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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2024

Der gefährliche Stich

Der Stich
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Der Stich ist ein weiterer Roman aus der Feder des Autors Thilo Winter. Diesmal widmet er sich in seinem Buch um ein sehr spannendes Thema, welches sich um genmanipulierte Stechmücken dreht. Diese Stechmücken ...

Der Stich ist ein weiterer Roman aus der Feder des Autors Thilo Winter. Diesmal widmet er sich in seinem Buch um ein sehr spannendes Thema, welches sich um genmanipulierte Stechmücken dreht. Diese Stechmücken sind ein laufendes Experiment, welches vollkommen aus dem Ruder läuft und wodurch es zu mysteriösen Todes- und Krankheitsfällen kommt, was genau diese genmanipulierten Mücken vermeiden sollten. Der junge Biologiestudent Quito geht der Sache auf den Grund und möchte herausfinden, ob hinter den Todesfällen diese genmanipulierten Stechmücken stecken und was sie mit einem Stich übertragen. Dabei macht er eine furchtbare Entdeckung. Zusammen mit Inez, einer jungen Frau aus Kuba, deren Asylantrag abgelehnt wurde und sie sich nun auf der Flucht vor der Polizei befindet, sucht er nach einer Lösung, um die Stechmücken einzufangen und unschädlich zu machen.

Der Schreibstil ist super und die Handlung von Beginn an spannend aufgebaut, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Die Story um diese Stechmücken verursacht Gänsehaut und beschäftigt einem sehr, so dass man ordentlich Kopfkino hat. Gruselig ist die Vorstellung, wenn man sich vorstellt, dass es sich tatsächlich so abspielt und man selbst in Gefahr ist. Man kaum eine Chance hat, dem Szenario zu entkommen. Das Ende finde ich ganz gut gewählt. Richtig interessant wird es im Nachwort, wo man noch viele Dinge erklärt bekommt.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, aber auch sehr nachdenklich gestimmt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne und ich empfehle das Buch gern weiter.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.01.2024

Gänsehautfeeling pur

Blutnarbe
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Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Band aus der Linn Geller-Reihe. Leider kenne ich die anderen beiden Bände nicht, was mich jedoch in keinster Weise beim Lesen gestört hat.
Das Buch dreht sich ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Band aus der Linn Geller-Reihe. Leider kenne ich die anderen beiden Bände nicht, was mich jedoch in keinster Weise beim Lesen gestört hat.
Das Buch dreht sich um die junge erfolgreiche Anwältin Linn Geller, welche durch einen schweren Schicksalsschlag ihren Traumjob verloren hat und ihre schweren Verletzungen sie immer an diesen schweren Unfall erinnern wird. Doch Linn gibt nicht auf und versucht alles, um die Wahrheit herauszufinden und wieder ganz nach oben zu kommen. Doch ein weiterer Unfall überschattet ihren Weg und sie gerät ins Visier der Ermittlungen, schlimmer sogar, sie steht plötzlich als Täterin im Mittelpunkt, kann sich aber an nichts erinnern. Ihr zur Seite steht ihr neuer Kanzleikollege, welche mit Ihr Licht in diese verwirrende Sache bringen will. Doch meint ihr Kollege es wirklich ehrlich mit ihr oder hat er gar etwas mit dem Unfall zu tun. Immer neue Wendungen sowie Wirrungen machen den Fall nicht einfacher und irgendwann weiß Linn nicht mehr, wem sie noch trauen kann und was Wahrheit oder Lüge ist.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil ist super und die Handlung wirklich mehr als raffiniert ausgetüftelt. Selbst der Leser wird dermaßen in die Irre geführt, dass man zwar meint, man wisse, wer der Täter sein müsste, doch irgendwann ist man sich dessen dann doch nicht mehr so sicher, da neue Wendungen eintreten, die einen verzweifeln lassen. Mit dem Ende habe ich nicht wirklich gerechnet, obwohl ganz am Anfang mein Bauchgefühl schon mal kurz gezweifelt hatte, dennoch war ich dann überzeugt, dass doch ein anderer Verdacht richtig wäre. Wirklich super ausgeklügelt und raffiniert ausgeführt. Ich wurde sehr gut unterhalten, habe das Buch nahezu verschlungen und hätte am liebsten noch lange weitergelesen. Für mich ein wirklich sehr sehr guter Psychothriller, den man als Liebhaber des Genres gelesen haben sollte. Mich hat er vollends positiv überrascht und absolut überzeugt, so dass ich hierfür sehr gerne 5 Sterne vergebe und mir die beiden Vorgängerbände notiert habe, um sie noch zu lesen. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe um Linn Geller fortgeführt wird.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Gänsehautfeeling

Waiseninsel
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Jessica Niemi, eine Kommissarin, kommt in ihrem Job in eine prekäre Lage. Sie wird von Passanten dabei gefilmt, wie sie handgreiflich wird und daher wird sie beurlaubt. So macht sich Jessica auf den Weg ...

