Profilbild von Buchgarten

Buchgarten

Lesejury Star
offline

Buchgarten ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchgarten über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2020

tiefsinnige Liebesgeschichte

Never Too Late
0


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Jasons und Zoés Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken ...


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Jasons und Zoés Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle sowie ihre Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Zu Beginn gibt es eine Triggerwarnung. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, hatte keine Probleme mit Personen o.ä. – obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe. So ist „Never too Late“ für mich auch gut als Einzelband lesbar.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, sodass ich mich als Leser gut in ihre Lage hineinversetzen konnte. Nach und nach erfuhr ich als Leser immer mehr über Zoé Vergangenheit – und konnte so viele ihrer Gedankengänge und ihre Handlungsweisen immer besser nachvollziehen – und hinter ihre Fassade blicken.
Beide Charaktere, Zoé als auch Jason harmonieren so gut zusammen – ihre Begegnungen und Treffen – so herrlich zu lesen, und immer wieder zauberten sie mir mit ihren Handlungen und Aussagen ein Lächeln ins Gesicht – gleichzeitig zeigten sie aber auch – wie unbeabsichtigt durch „Handlungen“ und „Aussagen“ im Gegenüber, aufgrund seiner Vergangenheit, eine vollkommen unerwartete augenscheinlich überzogene Reaktion – erzeugt wird.

Die Handlung hat mir ebenfalls gut gefallen, sie war gut nachvollziehbar und authentisch.
Die mich – insbesondere was Zoés Vergangenheit – und den Umgang mit ihrer Familie – zum Nachdenken anregte – gleichzeitig vor Augen führte, wie schwierig es ist, sich von seiner Familie zu lösen – Verständnis für die Betroffenen schuf – gleichzeitig aber auch wütend machte. Denn von Außen betrachtet – sind ihre Entscheidungen nicht nachvollziehbar, machen wütend.


Fazit:

Eine schöne, tiefsinnige Liebesgeschichte - empfehlenswert.

Veröffentlicht am 14.04.2020

Gegen das Vergessen

Gestern war noch Krieg
0

Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab ...

Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab 10) das angesprochene Thema aufgearbeitet und beschrieben ( Bombenkrieg wird zum Alltag, Widerstand gegen das Regime, Volkssturm, Flucht ….)
Zum Ende des jeweiligen Kapitels wird das Thema anhand von Auszügen aus „Kinderbüchern“ aufgegriffen und nochmals verdeutlicht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und betrachte es als gelungenen Beitrag zum Thema „Nachkriegszeit“, „Auswirkungen des 2. Weltkriegs“.
Über die Auswahl einiger Auszüge/Bücher - in Bezug auf die Altersangabe - bin ich nicht wirklich glücklich.

Ein Glossar, mit Erklärungen zu vielen Begriffen (welche im Text fett gedruckt wurden) sowie eine Zeittafel am Ende des Buches fand ich sehr gelungen.
So bekamen die Kinder die Möglichkeit umgehend die Begriffe nachschlagen zu können – und erleichterten so das Lesen und insbesondere das Verstehen der Texte.


Fazit:

Eine umfassende Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Lebens zum Ende des 2. Weltkriegs und in der ersten Nachkriegszeit.

Veröffentlicht am 08.04.2020

bleib wie du bist

Unglaublich wie du
0

Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann ...

Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann und mehr geliebt wird –als man selber.
Mit wunderschönen Reimen und audrucksstarken Wimmelbildern werden wir mit auf diese Reise genommen – und stellen uns die Vorzüge vor – die es hat – anders zu sein. Um dann zu sich selbst zu kommen und zu der Erkenntnis zu gelangen, das man selbst auch sehr viel kann – einzigartiges – und das es genau das ist, was einen ausmacht.
Die Einzigartigkeit – die in jedem von uns steckt, mit seinen individuellen Stärken und Schwächen – und das ses genau diese Einzigartigkeit ist, die jeden von uns ausmacht.
Wie spannend es sein kann, diese zu entdecken – und so zu sich selbst zu finden. Die eigene Einzigartigkeit anzunehmen – und in Stärke zu verwandeln.

Fazit:

Ein wundervolles Bilderbuch – das Selbstvertrauen aufbaut. Mut macht – so zu sein – wie man ist. Die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen – einzigartig und unglaublich zu bleiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2020

guter Einstieg ins Thema

Diabetes Typ II - kein Bock auf Insulin
0

Ein interessanter Einblick und Ansatzpunkt wie Betroffene es unter Umständen schaffen könnten bei Diabetes Typ 2 weitestgehend auf Medikamente zu verzichten.
Für mich als Laien (mit geringem Wissen und ...

