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Veröffentlicht am 17.10.2024

Gute Idee, aber unspektakuläre Umsetzung

Die Urne im See
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Kurz zum Inhalt :
Polizeioberkommissarin Emma Zähringer wird noch vor Dienstantritt zu einem Einsatz gerufen. Die Kollegen vor Ort wissen, dass Emma den Toten am Seeufer kennt. Es ist Volker Schwender, ...

Kurz zum Inhalt :
Polizeioberkommissarin Emma Zähringer wird noch vor Dienstantritt zu einem Einsatz gerufen. Die Kollegen vor Ort wissen, dass Emma den Toten am Seeufer kennt. Es ist Volker Schwender, er war der Chefredakteur der Bodenseezeitung.
Tage später wird auch noch die Redaktionsassistentin der Bodenseezeitung und Affäre von Schwender tot aufgefunden.
Was haben die beiden Journalisten herausgefunden, was besser im Verborgenen geblieben wäre.

Meine Meinung :
Der Bodensee - eine sehr schöne Gegend. Mitunter bekommt man, als Nichteinheimischer, gute Eindrücke der dortigen Gegend vermittelt.
Der Krimi geht auf den ersten Seiten sehr spannend und vielversprechend los und auch auf den letzten Seiten ist vieles sehr fesselnd erzählt.
Nur die Handlung zwischendrin lässt an packenden Szenarien zu wünschen übrig. Es werden immer wieder Spannungsbögen aufgebaut, die dann leider langweilig enden. Meiner Meinung nach wird zu viel von der Familiengeschichte Emma's erzählt. Der Autor zieht die Handlung damit zu sehr in die Länge und dadurch liest es sich sehr zäh. Somit verlieren auch Cliffhanger und Spannungsbögen an Wirkung.

Fazit :
Es ist sehr schade, dass der Autor die Spannungsbögen nicht halten kann. Denn die Idee des Krimis hat großes Potenzial. Leider hat es zu viel Längen, da sich der Autor in unrelevante Beschreibungen verliert, die der Story die Spannung, was ein Krimi eigentlich vermitteln sollte, nimmt.
Mich konnte dieses Buch nicht abholen. Es ist eher etwas für schnell mal zwischendurch lesen wollen und leider kein spannungsgeladener Krimi. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Weihnachts-Vibes im Tessin

Weihnachten in der Rosenholzvilla
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Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und statt Schnee gibt es Dauerregen. Und schon jetzt soll der erste Gast in der Rosenholzvilla eintreffen. Es ist Elisa's ehemals größter Konkurrent Adrien. ...

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und statt Schnee gibt es Dauerregen. Und schon jetzt soll der erste Gast in der Rosenholzvilla eintreffen. Es ist Elisa's ehemals größter Konkurrent Adrien. Denn die Villa wurde nach Niklas' Tod und seinen Wünschen zum Erholungsort für erkrankte Musiker/innen aus allen Ländern umgebaut.
Nun die große Frage, bleibt es weiterhin angespannt zwischen den beiden ehemaligen Konkurrenten?
Wie wird wohl das Weihnachtsfest, wer wird noch alles zu Gast in der Villa sein, wird Mimi's größter Wunsch an Weihnachten erfüllt ... ?

Ihr seht schon, es gibt Fragen über Fragen. Ich will nicht spoilern, aber auf alle Fälle sei schon mal so viel verraten, es wird Liebe & Leid geben, es werden Freundschaften geschlossen, auch Katastrophen kommen nicht zu kurz und natürlich geschehen auch Wunder. Wunder, die sich im wirklichen Leben ähnlich zugetragen haben.
Von Schweizer Weihnachtsbräuchen wird erzählt und es wird auch musiziert. Man erlebt sehr viel auf nur etwas mehr als 140 Seiten.

"Weihnachten in der Rosenholzvilla" ist mein erstes Buch der erfolgreichen Autorin und der Rosenholzvilla-Saga. Ich habe mich trotz der vielen Protagonisten sehr gut zurecht gefunden. Wer also nur diese kurze Weihnachtsgeschichte lesen möchte, muss nicht zwangsläufig die ersten beiden Bände gelesen haben. Allerdings macht genau diese kleine Ergänzung neugierig auf den 3. Band. Und wer Band 3 lesen möchte, dem empfehle ich vorher zu Band 1 & 2 zu greifen.
Die Autorin hat in ihrer Weihnachtsgeschichte gekonnt Fiktion mit ein paar wahren Begebenheiten und Schweizer Weihnachtsbräuchen verwoben. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Handlung besteht aus ein bisschen Drama, Spannung und ganz viel Emotionen.
Das Cover ist sehr schön weihnachtlich/winterlich gestaltet. Es macht neugierig auf mehr. Weihnachten steckt auf alle Fälle im Buch, aber Winter nicht wirklich. Klappt man den Einband auf, wird man mit einem Rezept aus der schweizer Weihnachtsbäckerei überrascht. Es klingt verdammt lecker und ist eine originelle Idee. Hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt und auch mitgefiebert. Die kleine Mimi finde ich sehr entzückend. Die Erwähnung der Weihnachtsbräuche aus dem Tessin sind sehr passend.
Alles in allem war viel los in dieser Weihnachtsergänzung, für meinen Geschmack etwas zu viel. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe bei den Protagonisten gewünscht. Weihnachtsstimmung kam auf, wenn auch nicht 100% und das Winterwonderland habe ich schon ein bisschen vermisst.
Von mir gibt's trotzdem eine klare Leseempfehlung!

