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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2024

Eigenständiges Spin off

Throne of the Fallen – Verführt
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》EIGENE MEINUNG:
Bei „Throne of the Fallen – verführt” handelt es sich um ein Spin off zur Buchreihe “Kingdom of the Wicked”. Mich hat das dunkle und doch fantasievolle Cover zu diesem Einzelband gelockt, ...

》EIGENE MEINUNG:
Bei „Throne of the Fallen – verführt” handelt es sich um ein Spin off zur Buchreihe “Kingdom of the Wicked”. Mich hat das dunkle und doch fantasievolle Cover zu diesem Einzelband gelockt, obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne. Gerade wenn eine Vielzahl an Personen genannt wird, ist mir dies aufgefallen, ansonsten hatte ich keine Schwierigkeiten der Erzählung zu folgen. Wir starten mit einer schön gestalteten Karte in die Geschichte.
Dort lernen wir Prinz Envy sowie Camilla, die beiden Hauptprotagonisten dieses Bandes, kennen – es wird abwechseln aus ihrer Sicht erzählt. Beide sind auf ihre Art sympathisch, da wir schnell erkennen für was sie stehen bzw. kämpfen. Und beide umhüllen Geheimnisse, hinter die man als Leser gerne kommen möchte… Prinz Envy ist dabei der typische verantwortungsbewusste Anführer, der sich jedoch hinter einer harten Maske verbergen muss. Camilla scheint die selbstbewusste, aber unerfahrene Künstlerin, die in eine ganze neue Welt geworfen wird.
Die starke körperliche Anziehung zwischen den Beiden lässt keine Fragen offen, wohin es zwischen ihnen führen wird, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel und dieser ist gut ausgestattet mit aufreizenden Szenen.
Der Weg der beiden führt uns außerdem in fantastische Welten, mit Fae, Dämonen, Vampiren und vielem mehr. Die Ausgestaltung ist sehr gut gelungen, auch wenn ich mir über die ganzen 736 Seiten (!) Seiten doch das ein oder andere Mal mehr Tempo gewünscht habe. Es geht von Spiel zu Intrige, von Intrige zu Rätsel, von Rätsel zu Täuschung, von Täuschung zu Gefahr – mit der Abwechslung vieler verschiedener Orte innerhalb der geschaffenen Welt. Den ein oder anderen Twist kann man voraussehen, andere wiederum nicht. Es ist durchaus blutig und düster.
Es steht in Aussicht, dass die verbliebenen Dämonenfürsten ebenfalls ihre eigenen Bücher erhalten.


》FAZIT:
Düster, teilweise brutal, viel Erotik, aber auch Fantasie – mit der Aussicht auf weitere Bände um die verbliebenen Dämonenfürsten.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2024

dystopisch – italienisch - gut

This Vicious Grace - Die Verbannten
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》EIGENE MEINUNG:

Der erste Teil dieser Dilogie konnte mich damals ganz unerwartet positiv überraschen und Band 2 bildet einen gelungenen Abschluss!

Seit der angekündigten göttlichen Apokalypse ist einige ...

》EIGENE MEINUNG:

Der erste Teil dieser Dilogie konnte mich damals ganz unerwartet positiv überraschen und Band 2 bildet einen gelungenen Abschluss!

Seit der angekündigten göttlichen Apokalypse ist einige Zeit vergangen und Alessa und Dante haben mit den Nachwirkungen schwer zu kämpfen. Dies wirkt sich auf sie als Einzelpersonen ebenso aus wie als Paar, wodurch ihre Liebesgeschichte einerseits spannend bleibt, andererseits aber auch durch Selbstzweifel und Geheimnisse etwas anstrengend wird. Dennoch umrahmt sie gewohnt zart die Hauptgeschichte.

Diese führt uns weg von unserer bekannten Insel, wobei ich den Abschnitt a la Roadtrip nicht sonderlich gerne mochte und die Erzählung erst danach für mich zielgerichtet wirkt. Die Reise bestreiten wir mit alten Bekannten und auch neue Charaktere fügen sich gut ein.

