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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2025

Schön erzählt

Ein wunderbares Jahr
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Georgia kommt ursprünglich aus einem Weingut in Kalifornien, hat dann aber Jura studiert und will sich nun mit ihrem Verlobten in London ein neues Leben aufbauen. Doch will sie das wirklich? Kurz vor der ...

Georgia kommt ursprünglich aus einem Weingut in Kalifornien, hat dann aber Jura studiert und will sich nun mit ihrem Verlobten in London ein neues Leben aufbauen. Doch will sie das wirklich? Kurz vor der Hochzeit sieht sie etwas, das ihr Leben aus der Bahn wirft.
Sie flieht zurück nach Hause. Doch auch dort erwartet sie nicht der Familienfrieden und die Ruhe, die sie sich erhofft hatte, um für sich eine Lösung zu finden.

Auch in ihrer heilen Welt kriselt es an vielen Stellen und Georgia hinterfragt irgendwann ihr ganzes Leben und das , was sie sich für die Zukunft vorgestellt hat.

Während des Romans wird immer mal wieder in die Vergangenheit der Eltern oder der Familie gesprungen, was es für mich als Hörerin etwas erschwerte.
Gerne höre ich Hörbücher so nebenbei, aber hier musste ich mich doch drauf konzentrieren.

Die Geschichte selbst ist tragisch und streckenweise auch dramatisch. Sie birgt viele Ratschläge, die man auch im eigenen Leben beherzigen sollte.

Es gab nicht nur für Georgia, sondern auch für mich vieles, das ich überdenken musste.

Eine sehr einfühlsame Geschichte, die mir aufgezeigt hat, wie schnell es dazu kommen kann einen sicheren Weg zu verlassen, weil das Universum einem etwas geschickt hat, das einem die Augen öffnet und einen neuen Weg einschlagen lässt.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

2.Teil

Das Theater am Park - Melodie der Träume
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Das Theater am Park geht in die zweite Runde. Es wird von Violettas Eltern und der jungen Frau geleitet.

Violetta, die mit ihrer begeisternden Stimme, die Operette des Nachwuchskünstlers Hans Brünn zu ...

Das Theater am Park geht in die zweite Runde. Es wird von Violettas Eltern und der jungen Frau geleitet.

Violetta, die mit ihrer begeisternden Stimme, die Operette des Nachwuchskünstlers Hans Brünn zu großen Erfolgen führen wollte, musste leider vor dem NS Regime nach Großbritannien entfliehen. Ob sie dort Karriere machen kann, oder was sie dort erwartet, erfährt man in diesem 2. Band über das Theater am Park.

Mich hat die Familie Schwarz, allen voran Leonora schon früher begeistert. Eine starke Frau, zu ihrer Zeit. Ihre Tochter Violetta scheint aus dem selben Holz geschnitzt zu sein.

Die Judenverfolgung und der Hass der Menschen, wurde hier drastisch und ehrlich geschildert. Gerade in der heutigen Zeit muss es Romane wie diese geben, in denen aufgezeigt wird, wie furchtbar das NS Regime war und wie wenig sicher sich die Menschen fühlen konnten. Überall wurde man bespitzelt und verfolgt.

Dr. Mahler mit seiner überaus unsympatischen, machtgeilen Art, wurde sehr gut dargestellt. Mir stellten sich die Härchen an den Armen, wenn er nur im Buch Erwähnung fand,

Überaus sympatisch war mir jedoch Brian Wilcox. Gar nicht aristokratisch, sondern sehr bodenständig und angenehm. Für ihn schlug auch mein Herz, denn wer wünschte sich nicht einen Mann wie ihn.

Mich hat auch der zweite Band wieder gut unterhalten und ich bin schon ganz gespannt, wie es nach dem Krieg in Hannover weiter geht.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Gegen Ende megaspannend

Das Lied des Vogelhändlers
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Dieser historische Roman aus der Feder von Ralf H. Dorweiler besteht aus zwei Handlungssträngen, die kurz vor dem Ende zusammen fließen.

Zum einen begleiten die Leser Franziska von Hellenau während des ...

Dieser historische Roman aus der Feder von Ralf H. Dorweiler besteht aus zwei Handlungssträngen, die kurz vor dem Ende zusammen fließen.

Zum einen begleiten die Leser Franziska von Hellenau während des Kreuzzuges 1190. Nach dem Tod ihres Onkels steht sie plötzlich allein und mittellos im Heiligen Land. Mit Hilfe anderer schafft sie es zu überleben und zurück zu kehren.

Zum anderen erfahren wir von Wigbert dem Vogelhändler, der mit seiner Ziehtochter Almut unterwegs zu einem Turnier auf Burg Hachberg ist.

Beide Handlungsstränge zeigen die Welt des Mittelalters mit seinen Grausamkeiten auf.

Im Heiligen Land ist Franziska im Tross Barbarossas unterwegs. Als Frau und allein ist es ihr so gut wie unmöglich unbeschadet weiter zu kommen. Sie kann sich , Gott sei Dank, einem Bader anschließen und zeigt viel Geschick in medizinischer Behandlung, was ihr im Verlauf ihres Lebens noch wegweisende Momente bescheren wird.

