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Veröffentlicht am 28.04.2025

magische Bücher - sympathischer Hauptcharakter - spektakuläre Ideen - spannend - humorvoll

Archie Greene und die Bibliothek der Magie
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Archie Greene bekommt an seinem Geburtstag ein Paket, das 400 Jahre auf seine Auslieferung gewartet hat. Es enthält ein magisches Buch. Damit ändert sich für ihn alles. Er lernt neue Freunde kennen, wird ...

Archie Greene bekommt an seinem Geburtstag ein Paket, das 400 Jahre auf seine Auslieferung gewartet hat. Es enthält ein magisches Buch. Damit ändert sich für ihn alles. Er lernt neue Freunde kennen, wird Lehrling der Bibliothek der Magie in Oxford und stolpert in sein erstes Abenteuer.

Ein Junge, der an seinem Geburtstag feststellt, dass er magische Fähigkeiten besitzt... – wem das bekannt vorkommt, hat bestimmt „Harry Potter“ gelesen. Der Leser wird weitere Parallelen zum Potter-Universum finden, aber in der Welt von Archie Greene, einem sehr sympathischen Hauptdarsteller mit vielen besonderen Talenten, stecken die Zauberkräfte in Büchern – magischen Bücher, die sogar reden können. Auch wenn manche Bücher staubig sein mögen, „Archie Greene“ ist es auf keiner Seite, denn der Autor hat zahlreiche tolle neue, spektakuläre Ideen und erzählt spannend, aber auch humorvoll.

Allen „Harry Potter“-Fans wärmstens empfohlen, allen jüngeren Fantasy-Liebhabern und Magie-Begeisterten ebenso.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Slice-of-Life - spannend - mystisch - informativ - romantisch - weihnachtlich

Weihnachten auf Samtpfoten
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Ein abgelegenes Tal in England, ein altes, romantisches Cottage und die Gesellschaft einer eigenwilligen Katze sollen die Zutaten sein, damit eine Schriftstellerin noch vor Weihnachten ihr neues Buch fertigstellen ...

Ein abgelegenes Tal in England, ein altes, romantisches Cottage und die Gesellschaft einer eigenwilligen Katze sollen die Zutaten sein, damit eine Schriftstellerin noch vor Weihnachten ihr neues Buch fertigstellen kann. Sie sucht genau diese Abgeschiedenheit nach dem Scheitern einer Beziehung und dem Leben im stressigen London. Sie findet aber viel mehr...

Aufgrund des wirklich sehr schönen, weihnachtlichen und romantischen Covers und der Inhaltsbeschreibung (1. Auflage 2018) hatte ich mich auf eine Weihnachts-Liebesgeschichte mit Katze gefreut. Überraschenderweise erwartete mich aber eine ganz andere Art von Erzählung. Das Buch schildert die Lebenssituation einer englischen Autorin mit gescheiterter Beziehung, die ihrem Alltag entflieht und sich ein sehr altes Cottage mietet. Damit handelt sie sich vor allem Schwierigkeiten unterschiedlicher Art ein. Die Bewältigung dieser Aufgaben ist sehr anschaulich und spannend erzählt. Dabei wird das Ganze gewürzt durch romantische Szenen, mystische Elemente, historische Fakten, Lokalkolorit und Weihnachtsstimmung. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Autorin gefällt es, Landschaft und Situationen sehr „blumig“ zu beschreiben. Manches Mal hätte ich mir einige Adjektive oder Vergleiche weniger gewünscht. Aber Lily Hayward schafft es so, die Atmosphäre des Tals und des Hauses sehr gut einzufangen. Die eingeschobenen Episoden, historischer bzw. mysteriöser Art, machen den Text spannend und geheimnisvoll. Nach der letzten Seite möchte man direkt einen Urlaub in Cornwall buchen. Das Buch macht Lust auf mehr.

Diesen Krimi der anderen Art sollten alle lesen, die Geschichten mögen, die sehr spannend sind, in England spielen, etwas von Land und Leuten berichten und die nichts gegen mystische und romantische Elemente einzuwenden haben.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Sightseeing durch Edinburgh - Magie in Gegenständen- sexuelle Anziehung - gut geeignet für zwischendurch

Das Flüstern der Magie
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Fallon, 19 Jahre jung und Leiterin eines Antiquitätenladens, lebt in Edinburgh und hat ein Geheimnis. Sie und ihre Familie gehören zu den sogenannten Archivaren, die magische Gegenstände bewahren. Gleichzeitig ...

Fallon, 19 Jahre jung und Leiterin eines Antiquitätenladens, lebt in Edinburgh und hat ein Geheimnis. Sie und ihre Familie gehören zu den sogenannten Archivaren, die magische Gegenstände bewahren. Gleichzeitig schützen sie damit die unwissenden Menschen vor der bösen Magie, die Alltagsdingen innewohnen kann. Eines Nachts trifft Fallon auf Reed und nichts ist mehr, wie es war.

„Das Flüstern der Magie“ ist der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Die Autorin webt die Tatsache, dass Fallon bei magischen Gegenständen ein Flüstern vernimmt, geschickt in ihre Geschichte ein. In jedem Kapitel wird dieser „sechste“ Sinn aufgegriffen und bringt dem Leser die Gefühle der Hauptdarstellerin näher, das hat mir gut gefallen. Auch das Setting in Edinburgh war nach meinem Geschmack, teils düster, teils einfach Sightseeing. Die Atmosphäre, die erzeugt wird, ist stimmig und macht neugierig.
Der Text ist flüssig geschriebene Urban-Fantasy. Der Leser kann der Handlung gut folgen, da die Geschichte gut strukturiert ist. Deshalb ist sie leicht und schnell zu lesen. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich lese eine lange Kurzgeschichte, denn es bleibt viel Spielraum, um zwischen den Zeilen zu lesen. Die Fantasie des Lesers ist stark gefragt, weil nicht alles erklärt wird und Geheimnisse bleiben. An manch einer Stelle hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen zu den einzelnen Figuren gewünscht. Vieles sollte der Leser einfach so hinnehmen und nicht hinterfragen, damit die Charaktere und Szenen schlüssig bleiben. Die eingestreuten Sexszenen hat die Autorin anschaulich und gefühlvoll verfasst.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten und hatte eine schöne Zeit außerhalb des Hier und Jetzt. Bis zum Ende des Buchs habe ich mich über die Kapitelüberschriften gewundert. Mir war einfach nicht klar, was diese mit dem Inhalt des Kapitels zu tun haben. Aber als ich anschließend nochmals über die Inhaltsangabe geschaut habe, ging mir dann doch noch ein Licht auf – seht selbst.

Ein Roman für Frauen, die leichte Kost bevorzugen und Gewürze wie magische Elemente, sexuelle Anziehung oder das Flair von Edinburgh und Schottland lieben. Eine wirklich nette Geschichte, die sich prima als Urlaubslektüre, für eine lange Zugfahrt, für einen gemütlichen Abend oder einfach mal so für zwischendurch eignet.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Cosy Crime - Sightseeing in Potsdam - historische Fakten - humorvoll

Morden ohne Sorgen - Die schöne Tote von Sanssouci
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Nach gescheiterter Karriere kehrt Journalist Frederik Loebell gezwungenermaßen in seine Heimatstadt Potsdam zurück. Zwischen Kennenlernen seiner neuen Arbeitskollegen und Treffen von alten Bekannten entwickelt ...

Nach gescheiterter Karriere kehrt Journalist Frederik Loebell gezwungenermaßen in seine Heimatstadt Potsdam zurück. Zwischen Kennenlernen seiner neuen Arbeitskollegen und Treffen von alten Bekannten entwickelt sich sein neues Leben ganz anders als gedacht.

