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Veröffentlicht am 07.05.2026

Schräg, schräger, am Schrägsten

Knödelmord im Sperrbezirk
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Wer kennt es nicht? Das Kultlied „Skandal im Sperrbezirk“ – und genau dorthin entführt uns die Autorin, Coco Eberhardt, in ihrem neuesten Krimi „Knödelmord im Sperrbezirk“. 

Doch was als schräger Titel ...

Wer kennt es nicht? Das Kultlied „Skandal im Sperrbezirk“ – und genau dorthin entführt uns die Autorin, Coco Eberhardt, in ihrem neuesten Krimi „Knödelmord im Sperrbezirk“. 

Doch was als schräger Titel beginnt, wird schnell zur packenden und zugleich amüsanten Geschichte rund um Konstantin Schwarz, unseren liebenswerten Bestatter mit ungewöhnlichen Herausforderungen.


Konstantins Leben steht Kopf. Er verliert seine Psychotherapeutin, die ihm über lange Zeit hinweg Halt gegeben hat. Nicht nur, dass er sich unerwartet um ihre Bestattung kümmern muss, sondern auch eine merkwürdige Erbschaft sorgt für zusätzliche Verwirrung. Als wäre das nicht genug, stößt Konstantin bei seinen Nachforschungen auf mysteriöse Details über das Leben seiner Therapeutin und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung von seinem langjährigen Freund, dem eigenwilligen Leichen-Franz. Inmitten all dieses Chaos betritt auch noch Rotkäppchen die Bühne. Ja, genau – Rotkäppchen! Was es mit ihr auf sich hat, bleibt spannend und sorgt für einige überraschende Momente.


Coco Eberhardt gelingt es einmal mehr, ihren fünften Band der Reihe rund um Bestatter Konstantin Schwarz mit einer herrlichen Mischung aus Krimi und Komödie zu würzen. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, ihre Eigenheiten verwandeln düstere Ereignisse in unterhaltsame Szenen, die zum Schmunzeln einladen. „Knödelmord im Sperrbezirk“ ist mehr als nur ein Krimi. Es ist eine Krimödie, die mit Witz, Herz und einem Schuss bayrischer Eigenheiten begeistert. Perfekt für Leser, die Spannung mit einer Prise Humor lieben!

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Empfehlung für Kindergärten und Grundschulen

Ferri
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Ein kleiner Fisch wird gemobbt! Kindergeschichte über das Hilfeannehmen Ferri versteht die Welt nicht mehr: Warum sind plötzlich die anderen Meerestiere gemein zu ihm? Erst wird er beschimpft und dann ...

Ein kleiner Fisch wird gemobbt! Kindergeschichte über das Hilfeannehmen Ferri versteht die Welt nicht mehr: Warum sind plötzlich die anderen Meerestiere gemein zu ihm? Erst wird er beschimpft und dann ausgelacht. Und wenn er sich wehrt, wird alles nur schlimmer. Zuhause sagt er nichts – vielleicht ist ja er selber das Problem? Zum Glück gibt es den klugen Wali. Er erkennt, was los ist, und hilft Ferri und den anderen Meeresbewohnern, einen Weg aus der Situation zu finden. «Ferri – mutig ist, wer Hilfe holt!» ist eine warmherzig erzählte Tiergeschichte rund um Ausgrenzung, Mut und Zusammenhalt – ideal, um mit Kindern ab 4 Jahren über Mobbing zu sprechen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Eine Kindergeschichte über Meerestiere, die das Selbstvertrauen stärkt Beleidigungen, Auslachen und Drohen: Warum sind diese Fische so fies? Inklusive Information zum Thema für Eltern: Was können Kinder bei Mobbing tun? Aktiv werden gegen Mobber: Gründe für gemeines Verhalten verstehen, solidarisch sein und Hilfe annehmen Empathische Anti-Mobbing-Geschichte für Kinder in Kindergarten und Grundschule So wie du bist, so ist es gut! Selbstbewusstsein von Mobbingopfern stärken Rocho, Krabbi und Kraki lachen Ferri aus, beschimpfen und bedrohen ihn sogar – doch der kleine Fisch behält die Gemeinheiten für sich. Er schämt sich, möchte kein Feigling sein und vor allem nicht petzen. Zum Glück trifft er den klugen Wal, der ihm zeigt: Mobbing sagt nichts über Ferri aus, sondern über die anderen. Er trägt keine Schuld an dem hässlichen Verhalten – und es ist mutig, sich Hilfe zu holen!


Mein Leseeindruck/Fazit:

Mobbing ist ein Thema, das vielen Erwachsenen und Kindern leider allzu bekannt ist  und genau hier setzt das wunderbare Buch „Ferri: Mutig ist, wer Hilfe holt!“ an. Die Autorin Gertraud Mesner, selbst erfahrene Erzieherin, hat gemeinsam mit Beate Welsch, einer talentierten Puppenspielerin, ein packendes und zugleich kindgerecht erzähltes Abenteuer geschaffen, das sowohl spannend als auch nachdenklich macht.


Im Mittelpunkt steht der kleine Fisch Ferri, der plötzlich von seinen Artgenossen beschimpft und ausgegrenzt wird. Die Situation ist bedrückend, denn Ferri traut sich nicht, sich zu wehren oder Hilfe zu holen, aus Angst, alles könnte noch schlimmer werden. Dieses Gefühl kennen viele Kinder nur zu gut, und genau hier zeigt das Buch sensibel die Grenzen auf: Wann ist der richtige Zeitpunkt, mutig zu sein und sich anderen anzuvertrauen?


Ganz behutsam vermittelt das Buch, wie wichtig es ist, den Mut zu finden, Hilfe zu suchen. Denn Mobbing lässt sich nur gemeinsam überwinden; sei es mit Freunden, Lehrern oder Eltern. Die liebevollen Illustrationen und klaren, leicht verständlichen Texte laden Kinder und Jungleser ein, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, ohne überfordert zu werden.


„Ferri: Mutig ist, wer Hilfe holt!“ ist daher eine großartige Empfehlung für Kindergärten und Grundschulen. 

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Da geht noch mehr!

Warnemünder Witwen
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In „Warnemünder Witwen“ lernen wir Karoline von Altstätt kennen, eine ambitionierte Immobilienmaklerin, die sich auf Luxusobjekte spezialisiert hat. Die Autorin Henrietta Hartl hat hier einen vermeintlich ...

In „Warnemünder Witwen“ lernen wir Karoline von Altstätt kennen, eine ambitionierte Immobilienmaklerin, die sich auf Luxusobjekte spezialisiert hat. Die Autorin Henrietta Hartl hat hier einen vermeintlich spannenden Schauplatz gewählt, der nach Glanz und Glamour klingt und genau die richtige Kulisse für einen High-Society-Krimi sei, so dachte ich zumindest. Doch der Schein trügt.


Karoline wird von einem mysteriösen Stalker verfolgt, was eigentlich gute Voraussetzungen für Nervenkitzel bietet. Wer steckt hinter der Bedrohung? Was sind die Motive? Das Rätsel hätte die Spannung ordentlich anheizen können. Leider bleibt es bei einem Versuch, denn die Geschichte entwickelt sich eher zu einem durchschnittlichen Krimi ohne den erhofften Pep.


Man merkt, dass Henrietta Hartl ihrer Protagonistin Esprit verleihen wollte. Sie hat Karoline mit einem gewissen Stil ausgestattet, der aber leider nicht zündet. Die Hauptprotagonistin bleibt während des gesamten Buches recht unnahbar, was es schwer macht, mit ihr mitzufiebern oder sich wirklich für ihr Schicksal zu interessieren. Gerade in einem regionalen Krimi ist die emotionale Verbindung zu den Figuren oft der Schlüssel zur Spannung, hier fehlt sie schlichtweg.
Auch das Tempo des Romans wirkt eher gemächlich, sodass die Story nie richtig Fahrt aufnimmt. Trotz des interessanten Settings und der mysteriösen Nebenhandlung bleibt die Atmosphäre blass und der Funke will einfach nicht überspringen.


Kurz gesagt: „Warnemünder Witwen“ hatte alles, um ein spritziger und packender High-Society-Krimi zu werden, doch leider konnte mich das Buch nicht begeistern. Schade, ich hatte mir mehr erwartet! Für alle, die auf leichte Unterhaltung stehen und die Küstenkulisse mögen, könnte es dennoch einen Blick wert sein. Für echte Spannungshungrige gilt allerdings: Da geht mehr!

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ihr letztes Auto ist immer ein Kombi

Konstantins Erbe
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In „Konstantins Erbe“ entführt uns Coco Eberhardt in eine außergewöhnliche Welt zwischen Leben und Tod, und das mitten in der außergewöhnlichen Corona-Zeit. Im Zentrum steht Konstantin, ein Bestatter mit ...

