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Veröffentlicht am 30.12.2019

Der sechste Band der Sieben Schwestern Reihe

Die Sonnenschwester
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Elektra, die jüngste der Schwestern ist schon als Kind ein Wildfang gewesen. Wie ihre Schwestern so wurde auch sie als Baby von Pa Salt adoptiert und in der Schweiz großgezogen. Sie geht nach Paris und ...

Elektra, die jüngste der Schwestern ist schon als Kind ein Wildfang gewesen. Wie ihre Schwestern so wurde auch sie als Baby von Pa Salt adoptiert und in der Schweiz großgezogen. Sie geht nach Paris und wird dort als Model entdeckt. Der plötzliche Ruhm und der Druck wird ihr aber zuviel und sie trinkt und nimmt Drogen. Als sie ganz am Boden ist muss sie sich ihrem Leben stellen und nun doch endlich auch nach ihren Wurzeln schauen.


Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Der Leser erfährt dadurch, dass die sechste der Schwestern ihre Wurzeln in Afrika finden wird.
Spannend sind wieder die beiden Handlungsstränge die die Autorin miteinander verknüpft. Man erfährt viel über Elektra und auch welche Sorgen sich ihre Adoptivfamilie um sie macht.

Durch eine Verwandte, die mit Hilfe von Pa Salt Kontakt zu ihr aufnehmen konnte erfährt Elektra woher sie stammt.
Die zweite Geschichte entführt den Leser ins Afrika vor dem zweiten Weltkrieg. Es ist interessant mitzuerleben wie zu der Zeit noch die Rolle der Frau war und dann später auch die Rollenverteilungen zwischen Schwarz und Weiß.
Interessant fand ich auch die kleinen Einblicke in das Leben der Massai.
Dramatisch waren die Zustände die sich vor Ort abspielten und in die die Vorfahren Elektras unbeabsichtigt verwickelt wurden.


Die Personen im Buch haben mir alle aussprechend gut gefallen. Meine Lieblingscharaktere waren Cecily und Bill. Sie haben aufgezeigt wie man auf unkonventionelle Art jemandem das Leben retten kann. Sie waren offen für Neues und gerade Cecily hat sich wirklich für die Sache aufgeopfert, was meine Bewunderung erhält.

Ich fand es schön, dass Elektra Freunde fand, die ihr in den schlimmen Zeiten zur Seite standen. Klar ist es natürlich einfacher mit viel Geld so eine Sache anzugehen, aber ich fand schön, dass sie sich des Ganzen angenommen hat und aus ihren Problemen so weit gelernt hat, das sie am Ende anderen die in ihre Situation kommen, helfen kann.

Wieder ein Buch mit viel Herz und auch viel Herzschmerz. Ganz so wie ich es auch von den vorhergehenden Bänden gewohnt war. Allerdings ist dieser Roman etwas ausschweifender als seine Vorgänger und hat mich doch hin und wieder nicht so gefesselt wie die letzten Bücher, weshalb ich auch einen halben Stern abziehe.

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Veröffentlicht am 30.12.2019

Mein erster Thriller konnte mich nicht für dieses Genre begeistern

Todesfalle
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Jazzie kommt aus dem Sommercamp zurück. Sie ist sauer und enttäuscht, weil ihre Mutter sie nicht abgeholt hat. Zu Hause muss sie erkennen, warum es der Mutter unmöglich war sie zu besuchen. Entsetzt hört ...

Jazzie kommt aus dem Sommercamp zurück. Sie ist sauer und enttäuscht, weil ihre Mutter sie nicht abgeholt hat. Zu Hause muss sie erkennen, warum es der Mutter unmöglich war sie zu besuchen. Entsetzt hört sie, dass jemand in der Wohnung umhergeht, in der ihre Mutter erschlagen vor dem Sofa liegt. Sie versteckt sich hinter dem großen Wohnzimmersessel. Dort muss sie, mit Erschrecken, feststellen, dass der Mörder kein Unbekannter ist.

Schon dieser Einstieg macht Lust auf mehr. Es ist spannend und einfach auch entsetzlich was diese kleine 10 jährige da miterleben muss.
Die Sprecherin Sabine Godec gibt dem ganzen viele gute Stimmen und lässt auch die männlichen Protagonisten im rechten Licht rüberkommen. Sie macht hier auf jeden Fall den besten Job.