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 10.10.2024

Ein Buch, welches unglaublich intensiv und echt ist! Einfach großartig!

Hot Mess
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Der Klappentext klingt völlig unaufgeregt, ungefähr so : Drei junge Frauen zwischen Ende 20 und Anfang 30. Jede von ihnen hat ihre eigene Lebensgeschichte mit Hochs und Tiefs und eigene Freundeskreise. ...

Der Klappentext klingt völlig unaufgeregt, ungefähr so : Drei junge Frauen zwischen Ende 20 und Anfang 30. Jede von ihnen hat ihre eigene Lebensgeschichte mit Hochs und Tiefs und eigene Freundeskreise. Die Drei, Claire, Joanne & Lexi, können unterschiedlicher nicht sein und kennen sich nicht. Entgegen den Freundinnen verändert sich aber ihr Leben einschneident mit ziemlichen Auswirkungen auf den jeweiligen Kreis der Freundinnen ...

Ich kann nicht wirklich erklären was meine Neugier für dieses Buch geweckt hat. Das Cover - nein und der Klappentext war nicht spektakulär genug. Der Titel, ins deutsche übersetzt "heißes Durcheinander" - auch ein nein und die Autorin kannte ich nicht. Und trotzdem ging eine eigenartige Faszination von dem Buch aus ... ich musste es haben.
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber es hat mich förmlich umgehauen, es ist für mich eines der besten Bücher des Jahres!

Meine Meinung :
Freundschaft ist hier das Hauptthema. Wie die drei Protagonistinnen, die sich unbekannt sind, versuchen mit ihrem Freundeskreis klar zu kommen und in einer schwierigen Lebenssituation neue Freundinnen finden. Claire, Lexi & Joanne erleben Dinge, die neu für sie sind. Mit deren Situation sie selbst erst einmal lernen müssen umzugehen. Dabei spielen Partnerschaft, Beruf, Geldsorgen, Gesundheit eine große Rolle. Wer aus dem jeweiligen Freundeskreis kann ihre Sorgen verstehen, wer von den Freundinnen kann mit der neuen Situation umgehen, wer ist empathisch, wer oberflächlich? Wer nimmt seine Freundin so, wie sie gerade ist und erwartet nicht ständig Gegenleistungen? Wer aus den Freundeskreisen ist für die Freundin da?
Wie fühlen sich Joanne, Lexi & Claire, wenn man geghostet wird, den Draht wegen einer Lebensveränderung verliert oder alles in der Öffentlichkeit breitgetreten wird - im Mittelpunkt steht die Sehnsucht nach der einen Freundin, mit der man vieles teilen und die auch für einen da sein kann, nicht nur an guten Tagen.

Das macht diesen Roman, der offenbar zum Teil aus dem Leben der Autorin gegriffen ist, so besonders - so anders. Und diese Erfahrung betrifft nicht nur die Autorin sondern viele von uns. Oftmals geht es in anderen Büchern darum, wie man den Partner bzw. die Partnerin findet, wie man sich neu verlieben kann jenseits der 30 usw.
Dabei kommt immer eine Sache zu kurz. Wie knüpft man mit ü30 neue Freundschaften? Schließlich passiert es immer wieder mal, das sich Freundeskreise mit der Zeit verändern oder sich aus den Augen verlieren.

Fazit :
Mich hat dieses Buch sehr berührt, auch nachdenklich gemacht. Ich hab mit Claire, Joanne & Lexi viel gelacht und auch mitgelitten. Manchmal konnte ich mich sogar selbst entdecken. Die Autorin, Sophie White, versteht es in ihrem Roman "Hot Mess" einige Ereignisse sehr intensiv zu beschreiben. Es geht dabei um ganz alltägliche, aber auch einzigartige Dinge. Und auch um eine psychische Erkrankung. An keiner Stelle wurde es mir langweilig und ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Und nun passt auch das Cover für mich sehr gut ins Bild des Romans.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Und wenn ich 10 Sterne vergeben könnte, ich würde 10 geben!

