Cover-Bild Das Lied des Vogelhändlers
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783404194872
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Ralf H. Dorweiler

Das Lied des Vogelhändlers

Historischer Roman. Ein spannender historischer Roman aus der Zeit des deutschen Thronstreits - für alle Mittelalterfans

Von Kreuzrittern, Minnesang und einem herzlosen Verrat - Ralf H. Dorweilers spannender historischer Roman aus der Zeit des deutschen Thronstreits

1190. Auf dem dritten Kreuzzug rettet die heilkundige Franziska von Hellenau das Leben des Markgrafen von Baden. Als sie zehn Jahre später aus dem Heiligen Land in die Heimat zurückkehrt, richten die Söhne des Kreuzritters gerade ein großes Turnier aus. Auch der Vogelhändler Wigbert ist angereist. Er hat seltenes Gefieder im Gepäck und hofft darauf, mit den reichen Gästen gute Geschäfte zu machen. Minnesänger Walther von der Vogelweide hat als Gesandter des Königs jedoch anderes mit ihm im Sinn: Wigbert soll helfen, einen gefährlichen Spion zu entlarven. Zusammen mit Franziska stellen sie sich lebensgefährlichen Ränken und einem undurchsichtigen Machtkampf entgegen. Es geht um nicht weniger als den Sturz des Königs ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Reise ins 13. Jahrhundert

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Neben dem Bezug zur damaligen Vogelwelt erhält Walther von der Vogelweide eine tragende Rolle in diesem historischen Roman. Der Protagonist hält als Vogelhändler Einzug in die Welt des Adels im Rahmen ...

Neben dem Bezug zur damaligen Vogelwelt erhält Walther von der Vogelweide eine tragende Rolle in diesem historischen Roman. Der Protagonist hält als Vogelhändler Einzug in die Welt des Adels im Rahmen eines Turniers. Und nebenher trägt er zur Aufklärung eines Kriminalfalls um einen verschwundenen Falkner bei. Eine etwas früher angesetzte Zeitepoche ist der Kreuzzug um 1190; hier lernen wir Franziska kennen, die dann etwas später zu den Protagonisten des Hauptstrangs stößt, der im 13. Jahrhundert angesiedelt ist, stößt. Die Verbindung dieser beiden Erzählebenen ist hervorragend gelungen. Der Minnegesang spielt am Rande eine kleinere Rolle. Mit Walther von der Vogelweide gibt es aber einen durchaus berühmten Vertreter.

Die lebendige Geschichte ist mit historisch fundiertem Wissen und einer facettenreichen Gestaltung überaus interessant und spannend zu lesen. Zudem spielt sie an realen Schauplätzen und präsentiert weitere reale Persönlichkeiten der damaligen Zeit in Nebenrollen. Alle Charaktere bis zur kleinsten Nebenrolle sind bestens ausgestaltet. Der flüssige Schreibstil unterstreicht das angenehme Lesegefühl. Die Liebe zu Details kommt hier äußerst positiv zum Tragen. Die einzelnen Kapitel werden mit Zitaten überschrieben, die einen Bezug zu den darin vorkommenden Vögeln haben. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen, es war sicherlich nicht mein letzter des Autors. Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung an diejenigen, die historisches Ambiente in einer fiktiven Geschichte vereint.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Intrigen in Zeiten der Kreuzzüge

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Inhalt:
Im Jahr 1190:
Die heilkundige Franziska nimmt als junge Frau am dritten Kreuzzug teil und kümmert sich um Verletzte und Kranke. Einer ihrer Patienten ist der Marktgraf von Baden, dem sie mit ihrem ...

Inhalt:
Im Jahr 1190:
Die heilkundige Franziska nimmt als junge Frau am dritten Kreuzzug teil und kümmert sich um Verletzte und Kranke. Einer ihrer Patienten ist der Marktgraf von Baden, dem sie mit ihrem Wissen das Leben rettet.
10 Jahre später, nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat, trifft sie auf einem Turnier Walther von der Vogelweide, der auf geheimer Mission des Kaisers an dem Turnier teilnimmt. Zusammen mit Franziska macht er sich auf die Suche nach einem Spion und gemeinsam stellen sie sich geheimen Ränken und undurchsichtigen entgegen.

