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Veröffentlicht am 09.03.2026

320 Seiten voll bayrischer Charme

Eisenhut und Apfelstrudel
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Mit dem Reihenauftakt "Eisenhut und Apfelstrudel" lernen wir den Münchner KHK Alex Hirschberg kennen. Dieser steht eher privat als beruflich, vor einer wahren Herausforderung: Er möchte nämlich das Erbe ...

Mit dem Reihenauftakt "Eisenhut und Apfelstrudel" lernen wir den Münchner KHK Alex Hirschberg kennen. Dieser steht eher privat als beruflich, vor einer wahren Herausforderung: Er möchte nämlich das Erbe seines Großonkels Xaver im vermeintlich idyllischen Krindelsdorf angetreten und plant gleichzeitig seine Hochzeit mit Susan. Und als ob das nicht genug wäre, taucht Susans nymphomanische Tante Isobel auf, die sich auch prompt in einen Pornoproduzenten verliebt, der das geerbte Haus des Großonkels in ein Filmstudio umzuwandeln. Und um alles noch zu toppen, gibt es auf dem Dorffest noch eine Tote. Somit sind die Grundlagen für einen regionalen, unterhaltsamen Krimi geschaffen.


Die Autorin beweist geschickt, wie man den Leser sofort in den Bann zieht. Hirschberg ist ein sympathischer Charakter, in dessen Verzweiflung man sich leicht hineinversetzen kann, insbesondere wenn es darum geht, Isobels aufdringliche Art zu ertragen. Die einzelnen Szenen sind zwar überspitzt, aber dennoch witzig dargestellt und zeigen den Charme der Regionalität.


Man sollte in diesem Krimi kein großes Blutvergießen oder Actionelemente erwarten, es ist vielmehr die Freude an bayrischer Dorfgemeinschaft und dem teils deftigem Humor.


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Veröffentlicht am 09.03.2026

304 Seiten voller Hoffnung und Zuversicht

Sanddornschwestern
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Die Geschichte der "Sanddornschwestern" beginnt im Jahr 1929 auf der malerischen  Ostseeinsel Usedom. Hier, im familiären Hotel Sanddorn, leben die drei Schwestern Gesa, Agnes und Irmchen. Ihre Tage sind ...

Die Geschichte der "Sanddornschwestern" beginnt im Jahr 1929 auf der malerischen  Ostseeinsel Usedom. Hier, im familiären Hotel Sanddorn, leben die drei Schwestern Gesa, Agnes und Irmchen. Ihre Tage sind geprägt von der Hotelarbeit, egal ob Putzen, Kochen oder Holzhacken. Jedoch ist der familiäre Zusammenhalt der Kern dessen, weshalb die drei Mädchen das Leben auf der Insel genießen. Doch die wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten bringen auch Unruhe und Ängste mit sich.


Ein neuer Hotelgast, der geheimnisvolle Schriftsteller Benno, wirbelt das vertraute Leben durcheinander. Sein Charme und seine rätselhaften Geschichten erwecken nicht nur die Neugier der Schwestern, sondern auch längst vergessene Gefühle.


Agnes, die in ihrem Leben oft zwischen Hoffnung und Enttäuschung hin- und hergerissen ist, steht besonders im Mittelpunkt dieser emotionalen Achterbahnfahrt.
Im zweiten parallel verlaufenden Handlungsstrang kehrt Agnes 1990 zum Hotel zurück, um sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Erinnerungen an vergangene Tage lassen Agnes keine Ruhe finden und auch ihre Enkelin möchte mehr wissen. Schnell wird klar: Vergangen ist nicht vergessen! 


Am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Schuld, Verlust und die Hoffnung, Frieden mit der eigenen Vergangenheit zu finden.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

36 Seiten voller Empathie mit Yoga Übungen

Mula und die verliebte Schlange
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Mula zieht durch die Welt und trifft auf Ana, einer liebeskranken Schlange. Ana ist überzeugt, dass ihre große Liebe verloren gegangen ist. Während sie scheinbar überall nach etwas sucht, das unerreichbar ...

Mula zieht durch die Welt und trifft auf Ana, einer liebeskranken Schlange. Ana ist überzeugt, dass ihre große Liebe verloren gegangen ist. Während sie scheinbar überall nach etwas sucht, das unerreichbar scheint, wird schnell klar, dass die Antworten darauf in ihr selbst schlummern.


Eines Tages, als die Sonne sanft durch das Blätterdach scheint, fordert Mula Ana auf, einfach mal innezuhalten und auf ihr Inneres zu hören. Hier kommen nun kindgerechte kleine Yoga Übungen ins Spiel. Ana probiert es aus und verspürt eine innere Wärme und irgendwie scheinen auch die Selbstzweifel weniger zu werden. 


Dieses wunderschöne Kinderbuch fasziniert Jung und Alt. Die tollen Illustrationen verhelfen zu einer Wohlfühlstimmung und Verdeutlichung der Erkenntnis.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

320 Seiten bester regionaler Krimiunterhaltung

Einer flog über das Möwennest
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In Fredenbüll geht es im 14. Band der Reihe wieder hoch her. Der Titel „Einer flog über das Möwennest“ lässt bereits erahnen, dass hier nicht nur die Möwen in den Himmel abheben. Ein Flugzeug, das Urnen ...

In Fredenbüll geht es im 14. Band der Reihe wieder hoch her. Der Titel „Einer flog über das Möwennest“ lässt bereits erahnen, dass hier nicht nur die Möwen in den Himmel abheben. Ein Flugzeug, das Urnen aus der Luft abwirft, das klingt nicht nur nach einer neuen Bestattungsform, sondern auch nach reichlich Zündstoff für ein aufregendes Abenteuer!


Doch wie so oft, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Der Pilot macht einen Fehler, und schwuppdiwupp, schon sind der sympathische Dorfpolizist Thies Detlefsen und seine Kollegin KHK Nicole Stappenbek mitten im Geschehen. Und wenn Thies’ Tochter auch noch ins Spiel kommt, wird das Ganze noch kniffliger.


Dem Autor gelingt es erneut, den Spagat zwischen Lokalkolorit und packender Spannung zu meistern. Mit jedem Kapitel steigt die Neugier und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte. Man fiebert mit, lacht mit und wird mit jeder Wendung aufs Neue überrascht.


Die Protagonisten wirken authentisch und die Handlungen sind nachvollziehbar. Alleine durch die kurzen Kapitel wird die Spannung immer wieder angeheizt.


Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und die Rezepte im Anhang laden zum Nachkochen und Ausprobieren ein.

 Ein wahrer Genuss für Krimifans und Hobbyköche gleichermaßen. Dieses Buch ist definitiv ein rundum gelungenes Lesevergnügen!

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Veröffentlicht am 28.02.2026

128 Seiten sprachlicher Nuancen und Reisetipps

Berlinerisch
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Hast du schon mal in die wunderbare Welt des Berlinerischen geschnuppert? Nein? Dann wird’s höchste Zeit! „Berlinerisch. Watt denn, icke?“ ist nicht nur ein Sprachführer, sondern eine wahre Schatzkiste ...

Hast du schon mal in die wunderbare Welt des Berlinerischen geschnuppert? Nein? Dann wird’s höchste Zeit! „Berlinerisch. Watt denn, icke?“ ist nicht nur ein Sprachführer, sondern eine wahre Schatzkiste für alle, die das Herz und die Seele Berlins verstehen wollen. Hier wird der Berliner Dialekt auf unterhaltsame Weise entschlüsselt, mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor.


Das Buch ist vollgepackt mit typischen Berliner Begriffen und Sprüchen, die nicht nur in der Stadt helfen, sondern gleichzeitig noch zum Schmunzeln anregen. Dabei geht es nicht nur um trockene Übersetzungen ins Hochdeutsch, sondern um die kleinen Geschichten und das sogenannte Lebensgefühl, das hinter jedem Wort steckt. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches „Det is‘ janz einfach“ so viel mehr über die Berliner Mentalität erzählt?


Ob du nun als Tourist die Stadt besuchst oder ein langjähriger Kiezbewohner bist, dieses Buch ist ein echter Gewinn für alle, die sich in der schönen Schnoddrigkeit unserer Hauptstadt verlieren möchten. Also, rein ins Vergnügen und lass dich von der Berliner Schnauze anstecken!


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