Profilbild von Callista

Callista

Lesejury Star
offline

Callista ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Callista über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2026

Mit Vertrauen und Glauben durchs Leben

Momente der Hoffnung
0

In dem Buch „Momente der Hoffnung“ von Ellen Nieswiodek -Martin erzählen 30 Frauen von den wichtigsten Lektionen ihres Lebens. Manchmal ist das Leben nicht leicht und oft kommt alles ganz anders, als wir ...

In dem Buch „Momente der Hoffnung“ von Ellen Nieswiodek -Martin erzählen 30 Frauen von den wichtigsten Lektionen ihres Lebens. Manchmal ist das Leben nicht leicht und oft kommt alles ganz anders, als wir es geplant haben. Menschen erleben Krisen, Schmerz, aber auch Heilung, Trost und neue Hoffnung. Immer wieder wird deutlich, dass Gott Türen oft erst im letzten Moment öffnet oder uns begleitet, ohne dass wir es zunächst bemerken.

Dieses Büchlein umfasst 160 Seiten und enthält bewegende Geschichten aus dem echten Leben. Die Berichte machen Mut, in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben, sondern mit Gottvertrauen weiterzugehen – im Wissen, dass Gott auch im Verborgenen wirkt.

Ein Buch voller bewegender, ermutigender und glaubensstarker Geschichten.

Mich hat dieses Büchlein staunend und tief bewegt zurückgelassen. Die Berichte stammen aus unterschiedlichen Zeiten und von Menschen verschiedenen Alters. Besonders herauskristallisiert hat sich für mich die Erkenntnis, dass Gott Gebete beantwortet – manchmal anders, als wir es erwarten, aber oft besser, als wir es uns vorstellen können.

Für mich ist dieses Buch ein hoffnungsstarker Begleiter voller Vertrauen und Ermutigung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein tolles Buch

Wo der Himmel uns berührt
0

"Wo der Himmel uns berührt " von Tracie Peterson ist ein christlicher Roman über Cassie Barton und Brandon DuBarco.

Die Geschichte spielt im Jahr 1916 in einer Stadt in New Mexico, in der die Santa-Fé-Eisenbahngesellschaft ...

"Wo der Himmel uns berührt " von Tracie Peterson ist ein christlicher Roman über Cassie Barton und Brandon DuBarco.

Die Geschichte spielt im Jahr 1916 in einer Stadt in New Mexico, in der die Santa-Fé-Eisenbahngesellschaft das Leben der Menschen prägt.

Cassies Vater ist vor einigen Monaten bei einem fingierten, tragischen Zugunglück ums Leben gekommen, ihre Mutter ist bereits vor Jahren verstorben. Nun ist sie völlig allein – obwohl sie eine jüngere Schwester, Melissa, hat. Doch diese möchte nichts mit ihr zu tun haben. Der Grund dafür kristallisiert sich im Laufe der Geschichte heraus.

Cassie lebt in einem kleinen Häuschen und verdient ihr Geld als Schneiderin. Sie ist sehr beliebt, und die Menschen kümmern sich umeinander.

Brandon DuBarco war ein guter Freund ihres verstorbenen Vaters. Er hat ihm einst versprochen, sich um Cassie zu kümmern. Als sie sich verletzt und mehrere Wochen lang ihrer Näharbeit nicht nachgehen kann, unterstützt Brandon sie, wo er nur kann. Dabei bemerken beide, dass zwischen ihnen ein zartes Pflänzchen der Liebe wächst. Doch Brandon wird noch von den Schatten seiner Vergangenheit verfolgt.

Können sie trotzdem gemeinsam ihren Weg zum Glück finden?

Über allem schwebt zudem die Gefahr eines entlassenen Häftlings, der aus Rache Brandon ins Visier genommen hat.

In diesem christlichen Roman erkennen Cassie und Brandon, dass bei Gott Vergebung und Erlösung zu finden sind. Mit viel Zuversicht können beide in die Zukunft blicken.

