Historischer Roman mit interessanten, mutigen und starken Protagonisten
Das Wagnis der WäscherinToronto, 1837: Sara O’Connor findet Arbeit als Wäscherin und sichert damit ihr Überleben und das ihrer Großmutter. Doch ihre unabhängige Art bringt sie in Schwierigkeiten. Als sie sich schützend vor die ...
Toronto, 1837: Sara O’Connor findet Arbeit als Wäscherin und sichert damit ihr Überleben und das ihrer Großmutter. Doch ihre unabhängige Art bringt sie in Schwierigkeiten. Als sie sich schützend vor die kleine Evie stellt, verliert sie ihre Anstellung.
Evies Vater, der Anwalt James Kinney, begegnet Sara zunächst mit Skepsis. Doch als seine Tochter schwer erkrankt, ist er auf ihre Hilfe angewiesen. Währenddessen spitzen sich die politischen Unruhen in der Stadt zu.
Die Personen der Geschichte sind erfunden, aber eingebettet in den historischen Hintergrund der Upper Canada Rebellion.
Der Roman entwickelt sich ruhig und eher langsam. Die Figuren, besonders Sara, sind recht gut nachvollziehbar, wenn sie auch stellenweise geheimnisvoll wirkt. Ihr bewegter Lebensweg wird nach und nach enthüllt. Die Handlung erschien mir stellenweise etwas langatmig. Zum Schluss hin wurde es allerdings etwas spannend.
Interessant ist besonders die Entwicklung der Beziehung zwischen Sara und James.
Fazit: Ein sanfter historischer Roman mit durchaus interessanten und sympathischen Figuren, der jedoch stellenweise etwas straffer hätte erzählt sein können.