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Veröffentlicht am 15.10.2025

Seichte Romance für zwischendurch

Glück mit Kürbiskuchen
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Vera lebt in einem kleinen Ort in Schweden. Es ist ihr Heimatort, in dem auch ihr Vater ein kleines Restaurant betreibt. Dieses würde sie gerne aufpäppeln und hofft auf die Hilfe von Viggo, einem Freund ...

Vera lebt in einem kleinen Ort in Schweden. Es ist ihr Heimatort, in dem auch ihr Vater ein kleines Restaurant betreibt. Dieses würde sie gerne aufpäppeln und hofft auf die Hilfe von Viggo, einem Freund aus Kindertagen.
Viggo istin Sachen Marketing unterwegs. In seiner Firma hat er gerade keinen leichten Stand und hofft in Lappland etwas Ruhe zu finden, als sein Vater ihn bittet seinem alten Freund unter die Arme zu greifen. So kommt er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Lillaström zu Vera und ihren Lieben.

Dieser Roman ist schon der vierte Band der Serie. Ich kannte vorher keinen der Bände und konnte diesen auch ohne Vorwissen gut lesen.
Die Geschichte ist wie ein amerikanischer Weihnachtsfilm, der nur im Herbst angesiedelt ist. Selbe Machart. Junge Frau erhält eine Prophezeiung zum Mann ihrer Träume, schaut nur bei Altbekanntem, statt den neuen Traummann an ihrer Seite wahrzunehmen. Es kommt zu Verwicklungen und Missverständnissen. Ein Herbstfest muss vorbereitet werden. Die böse Gegenspielerin taucht auf und damit die Frage, wird aus den beiden trotz aller Widrigkeiten ein Paar.

Mit Hilfe des Romans kann man abtauchen in ein wenig Kitsch und „heile Welt“, was mir in diesen politisch turbulenten Zeiten, gerade mal wieder gefällt. Seichte Kost zum runter fahren und weg träumen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Familie Tempus reist in die DDR der 60 er Jahre

Das Zeitreisehaus
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Familie Tempus ist von Berlin nach Weimar gezogen, in das Elternhaus von Vater Tempus. Die Zwillinge Henry ( Henriette) und Hannes sind sich eigentlich nie einig, doch dieses Mal finden es beide total ...

Familie Tempus ist von Berlin nach Weimar gezogen, in das Elternhaus von Vater Tempus. Die Zwillinge Henry ( Henriette) und Hannes sind sich eigentlich nie einig, doch dieses Mal finden es beide total blöd in ihrer neuen Wahlheimat. Als sie aber im Keller über eine Zeitmaschine stolpern und ihr Vater ihnen ein Familiengeheimnis offenbart sind sie gleich Feuer und Flamme. Gemeinsam mit ihren Eltern reisen sie ins Jahr 1965 und erleben Weimar zur Zeit der jungen DDR.



Eine spannende Zeitreise in die jüngste Vergangenheit, als Deutschland noch geteilt war und die Menschen in der DDR von der Stasi bespitzelt wurden, die Jugendlichen in der FDJ oder bei den Thälmann Pionieren waren, damit sie überhaupt eine Chance hatten später einmal studieren zu können, man Schlange stand, um heiß begehrte Lebensmittel zu erhalten, Erwachsene alle zur Arbeit gingen und Kinder schon früh in Krippen, Kindergärten und Schulen unter waren.

Das hatten sich Hannes und Henry so nicht vorgestellt. Und auf gar keinen Fall, dass es gegen Ende für sie sogar richtig gefährlich werden könnte.

Ein spannender Einstieg in eine neue Zeitreisereihe. Ich bin gespannt, wie es nach diesem ersten Abenteuer bei Familie Tempus weiter geht.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Ein sehr poetischer Roman

Sonnenaufgang Nr. 5
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Nach Der Buchspazierer und Die goldene Schreibmaschine,ist dies mein drittes Buch des Autors.

Ich mag seinen Schreibstil sehr und finde es schön, welche Art von skurrilen Charakteren er in seine Geschichten ...

Nach Der Buchspazierer und Die goldene Schreibmaschine,ist dies mein drittes Buch des Autors.

Ich mag seinen Schreibstil sehr und finde es schön, welche Art von skurrilen Charakteren er in seine Geschichten einfließen lässt.
Hier hat es mir besonders gefallen, dass der Protagonist Jonas die alte Bentje an der Bushaltestelle traf, die dort immer hin kam, um die Stimme ihres verstorbenen Mannes zu hören, der dort auf Band die Haltestellenansage machte.

Auch die beiden Betreiberinnen der Pension, in der Jonas unter gekommen ist, sind echt skurril. Sie leben schon seit ihrer Kindheit im Ort und kennen jeden und alles. Ihre Pension ist randvoll gefüllt mit Erinnerungsstücken, die jedoch nur für sie einen besonderen Wert haben.

Dann sind noch zu erwähnen, der Maler Geraldo, der ursprünglich Lehrer war und Paul mit seinem Hund Guter Junge.

Natürlich auch noch die liebenswerte Nessa, die auch ein bisschen Glück verdient hat, da sie es anderen in hohem Maße bringt.