Der Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. Das Buch ist sehr authentisch geschrieben und voller Hoffnung. Auch die Beziehung zu Cassies Schwester entwickelt sich positiv.

Für mich war das Buch ein Gewinn, und ich kann eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2026

Ein Buch zum Nachdenken

Wenn die Zeit erfüllt ist
0

In dem Buch „Wenn die Zeit erfüllt ist“ von Max Lucado erfahren wir, wie sich die Zeichen der Endzeit zeigen.

Jeder Tag bringt uns unserem letzten Atemzug, unserem letzten Herzschlag ein Stück näher. ...

In dem Buch „Wenn die Zeit erfüllt ist“ von Max Lucado erfahren wir, wie sich die Zeichen der Endzeit zeigen.

Jeder Tag bringt uns unserem letzten Atemzug, unserem letzten Herzschlag ein Stück näher. Der Tod ist für alle unausweichlich – für Junge, Reiche und Arme. Sollte die Frage nach dem Ziel unserer Lebensreise dann nicht an erster Stelle stehen?

Schon damals haben sich die Jünger gefürchtet und Jesus viele Fragen gestellt, wohin er gehen würde. Jesu wunderbare Antwort, die mich immer wieder berührt, lautet: „Habt keine Angst. Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann gesagt? Wenn alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin.“

Das Leben hier ist keine Sackgasse. Die Reise endet nicht mit unserem letzten Herzschlag. Aus der himmlischen Perspektive ist unser irdisches Leben nur der Anfang – der erste Buchstabe des ersten Satzes im ersten Absatz des ersten Kapitels der großen Geschichte, die Gott mit jedem Einzelnen schreibt.

Wohin gehen wir, wenn wir sterben? John Wesley nannte das Paradies „nur die Veranda des Himmels“ – die erste Stufe der ewigen Ruhe. Das Paradies ist jedoch weder die endgültige Form des Himmels noch unsere ewige Heimat. Es ist eher ein Aufenthaltsraum für die Erlösten, bis Jesus kommt und seine Kinder abholt.

Max Lucado stützt sich auf die Propheten des Alten Testaments, auf Aussagen aus dem Matthäus-Evangelium und auf die Offenbarung. Ausgangspunkt ist eine himmlische Zeittafel, die mit der Schöpfung beginnt.

Der Schreibstil ist, wie gewohnt, leicht lesbar. Max Lucado bringt Geschichten aus dem Leben ein, die zum Thema passen, und verwendet immer wieder Bibelzitate, um seine Gedanken zu belegen.

Die Ausführungen sind spannend und regen zum Nachdenken an.

„Für jedes einzelne Leben hat Gott sich eine Zukunft überlegt, die schöner ist als alles, was wir uns ausdenken können …“

Anmerkungen geben zusätzliche Impulse, und in kursiver Schrift wird jeweils ein kurzes Gebet angeboten.

Das Buch war für mich etwas schwerer zu lesen, da ich mich mit dem Thema zuvor noch nie intensiv beschäftigt habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2026

Eine gelungene Fortsetzung, Glaube und Mut

Das Flüstern seiner Gnade
0

Der besondere Roman „Das Flüstern seiner Gnade“ von Rahel Krönert ist eine gelungene Fortsetzung.

Die Charaktere sind wunderbar und lebensecht gezeichnet, wodurch die Geschichte sehr authentisch wirkt ...

Der besondere Roman „Das Flüstern seiner Gnade“ von Rahel Krönert ist eine gelungene Fortsetzung.

Die Charaktere sind wunderbar und lebensecht gezeichnet, wodurch die Geschichte sehr authentisch wirkt und mein Herz tief berührt hat. Besonders gefreut habe ich mich über einige Figuren, die ich bereits aus dem ersten Band kannte.

