Karmaliebe
Die Frage nach dem „Warum“ Karmaliebe"Die Frage nach dem "Warum" Karmaliebe: Zwischen den Welten der Liebe" von Meggy Bauer erzählt die Geschichte der Ehefrau und zweifachen Mutter Felice. Sie möchte wieder anfangen, etwas für sich zu tun ...
"Die Frage nach dem "Warum" Karmaliebe: Zwischen den Welten der Liebe" von Meggy Bauer erzählt die Geschichte der Ehefrau und zweifachen Mutter Felice. Sie möchte wieder anfangen, etwas für sich zu tun um sich mit ihrem Körper wieder wohler zu fühlen und meldet sich in einem Fitnessstudio an. Dort begegnet sie dem attraktiven Trainer Moritz und es scheint für beide eine schicksalhafte Begegnung zu sein...
Meggy Bauer hat hier eine wirklich schöne Geschichte geschaffen.
In Protagonistin Felice konnte ich mich so gut hineinversetzten. Sie ist nahbar und hat nachvollziehbare Gedankengänge, häufig durchzogen von Selbstzweifeln. Bin ich genug? Und dann, nach der Begegnung mit Moritz, kommt der Zwiespalt zwischen ihrem sicheren Hafen Vincent mit den Kindern und dem "frischen Wind" Moritz auf, der eine unfassbare Anziehung auf sie ausübt.
Die beiden kommen nicht ganz voneinander los. Auch wenn sie sich vornehmen, sich nicht mehr zu sehen um ihre jeweilige Beziehung nicht zu gefährden, so führt das Schicksal sie doch ein ums andere Mal wieder zusammen und die Gedankenspirale der beiden kommt wieder in Gang.
Die Autorin wechselt neben Felice und Moritz auch kurzzeitig mal in die ihres Mannes Vincent und zum Schluss wird auch auf Moritz´ Beziehung mehr eingegangen, was ich sehr spannend fand, da man so mehr als einen Handlungsstrang hatte und ein ganzheitliches Bild bekam.
Die Charaktere machten viel mit sich selbst, in ihren Gedanken aus, es gab aber auch genügend Handlung und Dialoge, damit die Geschichte insgesamt nicht langweilig wurde. Es gab aber zwischendurch trotzdem ein paar Längen.
Das Einzige, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, hat gar nichts mit der Geschichte an sich zu tun, sondern vielmehr mit der "Optik" des Buches. Denn wir haben hier einen Blocksatz mit mittelgroßer Schrift, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, gar nicht voran zu kommen. Das aber nur als Info am Rande.
Insgesamt konnte ich mich mit Felice und Co gut identifizieren und freue mich auf ein Wiedersehen in Band 2.