide besser kennen und kriegt auch mehr von der Geschichte.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, die sich für ein Praktikum bewerben will und dafür eine Arbeit schreiben muss. Diese soll sich ausgerechnet mit Eishockey beschäftigen und dazu muss sich viel Zeit mit Aiden verbringen, dem Captain der Mannschaft. Blöd nur, dass Summer Eishockey und alle Personen, die es spielen, hasst.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand das Setting gut und auch wieso die beiden Protagonisten etwas miteinander machen müssen war mal anders. Außerdem mag ich Eishockey in Büchern, also das war auch schonmal positiv.

Summer fand ich in Ordnung, nur bei dem Thema Eishockey hat sie komplett übertrieben. Sie hasst den Sport und die Sportler, weil ihr Dad Eishockey gespielt hat und sie dadurch vernachlässigt hat. Den Grund finde ich einfach doof. Abgesehen davon hat sie Bindungsängste und hält Aiden immer hin, obwohl sie selbst schon ihre Gefühle merkt. Das fand ich wirklich nervig an ihr und hat sie auch nicht gerade sympathischer gemacht.

Aiden hingegen ist ein Schatz. Er gibt Summer die Zeit, die sie braucht, drängt sie nicht und ist trotzdem immer für sie da. Ebenso für seine Teamkollegen, er hält auch mal den Kopf für sie hin. Ich liebe Aiden wirklich, für ihn steht nicht Eishockey an erster Stelle, sondern seine Familie, seine Freunde und Summer und das merkt man immer wieder.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Summer und Aiden müssen Zeit miteinander verbringen, weil sie eine Arbeit schreiben muss und er ihr dabei als Testobjekt zur Seite steht. Schon von Beginn an merkt man die Anziehung zwischen den beiden und es ist klar, dass sich daraus mehr entwickeln wird, nur dauert das einfach.

Die Liebesgeschichte fand ich fast schon mühsam. Sie ist gut, keine Frage, aber durch Summer gibt es immer wieder ein hin und her und obwohl man als Leser eh schon weiß, dass sie sich mögen, dauert es einfach unglaublich lange, bis auch Summer es sich eingesteht. Das fand ich persönlich recht mühsam. In Zusammenhang damit hat mich der Mittelteil etwas enttäuscht, denn hier wird sich wirklich auf die beiden fokusiert und auf sonst nichts. Immer wenn eine andere Szene kommen würde gibt es einen Cut, es wird ein Satz darüber geschrieben, dass Aiden oder Summer irgendwas getan haben und schon sind sie wieder zusammen. Man liest also fast ausschlißlich von den beiden und alle Freunde, Hobbys oder sonstige Dinge bleiben im Mittelteil sehr auf der Strecke.

Was ich hingegen sehr gut fand war, dass es kein zusätzliches Drama zwischen den beiden am Ende gab. Es war so schon genügend Drama bis dahin zwischen ihnen, aber die Autorin hat hier etwas anderes eingebaut, was man sich schon vorher denken konnte und hier nochmals wichtig wurde. Ich mochte die Wendung und wie das alles verwoben wurde, es hat gut gepasst.

Es gibt auch richtig liebenswerte (und auch doofe) Nebencharaktere. Das ganze Eishockeyteam hat Summer sozusagen adopiert und kümmert sich um sie, richtig schön. Und auch ihre Mitbewohnerin mochte ich sehr gerne, diese bekommt im Laufe des Buches immer mehr Zeit mit Summer und zusammen sind sie schon toll. Dann gibt es auch noch Donny, einen Ex von Summer, den ich aus tiefstem Herzen hasse. Er ist ein richtig überheblicher Typ und will Summer immer einreden, dass ihre Arbeit nicht gut genug ist und er es viel besser könnte. Ab dem ersten Auftritt von ihm habe ich ihn gehasst und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Das Ende hat mir dann insgesamt gut gefallen. Nicht nur Freunde, sondern auch die Familien haben begonnen eine größere Rolle zu spielen und ich fand die Art, wie diese eingebunden wurden, echt gut. Außerdem hat sich auch sonst fast alles geklärt und man bekommt noch einen richtig kitschigen Abschluss. Mir persönlich war es schon fast zu viel. Trotzdem war es ein guter Abschluss für das Buch.

Fazit:

Das Buch ist eine tolle Sports-Romance und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Im Mittelteil gab es für mich aber zu viele Sprünge, so gab es fast nur Szenen mit Summer und Aiden, alles andere ging unter. Summer war im gesamten Buch sowieso öfter Mal komisch, mit ihr wurde ich nicht ganz war, dafür war Aiden aber toll. Von mir gibt es 4 Sterne.

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