In diesem Roman lernen wir Lady Graham kennen und lieben. Als Vorsitzende des Waisenhauses „Shelter“ spielt sie eine ganz besondere Rolle.

Das kleine Waisenmädchen Millie und der Junge Luke sind mir besonders ans Herz gewachsen. Mit ihrer kecken und fantasievollen Art haben sie mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Der historische Roman ist christlich geprägt und vermittelt viele wertvolle Botschaften. Auch einige Bibelstellen werden aufgegriffen und sinnvoll in die Handlung eingebunden.

Rosalyn versucht im Waisenhaus, ihren Glauben zu leben. Ihre Überzeugung, dass der Mensch allein durch die Gnade des Herrn erlöst wird, sowie ihre Orientierung an der Lehre von John Wesley machen ihr Leben zunächst nicht einfach.

Auch die Romantik kommt nicht zu kurz: Gerade dort, wo Rosalyn es am wenigsten erwartet, wird sie vom Herrn mit einem liebevollen Partner gesegnet.

Der Roman ist voller Hoffnung und leiser Emotionen, die gerade durch ihre sanfte Art besonders berühren und mich nachhaltig überzeugt haben.

Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein wunderbares Debüt

Das Wagnis der Wäscherin
0

Der Roman „Das Wagnis der Wäscherin“ von Christine Hill Suntz ist eine zutiefst bewegende Geschichte und für mich eines der Highlights dieses Jahres.

Sara O’Connor arbeitet als Wäscherin, um sich und ...

Der Roman „Das Wagnis der Wäscherin“ von Christine Hill Suntz ist eine zutiefst bewegende Geschichte und für mich eines der Highlights dieses Jahres.

Sara O’Connor arbeitet als Wäscherin, um sich und die Großmutter ihres verstorbenen Mannes versorgen zu können. Die körperlich schwere Arbeit verlangt ihr viel ab, doch sie meistert die Herausforderungen mit bewundernswerter Stärke. Was ihr jedoch zu schaffen macht, ist der harte und ungerechte Umgang der Chefin mit den Angestellten.

Ein Lichtblick in ihrem Alltag ist die kleine Evie, die Sara bei ihrer Arbeit kennenlernt. Evie, die Tochter eines Anwalts, wird gemeinsam mit den Töchtern der Gasthausbesitzerin von einer Gouvernante unterrichtet. Immer wieder versucht das lebhafte Mädchen dem strengen Unterricht zu entkommen — sehr zum Missfallen der unfreundlichen Lehrerin, die mit harter Hand reagiert. Zwischen Sara und Evie entsteht sofort eine innige Verbindung. In der warmherzigen und klugen Sara findet Evie eine Art Mutterersatz.

Als James Kinney erfährt, dass seine Tochter im Unterricht misshandelt wird, zieht er Konsequenzen und nimmt Evie aus der Obhut der Gouvernante. Diese Entscheidung hat jedoch Folgen — auch Sara verliert daraufhin ihre Anstellung.

Kurz darauf erkrankt Evie schwer und ruft verzweifelt nach Sara, die für ihre heilenden Fähigkeiten bekannt ist. Durch den Stalljungen Henry findet James den Weg zu ihr — und von diesem Moment an beginnt für alle Beteiligten ein neuer Lebensabschnitt.

Der Glaube zieht sich wie ein stilles, kraftvolles Band durch die gesamte Geschichte. Unaufdringlich, aber tief berührend, verleiht er dem Roman zusätzliche Wärme und Bedeutung.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und fängt die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Besonders die kleine Evie ist ein echtes Herzenskind — lebhaft, mutig und sofort liebenswert. Auch Sara überzeugt als liebevolle junge Frau mit einer großen Sehnsucht nach Familie und Geborgenheit.

Die Darstellung des kanadischen Lebens im frühen 19. Jahrhundert ist anschaulich und gelungen in die Handlung eingebettet.

Fazit:
Ein außergewöhnliches Debüt, das ich von Herzen weiterempfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere