schrullige Ermittler, spannender packender Fall
Tod und kein Erbarmen
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und in zwei Zeitsträngen ...
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und in zwei Zeitsträngen (heute und vor 10 Jahren), sodass ich als Leser die Handlung aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln verfolgen kann.
Dies ist der 7. Fall von Kommissar Donner – für mich allerdings der 1., was mich zu keiner Zeit beim Lesen oder Verstehen störte.
Die Charaktere, insbesondere die ermittelnden Polizisten – voller Ecken, Kanten und mit den unterschiedlichsten Schrullen – jeder für sich fein ausgearbeitet. Mit ihren persönlichen Schicksalsschlägen beschäftigt, voller beißender Kommentare, stellenweise despotisch – aber doch in ihrer jeweiligen Art geniale Ermittler. Kommen sie nach du nach der Lösung des Falles immer näher.
Die Bewohner des Erzgebirge-Dorfes – eine verschworene Gemeinschaft, mit ihren eigenen Geheimnissen.
Der Fall selbst, eine Mischung aus aktuellem Mord – und Ermittlungen in einem Cold Case. Spannend zu verfolgen, wie den einzelnen Spuren nachgegangen wird, wie unterschiedlich die einzelnen Ermittlungsansätze zu Ergebnissen führen – wie sich nach und nach die unterschiedlichsten Möglichkeiten eröffnen – um zum Ende hin ein Ganzes zu ergeben.
Fazit:
Ein spannender und packender Thriller, mit untypischen Ermittlern, die man sich als Leser nur allzugut vorstellen kann – und einem Fall, der es in sich hat.
Leseempfehlung