Jessica Niemi, eine Kommissarin, kommt in ihrem Job in eine prekäre Lage. Sie wird von Passanten dabei gefilmt, wie sie handgreiflich wird und daher wird sie beurlaubt. So macht sich Jessica auf den Weg auf die Aland-Inseln, welche zwischen Schweden und Finnland liegen, um Abstand zum Geschehen zu finden. Dort angekommen, trifft sie auf eine alte Wirtin, welche manchmal etwas eigenwillig ist und ihren Sohn. Aber auch auf eine Gruppe älterer Menschen, welche früher in dem Waisenhaus auf der Insel lebten. Es kommt auch immer wieder das Gerücht um das Mädchen im blauen Mantel auf, was Jessica keine Ruhe lässt. Als dann auch noch eine der ehemaligen Bewohnerinnen des Kinderheims ums Leben kommt, beginnt sie zu ermitteln und gräbt sich immer tiefer.
Mir hat die Handlung sehr gut gefallen. Sie war nicht nur spannend, sondern auch stellenweise mysteriös und unheimlich. Immer wieder sind meine aufkommenden Theorien bezüglich des Mörders wie Seifenblasen zerplatzt und ich bin bis kurz vor dem Ende im Dunkeln getappt. Ich mag Thriller sehr, wo man nicht auf Anhieb weiß, wer der Täter ist und so war es auch hier der Fall. Die Kommissarin Jessica ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr mitgebangt. Sie hat ihre Ecken und Kanten, aber genau die machen sie aus. Ihr Ermittlungsstil hat auch etwas sehr eigenes an sich, welcher mir sehr gefällt. Alles in allem war es ein sehr sehr spannendes Buch, was ich kaum aus der Hand legen konnte und hierfür vergebe ich daher 5 Sterne sowie eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.12.2023

Spannende und humorvolle Zeitreise nach Russland

Mord zur Teatime - Der goldene Samovar
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Die schottische Bibliothekarin Shona McMonagle bekommt den Auftrag, sich auf eine Zeitreise ins alte Russland zu begeben und den Lauf der Geschichte zu verändern. Sie soll zwei Menschen zueinander bringen, ...

Die schottische Bibliothekarin Shona McMonagle bekommt den Auftrag, sich auf eine Zeitreise ins alte Russland zu begeben und den Lauf der Geschichte zu verändern. Sie soll zwei Menschen zueinander bringen, was zwar anfangs einfach ausschaut, doch plötzlich viel komplizierter wird, da merkwürdige Dinge passieren. Shona zweifelt, ob sie ihren Auftrag richtig angeht.
Mir ist ja das wundervolle Buchcover ins Auge gefallen, welches mich irgendwie magisch angezogen hat. Im Hintergrund ein Samowar und die Basilius-Kathedrale, davor ein alter Stuhl. Dazu der Klappentext, welcher mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Ich war sehr gespannt, was mich letztlich erwarten würde und wurde positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir zwar anfangs nicht ganz so leicht, aber es dauerte gar nicht lange, fand ich mich wunderbar zurecht und Shonas Auftrag und die damit verbundene Zeitreise haben mich in den Bann gezogen. Die Handlung war spannend, aber auch mit einem guten Schuss Humor gespickt. Der Schreibstil flüssig und leicht gehalten. Mir hat das Buch gut gefallen, da ich die nicht nur die Handlung selbst interessant fand, sondern auch die Idee mit der Zeitreise toll war. Ich vergebe für das Gesamtpaket 4 Sterne und empfehle das Buch gern weiter.

Veröffentlicht am 30.11.2023

Die kleine Pension im Weinberg

Die kleine Pension im Weinberg
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Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band der Moselpensions-Reihe aus der Feder des Autorenduos Barbara Erlenkamp. Aus deren Feder stammt auch das Buch Das kleine Café an der Mühle, welches ich sehr ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band der Moselpensions-Reihe aus der Feder des Autorenduos Barbara Erlenkamp. Aus deren Feder stammt auch das Buch Das kleine Café an der Mühle, welches ich sehr genossen habe. Da ich die Bücher des Duos sehr mag, war ich sehr gespannt, was mich diesmal erwarten würde. Ich wurde nicht enttäuscht, denn es beginnt gleich wunderbar und herzerwärmend, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Katie ist ganz angetan vom kleinen alten Gutshof im Moselthal und kauft ihn. Sie zaubert daraus eine kleine Pension und fühlt sich sehr wohl in ihrer neuen Heimat, wenn doch da ihr Nachbar nicht wäre, der sie am liebsten auf den Mond schießen würde. Bei ihrer Eröffnungsfeier trifft sie unter den Gästen auf alleinerziehende Mutter Franziska, welche dringend Erholung braucht, aber auch andere interessante Gäste sind darunter. Die Geschichte ist sehr bildhaft geschrieben, so dass mich sich mittendrin fühlt und mit den einzelnen Charakteren mitfühlen kann. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten und wieder einmal berührt, weil sie so herzerwärmend erzählt wurde, aber auch etwas nachdenklich gestimmt hat. Ich bin sehr gespannt, auf die Fortsetzung und wie es weitergehen wird. Für mich war es ein gelungener Auftakt zu einer neuen Buchreihe. Daher vergebe ich 5 Sterne sowie eine ganz klare Leseempfehlung.

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