Und dann ist da noch Stella Dor, eine gealterte Diva, die sich von Jonas ihre Autobiografie schreiben lassen möchte.

Während Jonas nun also mit Stella Dor , durch deren vergangenes Leben wandelt, kommt er auch für sich zu manchen Passagen seines Lebens, die einer Aufarbeitung bedürfen.

Und seien wir mal ehrlich. Hat nicht jeder Lebensgeschichten,die nicht immer der Wahrheit entsprechen, da man sie schon so oft in abgewandelter Form erzählt hat, das man sicher ist es hier mit der Wahrheit zu tun zu haben?

Ich fand es spannend, mit den Seiten immer mehr über das Leben der Bewohner und auch über Jonas zu erfahren. Viel Poetisches und sehr Emotionales, wird in diesem Roman in Worte gefasst. Auch Furchtbares und Ekliges, aber auch viel Komisches. So fand ich die Filmtitel, der Filme, die Stella in ihrem Leben gedreht hat urkomisch. Bei vielen kannte ich sogar die ursprünglichen Titel und habe mich an den Neuschöpfungen erfreut.

Mir hat das Buch wieder viel zum Nachdenken mitgegeben.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Teil 2 der Teehändler-Saga

Der Friesenhof
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Der Krieg ist seit ein paar Jahren vorbei. Die de Fries Schwestern leben mit ihrer Mutter und Tante auf dem Friesenhof.
Helga die Älteste kam mit ihren beiden Kindern zurück, nachdem ihr Mann sich mit ...

Der Krieg ist seit ein paar Jahren vorbei. Die de Fries Schwestern leben mit ihrer Mutter und Tante auf dem Friesenhof.
Helga die Älteste kam mit ihren beiden Kindern zurück, nachdem ihr Mann sich mit ihrem ganzen Geld nach Brasilien abgesetzt hat,
Gesa, die Mittlere arbeitet in einem Kontor und baut sich gerade mit einer eigenen Ostfriesenmischung ein zweites Standbein auf. Hanna die Jüngste, hat mit ihrem Mann Tomek die Leitung des Hofes übernommen. Sie haben eine gemeinsame Tochter.
Diese und ein paar Landarbeiter sind die einzigen auf dem Hof.
Die Arbeit ist hart und da Tomek Pole ist, meiden laut Helga, viele den Friesenhof.

Als es hart auf hart kommt hält die Familie aber wieder fest zusammen.

So hat es in diesem Band einige Schicksalsschläge und ich musste an mancher Stelle schon ein wenig schlucken und war froh, dass ich die tränenreichen Stellen nicht gerade in der Bahn gelesen habe.

Ich mag die Frauen vom Friesenhof, allen voran Tanti, die immer einen Denkanstoß geben kann, der auch mich manchmal für mein Leben zum Nachdenken brachte.

Hendrike ist ruhig und geduldig und unterstützt ihre drei Mädels wo sie kann.

Helga macht für mich die größte Entwicklung während der Geschichte. Zunächst hätte ich sie manchmal gegen die Wand klatschen können, aber gegen Ende merkte man doch, das sie das Herz am rechten Fleck hat.

Gesa wirkte auf mich ein wenig blauäugig und leichtgläubig. Sie muss aber emotional, in meinen Augen, dieses Mal das meiste einstecken. Wie gut das die anderen ihr dabei helfen.

Auch Hanna hat es nicht leicht. Gerade so manche Entscheidung lässt sie im Nachhinein doch grüblerisch zurück. Auch ihr wird übel mitgespielt, was mich sehr in Rage brachte.

Alles in allem wieder ein sehr spannender und emotionaler Band. Ich würde mich freuen, wenn es irgendwann noch mit einem dritten Band weiter ginge.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Der sechste Band

Landluft, Mord und Eifelglück: Fellnasen in Gefahr
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Tilla, die eigentlich mit ihrem Verkaufswagen die Seniorenheime in der Eifel anfährt, um den alten Leuten alles zu bringen, was deren Herz begehrt, ermittelt in ihrem sechsten Fall.

Dieses Mal kommt sie ...

Tilla, die eigentlich mit ihrem Verkaufswagen die Seniorenheime in der Eifel anfährt, um den alten Leuten alles zu bringen, was deren Herz begehrt, ermittelt in ihrem sechsten Fall.

Dieses Mal kommt sie so gut wie gar nicht zum arbeiten, nachdem sie auf einem Hundehof den Züchter tot auffanden.
Einen Haufen Welpen und zwei Hundemütter reicher haben Tilla und ihre Mutter sich viel Arbeit aufgeladen.
Aber es ist ja nur vorübergehend, genau wie ihr Hund und die Schafe.

Wie jedes Mal unterstützt sie ihren Freund Ben, den Polizisten vor Ort und auch wie immer hat sie mehr Erfolg in ihren Ermittlungen, als Ben.
Auch dieses Mal kommt sie wieder in arge Bedrängnis.

Ein Cosycrime der niedlichen Art, mit einer sympathischen Ermittlerin und ihrer Familie und den Freunden.

Schön, wie immer mal wieder Bezug auf die bereits vorher gelösten Fälle genommen wird. So erinnert man sich immer wieder gerne an die alten Ermittlungen.

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