Das Erbe
Der Morgen nach dem RegenVorsicht Triggerwarnung für Frauen, die sich in ihrer Kindheit von der Mutter verlassen fühlten, da die einen Beruf hatte, der sie häufig fern ihres Kindes hielt.
Johanna muss beruflich häufig zu Auslandseinsätzen, ...
Vorsicht Triggerwarnung für Frauen, die sich in ihrer Kindheit von der Mutter verlassen fühlten, da die einen Beruf hatte, der sie häufig fern ihres Kindes hielt.
Johanna muss beruflich häufig zu Auslandseinsätzen, mitunter auch sehr spontan, was dem Familienleben nicht sonderlich förderlich ist. Ihre Tochter Elsa leidet darunter. Als es ihr gesundheitlich schlecht geht, und sie Trost im Haus ihrer Tante sucht, bricht das alte Trauma erneut auf.
In diesem Buch werden drei Geschichten erzählt.
Zum einen die der engagierten UN Mitarbeiterin Johanna, die auf ihren Auslandseinsätzen einen Mann kennen und lieben lernt.
Außerdem die Geschichte der Elsa, die als aufstrebende Staranwältin einen Mandanten vertritt, der es in Johannas Augen nicht wert ist vertreten zu werden.
Und last but not least, die Gegenwartsgeschichte der beiden Frauen am Rhein, wo beide das Erbe ihrer alten Tante Toni antreten.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und so fiel es mir manchmal schwer, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde. Zwar war über den Kapiteln jeweils der Name genannt, aber die Stimmen für die beiden Frauen waren ganz gleich.
Spannend waren die Auslandseinsätzen von Johanna. So bekam man einen Einblick, welchen Gefahren sich die Mitarbeiter in Krisengebieten jeweils ausgesetzt sind.
Verständlich war für mich Elsas Reaktion auf die Unsicherheiten in der Kindheit.
Froh war ich darüber, dass es trotz aller Krisen doch Lösungen gab, die Heilung versprachen.
Ein wirklich gutes Buch, dass mich an vielen Stellen selbst zum Nachdenken brachte.