Nicht sehr überzeugend
Pack Up the Moon„Pack up the Moon“ von Kristan Higgins, übersetzt von Barbara Röhl, begleitet Joshua durch seine Trauerphase, nachdem er seine Frau verloren hat. Lauren, seine Frau, stirbt an einer Lungenkrankheit, hinterlässt ...
„Pack up the Moon“ von Kristan Higgins, übersetzt von Barbara Röhl, begleitet Joshua durch seine Trauerphase, nachdem er seine Frau verloren hat. Lauren, seine Frau, stirbt an einer Lungenkrankheit, hinterlässt ihm jedoch für die ersten zwölf Monate nach ihrem Tod Briefe mit kleineren und größeren Aufgaben.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Zum einen aus Laurens Sicht, die meist rückblickend verläuft – sie beginnt mit ihrem Tod und führt dann in die Vergangenheit. Zum anderen aus Joshuas Perspektive, die chronologisch nach Laurens Tod in die Zukunft blickt – in ein Leben ohne sie.
Ich hatte ein sehr emotionales Buch erwartet, das mich komplett fesselt – leider war das nicht der Fall. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um es zu lesen, weil mir einfach der Drang gefehlt hat, die Geschichte weiterzuverfolgen. Emotional hat mich das Buch über weite Strecken nicht erreichen können, auch wenn die letzten Seiten dann doch ein paar Tränen bei mir ausgelöst haben.
Die Charaktere waren recht interessant, wobei ich bei einigen Figuren zunächst Schwierigkeiten hatte, die Beziehungen zueinander zu verstehen.
Was mich jedoch gestört hat: Das Buch ist voll von Vorurteilen und Stereotypen. Teilweise wurden Begriffe verwendet, die heutzutage einfach nicht mehr angebracht sind – zum Beispiel „farbige“ für People of Color.
Insgesamt hat mich die Geschichte sehr an „P.S. Ich liebe Dich“ erinnert – die Parallelen sind deutlich.
Für mich persönlich war das Buch leider nichts, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen, die gerne emotionale Geschichten lesen, durchaus gefallen könnte.