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Veröffentlicht am 12.11.2017

Dunkler Donnerstag

Dunkler Donnerstag
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„Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat.

Die Geschichte entwickelt sich ...

„Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat.

Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, wodurch ein sehr angenehmer Spannungsbogen entsteht.

Frieda entdeckt einige Parallelen zwischen der Vergewaltigung von Becky und ihrer eigenen Vergangenheit. Sie kehrt daher zurück in ihre Heimatstadt und fängt an, etwas genauer zu ermitteln. Sie trifft auf einige alte Bekannte und stellt fest, dass man vorsichtig sein sollte, wem man traut.

Es dauert ziemlich lange, bis man dem wahren Täter auf der Spur ist. Alle in Frage kommenden Personen haben ihre komischen Seiten, so dass auf den ersten Blick fast jeder der Täter sein könnte. Aufgedeckt wird es dann aber natürlich am Ende des Buches, so dass der Spannungsbogen auch lange erhalten bleibt.

Fazit
Eine spannendes Buch, das zwar erst einmal etwas Zeit zum Spannungsaufbau benötigt, dieser bleibt dann aber lange erhalten.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Gegen den Schwarm

Gegen den Schwarm
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„Gegen den Schwarm“ regt dazu an, einmal aus der Herde auszubrechen und nicht länger ein Mitläufer zu sein. Denn, wer sich immer der Masse anpasst, wird auch immer nur ein Teil der Masse sein. Wer keine ...

„Gegen den Schwarm“ regt dazu an, einmal aus der Herde auszubrechen und nicht länger ein Mitläufer zu sein. Denn, wer sich immer der Masse anpasst, wird auch immer nur ein Teil der Masse sein. Wer keine neuen Wege ausprobiert und sich nicht traut, mal seine Stimme zu erheben und für die eigenen Vorstellungen einzustehen, der wird auch niemals in der Lage sein, etwas außergewöhnliches zu erreichen.

Diesen Ansatz verfolgen auch viele andere Bücher. Und tatsächlich muss ich sagen, „Gegen den Schwarm“ ist da eher ein Buch von vielen. Es regt zwar dazu an, einmal das eigene Verhalten zu reflektieren und sich mal etwas anderes, neues zu trauen, etwas wirklich Neues enthält dieses Buch aber nicht.

Es gibt im Buch zwar einige Stellen, die zum Denken anregen, es gibt aber keine wirklichen Hilfestellungen. Konkrete Tipps, wie man dem Ziel des eigenen Weges näher kommt fehlen mir da komplett.

Fazit
Das Buch mag ganz gut zur ersten Motivation dienen. Es liefert aber keine neuen Erkenntnisse und auch keine wirklichen Hilfestellungen. Da gibt es sicherlich andere Ratgeber, die besser sind.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Shopaholic & Family

Shopaholic & Family
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Ich LIEBE die Shopaholic-Romane einfach! Sophie Kinsella hat einen so großartigen Schreibstil, dass diese Reihe auch einfach nicht langweilig werden kann. „Shopaholic & Family“ ist bereits der achte Teil ...

Ich LIEBE die Shopaholic-Romane einfach! Sophie Kinsella hat einen so großartigen Schreibstil, dass diese Reihe auch einfach nicht langweilig werden kann. „Shopaholic & Family“ ist bereits der achte Teil der Shopaholic-Reihe und meinetwegen darf es gerne noch 10 weitere geben.

Eigentlich kennen wir Becky als eine meist gutgelaunte, herzliche Person, die gerne einkaufen geht. Aufgrund eines Streits mit ihrer besten Freundin Suze, stellt sich die Freude am Shopping dieses Mal aber nicht so recht ein.

Es ist sicher nicht einfach, in einem 8. Teil noch immer etwas Neues zu bieten, das ist hier aber durch diese Kriese zwischen Becky und Suze gut gelungen. Allerdings finde ich, dass die Überwindung dieser Kriese am Ende des Buches etwas zu schnell und zu simpel verläuft. Durch ein, zwei einfache Sätze überwindet Becky ihr Problem, dass sie im Verlauf des ganzen Buches mit sich herum trägt. Das geht mir einfach etwas zu schnell.

Ansonsten aber auch trotz der dieses Mal etwas düsteren Grundstimmung ein voller Erfolg!

Fazit
In diesem Teil der Shopaholic-Serie lernen wir Becky mal von einer etwas anderen Seite kennen, dennoch bleibt Sophie Kinsella ihrem gewohnten Schreibstil treu. Wer Becky bereits in sein Herz geschlossen hat, sollte sie auch auf diesem Roadtrip begleiten. Wer sie bisher noch nicht ins Herz geschlossen hat, sollte sich vorab dann unbedingt noch die Teil 1-7 kaufen!

