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Veröffentlicht am 09.11.2025

Pitti und Churchill am mörderischen Gardasee

Was am Ufer lauert
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Der zweite Fall für Polizeireporterin Gianna Pitti von Lenz Koppelstätter lautet "Was am Ufer lauert".

Bereits den ersten Band ziert ein schönes Bild vom malerischen Gardasee. So auch den zweiten Band. ...

Der zweite Fall für Polizeireporterin Gianna Pitti von Lenz Koppelstätter lautet "Was am Ufer lauert".

Bereits den ersten Band ziert ein schönes Bild vom malerischen Gardasee. So auch den zweiten Band. Der Wiedererkennungseffekt zur Reihe ist auf jeden Fall gegeben.

Auch dieser Fall hält einige Überraschungen für Gianna Pitti bereit. Möchte sie zunächst ihrem Vater einen Gefallen tun, landet sie schon bald mitten in turbulenten und gefährlichen Ermittlungen. Unterstützt wird sie einmal mehr von ihrem Onkel Francesco, der weiterhin den "typisch wohlhabenden Italiener alter Schule" repräsentiert. Diesmal nicht nur im Hintergrund dabei ist zudem Giannas Vater Arnaldo. So entspinnt sich ein Krimi aus allerlei politischen und historischen Verflechtungen. Durch den Autor erfährt man als Leser viele Hintergründe, die so im Allgemeinen eher nicht bekannt und präsent sind. Allerdings muss man diese Art Krimi mögen, damit man nicht das Gefühl von Längen im Geschehen bekommt.

Die Figuren und deren Vergangenheit breiten sich immer mehr vor dem Leser aus. Dadurch gewinnt man weitere Einblicke und Verständnis für die Situationen und Handlungsweisen.

Insgesamt ein Krimi mit sowohl politischen als auch historischen Verflechtungen, der wohl auch als Roman mit kriminalistischen Elementen durch gegangen wäre. Auch dieser Band enthält viel Lokalkolorit.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

süßer Sommerroman am Bodensee

Marmeladensommer
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Das Cover von "Marmeladensommer" zieht mit seiner sommerlichen Aufmachung direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Es lädt zum Träumen ein und man wünscht sich an diesen wunderschönen Ort, an dem die Sonne ...

Das Cover von "Marmeladensommer" zieht mit seiner sommerlichen Aufmachung direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Es lädt zum Träumen ein und man wünscht sich an diesen wunderschönen Ort, an dem die Sonne herrlich strahlt. Der Autorin Persephone Haasis ist mit diesem Roman eine schöne Geschichte rund um die Hauptfigur Emmi gelungen, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Diese führt sie an den Bodensee und in manche Verwicklung. Auch in Bezug auf die Liebe muss Emmi allerlei Hindernisse überwinden.

Neben Emmi steht ihre Leidenschaft, das Marmelade kochen, im Mittelpunkt. So finden sich einige verführerische Marmeladenrezepte im Buch, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen und einfühlsame Blicke in das Gefühlsleben der Hauptfigur geben.

Eingebettet in die malerischen Beschreibungen der Landschaft und des Bodensees, entwickeln sich die Charaktere weiter und es macht Freude, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Eine schöne Mischung aus den Zutaten Sonne und Sommer, mit einer guten Prise Seeromantik, die einen lesenswerten Wohlfühlroman ausmachen. Mir ist er an manchen Stellen etwas zu "süß", aber ich vergebe sehr gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die einen guten Sommerroman lieben. Besonders die Idee der Marmeladenglasmomente fand ich sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

gefühlvolles Ende der Way-Truth-Life-Reihe voller Liebe, Hoffnung, Glauben, Vertrauen und Heilung

You Are My LIFE
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Felicitas Brandt ist mit "You are my Life" ein gefühlvoller Abschlussroman ihrer Way-Truth-Life-Reihe gelungen.

Das Cover hat wie zuvor einen wunderbaren Wiedererkennungseffekt. Der Hintergrund ist diesmal ...

Felicitas Brandt ist mit "You are my Life" ein gefühlvoller Abschlussroman ihrer Way-Truth-Life-Reihe gelungen.

Das Cover hat wie zuvor einen wunderbaren Wiedererkennungseffekt. Der Hintergrund ist diesmal passend zur Geschichte mit Bäumen bzw. einem Wald gestaltet.

Nachdem mich der zweite Band nicht ganz so sehr abgeholt hatte wie der erste, war ich auf den Reihenabschluss gespannt. Autorin Felicitas Brandt gelingt mit diesem Roman etwas, was nicht allen Autoren gelingt: sie setzt einen krönenden Abschluss! Der im Grunde genommen sogar der beste Band der Reihe ist.

Im Mittelpunkt stehen diesmal Aylin, alleinerziehende Mutter von Auri, und Ian. Beide haben Geheimnisse, die selbst der Gemeinschaft in Bibertal bisher verborgen geblieben sind. Leise und eindrücklich, dabei humorvoll, erzählt Felicitas Brandt aus der Vergangenheit sowie Gegenwart der beiden Figuren. Wieder authentisch charakterisiert und bildhaft beschrieben, taucht man immer weiter ein in die Geschichte. So entwickelt sich eine Liebesgeschichte über langsames Vertrauen, wundervolle Heilung und zarte Neuanfänge, getragen von Hoffnung und Glauben.