Nach wie vor finde ich das Setting rund um ein dystopisches Italien herrlich authentisch und unverbraucht. Die Magie, der göttliche Kampf und neue Herausforderungen sind spannend verwoben und mit Twists versehen. Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Verlust etc. sind wieder vorhanden. Der feine Humor war für mich weniger ausgeprägt als in Teil 1, die Situation düsterer, bedrohlicher, finaler. Leider konnte es mich nicht mehr ganz so packen wie im Auftakt – vielleicht auch aufgrund einiger Längen in der Erzählung.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Der Vorgängerband sollte unbedingt gelesen werden – selbst mir hätte nach der kurzen Zeit eine Auffrischung nicht geschadet.



》FAZIT:

Gelungener Abschluss der dystopisch-italienischen Dilogie – für mich jedoch etwas schwächer als Teil 1.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Der Tod und das Mädchen

Belladonna – Die Berührung des Todes (Belladonna 1)
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》EIGENE MEINUNG:

Als Gärtnerin haben mich sowohl Titel als auch das wunderschön gestaltete Cover hier wie magisch angezogen. Belladonna, die Tollkirsche, spielt im Auftaktband dieser Reihe eine tragende ...

》EIGENE MEINUNG:

Als Gärtnerin haben mich sowohl Titel als auch das wunderschön gestaltete Cover hier wie magisch angezogen. Belladonna, die Tollkirsche, spielt im Auftaktband dieser Reihe eine tragende Rolle. Weitere Teile sind bisher allerdings nur auf Englisch erschienen:

1. Belladonna

2. Foxglove

3. Wisteria



In „Belladonna“ lernen wir die junge Signa kennen, die scheinbar vom Tod verfolgt wird, bis sie den Spieß umdreht. Sie ist einerseits forsch und mutig, in einer Welt a la Bridgerton sehr unsicher. Im großen Herrenhaus ihres Onkels finden wir uns mit ihr in einem interessanten Genre-Mix wieder: Romantasy, Geister, Mord-Ermittlungen, Einführung in eine historische Gesellschaft,…

Einiges kam überraschend, während anderes leider etwas vorhersehbar war und die Erzählung insgesamt vielleicht eher für ein jüngeres Publikum geeignet. So sind von erotischen Szenen auch nur Ansätze enthalten. Die Atmosphäre wiederum ist teils wirklich düster, beklemmend und gruselig.

Der Erzählstil ist interessant, hätte jedoch an der ein oder anderen Stelle etwas Schwung vertragen können. Das Hörbuch ist von Lena Münchow in 11 Std. und 38 Min. gelungen eingesprochen.



》FAZIT:

Interessanter Genre-Mix und Auftakt zu einer neuen Jugendbuch-Reihe.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2024

Und wenn sie nicht gestorben sind…

Ever & After, Band 1: Der schlafende Prinz (Knisternde Märchen-Fantasy der SPIEGEL-Bestsellerautorin Stella Tack)
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》EIGENE MEINUNG:

Aufgrund der bisherigen Geschichten der Autorin, des tollen Covers und der Idee von einer spannenden Erzählung rund um die Nachfahren uns bekannter Märchenfiguren hat mich „Ever & After“ ...

》EIGENE MEINUNG:

Aufgrund der bisherigen Geschichten der Autorin, des tollen Covers und der Idee von einer spannenden Erzählung rund um die Nachfahren uns bekannter Märchenfiguren hat mich „Ever & After“ sofort angesprochen!

Im Mittelpunkt steht dabei Rain White, Nachfahrin von Schneewittchen, umgeben von Familie, Freunden und einer Menge an Feinden. Dabei ist sie eine taffe, rebellische Jugendliche, leider immer wieder auch mit etwas naiven Ansätzen und für mich nicht ganz zugänglich.

Diese passen dabei leider zu einigen typischen Romantasy-Klischees: Zwei mögliche Love-Interests, eine dystopisch angehauchte Urban Fantasy-Welt sowie aneinander gereihte Aufgaben die erfüllt werden müssen.

