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Veröffentlicht am 15.04.2020

Mobbing an der Schule aus unterschiedlichen Perspektiven

Nils geht
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Der Schreibstil ist an sich leicht und flüssig zu lesen. Durch die vielen Perspektivenwechsel sowie den Wechsel zwischen einer Art „Befragung“ und einer Art „Auszügen der Geschichte“ – allerdings gewöhnungsbedürftig. ...

Der Schreibstil ist an sich leicht und flüssig zu lesen. Durch die vielen Perspektivenwechsel sowie den Wechsel zwischen einer Art „Befragung“ und einer Art „Auszügen der Geschichte“ – allerdings gewöhnungsbedürftig. Und nicht immer sofort erkennbar – um welchen Protagonisten es sich hier handelt.

Zu den Charakteren konnte ich als Leser nicht wirklich eine Beziehung aufbauen – denn es handelt sich nicht um eine klassische Geschichte, sondern eher um eine Aneinanderreihung verschiedenster Ausschnitte der Geschichte – sowohl im Befragungsstil – als auch als kurze Geschichte. So fühlte ich mich beim Lesen eher an eine Studie erinnert. Ich erhielt ich als Leser kurze Einblicke, in die Gedanken und Gefühlswelt der verschiedensten Protagonisten – und deren Handlungsweisen – ohne dass diese einer Wertung unterlagen – eher einem sachlichen Vortrag glichen – und ich als Leser zu einer „eigenen Wertung – Bewertung“ gezwungen wurde.
Mir durch die einzelnen Handlungen, sei es verbale als auch nonverbale – aber auch dem Einzelnen „Nichthandeln“ – die für sich genommen – als „nicht schlimm“ beurteilt werden könnten – aber durch ihre Summe ein immer Größeres Ausmaß annahmen.
Die mich als Leser immer wieder dazu aufforderten – nachzudenken, zu überlegen – was wäre wenn … . Gleichzeitig macht es mir als Leser bewusst, dass viele scheinbar nicht damit zusammenhängende Ereignisse – die Spriale weiter befeuern – und zur Eskalation führen können.

Gleichzeitig verdeutlicht es die „Schwierigkeit“ aus dieser Spirale auszubrechen, die Hilflosigkeit – ins besondere die der Erwachsenen (Lehrer, Eltern) – die selbst ohne professionelle erfahrene Hilfe von Außen – der Situation hilflos gegenüberstehen. Sie sogar noch verschlimmern können.

Was mir fehlte – die Hilfe, eine Art – so kann es beendet werden, dies und jenes ist zu tun.
Aber genau dies liefert die Geschichte nicht – weil es nicht möglich ist, ein allgemeingültiges Rezept auszustellen. Es immer vom Einzelfall abhängt.
Und genau diese Message gibt es am Ende der Geschichte. Kein wie – aber es wird deutlich wie wichtig es ist, den „Mund auf zu machen“ zu reden – um dann individuelle Hilfe zu erhalten.

Fazit:

Von mir eine klare Leseempfehlung. Ein kurzer Einblick in die Mechanismen des Mobbings, aus Sicht des Opfers, der Täter, der Mittläufer – aber auch aus Sichtweise der eigentlich zuständigen „Erwachsenen“


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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

tiefsinnige Liebesgeschichte

Never Too Late
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Jasons und Zoés Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken ...


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Jasons und Zoés Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle sowie ihre Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Zu Beginn gibt es eine Triggerwarnung. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, hatte keine Probleme mit Personen o.ä. – obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe. So ist „Never too Late“ für mich auch gut als Einzelband lesbar.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, sodass ich mich als Leser gut in ihre Lage hineinversetzen konnte. Nach und nach erfuhr ich als Leser immer mehr über Zoé Vergangenheit – und konnte so viele ihrer Gedankengänge und ihre Handlungsweisen immer besser nachvollziehen – und hinter ihre Fassade blicken.
Beide Charaktere, Zoé als auch Jason harmonieren so gut zusammen – ihre Begegnungen und Treffen – so herrlich zu lesen, und immer wieder zauberten sie mir mit ihren Handlungen und Aussagen ein Lächeln ins Gesicht – gleichzeitig zeigten sie aber auch – wie unbeabsichtigt durch „Handlungen“ und „Aussagen“ im Gegenüber, aufgrund seiner Vergangenheit, eine vollkommen unerwartete augenscheinlich überzogene Reaktion – erzeugt wird.

Die Handlung hat mir ebenfalls gut gefallen, sie war gut nachvollziehbar und authentisch.
Die mich – insbesondere was Zoés Vergangenheit – und den Umgang mit ihrer Familie – zum Nachdenken anregte – gleichzeitig vor Augen führte, wie schwierig es ist, sich von seiner Familie zu lösen – Verständnis für die Betroffenen schuf – gleichzeitig aber auch wütend machte. Denn von Außen betrachtet – sind ihre Entscheidungen nicht nachvollziehbar, machen wütend.


Fazit:

Eine schöne, tiefsinnige Liebesgeschichte - empfehlenswert.

Veröffentlicht am 14.04.2020

Gegen das Vergessen

Gestern war noch Krieg
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Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab ...

Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab 10) das angesprochene Thema aufgearbeitet und beschrieben ( Bombenkrieg wird zum Alltag, Widerstand gegen das Regime, Volkssturm, Flucht ….)
Zum Ende des jeweiligen Kapitels wird das Thema anhand von Auszügen aus „Kinderbüchern“ aufgegriffen und nochmals verdeutlicht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und betrachte es als gelungenen Beitrag zum Thema „Nachkriegszeit“, „Auswirkungen des 2. Weltkriegs“.
Über die Auswahl einiger Auszüge/Bücher - in Bezug auf die Altersangabe - bin ich nicht wirklich glücklich.

Ein Glossar, mit Erklärungen zu vielen Begriffen (welche im Text fett gedruckt wurden) sowie eine Zeittafel am Ende des Buches fand ich sehr gelungen.
So bekamen die Kinder die Möglichkeit umgehend die Begriffe nachschlagen zu können – und erleichterten so das Lesen und insbesondere das Verstehen der Texte.


Fazit:

Eine umfassende Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Lebens zum Ende des 2. Weltkriegs und in der ersten Nachkriegszeit.

Veröffentlicht am 08.04.2020

bleib wie du bist

Unglaublich wie du
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Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann ...

Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann und mehr geliebt wird –als man selber.
Mit wunderschönen Reimen und audrucksstarken Wimmelbildern werden wir mit auf diese Reise genommen – und stellen uns die Vorzüge vor – die es hat – anders zu sein. Um dann zu sich selbst zu kommen und zu der Erkenntnis zu gelangen, das man selbst auch sehr viel kann – einzigartiges – und das es genau das ist, was einen ausmacht.
Die Einzigartigkeit – die in jedem von uns steckt, mit seinen individuellen Stärken und Schwächen – und das ses genau diese Einzigartigkeit ist, die jeden von uns ausmacht.
Wie spannend es sein kann, diese zu entdecken – und so zu sich selbst zu finden. Die eigene Einzigartigkeit anzunehmen – und in Stärke zu verwandeln.

Fazit:

Ein wundervolles Bilderbuch – das Selbstvertrauen aufbaut. Mut macht – so zu sein – wie man ist. Die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen – einzigartig und unglaublich zu bleiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2020

guter Einstieg ins Thema

Diabetes Typ II - kein Bock auf Insulin
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Ein interessanter Einblick und Ansatzpunkt wie Betroffene es unter Umständen schaffen könnten bei Diabetes Typ 2 weitestgehend auf Medikamente zu verzichten.
Für mich als Laien (mit geringem Wissen und ...

Ein interessanter Einblick und Ansatzpunkt wie Betroffene es unter Umständen schaffen könnten bei Diabetes Typ 2 weitestgehend auf Medikamente zu verzichten.
Für mich als Laien (mit geringem Wissen und Nicht-Betroffenen) wurden die unterschiedlichsten Typen gut und verständlich dargestellt.
Insbesondere bei Typ 2 Diabetes besteht eine große Chance – weitestgehend oder sogar ohne Medikamente – leben zu können. Betont wird, die Rücksprache mit dem Arzt – was in meinen Augen ein wichtiger Aspekt ist.
Danach werden die Komponenten angesprochen – durch die eine Reduzierung bzw. ein Leben ohne Medikamente möglich wäre.
Wie bereits vermutet – sind es „Bewegung“ und „Ernährung“. Diese beiden Komponenten werden hier nacheinander recht detailliert behandelt. Bewegung: Unterschiede zwischen Ausdauer- und Krafttraining, Wie kann ich es erreichen (hilfreiche Tipps anhand von z.B: Apps, Alltagbewegung 1.000 Schritte, etc. werden gegeben)
Bei der Ernährung wird ebenfalls auf die unterschiedlichsten Komponenten eingegangen, und Hinweise zu bevorzugten Lebensmitteln gegeben, Diäten angesprochen – das Für und Wider erläutert.

Fazit:
Alles in allem empfand ich die getroffenen Aussagen als stimmig, für den Laien verständlich erklärt und es werden allerhand Tipps gegeben – Bewegung und Ernährung – im Alltag zu verankern und so im günstigsten Fall eine langanhaltende Besserung bei Typ 2 zu erzielen.