Das Cover hat mir gefallen. Es sagte aber nicht viel über die Geschichte aus. War halt einfach schön rosa.

Jazzie macht dicht, nachdem sie, traumatisiert wie sie war, gefunden wurde. Nur Taylor eine Praktikantin auf dem Reiterhof für traumatisierte Kinder, kann einen Zugang zu ihr finden.
Eigentlich hat Taylor die Stelle nur angenommen um ihren Vater zu finden, aber nun ist sie mittendrin im Geschehen.
Das sind dann auch schon gleich die sympatischsten und kongruentesten Protagonisten in der Geschichte. Sie kommen alle drei sehr sympathisch und echt rüber. Die beiden weiblichen Parts haben viel mitgemacht und sind sich ähnlich. Clay, der Vater von Taylor hat endlich seine verloren geglaubte Tochter wieder und schon will sie ihr wieder jemand entreißen.

Da ist hin und wieder eine gewisse Spannung da.
Leider kann sich der Spannungsbogen, der zu Beginn aufgebaut wird, bei mir nicht halten.
Das Hörbuch hat immer mal wieder spannende Sequenzen, die aber bei längerem Zuhören, für mich nicht so wirklichkeitsnah rüber kommen.
Vieles erscheint mir unreal und nimmt mir damit die Zuhörfreude.


Auch die vielen Personen, die man sicherlich durch die anderen vier Bände kennen könnte, haben mich verwirrt.
Die Handlung hat immer mal wieder Handlungsstänge mit drin, von Personen die mal kurz auftauchen und dann über lange Sequenzen nicht wieder. Da hat es wohl wegen der Reihe einfach zu viele Personen die es in der "großen Familie" gibt und die es auch auf diese CD wenigstens in einer kurzen Passage schaffen mussten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch vorher keinen weiteren Fall aus Karen Roses Baltimore-Reihe gelesen oder gehört habe.
Vielleicht hätte das zum besseren Verständnis beigetragen.

Alles in allem eine gute Geschichte, die sicherlich noch potential böte. Da ich bisher keine Thriller kannte habe ich nicht den Vergleich. Da ich aber im Vorfeld gerade einen Krimi gelesen hatte, den ich spannender fand konnte mich diese Geschichte als Thriller nicht für dieses Genre begeistern. Dafür dümpelte die Geschichte phasenweise zu lange bei Randgeschichten und es blieben mir zu viele Fragen offen.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

8. Teil der Serie um Tom und Avantia

Beast Quest (Band 8) - Clark, Riese des Dschungels
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Das Königreich Avantia wurde laut einer Sage von sechs uralten Biestern beschützt. Leider wurde der Magier Mavel von Neid zerfressen und beherrschte die Biester.
Tom wurde losgeschickt sie wieder aus Mavels ...

Das Königreich Avantia wurde laut einer Sage von sechs uralten Biestern beschützt. Leider wurde der Magier Mavel von Neid zerfressen und beherrschte die Biester.
Tom wurde losgeschickt sie wieder aus Mavels Herrschaft zu befreien.
Er bekommt seinen Hengst Storm und eine magische Landkarte, sowie ein Schwert und ein Schild und macht sich auf den Weg.
Unterwegs trifft er auf Elenna und ihren Wolf Silver und zu viert versuchen sie das Land von der bösen Herrschaft Mavels zu befreien.
Als Tom im 6. Band auch das letzte Biest befreit hatte drang Mavel in den Palast ein, stahl die goldene Rüstung und schuff sechs eigene Biester.
In diesem Band muss Tom nun Clark den Monsteraffen besiegen um an einen Teil der Rüstung zu gelangen. Ob es ihm mit Hilfe seiner Freunde gelingen wird?

Das Cover zeigt schon auf, um was es in diesem Band geht. Tom muss gegen einen gruseligen Riesenaffen kämpfen, der ein goldenes Kettenhemd beschützen soll.