Verliebt habe ich mich zudem in Ians Geschwister. Sie sind so wunderbar! Absolut unterschiedlich, aber jeder für sich liebenswert und wertvoll. Zu dieser Familie möchte man sehr gerne gehören - und das nicht wegen des Geldes.

Tief berührt - und in manchen Situationen zum weinen gebracht - hat mich die Figur des Ben. Seine Geschichte sollte jeden Leser zum Nachdenken bringen.

So sind in diesem Roman nicht nur die Hauptfiguren wunderbar, sondern auch die Nebenfiguren sind sehr liebenswert. Außer natürlich der speziellen Ausnahme, die jedoch wichtig ist.

Von mir gibt es sehr gerne 5 Sterne für diesen umwerfenden Roman, der mir wunderbare Lesestunden geschenkt hat und den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Dieses Buch zeigt eindrücklich, wie wichtig Freundschaft, Gemeinschaft, Glaube, Liebe und Hoffnung sind.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

herrlicher Roman mit wunderbaren Charakteren - humorvoll mit Tiefgang

Wie man würdelos altert
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Clare Pooley ist mit "Wie man würdevoll altert" ein sehr lesenswerter Roman gelungen. Der flüssig zu lesende Schreibstil trägt dazu bei, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Die Charaktere sind ...

Clare Pooley ist mit "Wie man würdevoll altert" ein sehr lesenswerter Roman gelungen. Der flüssig zu lesende Schreibstil trägt dazu bei, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Die Charaktere sind einfach wunderbar gezeichnet. Dass Menschen jenseits der 70 nicht zum alten Eisen gehören, wird hier mehr als deutlich. Natürlich hat jede einzelne Figur ihr Päckchen zu tragen und manches Schicksal geht einem zu Herzen, aber es wird aufgezeigt, wie stark man als Gemeinschaft ist und wie wertvoll Freundschaften und Zusammenhalt sind.

Wunderbar humorvoll und trotzdem mit Tiefgang entwickelt sich eine Geschichte, die aus Fremden Freunden macht. Und dies über alle Altersunterschiede hinweg. Denn gemeinsam wollen sie das Gemeindezentrum retten, das nicht nur den Senioren, sondern auch den Kindern und allen Altersklassen, von Schwangeren über Anonyme Alkoholiker, eine Heimat bietet. Die eingeflochtenen Liebesgeschichten sind sehr unterschiedlich, berühren aber jede auf ihre Weise.

Ein absolut herrlicher Wohlfühlroman, der eine glasklare Leseempfehlung von mir erhält.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

packender und fesselnder Krimi – ein gelungener Reihen-Auftakt

Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte
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Ruben Rickleffs, ein Unternehmer, wird auf Grund eines DNA-Abgleichs verdächtigt, vor vielen Jahren ein junges Mädchen getötet zu haben. Seine Strafverteidigerin May Barven, die auch DNA-Forensikerin ist, ...

Ruben Rickleffs, ein Unternehmer, wird auf Grund eines DNA-Abgleichs verdächtigt, vor vielen Jahren ein junges Mädchen getötet zu haben. Seine Strafverteidigerin May Barven, die auch DNA-Forensikerin ist, muss seine Unschuld beweisen. Ob ihr das mit Hilfe des Privatdetektives Tarek gelingen wird? Denn um den Mörder zu finden, müssen nicht nur alte Verbindungen, Ereignisse und Geheimnisse aufgedeckt und untersucht werden.

„Die Chemie des Verbrechens – Die Fährte“ ist der Einstieg zu einer neuen Reihe der Autorin Sabine Weiss. Diese dreht sich um die forensische Kriminologin und Rechtsanwältin Dr. May Barven.

Sabine Weiss ist ein fesselnder Auftakt-Krimi gelungen. Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. Dieser wird vom flüssig zu lesenden Schreibstil unterstützt. Die Figuren und Situationen sind durchweg authentisch beschrieben und auch die Emotionen der Charaktere sind deutlich spürbar.

Der Hintergrund des Krimis zeugt von hervorragender Recherchearbeit, deren Ergebnisse dem Leser gut verständlich und interessant präsentiert werden. Dabei sind sowohl das Thema DNA/Forensik als auch die juristischen Feinheiten erzählerisch gekonnt verpackt.

Aufgelockert wird das Ganze durch Einblicke in das Privatleben von May und Tarek. Beide kämpfen auf ganz unterschiedliche Weise im persönlichen Bereich mit individuellen Herausforderungen.

Einziges kleines Manko, das meinen Lesefluss etwas störte, sind die sehr unterschiedlich langen Kapitel. Allerdings ist es der Spannung und Entwicklung der Geschichte absolut zuträglich, dass das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen geschildert wird.

Das Cover ist rundum gelungen. Die grüne Schriftfarbe, die sich auf der Innenseite des Buches wiederholt, ist giftig und zugleich ein guter Kontrast zu dem dunkel und einfach gehaltenen Hintergrund.

Packend und fesselnd bis zum Schluss, mit einem Mörder, den ich so nicht erwartet hätte, sowie Entwicklungen und Entdeckungen, die ich nur teilweise vorausgesehen habe, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung