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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2026

Schonungslos, ehrlich, härter

Boys of Tommen 3: Saving 6
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Saving 6 von Chloe Walsh ist ein Perspektivwechsel, der die Reihe noch einmal auf eine ganz andere, deutlich düsterere Ebene hebt. Statt Shannon und Johnny stehen hier Joey und Aoife im Mittelpunkt und ...

Saving 6 von Chloe Walsh ist ein Perspektivwechsel, der die Reihe noch einmal auf eine ganz andere, deutlich düsterere Ebene hebt. Statt Shannon und Johnny stehen hier Joey und Aoife im Mittelpunkt und ihre Geschichte ist von Anfang an härter, roher und emotional kaum auszuhalten.
Joey kennt man bereits aus den vorherigen Bänden, aber erst hier wird wirklich deutlich, was hinter seiner Fassade steckt. Sein Alltag ist geprägt von Verantwortung, Druck und einer Umgebung, die ihm kaum Luft zum Atmen lässt. Er versucht, alles zusammenzuhalten, während er selbst längst am Limit ist. Diese innere Zerrissenheit wird unglaublich intensiv dargestellt und macht ihn zu einer der tragischsten Figuren der Reihe.
Aoife bringt dabei eine ganz andere Dynamik hinein. Sie ist direkt, laut, emotional und gleichzeitig viel verletzlicher, als sie es sich selbst eingestehen will. Ihre Beziehung zu Joey ist kompliziert, aufgeladen und alles andere als leicht. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern eher ein ständiges Aufeinandertreffen von Gefühlen, Timing und Umständen, die einfach nicht zusammenpassen wollen.
Was dieses Buch besonders macht, ist die schonungslose Ehrlichkeit. Themen wie Sucht, Armut, familiäre Verantwortung und Selbstzerstörung werden hier nicht abgeschwächt, sondern mit voller Wucht erzählt. Es gibt viele Momente, die schwer zu lesen sind, weil sie so real wirken. Gleichzeitig schafft die Autorin es, immer wieder kleine Hoffnungsschimmer einzubauen, ohne dabei unrealistisch zu werden.
Auch wenn die Geschichte emotional belastend ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Gerade weil nichts glatt oder perfekt läuft, fühlt sich alles umso echter an. Man leidet mit, versteht Entscheidungen, auch wenn sie wehtun, und hofft die ganze Zeit, dass es irgendwie einen Ausweg gibt.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Tolle Fortsetzung

Boys of Tommen 2: Keeping 13
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Keeping 13 von Chloe Walsh ist eine Fortsetzung, die emotional noch einmal deutlich tiefer geht als Binding 13. Während im ersten Band die Beziehung zwischen Shannon und Johnny langsam aufgebaut wurde, ...

Keeping 13 von Chloe Walsh ist eine Fortsetzung, die emotional noch einmal deutlich tiefer geht als Binding 13. Während im ersten Band die Beziehung zwischen Shannon und Johnny langsam aufgebaut wurde, zeigt dieser Teil, was es wirklich bedeutet, zu bleiben, wenn es schwer wird.
Shannon kämpft weiterhin mit den Folgen ihrer Vergangenheit, und genau das macht die Geschichte so intensiv. Nichts wird beschönigt oder vereinfacht. Heilung ist hier kein gerader Weg, sondern geprägt von Rückschritten, Angst und Unsicherheit. Gerade diese realistische Darstellung hat mich extrem berührt. Shannon wirkt nie überzeichnet, sondern erschreckend echt.
Johnny entwickelt sich ebenfalls weiter. Er ist nicht der perfekte Retter, sondern jemand, der lernen muss, wie man wirklich für einen anderen Menschen da ist ohne ihn zu erdrücken. Seine Stärke liegt nicht in großen Gesten, sondern in seiner Beständigkeit. Er bleibt, auch wenn es unbequem wird, und genau das macht seine Liebe so glaubwürdig.
Besonders stark fand ich auch die Nebencharaktere und das Gefühl von Zusammenhalt. Die Freundschaften und das Rugby-Team geben der Geschichte immer wieder Leichtigkeit, ohne die ernsten Themen zu untergraben. Dieses Gefühl von „du bist nicht allein“ zieht sich durch das gesamte Buch und macht viele Szenen noch emotionaler.
Der Schreibstil ist sehr nahbar und intensiv. Man ist beim Lesen nicht nur Beobachter, sondern fühlt alles mit. Viele Szenen gehen wirklich unter die Haut und bleiben im Kopf.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Emotional tief

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Binding 13 ist kein Buch, das man einfach liest, es ist eines, das man fühlt. Tief. Schmerzhaft. Und gleichzeitig so unfassbar schön.
Im Mittelpunkt stehen Shannon und Johnny, zwei Charaktere, die auf ...

Binding 13 ist kein Buch, das man einfach liest, es ist eines, das man fühlt. Tief. Schmerzhaft. Und gleichzeitig so unfassbar schön.
Im Mittelpunkt stehen Shannon und Johnny, zwei Charaktere, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten.
Er: gefeierter Rugby-Spieler, selbstbewusst, stark, scheinbar unerschütterlich.
Sie: still, zurückgezogen, gezeichnet von einer Vergangenheit, die man Stück für Stück erst begreift.
Doch genau hier liegt die Stärke dieses Buches.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Tolle Reihe

Four nights together - London Hearts 4
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Vier Nächte.
Ein begrenzter Zeitraum und genau das macht alles intensiver. Konzentrierter. Ehrlicher.

Was ich hier besonders geliebt habe:
Gefühle werden greifbar, Gespräche bekommen Gewicht, und plötzlich ...

Vier Nächte.
Ein begrenzter Zeitraum und genau das macht alles intensiver. Konzentrierter. Ehrlicher.

Was ich hier besonders geliebt habe:
Gefühle werden greifbar, Gespräche bekommen Gewicht, und plötzlich zählt jede Entscheidung doppelt.

Die Dynamik zwischen den beiden?
So intensiv wie noch nie. Diese Mischung aus Nähe, Anspannung und unausgesprochener Vergangenheit ist einfach da und man merkt, dass sich etwas verändern muss.

Und genau das passiert auch:
Langsam. Nicht perfekt. Aber ehrlich.

Die vier Nächte fühlen sich fast wie ein eigener kleiner Mikrokosmos an, abgeschottet vom Rest der Welt. Und genau dadurch entstehen diese ruhigen, tiefen Momente, die die Reihe sowieso so stark machen.

Was mir besonders hängen geblieben ist:
Dieses Gefühl von Jetzt oder nie.
Und dieses leise Hoffen beim Lesen, dass sie es diesmal endlich schaffen.

Fazit:
Ein intensiver, emotional dichter Band, der endlich Bewegung in die Geschichte bringt und lange aufgestaute Gefühle explodieren lässt, ohne dabei seine ruhige, gefühlvolle Art zu verlieren.

Für mich einer der stärksten Teile der Reihe!

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Bester Band der Reihe

Three words unspoken - London Hearts 3
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Dieser Band… tut nochmal auf eine ganz andere Art weh.

Three Words Unspoken ist kein Abschluss – im Gegenteil. Es fühlt sich eher an wie der Moment, in dem alles kippt. In dem Gefühle nicht mehr ignoriert ...

Dieser Band… tut nochmal auf eine ganz andere Art weh.

Three Words Unspoken ist kein Abschluss – im Gegenteil. Es fühlt sich eher an wie der Moment, in dem alles kippt. In dem Gefühle nicht mehr ignoriert werden können, Worte aber trotzdem unausgesprochen bleiben. Und genau dieses Spannungsfeld zieht sich durch das ganze Buch.

Was ich hier besonders stark fand:
Die emotionale Intensität ist nochmal deutlich höher als in Band 2. Es geht weniger um das Ob und viel mehr um das Warum nicht. Um Zweifel. Um Angst. Um all die Dinge, die zwischen zwei Menschen stehen können, obwohl eigentlich alles klar ist.

Diese unausgesprochenen Worte?
Man spürt sie in jeder Szene. In jedem Blick. In jeder Entscheidung, die nicht getroffen wird. Und genau das macht es teilweise fast schmerzhaft zu lesen – im besten Sinne.

Die Dynamik zwischen den Protagonisten ist dabei unglaublich aufgeladen. Nicht mehr dieses vorsichtige Annähern, sondern ein ständiges emotionales Ziehen und Drücken. Nähe, die da ist – und trotzdem nicht gelebt wird.

Auch hier spielt die Musik wieder eine zentrale Rolle, aber ich hatte das Gefühl, sie ist noch emotionaler aufgeladen als zuvor. Fast wie ein Ventil für alles, was nicht gesagt werden kann.

Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat:
Dieses Gefühl von „Es fehlt nur ein Schritt… aber genau der passiert nicht.“
Und man sitzt da und denkt sich die ganze Zeit: Sagt es doch einfach.

Fazit:
Ein intensiver, emotional aufgeladener dritter Band.

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