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Veröffentlicht am 23.09.2024

"Nehmen Sie ihn als Gedankenspiel, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - und behalten Sie im Blick, was auf der Welt passiert."

Die Abschaffung des Todes
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James Windover lebt und arbeitet in Amsterdam. Als Journalist und Chef einer analytischen Zeitung, mit höchst auserlesenen de lux Abonnementen bittet ihn eines Tages seine wichtigste Kundin an einem Geschäftstreffen ...

James Windover lebt und arbeitet in Amsterdam. Als Journalist und Chef einer analytischen Zeitung, mit höchst auserlesenen de lux Abonnementen bittet ihn eines Tages seine wichtigste Kundin an einem Geschäftstreffen im Silicon Valley teilzunehmen, zögernd sagt er zu. Vor Ort erfährt er von dem geheimen Plan des Start-up-Unternehmens. Als Unterstützung mit an Bord des Start-up's sind zwei bekannte Experten, eine Gentechnikerin und ein Nanotechnologe. Alle drei erklären auf sehr spannende Art, wie man es schafft den Tod zu überlisten.
Wieder zurück in Amsterdam stellen James und sein Redaktionsteam weitere Nachforschungen an, dabei wird mehr aufgedeckt als eigentlich erwartet ...

Der Autor greift in seinem Thriller ein umstrittenes Thema auf, packend, spannend, faszinierend zugleich und sehr gut recherchiert wird in diesem Buch über "Die Abschaffung des Todes" von der ersten Seite an erzählt. Sehr interessant sind dabei die wissenschaftlichen und philosophischen Aspekte.

Andreas Eschbach, 1959 geboren, ist ein deutscher Schriftsteller, der mit 12 Jahren zu Schreiben begann und mit seiner Familie seit über 2 Jahrzehnten in der Bretagne lebt. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" und Pro7 verfilmte bereits einen seiner erfolgreichen Thriller. Heute gehört er zu den deutschen Top-Thriller-Autoren.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, das Erzähltempo sehr angenehm.
Der Thriller ist in 9 Hauptkapitel mit mehreren kleinen Kapiteln eingeteilt.
Anfangs ein bisschen wie ein Roman und danach wie ein Thriller mit einem überraschenden Ende gestaltet.
Das Cover sagt mir nicht so zu, es ist sehr einfach und unauffällig. Aber wie so vieles im Leben Geschmackssache.

Fazit:
Sicherlich sind die wissenschaftlichen Erläuterungen nicht jedermanns Geschmack. Mich hat es aber keineswegs gestört, ganz im Gegenteil, ich fand es zur Erzählung sehr passend. Zudem regt dieser tiefgründige Thriller auch sehr zum Nachdenken an. Ich mochte das dicke Buch kaum aus der Hand legen.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

80er Jahre Vibes in Malibu - Sommer, Sonne, Party, Ruhm, Skandale & eine Familiengeschichte

Malibu Rising
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1983 in Malibu. Der Sommer endet und die jährliche Sommerparty von Nina Riva startet bald. Jeder der ein Star oder Sternchen ist will mit den berühmten Riva-Geschwistern feiern. Nur Nina könnte locker ...

1983 in Malibu. Der Sommer endet und die jährliche Sommerparty von Nina Riva startet bald. Jeder der ein Star oder Sternchen ist will mit den berühmten Riva-Geschwistern feiern. Nur Nina könnte locker auf diese Party verzichten. Aber abblasen geht nicht mehr, denn ihre Geschwister sind bereits mit den Vorbereitungen im vollen Gange und wie sollte es anders sein - pünktlich zum Partybeginn erscheint auch schon der erste unerwartete Überraschungsgast. Was wird wohl alles auf dieser Party passieren und vor allem, wie wird sie enden ... ?

In der ersten Hälfte des Buches geht es um die Familie und deren Entwicklung rund um die Riva's. Mit all den negativen Seiten, dem familiären Zusammenhalt unter den Geschwistern und der Beschreibung der verschiedenen Wege bis zum Ruhm der Familienmitglieder.
In der zweiten Hälfte gehts um die Vorbereitung der Party, die Partystimmung, den Verlauf, so manche persönliche und mutige Veränderung und das Partyende.
Die Autorin beschreibt alles in einem sehr lockeren gut lesbaren Schreibstil.
Die Hauptcharaktere sind durchweg sympathische, faszinierende Romanfiguren. Dieses Buch spricht viele Themen an, zum Beispiel toxische Beziehungen und Geschwisterzusammenhalt. Manchmal kreuzten mir zu viele Menschen im Buch auf, man konnte dann das ein oder andere Mal durchaus den Überblick verlieren.
Ich kann diesen Roman als gute Sommerlektüre bezeichnen und vergebe 4,5 Sterne.

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