In „Konstantins Erbe“ entführt uns Coco Eberhardt in eine außergewöhnliche Welt zwischen Leben und Tod, und das mitten in der außergewöhnlichen Corona-Zeit. Im Zentrum steht Konstantin, ein Bestatter mit Ecken und Kanten: Schlaflos,  Kettenraucher und durchaus dem einen oder anderen Gläschen zuzuneigt. Besonders macht ihn jedoch die ständige Begleitung durch die Stimme seiner verstorbenen Tante Fanny, die ihn mal mehr, mal weniger hilfreich durch seinen Alltag begleitet.

Die Handlung nimmt an Fahrt auf, als Konstantin einen ganz besonderen Auftrag erhält, der nicht nur seine Arbeit, sondern sein ganzes Leben gehörig durcheinanderbringt. Dabei schafft es die Autorin meisterhaft, das beklemmende Gefühl der Pandemie mit ihren Masken und Ausgangssperren in die Geschichte einzubauen ohne dass es je schwerfällig oder zu ernst wirkt. Stattdessen verbindet Coco Eberhardt geschickt absurde, fast schon bizarre Situationen mit humorvollen Momenten, die das Lesen zu einem echten Vergnügen machen.

Die Charaktere wirken dabei authentisch und lebendig. Konstantin ist kein typischer Held, eher ein Mensch mit Macken und Schwächen, was ihn umso sympathischer macht. Manchmal etwas überdreht, aber eben genau dadurch so richtig nah am Leben.

„Konstantins Erbe“ ist somit viel mehr als nur eine Geschichte über einen Bestatter. Es ist ein Spiegelbild einer besonderen Zeit mit all ihren skurrilen und ernsten Facetten, erzählt in einem unterhaltsamen, flüssigen Stil, der niemals langweilig wird. Wer auf schräge Charaktere und überraschende Wendungen steht, findet hier definitiv eine neue Lieblingskrimireihe.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Willkommen im Ruhrpott der Achtziger!

Leberwurst mit Gürkskes
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"Ach ja, wo ist nur die Zeit geblieben?", mit diesem Seufzer entführte mich Elke de San Antonio in ihrem Roman „Leberwurst mit Gürkskes“ mitten hinein in die knallbunte und schräge Welt der 80er Jahre. ...

"Ach ja, wo ist nur die Zeit geblieben?", mit diesem Seufzer entführte mich Elke de San Antonio in ihrem Roman „Leberwurst mit Gürkskes“ mitten hinein in die knallbunte und schräge Welt der 80er Jahre. Wer damals gerne das TV-Highlight „Ein Colt für alle Fälle“ schaute und dabei genüsslich Leberwursthäppchen mit Essiggürkchen knabberte, wird sich sofort heimisch fühlen.

Im MMittelpunktdes Romans steht der schüchterne Manfred, ein ganz gewöhnlicher Typ, der weder als Frauenheld glänzt noch im Mittelpunkt stehen will. Sein ruhiges Leben gerät jedoch gehörig aus den Fugen, als die attraktive Grit über ihm einzieht. Plötzlich wird aus dem Couch-Potato ein Mann mit Herzklopfen und Nerven aus Drahtseilen. Grit fasziniert Manfred auf eine Weise, die er so nicht erwartet hatte. Doch wie es in guten Geschichten so ist: Nur weil man mal kurz den Mut fassen möchte, läuft nichts reibungslos. Grits Ex-Verlobter taucht auf und sorgt für zusätzlichen Wirbel und das Chaos ist perfekt.

Elke de San Antonio versteht es meisterhaft, die Atmosphäre jener Zeit mit lebendigen Beschreibungen aufleben zu lassen. Die Geschichte wirkt nicht wie ein staubiges Retro-Nostalgie-Porträt, sondern wie eine kleine Zeitreise, die charmant und humorvoll zeigt, wie das Leben in den 80ern tatsächlich war. Schräge Situationen, authentische Charaktere und allerlei kuriose Details machen den Lesegenuss besonders.

Wer Lust hat auf eine unterhaltsame Story voller Herz, Witz und einer Prise Chaos, der sollte „Leberwurst mit Gürkskes“ unbedingt ausprobieren. Ein Buch, das Erinnerungen weckt und gleichzeitig ein vergangenes Lebensgefühl auf wunderbare Weise einfängt.

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