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Veröffentlicht am 27.07.2021

Dein Urteil ist gefallen

Angstrichter
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Mit "Angstrichter" führt der Autor seine Reihe um Jan Grall und Rabea Wyler fort. Bereits nach den ersten Zeilen des Prologs hatte mich die Story um die Foltermethoden des Scharfrichters gefangen genommen. ...

Mit "Angstrichter" führt der Autor seine Reihe um Jan Grall und Rabea Wyler fort. Bereits nach den ersten Zeilen des Prologs hatte mich die Story um die Foltermethoden des Scharfrichters gefangen genommen. In kurzen, prägnanten Sätzen baut der Autor von der ersten Zeile an, eine Grundspannung auf, die sich über die gesamten 352 Seiten streckt. Nicht nur Nürnberg hält den Atem während der Ermittlungszeit an, nein, auch der Leser kommt nicht zur Ruhe. Es werden immer klitzekleine Verstrickungen aufgezeigt, die dann aber wieder im Nichts verlaufen. Nur mein Bauchgefühl hatte mir den wahren Täter aufgezeigt, jedoch war sein Motiv in keinsterweise erkennbar. 

Durch den bildhaften Schreibstil wurde es mir einfach gemacht, den Ermittlungen zu folgen, mit den Delinquenten zu leiden und atemlos Seite für Seite zu inhalieren. Es war wie ein Sog, der mich das Buch nicht mehr aus den Händen legen ließ.

Das Cover zeigt eine gewisse Dunkelheit, die auch der Atmosphäre der Geschichte entspricht. Der blutgetränkte Stichler wird wohl nicht von jedem erkannt werden, soll aber das Anpieksen darstellen, was ebenfalls zu den Foltermethoden gehört. Insgesamt werden im Buch einige Foltermethoden detailliert erklärt, was für einen Thriller passend ist. Dennoch sollte man hier nicht zimperlich sein, da der Autor die Dinge klar beim Namen nennt. 

Mir hat dieser vierte Band sehr gut gefallen, so dass ich nun voller Vorfreude auf eine weitere Fortsetzung der spannenden Grall und Wyler Reihe warte.

Vielen Dank Lars Schütz für die nervenaufreibenden Lesestunden. Bitte mehr davon!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2021

Ein toller Abschluss einer großartigen Saga

Der Nordseehof – Als wir den Himmel erobern konnten
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Wie immer am Ende einer Saga ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Wie soll man alles beschreiben? Ach, wie toll? Nein, das würde nicht ausreichen. Ich kann es kaum glauben, dass ich nun keine ...

Wie immer am Ende einer Saga ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Wie soll man alles beschreiben? Ach, wie toll? Nein, das würde nicht ausreichen. Ich kann es kaum glauben, dass ich nun keine weiteren Geschichten vom Nordseehof mehr lesen kann? Das würde absolut zutreffen, wäre aber noch zu emotionslos. Ich sehe es eher so, dass ich nun am Ende des Buches auch ein Stückchen Heimat verlasse. Ja, die Autorin hatte es wirklich geschafft, mich mit ihrem Dreiteiler an den rosenumrangten Nordseehof zu binden. Der bildhafte Schreibstil ließ die (Lebens-)Geschichte um Johanna lebendig werden, um dann im vorliegenden Band "Als wir den Himmel erobern konnten" zum Abschluss zu kommen. 

Ob es Sinn macht, diesen Band ohne Vorkenntnisse zu lesen, wage ich zu bezweifeln. Denn gerade durch die beiden Vorgängerbände kommt das wahre Schicksal erst zur Geltung. 

Abschließend möchte ich einfach nur sagen: Eine tolle, emotionale Geschichte, die nun (leider) ihr Ende gefunden hat.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

Bitte um Fortsetzung

Ein letzter Frühling am Rhein
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Mit Ein letzter Frühling am Rhein stellt der Autor, Frank Wilmes, seinen ersten Band der Kommissar Kilian Stockberger Teihe vor. Im Umfeld der "Reichen und Schönen" ist ein Mord geschehen, der in den Medien ...

Mit Ein letzter Frühling am Rhein stellt der Autor, Frank Wilmes, seinen ersten Band der Kommissar Kilian Stockberger Teihe vor. Im Umfeld der "Reichen und Schönen" ist ein Mord geschehen, der in den Medien sehr viel Interesse weckt. Stockberger und sein Team zeigen sich sehr engagiert und tauchen in die Glamourwelt ein. 

Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, mich mit dem ausschweifenden Schreibstil anzufreunden. Sehr viele Details wurden in einen Satz gepackt, so dass ich mich oft etwas erschlagen fühlte. Aber nach und nach, Seite für Seite, hatte ich mich daran gewöhnt und war im Krimifall gefangen. 

Mit Stockberger hat der Autor einen etwas eigenwilligen, manchmal auch etwas trotzig wirkenden Protagonisten kreiert, der aber an den richtigen Stellen Biss zeigt. Er ist jetzt nicht unbedingt mein absoluter Lieblingsermittler, dennoch hat er das gewisse Etwas, was mich auch neugierig macht. Hier hoffe ich auf einen Fortsetzungsband.

Der Plot war gut und eingängig zu lesen, wenngleich auch gerne etwas mehr Spannung hätte erzeugt werden dürfen. An manchen Stellen waren es mir einfach zuviel Worte, die den Spannungsbogen immer wieder zerfetzt haben.

Abschließend möchte ich noch das Cover erwähnen, das mich nicht wirklich angesprochen hat. Zu dunkel, zu unklar, wenngleich nach der Lektüre die Darstellung etwas deutlicher wird. 

Ich würde mich über eine Fortsetzung mit Kommissar Stockberger sehr freuen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 09.07.2021

Ein Krimi, der förmlich nach einer Fortsetzung ruft

Am Ende der Unschuld
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habe ich solch mitreißenden und atemstockenden Anfang in einem Krimi gehabt. Bereits nach diesem Seiten wusste ich, dass mich dieses Buch in Besitz nehmen würde. 

Schnell wurde mir klar, dass diese Geschichte ...

habe ich solch mitreißenden und atemstockenden Anfang in einem Krimi gehabt. Bereits nach diesem Seiten wusste ich, dass mich dieses Buch in Besitz nehmen würde. 

Schnell wurde mir klar, dass diese Geschichte nervenaufreibend und spannend sein würde, wurden doch bereits zu Beginn einige unsympathische Protagonisten ins Spiel gebracht. Hier spürt man, mit welcher Raffinesse die Autorin agiert. Sie entzündet kleine Flammen und füttert diese auch immer wieder, hier, mit kleinen Details ohne jedoch zuviel Preis zugeben. Spürbar ist auch die emotionale Ebene dieser Geschichte. Ja, ich habe mich wirklich gefragt, ob es sich möglicherweise um eine reelle Begebenheit gehandelt hat. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass die Autorin sehr genau wusste, wie der Plot verlaufen sollte. 

Auch das Cover finde ich sehr ansprechend. Die hellen Farben, leichter Sonneneinstrahl, all dieses würde mich im Buchladen ansprechen. Der ansprechende Klappentext dazu, mein Kauf wäre sicher. Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser Krimi sehr angenehme und spannende Lesestunden beschert hat und ich deshalb dieses Buch absolut empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 09.07.2021

Ein Reihenauftakt, der neugierig auf die Fortsetzung(en) macht.

Aubreys End - Folge 1: Hoffnung auf ein neues Leben
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Mit dem Reihenauftakt " Hoffnung auf ein neues Leben" erfährt uns die Autorin nach England in das Jahr 1819. Was anfangs ein wenig an eine bekannte TV- Serie erinnert, wird bereits nach einigen Seiten ...

Mit dem Reihenauftakt " Hoffnung auf ein neues Leben" erfährt uns die Autorin nach England in das Jahr 1819. Was anfangs ein wenig an eine bekannte TV- Serie erinnert, wird bereits nach einigen Seiten zu einem wahren Suchtauftakt. Es ist zwar keine neue Story (armes Mädchen kommt durch Zufall als Dienstmagd in eine reiche Familie), dennoch ist sie sehr unterhaltsam. Gerade die jüngere Schwester des Hausherrn, macht es den Bediensteten nicht leicht. Klar, dass Tess, die eigentlich Sienna heißt, gleich mal mit ihr zusammenrasselt und ein wenig Pepp in die Story bringt. Ich denke, dass man den Fortgang der Geschichte schon ahnen kann, nichtsdestotrotz möchte ich auch unbedingt den Folgeband lesen. Der Titel des Buches wurde sehr passend gewählt und auch das Cover ist stimmig und versetzt den Leser gedanklich in ein Herrenhaus, in dem noch so manche Szene stattfinden wird.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die auch bereits erschienen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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