Nachdem Tom für Avantia bereits die sechs Biester die das Land beschützen sollen wieder aus den Fängen Mavels befreit hat, hat er in den Bänden 7-12 eine gestohlene Rüstung zurück zu holen. Er hat wieder die Unterstützung durch Elenna ,Storm und Silver.
In diesem Buch kommen sie in den Dschungel. Zuvor erfuhr man schon durch ein paar Händler wie gefährlich das neu geschaffene Biest sein kann. Tom und seine Freunde müssen zunächst durch einen reissenden Fluß, der ihnen schon fast zum Verhängnis wird. Danach ist Elenna plötzlich verschwunden und auch Storm und Silver scheinen wie vom Erdboden verschluckt. Wird Tom seine Freunde retten können und das Biest, das Mavel eigens zur Bewachung des Kettenhemdes erschaffen hat, besiegen ?


Ein tolles Kinderbuch für junge Leser. Es hat eine große Schrift und ist nur wenig bebildert. Die Bilder sind schwarzweiße Skizzen auf ca. jeder dritten Seite.
Man sollte also schon geübt im Lesen sein.
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und hat viele aktionsreiche Passagen. Es wird nicht übermäßig viel gesprochen, sondern mehr gehandelt, was ich gerade für Kinder sehr spannend finde.
Sie können sich mit dem Titelhelden sicherlich gut identifizieren.
In diesem Band könnten schon recht blutrünstige Bilder, bei fantasiebegabten Kindern, entstehen. Deshalb gebe ich hier nicht volle Anzahl der Sterne, selbst wenn ich das Buch wieder sehr gelungen und auch spannend finde.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Das Universalgenie

Abenteuer & Wissen: Leonardo da Vinci
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Leonardo da Vinci hat nicht nur gemalt und Dinge erfunden. Auf dieser CD erfährt man eine ganze Menge mehr über ihn und sein Werken.

Ich liebe diese Reihe und habe schon viele CD´s davon gehört (Johannes ...

Leonardo da Vinci hat nicht nur gemalt und Dinge erfunden. Auf dieser CD erfährt man eine ganze Menge mehr über ihn und sein Werken.

Ich liebe diese Reihe und habe schon viele CD´s davon gehört (Johannes Gutenberg, Caesar, Stephen Hawking, Tutanchamun, und viele mehr) und muss sagen ich finde es die faszinierendste Reihe für Kinder, die es neben den Was ist was CD´s gibt.
In kleinen Hörspielpassagen wird hier aus dem Leben der jeweiligen Person berichtet.
Bei Leonardo da Vinci erfährt man z. B. das er schon einen schlechten Start hatte, da seine Eltern nicht verheiratet waren und vom Stand her so unterschiedlich, dass sie auch nie heiraten durften. Dsa war schon mal ein Makel mit dem er groß wurde, denn uneheliche Kinder durften damals unter anderem nicht studieren. Aber Leonardo machte seinen Weg. Er war nicht nur schaffender Künstler, er war auch Musiker und Schriftsteller. Außerdem interessierte er sich für alles was lebt und war auch sicherlich der erste bekennende Vegetarier. Er wollte keine Tiere essen, denn er war einer derer, die schon zu der Zeit wussten, das auch Tiere Schmerzen fühlen konnten.

Ein faszinierender Mann mit einer faszinierenden Geschichte, die hier mit einfachen Worten schon für Grundschüler interessant aufgemacht wurde.
Ich kann diese gesamte Reihe für Kinder ab 8 Jahren empfehlen.Für kleine Wissenschaftler sicherlich auch schon früher.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

An Spannung kaum zu überbieten

A Good Girl’s Guide to Murder
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Pippa Fitz-Amobi ist 17 Jahre alt und besucht die Kilton Grammar School.
Für eine Hausarbeit hat sie sich ein besonderes Thema ausgesucht. Vor 5 Jahren wurde in ihrem Ort ein Mädchen namens Andy Bell ermordet. ...

Pippa Fitz-Amobi ist 17 Jahre alt und besucht die Kilton Grammar School.
Für eine Hausarbeit hat sie sich ein besonderes Thema ausgesucht. Vor 5 Jahren wurde in ihrem Ort ein Mädchen namens Andy Bell ermordet. Sal Singh, der Pippa einmal sehr geholfen hatte, wurde als Mörder verdächtigt. Ganz geklärt wurde die Sache nie, da der Junge sich schließlich selbst tötete.
Pip, wie sie von ihren Freunden genannt wird, will der Sache nun genauer auf den Grund gehen und gerät dabei immer tiefer in Verstrickungen und kommt einer üblen Sache auf die Spur. Was auch für sie nicht ganz ungefährlich wird.