Wigbert versucht auf Burg Hachberg seine Vögel an die Frau und den Mann zu bringen. Ein Todesfall erschüttert ihn und die Burg und er macht sich auf die Suche nach Antworten auf seine Fragen. Hierbei stößt er auf Ungereimtheiten, die den Roman zu einem wahren Krimi werden lassen.

Mir hat besonders gefallen, wie taff Franziska ihr Leben nach dem Tod des Oheims angeht, statt sich in Selbstmitleid zu ergeben.

Ausserdem fand ich Wigbert sehr angenehm und hoffte die ganze Zeit, das er später auf Franziska treffen wird und eine Verbindung mit ihr eingeht. Auch sein Mündel Almut fand ich süß und war neugierig,warum sie nicht sprach und nur in der Voglersprache pfiff. War auch sie im Heiligen Land und hat Dinge gesehen, die sie verstummen ließ. War sie gar die Verbindung zur Geschichte Franziskas, die 10 Jahre zuvor spielte?

Sehr geschickt baute der Autor wieder die Geschichte rund um reale Personen der damaligen Zeit. Der Spannungsbogen baute sich immer mehr auf, so dass ich das Buch gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich es nicht fertig gelesen hatte.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Zum ganz darin versinken

Mademoiselle Marthe und die Küche der Freiheit
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Ich habe es als Hörbuch gehört.

Marthe lebt mit ihrer Mutter Julie in Paris zur Zeit der Weltausstellung zu der auch er Eiffelturm erbaut wurde. Nach dem Tod ihres Vaters sind die beiden Frauen zunächst ...

Ich habe es als Hörbuch gehört.

Marthe lebt mit ihrer Mutter Julie in Paris zur Zeit der Weltausstellung zu der auch er Eiffelturm erbaut wurde. Nach dem Tod ihres Vaters sind die beiden Frauen zunächst zu Marthes Grandmere aufs Land gezogen, doch um eine bessere Schulausbildung zu erhalten ginge sie nach dem Volksschulabschluss von Marthe in die Stadt. Julie nimmer eine Stellung in einem vornehmen Haushalt als Köchin an. Hierdurch eröffnet sich für Marthe eine ganz.neue Welt. Neben dem Wissen über backen und kochen, das sie von Grandmere und Mutter erhalten hat, stellt sie fest, dass sie gerne schreiben würde, So verbindet sie schließlich das eine mit dem anderen.



Ich kenne schon mehrere Bücher und Hörbücher der Autorin. Ich liebe historische Romane mit starken Frauenfiguren und komme hier immer auf meine Kosten. In ihren Geschichten kann ich regelrecht versinken und sehe sie wie einen Film vor meinem inneren Auge.

Auch dieses Mal gelang mir das wieder und das Hörbuch hat mich eintauchen lassen in das Paris Ende des 19. Jahrhunderts, mit seiner Weltausstellung und den Ansichten der Menschen damals.

Ich habe Marthe und Julie sehr gerne begleitet und liebgewonnen. Auch Grandmere fand ich einen tollen Charaktere, die mir mit ihrer Lebensweishelt selbst Dinge mit auf den Weg gegeben hat über die es sich lohnte länger nachzudenken.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Der 3. Fall der rüstigen Rentnerinnen

Eierlikör und tote Herzen
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Anneliese und Loni sind zu einer Hochzeit eingeladen. Auf dramatische Weise kommt eine junge Frau zu Tode, die das Double der Braut spielte.

Ob es wohl ein Unfall, oder gar Mord war? Wenn Mord, galt er ...

Anneliese und Loni sind zu einer Hochzeit eingeladen. Auf dramatische Weise kommt eine junge Frau zu Tode, die das Double der Braut spielte.

Ob es wohl ein Unfall, oder gar Mord war? Wenn Mord, galt er der falschen oder möglicherweise der echten Braut? Das ruft natürlich die beiden rüstigen Rentnerinnen auf den Plan.



Ich habe schon die beiden ersten Bände als Hörbuch gehört. Genau wie zuvor hat mich auch dieser CosyCrime gut unterhalten. Ich mag Loni, die ruhigere der beiden eigentlich am liebsten, aber auch die etwas schnodderige und quirlige Anneliese ist mir sympatisch. Inzwischen stecken beide auch in festen Beziehungen, was ich für die alten Damen natürlich sehr schön finde.

Von den Hochzeitsgästen gibt es schon etliche, die ich nicht sonderlich sympatisch finde. Da sind die Gedanken, das diese was zu verbergen haben schnell da.

Lustig fand ich, das zwei neue Ermittler, ältere Männer auftauchten, die fast schon so viel kriminalistisches Gespür wie Anneliese an den Tag legten.

Auf jeden Fall waren die Ermittlungen wieder sehr interessant und der Fall gut dargelegt und die Lösung schlüssig.

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