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Veröffentlicht am 30.01.2026

416 Seiten voller Idylle mit Spannungselementen

Wollwut
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Blaumachen mal ganz anders! Es war einmal ein Wellnesswochenende, das für die Damen des Madlfinger Krimi-und Handarbeitsclubs alles andere als entspannend wurde. Was als unbeschwerte Auszeit mit strickenden ...

Blaumachen mal ganz anders! Es war einmal ein Wellnesswochenende, das für die Damen des Madlfinger Krimi-und Handarbeitsclubs alles andere als entspannend wurde. Was als unbeschwerte Auszeit mit strickenden Freundinnen und allerlei Klatsch und Tratsch begann, verwandelte sich plötzlich in einen kriminellen Albtraum, denn es wurde ein Toter gefunden. Aber was doch etwas erstaunlich war, sein Kopf war total blau. Nicht von Strangulieren oder ähnlichem, nein es war blaue Farbe. Eine seltsame Methode, jemanden zu töten. Das Rätselraten um Täter und Motiv beginnt.


Hat man den ersten Band dieser amüsanten Reihe bereits gelesen, weiß man, dass die Damen des MKHC, wie sie sich selbst nennen, niemals geschlagen geben, und erst recht nicht vor einem Mörder! Kommissar Wallenstein, mit seiner charmanten Art, wird schnell zum unverzichtbaren Verbündeten im Aufklären dieses verworrenen Falls, aber nicht ohne Unterstützung von Freund und Freundin.


Die Autorin schafft es, die Szenen so lebendig zu gestalten, dass man das Gefühl hat, selbst im Strickkreis zu sitzen. Der beschriebene Kuchen, das Setting, die Protagonisten, alles wirkt so authentisch, dass man beinahe den Geruch von frischem Kuchen riechen kann. Doch bei all der Spannung gab es hier und da ein paar Längen, die meinen Lesefluss etwas hemmten. Hier hatte der erste Band bei mir tatsächlich die Nase vorn.


Insgesamt hat mir dieser zweite Band jedoch recht gut gefallen! Die Mischung aus Krimi und Handarbeit ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine spannende Einladung, sich dem nächsten Abenteuer des Madlfinger Clubs anzuschließen. Wer könnte da schon widerstehen?


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Veröffentlicht am 25.01.2026

464 Seiten voller Spannung und Wohlfühlcharakter

Maschenmord
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Ich liebe CosyCrime und mit diesem Buch habe ich genau ins Schwarze getroffen! Die Autorin nimmt uns mit in ein kleines, malerisches Dörfchen, wo der Eindruck einer heilen Welt herrscht. Jeder kennt jeden, ...

Ich liebe CosyCrime und mit diesem Buch habe ich genau ins Schwarze getroffen! Die Autorin nimmt uns mit in ein kleines, malerisches Dörfchen, wo der Eindruck einer heilen Welt herrscht. Jeder kennt jeden, und Hilfe wird hier großgeschrieben. Doch wie so oft: Der Schein trügt! Plötzlich wird eine Tote gefunden – und das ausgerechnet im Handarbeitsladen von Ariadne.

Kommissar Tim Wallenstein tritt auf den Plan, um das Rätsel zu lösen, und trifft dabei auf die charmanten Damen des Krimi- und Handarbeitsclubs. Hier wird sofort klar: Das ist kein 08/15-Action-Krimi mit Blut und Gewalt. Stattdessen erleben wir eine köstliche Mischung aus Spannung und der Liebe zu handwerklicher Kunst. Wer hätte gedacht, dass sich hinter dem Stricken und Häkeln solch tiefgründige Geheimnisse verbergen können?

Die Charaktere sind wunderbar skizziert, jede Dame bringt ihren eigenen Charme und ihre Eigenheiten mit in die Geschichte. Das Setting? Einfach zauberhaft! Ich fühlte mich zeitweise selbst wie eine Madlfingerin, die eifrig an ihrem Projekt arbeitet und dabei das Stricken erlernt. Als Sahnehäubchen gibt es im Anhang sogar eine Anleitung für eine herrliche Handarbeit.

Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen und wieder in dieses beschauliche Örtchen inzutauchen! 

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Veröffentlicht am 24.01.2026

288 Seiten voller Spannung und Authentizität

Steirerzwist
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Dieses Mal muss Sandra nicht nur einen, sondern gleich mehrere Fälle lösen bzw. Rätsel knacken. Die Autorin hat hierzu wieder tief in ihre Trickkiste gegriffen, um uns erneut in die Welt der ungelösten ...

Dieses Mal muss Sandra nicht nur einen, sondern gleich mehrere Fälle lösen bzw. Rätsel knacken. Die Autorin hat hierzu wieder tief in ihre Trickkiste gegriffen, um uns erneut in die Welt der ungelösten Rätsel zu entführen. Der Mord an der Hotelierswitwe wirft viele Fragen auf: Wer könnte ein Motiv gehabt haben? Was steckt hinter dem mysteriösen, aber brutalen Tod? Hier versteht es die Autorin meisterhaft, den Leser in die Spannung einzubeziehen und mit ständig neuen Details zu fesseln. Ob es das stimmungsvolle Setting in Graz, die Hotelatmosphäre ist oder die lebendigen Dialekte der Charaktere, alles fügt sich wunderbar zusammen und verstärkt die Atmosphäre des Krimis.

Besonders beeindruckend ist die Charakterbildung. Jeder Protagonist hat seine Eigenheiten und Geschichten, die geschickt in die Handlung eingewoben werden, ohne den Fokus von den Ermittlungen abzulenken. Auch auf privater Ebene gibt es viel Interessantes zu entdecken, sei es über Sandras Familie oder ihr turbulentes Liebesleben. Diese Einblicke sind charmant und geben den Figuren mehr Tiefe, ohne den Spannungsbogen zu zerstören.

Obwohl es sich bereits um den 15. Fall handelt, wirkt die Autorin voller kreativer Ideen und Energie. Man fragt sich unweigerlich, was sie als Nächstes aus ihrer Feder zaubern wird. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon auf weitere packende Ermittlungen mit Sandra Mohr und Sascha Bergmann.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Eine spannende Enttäuschung: Lokalkolorit oder Langeweile?

Hausmann ermittelt - Gegrüßet seist du, Maria!
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Hm, was soll ich sagen?! Wenn es einen Krimi gibt, der durch jede Menge Lokalkolorit glänzt, dann ist es dieser. Die malerische Kulisse des Dorfes, in das wir eintauchen, wird wahrlich lebendig, doch damit ...

Hm, was soll ich sagen?! Wenn es einen Krimi gibt, der durch jede Menge Lokalkolorit glänzt, dann ist es dieser. Die malerische Kulisse des Dorfes, in das wir eintauchen, wird wahrlich lebendig, doch damit enden auch schon meine positiven Anmerkungen. Was bringt uns das schönste Setting, wenn die Handlung mehr Sätze in Klammern als spannendes Geschehen bietet?


Der pensionierte Lateinlehrer Hausmann, unser Hauptprotagonist, hat eine Vorliebe für ausufernde Belanglosigkeiten und Nebensächlichkeiten. Während ich auf den ersten Hinweis zum Mordfall wartete, hatte ich das Gefühl, mehr über die Aachener Lebenskultur, den ortsansässigen Fußballverein und die sprachlichen Feinheiten zu erfahren als über die Tote, die im Dorf durchaus bekannt war. 


Ein Spannungsbogen? Fehlanzeige! Stattdessen wurde ich Zeuge eines bunten Straußes an Geschichten, die sich wie ein Telefonbuch anfühlten: dick, langweilig und gefüllt mit unnützen Informationen. Die vom Verlag angepriesenen urkomischen Anekdoten? Naja, die lassen wohl nur Aachener schmunzeln.


Meine Erwartungen waren hoch, die Vorfreude groß. Doch am Ende bleibt mir nur die Ernüchterung. Schade! Es hätte so viel mehr sein können – eine spannende Geschichte, die das Lokalkolorit mit packender Handlung verbindet. Vielleicht beim nächsten Mal, Herr Hausmann.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Was wollen Sie? Ich will dich unsterblich machen.

Dorn. Ruf der Toten
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Puh, was für eine kranke Geschichte! Die Frage, ob dies alles nur Fiktion oder vielleicht eine düstere Realität sein bzw. werden könnte, ließ mich nicht los. Und ehrlich gesagt, das ist genau das, was ...

Puh, was für eine kranke Geschichte! Die Frage, ob dies alles nur Fiktion oder vielleicht eine düstere Realität sein bzw. werden könnte, ließ mich nicht los. Und ehrlich gesagt, das ist genau das, was einen guten Thriller ausmacht. Ja, der erste Band war schon ein echter Kracher, aber der Autor hat es tatsächlich geschafft, mich mit dieser Fortsetzung noch mehr in seinen Bann zu ziehen.


Der Plot ist erschreckend, und die Protagonisten sind so vielschichtig, dass ich oft mit ihnen gelitten habe, oder sie verflucht habe, je nachdem, welche Entscheidungen sie getroffen haben. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Spannung nie abreißt. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Kaum hatte sich mein Puls beruhigt, stand schon das nächste unerwartete Detail vor mir, das mich weiter in die Geschichte zog.


Es ist beeindruckend, wie es der Autor schafft, kleine Puzzlestücke so geschickt zu platzieren, dass sie erst beim großen Finale ihre volle Bedeutung entfalten. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, frage ich mich: Was wird KI in Zukunft leisten können? Könnte eine solche Technologie in der Realität tatsächlich ähnliche Szenarien hervorrufen? Vielleicht sollten wir alle etwas vorsichtiger mit dieser künstlichen Intelligenz umgehen. Jedenfalls freue ich mich schon auf den nächsten Band mit Simon Dorn und dem nächsten Zimmer.


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