Das Cover des Buches hätte mich im Laden auf den ersten Blick nicht wirklich angesprochen, da ich es für ein englisches Buch gehalten hätte. Der Titel ist auf englisch drauf und die gestrichelten Kreise drum herum verkörpern für mich ne Art Schnittmuster. Das ist aber auch das Einzige was ich am Buch nicht so überragend fand.

Der Schreibstil ist grandios. Da werden Falltafeln erstellt, Bilder gemalt, Interviews abgedruckt, Handyauszüge gezeigt und in verschiedenen Stilen geschrieben. Das macht die Sache abwechslungsreich und so interessant, dass man sich fühlt als stecke man selbst mitten in den Ermittlungen.

Zur Geschichte kann ich nur sagen, dass sie für mich absolut rund war. Ich hatte nach jedem Leseabschnitt neue Verdächtige und hätte auch immer gut begründen können, warum ausgerechnet sie auf meiner Täterliste standen. Toll fand ich auch das die Autorin Pippa immer wieder eine neue Verdächtigenliste erstellen ließ.

Pippa ist ein Mädchen wie es sie sicherlich häufiger gibt. Sie ist sozial, vielfältig interessiert, nett , hat gute Umgangsformen ,und,und,und.
Als sie sich in ihren Fall vollkommen einlässt mutiert sie ein wenig zum Supergirl, was ihr nicht immer nur Freunde einbringt. Auch mir waren ihre Ermittlungen manches Mal zu forsch und gefährlich und ich konnte sie da nicht immer wieder erkennen. Ich denke aber das die Autorin damit einfach aufzeigen wollte wie sehr sie sich in dieses Thema verrennen konnte.
Sie ist dann mitunter doch sehr wagemutig bis leichtsinnig in ihrer Ermittlungsarbeit und geht auch manches Mal nicht wirklich gesellschaftskonforme Wege.

Ravi, der Bruder des angeblichen Mörders ist der sympatische Junge von nebenan, den sich jede Mutter als Schwiegersohn vorstellen könnte. Seine Familie hat es nicht leicht mit dem Dogma der Mörderverwandtschaft in dieser Kleinstadt weiter zu leben und existiert nur noch. Sie hat sich aus allem Gesellschaftlichen zurück gezogen. Er unterstützt Pippa wo er nur kann und holt sie auch hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Pippas Patchworkfamilie ist auch eine fröhliche, witzige Schar, die man einfach gerne haben muss.Ihr kleiner Halbbruder ist ein Wirbelwind und ihr Stiefvater ist locker drauf und steht in allem zu ihr. Manches Mal vertritt er sie auch vor ihrer Mutter, die doch hin und wieder mal ein ernstes Wort redet.

Cara, ihre beste Freundin, gerät durch die Ermittlungsarbeiten ein wenig ins Hintertreffen und kommt erst zum Ende der Geschichte wieder häufiger mit ihr in Kontakt.

Es war schon sehr spannend mitzuerleben wie man sich so ganz in eine Geschichte versenken konnte. Da war diese beschauliche Kleinstadt, mit ihren eher etwas konservativen Ansichten und plötzlich gab es aus ihren Kreisen einen Haufen Verdächtiger, die sich immer mal wieder änderten. Aber am Ende wird klar, das hier viele Menschen ein Geheimnis hatten. Manche davon wurden so nebenbei von Pippa noch mit aufgeklärt, andere blieben eher geheim.

Ein sehr spannendes Buch. Eigentlich habe ich Krimis bisher immer im Regal stehen gelassen, aber dieses Buch hat mir eine neue Welt eröffnet und mich so begeistert, dass ich sicherlich nun häufiger auch mal ein Buch aus diesem Genre auswähle.
Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen. Es ist gut durchdacht und spannend und rund geschrieben. Durch die wechselnden Schreibstile ist trotzdem leicht zu lesen, da die Autorin es damit , zumindest für mich, etwas strukkturiert hat, damit ich nicht den Überblick verliere.
Von mir ganz klare 5 Sterne ( außer für´s Cover)

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