Meine Meinung:

Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise in die Zeit der Kreuzzüge. Franziska ist sicherlich eine ungewöhnliche Frau, da sie als heilkundige Frau an den Kreuzzügen teilnimmt. Sehr spannend werden die Ereignisse auf diesem Kriegszug beschrieben und es ist doch eine für uns sehr fremde Welt aus Machtkämpfen und Intrigen.
Parallel zu den Ereignissen in der Levante spielt die Handlung 10 Jahre später in Baden, der Heimat des Marktgrafen. Hier lernen wir das Leben in einem klein Ort kennen und das mit bis dahin unbekannte Handwerk des Vogelhändlers. Hier taucht dann auch der berühmte Walther von der Vogelweide auf, der als verdeckt als Sänger seinem Mission als Agent des Königs nachgeht.
Sehr geschickt verwebt der Autor die beiden Handlungsstränge auf zwei Zeitebenen zu einem spannenden Finale, das mich als Leser zufrieden zurück gelassen hat.

Eine spannende Handlung, tolle Charaktere, ein gut recherchierter geschichtlicher Hintergrund, kurz gesagt ein sehr gelungener, geschichtlicher Roman. Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ein mitreißender Mittelalter-Roman, der Geschichte lebendig macht, und eine Zeitreise, die wortgewandt und lehrreich unterhält!

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Gefahr, Intrigen, Liebe und Leid, Mut und Minne, tandaradei! Genieß die Vogelkundlerei!


Dieses Buch war für mich nicht die erste virtuelle Reise in die Zeit Barbarossas, in die Welt der Kreuzzüge, der ...

Gefahr, Intrigen, Liebe und Leid, Mut und Minne, tandaradei! Genieß die Vogelkundlerei!


Dieses Buch war für mich nicht die erste virtuelle Reise in die Zeit Barbarossas, in die Welt der Kreuzzüge, der Heilkunde und des Minnegesangs im auslaufenden 12. Jahrhundert, aber es war das erste Buch zum Thema Vogelhändler und ich war gespannt, wie der Autor zum einen all diese Themen miteinander verflechtet und wie er zum anderen seine Erzählung mit der Historie verknüpft, um daraus eine große Geschichte zu machen.

Um es vorwegzunehmen: diese literarische Zeitreise lohnt sich in jeglicher Hinsicht!

Schon das perfekt zum Thema des Buches passende und harmonisch gestaltete Cover wirkt äußerst einladend. Das der Geschichte vorangestellte umfassende Personenverzeichnis macht deutlich, dass es viele Mitwirkende geben wird, sowohl zahlreiche fiktive Figuren als auch einige historische Persönlichkeiten wie Grafen und ihre Familien, Würdenträger und Geistliche oder auch den Dichter und Sänger Walther von der Vogelweide. Zur Orientierung kann man also jederzeit auf dieses Verzeichnis zurückgreifen.

Inhaltliches werde ich in dieser Rezension nicht erwähnen, denn dazu gibt es den Klappentext, der alles Wesentliche Interesse weckend beinhaltet.

Von dem sehr angenehmen Schreibstil des Autors bin ich stante pede – genau wie schon bei „Die Mission des Goldwäschers“ – begeistert, ebenso wie von einigen alten, heutzutage fast vergessenen Wörtern, von der gründlichen Recherche, die diesem Roman vorausgegangen sein muss, der Verknüpfung tatsächlicher, weil historischer Ereignisse mit den hier erzählten fiktiven Geschehnissen – vice versa - und dem genialen Wechselspiel zweier, nur zehn Jahre auseinanderliegender Handlungsstränge, das die Spannung der beiden Geschichten, die etwa in der Mitte des Buches zusammenfinden, zusätzlich steigert.

Sowohl die Beschreibungen der Figuren als auch die Schilderungen der Örtlichkeiten und Orte, Burgen im Schwarzwald oder unterschiedlichste Stationen des Kreuzzuges, machen das Geschehen beinahe plastisch, schaffen eine Atmosphäre mit Sogwirkung und lassen mich diese Reise ins Mittelalter fast hautnah, zum Glück aber gefahrlos, erleben. Ich fürchte um das Wohlergehen derer, die mir ans Herz gewachsen sind, wünsche anderen anderes und genieße fesselnde Geschichte in doppeltem Sinne.