Nichts davon ist verwerflich, aber schmälert in meinen Augen die wirklich interessante Grundidee des Buches. Diese ist märchenhaft, aber zugleich richtig brutal, grausam und blutig!

Der Schreibstil ist bekannt flüssig; sarkastische Einschübe bereichern. Jedes Kapitel ist mit einem schönen Märchen-Zitat überschrieben und zu Beginn finden sich die Wappen der Märchen-Familien. Leider gibt es einige Wiederholungen (ich kann nicht aufzählen wie oft Schweißtropfen Rücken hinunter rollen) und zum Teil fehlte mir einfach der Schwung vor dem zu erwartenden Cilffhanger.



Ever & After-Dilogie:

1. Der schlafende Prinz

2. Die dunkle Hochzeit



》FAZIT:

Düstere und blutige Urban Fantasy mit interessanter Grundidee rund um die Nachfahren von Märchen-Figuren. Dabei leider in der Aneinanderreihung der Aufgaben und einigen Romantsy-Klischees nichts Besonderes. Für jüngere Leser/-innen vielleicht besser geeignet.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Ali Hazelwood und die Fantasy

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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》EIGENE MEINUNG:

Ich bin eine sehr begeisterte Leserin von Ali Hazelwoods Liebesgeschichten im Umfeld der Naturwissenschaften. Nun war ich sehr gespannt auf ihren ersten Roman mit fantastischen Elementen.

Sowohl ...

》EIGENE MEINUNG:

Ich bin eine sehr begeisterte Leserin von Ali Hazelwoods Liebesgeschichten im Umfeld der Naturwissenschaften. Nun war ich sehr gespannt auf ihren ersten Roman mit fantastischen Elementen.

Sowohl Misery als auch Lowe sind durchaus angenehme Charaktere, mit Ecken und Kanten sowie zwar einer vorhersehbaren, aber realistischen Entwicklung. Ihre gegensätzliche Herkunft und gerade Miserys Vergangenheit bringen Spannung in ihre Beziehung. Leider konnten mich dabei Beide nicht außergewöhnlich von sich überzeugen oder an ihre Geschichte binden. Auch die weiteren Charaktere waren im besten Sinne befriedigend.

Die fantastischen Elemente hatten den ein- oder anderen Überraschungsmoment, auch wenn ein erotischer Part davon für mich eher befremdlich und irgendwie etwas gewollt wirkte. Es handelt sich hier um Urban Fantasy: Menschen, Werwölfe und Vampire leben in der uns bekannten Welt zusammen; jedoch sind sie nicht nur örtlich, sondern auch geschichtlich voneinander getrennt. Es geht um Macht, Politik, das pure Überleben uvm.

Die Auflösung warum Misery sich auf die ungewollte Ehe einlässt war interessant. Die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend fand ich jedoch beinahe spannender. Hier war viel Potential an Dramatik, Hintergrundgeschichte, dass im Laufe der Erzählung leider hinter der Liebesgeschichte verschwand. Das Ende konnte noch einmal überraschen, ging jedoch auch recht schnell von Statten.

Der Schreibstil von Ali Hazelwood ist auch in diesem Roman angenehm zu lesen, konnte für mich jedoch nicht den gleichen Sog wie in ihren vorherigen Geschichten entwickeln. Gerade der Mittelteil wies für mich Längen auf und kam nicht so richtig in Schwung. Auch der gewohnte Humor konnte nicht in gleichem Maße bei mir punkten. Nett waren die Gedanken-Schnipsel am Anfang jedes Kapitels, welche der Leserschaft allerdings so viele Infos geben, dass Misery leider teilweise etwas schwer von Begriff wirkt… Das Cover wirkt leider für mich nicht wirklich wertig oder anziehend. Aus meiner Sicht besteht die Möglichkeit zu einer Fortsetzung.



》FAZIT:

Kann man auf jeden Fall gut lesen – für mich kommt es aber leider nicht an die bisherigen Bücher der Autorin heran…

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