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Veröffentlicht am 03.04.2026

Erkenntnisse

Junjo Romantica 18
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Misaki gehen Takahiros Worte nicht aus dem Kopf. Er soll bei Usagi ausziehen, sobald er sein Studium abgeschlossen hat – und der Zeitpunkt rückt immer näher. Doch so langsam gesteht sich Misaki ein, dass ...

Misaki gehen Takahiros Worte nicht aus dem Kopf. Er soll bei Usagi ausziehen, sobald er sein Studium abgeschlossen hat – und der Zeitpunkt rückt immer näher. Doch so langsam gesteht sich Misaki ein, dass er das gar nicht will. Nur um seinen Bruder zu überzeugen, muss er Klartext reden, was ihm immer noch eine Heidenangst einjagt. Außerdem lässt Ijuuin nicht locker. Obwohl Misaki ihn mehrfach abgewiesen hat, gibt der gutaussehende Mangaka nicht auf.

Mit Band 18 endet ein großer Erzählabschnitt und läutet den Beginn eines großen Höhepunktes ein. Sehr gut gefällt mir, dass man nicht nur Misakis Unsicherheiten erlebt, sondern auch in Usagis Verhalten immer mehr Veränderungen feststellt. Oberflächlich gesehen bleibt er der egoistische, manisch eifersüchtige Kontrollfreak, aber auch er verändert sich. Je mehr sich Misaki mit seinen nächsten Schritten auseinandersetzt, desto mehr klammert Usagi. Eine große Verlustangst zeichnet sich ab, bei der ich gespannt bin, ob sie noch zu einer großen Krise führen wird. Während Misaki sich weiterentwickelt und an den Herausforderungen wächst desto mehr scheint Usagi zurückzubleiben. Ich gehe davon aus, dass dies das nächste große Thema des Mangas werden wird.

Ich bin dem schillernden Erfolgsschriftsteller Usagi und dem quirligen Misaki völlig verfallen. Ein toller Manga, der von Slapstick bis Realismus alles bietet.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Klartext

Junjo Romantica 19
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Misaki sitzt zwischen den Stühlen. Er hat Ijuuin zwar mehrfach abgewiesen, doch der will nicht aufgeben. Dass Misaki außerdem mit dem Mangaka zusammenarbeiten muss, macht die Sache nicht einfacher. Usagis ...

Misaki sitzt zwischen den Stühlen. Er hat Ijuuin zwar mehrfach abgewiesen, doch der will nicht aufgeben. Dass Misaki außerdem mit dem Mangaka zusammenarbeiten muss, macht die Sache nicht einfacher. Usagis Eifersucht belastet Misaki sowie seine Zerrissenheit gegenüber Ijjuin, den er als Manaka immer noch liebt. Dieses unglückliche Dreiecksverhältnis könnte Misaki den Job im Marukawa-Verlag kosten noch bevor er ihn angefangen hat, doch es gibt niemanden dem er sich anvertrauen könnte. Da erscheint Hilfe von der unwahrscheinlichsten Seite: Isaka

Band 19 tritt etwas auf der Stelle – nicht zuletzt, weil ungefähr die Hälfte des Bandes die Geschichte Junjo Terrorist erzählt. Es ist zwar immer wieder unterhaltsam mit dem ungleichen Pärchen Miyagi und Shinobu, wenn ich auch Shinobu etwas nervig finde, aber gerade weil Junjo Romantica so langsam – sehr langsam – auf einen kritischen Wendepunkt hinsteuert, wäre mir eine weitere Ausführung der Haupthandlung lieber gewesen.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Interessante Kurzbiographien

Nicht nur Heldinnen
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Im Laufe der Geschichte gab es eine Menge interessanter Frauen, die Großes geleistet haben, über alle Kulturen hinweg. Manche blieben im Gedächtnis als historische Größen, die viel bewegt haben andere ...

Im Laufe der Geschichte gab es eine Menge interessanter Frauen, die Großes geleistet haben, über alle Kulturen hinweg. Manche blieben im Gedächtnis als historische Größen, die viel bewegt haben andere verschwanden aus der Wahrnehmung, weil ihre Leistungen entweder nicht wichtig genug waren oder von männlichen Geschichtsschreibern als irrelevant eingestuft wurden. Dieses schmale Büchlein entreißt 20 Namen der Vergessenheit. Manche sagen einem heute noch was, wie Anna Seghers, Margarete Steiff oder Anna Freud, andere sind Nischenkenntnisse, die nichtsdestotrotz erinnerungswürdig sind, wie Zheng Yisao, Ada Blackjack und Maria Cunitz. Was dieses Buch auch nicht verschweigt: Nicht jede Biographie ist makellos. Auch die großen weiblichen Namen der Geschichte stehen für Menschen, deren Leben von Fehleinschätzungen, obskuren Ansichten und nicht nachzuvollziehenden politischen Haltungen gezeichnet sind. Diese kritischen Punkte werden hier nicht verschwiegen.

Das schmale Büchlein stellt jeden Namen auf jeweils ca. 10 Seiten vor. Dass bei den wenigen Seiten die Biografie nur sehr kompakt und von Leerstellen gezeichnet sein kann, ist klar. Trotzdem wird ein rundes, komplexes Bild geliefert. Leider ist der Literaturanhang ebenfalls sehr knapp gehalten, sodass für weitere Recherche zwar Anhaltspunkte gegeben werden, aber nicht so ausführlich wie ich es gern gesehen hätte.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Büchlein für alle die sich für vergessene und unterschätzte Frauenfigur der Weltgeschichte interessieren – von Autorinnen, über politische Aktivistinnen bis zu Piratinnen ist alles dabei.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Nostalgie pur

Die Biene Maja (Classic) / 01: Maja wird geboren, Maja lernt fliegen u.a.
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Maja ist die letzte Biene, die aus dem Ei kriecht, aber mit ihrer Neugierde und ihrem Übermut übertrifft sie alle anderen Bienen, ob klein oder groß. Ihre Lehrerin Kassandra treibt sie zur Verzweiflung ...

Maja ist die letzte Biene, die aus dem Ei kriecht, aber mit ihrer Neugierde und ihrem Übermut übertrifft sie alle anderen Bienen, ob klein oder groß. Ihre Lehrerin Kassandra treibt sie zur Verzweiflung und ihr bester Freund Willy kann sie mit seiner Ängstlichkeit kaum bremsen. Wäre der gutmütige Grashüpfer Flip nicht, käme Maja in mancher Klemme ganz schön ins Schwitzen.

Lange habe ich drauf gewartet, dass die Originalhörspielserie von früher auf CD erscheint. Ich habe bei den vertrauten Klängen fast geweint. Die Biene Maja ist heute noch genauso wunderschön, witzig und unterhaltsam wie damals. In manchen Dingen heute vielleicht ungewohnt, denn die manchmal etwas grausame Tierwelt wird bei aller Anthropomorphisierung realistisch dargestellt. Da wird die Fliege gefressen, der Ameise nicht geholfen und die Welt des Bienenstocks ist straff durchorganisiert mit der zwar sympathischen, aber auch strengen Lehrerin Kassandra.

Ich liebe die Biene Maja-Serie! Nostalgie, aber immer noch sehr schön zu hören!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein Uni-Usami-Fest

Junjo Romantica 20
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Misaki will die letzte Zeit an der Uni rundum genießen und beteiligt sich deswgen zusammen mit Todo am Uni-Fest. Dass ihr Yakisoba-Stand dabei von den Usamis geentert wird, hat er nicht bedacht. Usagis ...

Misaki will die letzte Zeit an der Uni rundum genießen und beteiligt sich deswgen zusammen mit Todo am Uni-Fest. Dass ihr Yakisoba-Stand dabei von den Usamis geentert wird, hat er nicht bedacht. Usagis Vater bohrt weiterhin in der Wunde wie es nach dem Studium mit Misaki und Usagi weitergehen soll. Auch Isaka merkt, dass Misaki immer noch etwas belastet, doch Misaki will von niemandem Hilfe annehmen. Allein – er muss es ganz allein schaffen, doch wird Usagi das wirklich zulassen?

Die Geschichte dreht sich etwas im Kreis. Nachdem in den letzten Bänden wieder und wieder darauf rumgeritten wurde, dass Misaki ausziehen muss, um Usagi zu schützen, um sich selbst zu schützen, um sich und seinem Bruder etwas zu beweisen, schien diese Kreisdiskussion eigentlich schon im letzten Band an dem Punkt angekommen zu sein, dass Misaki einen Weg finden wird bei Usagi zu bleiben und sich wenigsten seiner Familie gegenüber zu outen. Ein großer Schritt. Dass in diesem Band plötzlich wieder von etwas ganz anderem die Rede ist, hat mich doch befremdet. Dafür merkt man bei Usagi immer mehr die Verlustängste und auch die Verzweiflung, weil Misaki scheinbar mit jedem über seine Grübeleien redet, nur nicht mit ihm.

Abgesehen von diesem unmotivierten Rückschritt, war der Band wieder herrlich unterhaltsam. Als Bonus gab es einen witzigen Kurzgeschichten-Mix aus Egoist, Terrorist, Mistake und Romantica.

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