„Das Lied des Vogelhändlers“ ist eine in Sachen historischer Fakten gründlich recherchierte, auf dieser Basis meisterlich erdachte und wortgewandt umgesetzte Erzählkunst.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Alle Vögel können singen

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Der Autor Ralf H. Dorweiler hat sich wirklich Gedanken über Geschichte und Vögel gemacht. Dabei ist das vorliegende Buch entstanden.

Jedes der 31 nicht all zu langen Kapitel hat einen Vogel als Paten. ...

Der Autor Ralf H. Dorweiler hat sich wirklich Gedanken über Geschichte und Vögel gemacht. Dabei ist das vorliegende Buch entstanden.

Jedes der 31 nicht all zu langen Kapitel hat einen Vogel als Paten. Und im jeweiligen Kapitel kommt dieser Vogel auf die eine oder andere Weise auch vor.

Was die Geschichte angeht, sind auch hier prominente Protagonisten dabei, angefangen von Kaiser Friedrich Barbarossa bis zu Walther von der Vogelweide.

Und man kann lesend am Kreuzzug um 1190 teilnehmen und lernt auch Franziska, deren Schicksal wohl eines der wichtigen Themen des Buches ist, als auch einige Jahre später lesend an einem Ritterturnier auf Burg Hachberg, dort lernt man eine zweite Hauptfigur, den Vogelhändler Wigbert kennen.

Viele Episoden sind aneinandergereiht und ergeben einen erstaunlich lebendigen, historischen Roman, den zu lesen es sich wirklich lohnt.

Ein schönes, zur Geschichte passendes Cover rundet das Leseerlebnis ab.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Folgen eines mittelalterlichen Thronstreits

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Ralf H. Dorweiler entführt uns in seinem Historischen Roman ‘Das Lied des Vogelhändlers‘ in das Ende des zwölften und in das beginnende dreizehnte Jahrhundert. Wir lernen den Vogelhändler Wigbert kennen. ...

Ralf H. Dorweiler entführt uns in seinem Historischen Roman ‘Das Lied des Vogelhändlers‘ in das Ende des zwölften und in das beginnende dreizehnte Jahrhundert. Wir lernen den Vogelhändler Wigbert kennen. Ein menschfreundlicher Zeitgenosse, der Wagemut beweist, wenn er seine Vögel erbeutet, ein Objekt der Begierde bei den feinen Damen des Geldadels. Sein Mündel Almut, welches er bei seinen Streifzügen durch die Wälder mutterseelenallein aufgefunden hat und deren er sich fürsorglich angenommen hat, begleitet ihn, geht ihm hilfreich zur Hand. Ihre Sprache ist eine ganz besondere. Sie verständigt sich mit Vogelpfiffen. Während eines Turniers der Söhne des Markgrafen von Baden treffen sie auf Franziska von Hellerau, die einen weiten Weg hinter sich gebracht hat, um hier ihr Begehren vorzutragen. Sie hatte den vor einem Jahrzehnt stattfindenden Kreuzzug Barbarossas begleitet und bei der Gelegenheit den Markgrafen von Baden persönlich kennengelernt. Beide verbindet ein gemeinsames Schicksal.
Die Geschichte entwickelt sich Seite um Seite mit einem angenehmen Lesefluss in einem angenehmen Schreibstil. Ich konnte immer tiefer in das Geschehen, welches sehr lebendig und lebensnah niedergeschrieben ist, eintauchen. Das mittelalterliche Flair, die mit vielen Gefahren verbundene Lebensart der einfachen Menschen, der durch ein stark hierarchisches Denken ausgeprägte Umgang miteinander, der große Kampfeswille im Glaubenskrieg und das intrigante Gerangel um den Herrschersitz sind bildhaft in Szene gesetzt, vermitteln geschichtliche Ereignisse fiktional verarbeitet. Hier kommt auch Walther von der Vogelweide, geschickt eingebaut, ins Spiel. Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Kapitelüberschriften mit einem Bezug zu einer besonderen Vogelart, die wiederum den weiteren Verlauf der Geschichte prägen.
Wer sich gern in der Welt des Mittelalters aufhält und sich von einer spannenden, wirklich fesselnden, mit immer wieder überraschendem Verlauf und schließlich einem sich immer mehr zuspitzenden dramatischen Ende einfangen lassen möchte, wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.

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