Veröffentlicht am 12.11.2017

Jagdtrip

Jagdtrip
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Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es dauert sehr lange bis überhaupt erst einmal eine Spannungsbogen aufgebaut wird. Der erste Teil des Buches ist einfach langweilig und es fiel ...

Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es dauert sehr lange bis überhaupt erst einmal eine Spannungsbogen aufgebaut wird. Der erste Teil des Buches ist einfach langweilig und es fiel mir sehr schwer, dabei zu bleiben. Im späteren Verlauf des Buches, wenn es dann „zur Sache“ geht, ist der Teil der Geschichte dann viel zu schnell erzählt. Da stimmen die Relationen meiner Meinung nach nicht.

Auch die Kategorisierung „Horror“ kann ich nicht nachvollziehen. Mit dem Horrorgenre hat das Buch nicht viel zutun. Die Vorstellung, bei einem Campingausflug von einem Kriegsveteran gejagt zu werden, ist sicherlich eine Horrorvorstellung, da hört es mit dem Horror dann aber auch schon auf.

Was ich aber gut an diesem Buch finde – es ist interessant, mal einen Einblick in so ein Leben nach dem Krieg zu bekommen und zu sehen, was Krieg aus einem Menschen machen kann. „Jagdtrip“ ist zwar eine Geschichte, aber keine, die an den Haaren herbeigezogen ist. Es ist ja kein Geheimnis und natürlich auch absolut keine Überraschung, dass Menschen erheblich verändert aus einem Krieg zurückkehren.

Fazit
Jack Ketchum’s „Jagdtrip“ hat es – für mich – nicht auf die Liste der Bücher, die man gelesen haben sollte, geschafft. Die Geschichte braucht einfach viel zu lange, bis Spannung einsetzt und wenn es dann endlich so weit ist, ist die Spannung auch nicht so groß, dass das Buch Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Die Inklusionsfalle

Die Inklusionsfalle
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Michael Felten zeigt in diesem Buch so einige Missstände in der schulischen Inklusionspolitik auf. So bekommt man durch dieses Buch den Eindruck, dass die Inklusion einen weitaus höheren Stellwert hat ...

Michael Felten zeigt in diesem Buch so einige Missstände in der schulischen Inklusionspolitik auf. So bekommt man durch dieses Buch den Eindruck, dass die Inklusion einen weitaus höheren Stellwert hat als die Bildung. Er führt einige Beispiele an, bei denen ich das Gefühl bekommen habe, dass die Verantwortlichen einfach komplett keinen Plan davon haben, wie sich so etwas im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.

Ich selbst halte es grundsätzlich schon für wichtig, dass behinderte und nicht behinderte Kinder in gemeinsamen Kontakt kommen, damit einfach Vorurteile und Hemmungen abgebaut werden können, bzw. gar nicht erst entstehen. Ich halte es aber für einen völlig falschen Ansatz, dass Kinder, die eine wirklich intensive Lernbetreuung benötigen – und selbst dann einfach nicht die selben Leistungen wie ein Realschüler aufbringen können – in eine normale Realschulklasse verfrachtet werden.

Meiner Meinung nach sollte hier auch mehr Aufklärung bei den Eltern betrieben werden. Wie dem Buch zu entnehmen ist, sind es oft auch die Eltern, die unbedingt darauf pochen, dass ihr Kind in einer solchen Klasse unterrichtet wird, obwohl eigentlich von Anfang an klar ist, dass diese Kinder in anderen Klassen besser aufgehoben wären. An dieser Stelle wird dann niemanden ein Gefallen getan, nicht den Lehrern – die sich sicherlich mit solchen Situationen teilweise auch einfach überfordert fühlen, nicht dem eigenen Kind – das mit den anderen Schülern einfach nicht mithalten kann und den anderen Schülern auch nicht, denn sie können nicht in dem Tempo lernen, in dem es ihnen eigentlich möglich wäre. Somit gibt es nur Verlierer.

Jedoch sollte man dies auch nicht zu pauschal sehen, denn Behinderung ist ja nicht gleich Behinderung.

Früher galt es schon beinahe als Beleidigung, wenn ein Kind zur „Sonderschule“ ging. Ich könnte mir vorstellen, dass dies mit eine Grundlage der Inklusionsidee war. Statt Kinder aber zu über- und zu unterfordern, sollte lieber Aufklärung betrieben und andere Ansätze gesucht werden. Gemeinsame Schulprojekte oder gemeinsame Ausflüge zum Beispiel.

Fazit
„Die Inklusionsfalle“ regt zum Denken an und macht darauf aufmerksam, was in deutschen Schulen durchaus besser laufen könnte. Auch wenn man selbst keine Kinder hat und zunächst denken mag „Was geht mich dieses Thema an?“, dann sollte man sich klar machen, dass Kinder unser aller Zukunft sind und sie jeden einzelnen etwas angehen.