Diesen ersten Band der Reihe „Morden ohne Sorgen“ hatte ich schnell ausgelesen. Allerdings habe ich es als drittes Buch nach Band 2 und 3 zur Hand genommen. Besser hätte ich die Geschichten in der richtigen Reihenfolge genossen. Denn in Band 1 werden alle Personen nach und nach sehr gut eingeführt, sodass ich sofort in der Lage war, alle Namen, Eigenschaften und Beziehungen korrekt zuzuordnen. Zuerst wird der Hauptcharakter näher vorgestellt, ziemlich schräg, mit Ecken und Kanten sowie einem Gespür für Ungereimtheiten. Danach folgen weitere, noch skurrilere Darsteller, bis ein bunt zusammengewürfelter Haufen rund um Frederik entsteht. Alle besonderen Eigenschaften der Personen werden gut herausgearbeitet, aber Vieles bleibt noch ungewiss und eine Entwicklung der Charaktere und Beziehungen untereinander ist möglich. Dies wird geschickt auf die nächsten Bände vertagt. Auch ein Dackel ist mit von der Partie. Der Hund hat detektivischen Spürsinn und trägt zur Situationskomik bei. Überhaupt bietet der Text neben dem gemütlichen Kriminalfall viele witzige Dialoge und zahlreiche lustige Szenen. Außerdem überrascht er durch historische Fakten und einfühlsames Sightseeing durch Potsdam. Das Setting ist gut gewählt und lebendig, zum Nachfühlen beschrieben. Bestimmt kann jeder Leser anhand der Geschichte, auf den Spuren des Journalisten wandeln. Mich begeistert diese Reihe und ich werde sicherlich bei weiteren Bänden zugreifen.

Für alle Fans humorvoller gemütlicher Krimis sehr zu empfehlen. Als Zugabe gibt es Sightseeing durch Potsdam und historisches Hintergrundwissen sowie schräge Charaktere, witzige Dialoge und lustige Situationen. Zum Kennenlernen von Journalist Frederik Loebell, der ab sofort (oder sein Dackel) über die ein oder andere Leiche stolpern wird, bestens geeignet.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

kniffliges Cosy Crime - ländliches Slice-of-Life in Schottland - interessantes Whisky-Wissen

Mord on the Rocks
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Ein Mann wird in der Nähe eines Wanderwegs tot aufgefunden. Er war Teilnehmer des Whisky-Seminars einer kleinen Destillerie in Schottland. Die Besitzerin und frühere Journalistin Abigail Logan wittert ...

Ein Mann wird in der Nähe eines Wanderwegs tot aufgefunden. Er war Teilnehmer des Whisky-Seminars einer kleinen Destillerie in Schottland. Die Besitzerin und frühere Journalistin Abigail Logan wittert einen Mord und beginnt mit der Recherche.

In diesem Buch ermittelt Abigail in ihrem fünften Fall. Für mich war es die erste Begegnung mit der sympathischen Hauptfigur. Gerne habe ich mich von ihr ins schottische Landleben entführen lassen. Das kleine Dorf und all seine menschlichen und tierischen Bewohner sind mehr als einen Besuch wert. Aufgrund der Schmuggler-Vergangenheit gibt es einen ganz besonderen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Mit einem Augenzwinkern werden Schmuggler-Anekdoten und lustige Situationen mit Hunden, Schafen und Ziegen erzählt. Die Dorfbewohner haben alle ihre Eigenarten. Die humorvollen, nervtötenden, übereifrigen, loyalen, handfesten, durchtriebenen, geheimnisvollen und überraschenden Nebencharaktere machen den Text sehr lebendig. Neben Cosy Crime enthält die Geschichte viele Begebenheiten aus dem alltäglichen Leben, hinzu kommt etwas Romantik und Erotik sowie verschiedene persönliche Probleme der Hauptpersonen. Zusätzlich wird interessantes Whisky-Wissen vermittelt, aber auch viel Alkohol getrunken. Besonders geschickt hat die Autorin das Zusammenspiel und den Austausch von Informationen zwischen dem Inspektor der Polizei und der neugierigen Abigail beschrieben. Das habe ich so noch in keinem anderen Krimi gelesen. Beide Seiten ergänzen sich super, keiner verheimlicht etwas und so fallen Erkenntnisse nicht einfach vom Himmel. Der Kriminalfall ist spannend, aber teilweise etwas verwirrend erklärt, wahrscheinlich weil sehr komplizierte Zusammenhänge existieren. Alles in allem wurde ich sehr gut unterhalten.

Alle Cosy Crime-Liebhaberinnen werden ihre Freude an diesem Buch haben. Trotz weiblicher Hauptperson werden ebenso Männer Spaß am Lesen haben, wenn sie gerne etwas über Whisky und seine Herstellung erfahren möchten sowie einen kniffligen Kriminalfall zu schätzen wissen. Das Setting in einem schottischen Dorf mit historischem Schmuggler-Hintergrund macht Spaß und informiert über Land und Leute.

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