Ein interessanter Einblick und Ansatzpunkt wie Betroffene es unter Umständen schaffen könnten bei Diabetes Typ 2 weitestgehend auf Medikamente zu verzichten.
Für mich als Laien (mit geringem Wissen und Nicht-Betroffenen) wurden die unterschiedlichsten Typen gut und verständlich dargestellt.
Insbesondere bei Typ 2 Diabetes besteht eine große Chance – weitestgehend oder sogar ohne Medikamente – leben zu können. Betont wird, die Rücksprache mit dem Arzt – was in meinen Augen ein wichtiger Aspekt ist.
Danach werden die Komponenten angesprochen – durch die eine Reduzierung bzw. ein Leben ohne Medikamente möglich wäre.
Wie bereits vermutet – sind es „Bewegung“ und „Ernährung“. Diese beiden Komponenten werden hier nacheinander recht detailliert behandelt. Bewegung: Unterschiede zwischen Ausdauer- und Krafttraining, Wie kann ich es erreichen (hilfreiche Tipps anhand von z.B: Apps, Alltagbewegung 1.000 Schritte, etc. werden gegeben)
Bei der Ernährung wird ebenfalls auf die unterschiedlichsten Komponenten eingegangen, und Hinweise zu bevorzugten Lebensmitteln gegeben, Diäten angesprochen – das Für und Wider erläutert.

Fazit:
Alles in allem empfand ich die getroffenen Aussagen als stimmig, für den Laien verständlich erklärt und es werden allerhand Tipps gegeben – Bewegung und Ernährung – im Alltag zu verankern und so im günstigsten Fall eine langanhaltende Besserung bei Typ 2 zu erzielen.

Veröffentlicht am 08.04.2020

eine polarisierende Geschichte

All Saints High - Die Prinzessin
0


Meine Meinung:

Der Schreibstil – gewöhnungsbedürftig. Insbesondere die Sprache, die gegenseitigen Beleidigungen, verbalen Verletzungen – die ich so aus meiner Jugend nicht kannte. Die Geschichte selbst ...


Meine Meinung:

Der Schreibstil – gewöhnungsbedürftig. Insbesondere die Sprache, die gegenseitigen Beleidigungen, verbalen Verletzungen – die ich so aus meiner Jugend nicht kannte. Die Geschichte selbst wird aus Darias und Penns Sichtweise erzählt, sodass ich die Geschichte von beiden Seiten aus betrachten konnte. Einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt erhielt – und ihre Handlungen nachvollziehbarer wurden.

Die Charaktere waren für mich nur schwer zu fassen und ihre Handlungen in den meisten Fällen – vollkommen konträr zu meinem Charakter und meinen Lebensgewohnheiten, dass ich mir ihre Handlungsweisen nur sehr schwer erklären und nachvollziehen konnte. Das amerikanische Schulsystem, insbesondere der Umgang der Elite-Schüler miteinander – für mich nur schwer greifbar.

Trotz allem, konnten mich die Charaktere und ihre Geschichte faszinieren – insbesondere als nach und nach die Hintergründe etwas klarer wurden – ich einen Blick hinter die Fassaden werden konnte. Die Beziehungen zueinander, die sich langsam „anstauende Wut“ – die durch kleine Verhaltensweisen/Entscheidungen ausgelöst wurde – und durch die jeweiligen Charaktere unterschiedlich „gedeutet“ wurden.
Die Unterschiedlichkeit der Charaktere, auch innerhalb einer Familie – die dazu führt, das „die Liebe zueinander“ nicht gespürt wird – weil sie unterschiedliche Ausdrucksweisen haben – um dieses Gefühl dem anderen gegenüber zu vermitteln. Und weil sie eine eigene Vergangenheit haben, die ihre Handlungen gegenüber anderen bestimmt (Eltern, die in ihrer Kindheit gezwungen wurden etwas zu erreichen – wollen dies ihren Kindern ersparen – zeigen ihre Liebe, indem sie ihren Kindern die „Freiheit der eigenen Entscheidung“ überlassen – dies wird von den Kindern aber vielleicht ganz anders aufgefasst – als nicht geliebt werden)


Fazit:

Eine schwierige Geschichte, mit eher „unsympathischen Charakteren“, einer zumindest in meinen Augen (als Nichtkenner des amerikanischen Systems) eher schwer vorstellbaren Handlungsweisen der Charaktere – aber dennoch mit einer Aussagekraft die mich berühren konnte – insbesondere was die unbeabsichtigten, gegenseitigen Verletzungen betrifft. Sowie deren Auswirkungen auf die Zukunft.