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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2026

Dunkle Geheimnisse unter der finnischen Mitternachtssonne

Tod in heller Sommernacht
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Tod in heller Sommernacht hat mich vor allem mit seinem finnischen Setting neugierig gemacht. Die hellen Sommernächte, die Küstenlandschaft und die eigentlich idyllische Kleinstadt Porvoo bilden einen ...

Tod in heller Sommernacht hat mich vor allem mit seinem finnischen Setting neugierig gemacht. Die hellen Sommernächte, die Küstenlandschaft und die eigentlich idyllische Kleinstadt Porvoo bilden einen tollen Gegensatz zu dem ziemlich brutalen Verbrechen.
Die junge Studentin Lina wird nachts auf ihrem Moped verfolgt, von einem Auto abgedrängt und anschließend überfahren. Kommissarin Leena Victor wird nach Porvoo gerufen, um bei den Ermittlungen zu helfen. Schnell stellt sich heraus, dass rund um Lina einiges nicht zusammenpasst und viele Menschen etwas zu verbergen haben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es nicht bei einem einfachen Mordfall bleibt. Widersprüche, Affären und Lügen sorgen immer wieder für neue Verdächtige. Als es einen zweiten Mord gibt und außerdem eine junge Frau verschwindet, wird die Geschichte noch einmal deutlich spannender.
Auch Leena fand ich als Ermittlerin sympathisch. Neben dem aktuellen Fall erfährt man einiges aus ihrem Privatleben, ohne dass dies die eigentlichen Ermittlungen zu sehr in den Hintergrund drängt. Obwohl es bereits ihr zweiter Fall ist, kann man der Handlung auch ohne den ersten Band gut folgen.
Der Schreibstil ist angenehm und die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass man selbst miträtseln kann. Teilweise gibt es recht viele Personen und Zusammenhänge, bei denen man etwas aufpassen muss. Dafür bleibt lange offen, was wirklich hinter den Ereignissen steckt.
Besonders die finnische Atmosphäre hat das Buch für mich zu einem schönen Sommerkrimi gemacht. Wer nordische Krimis, viele Geheimnisse und Ermittlungen vor einer ungewöhnlichen Kulisse mag, bekommt hier eine spannende Geschichte.

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Veröffentlicht am 15.08.2026

Ein tolles Buch für Einhornfans

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum
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Meine Tochter liebt alles, was mit Einhörnern zu tun hat, deshalb war Das Einhorn und der Zauber-Traum natürlich genau das Richtige für sie.
Die Geschichte beginnt mit einer richtig süßen Idee. Das kleine ...

Meine Tochter liebt alles, was mit Einhörnern zu tun hat, deshalb war Das Einhorn und der Zauber-Traum natürlich genau das Richtige für sie.
Die Geschichte beginnt mit einer richtig süßen Idee. Das kleine Einhorn Ela fragt sich nämlich, ob es Menschen wirklich gibt. Ihr Freund Udi glaubt nicht daran, doch Ela ist fest entschlossen, einen Menschen zu finden. Auf ihrer Suche begegnet sie einer Hexe und einem Elfen, bis sie schließlich von einem Menschenmädchen träumt. Und plötzlich steht genau dieses Mädchen tatsächlich vor ihr.
Besonders schön fanden wir die vielen bunten Illustrationen von Elke Broska. Sie passen wunderbar zur Geschichte und es gibt auf jeder Seite viel zu entdecken. Gerade für Kinder, die noch nicht so sicher lesen, helfen die Bilder dabei, der Handlung zu folgen.
Auch zum Lesenlernen ist das Buch toll gemacht. Die Sätze sind kurz, die Schrift schön groß und die vier Kapitel haben eine angenehme Länge. Dazu kommen kleine Rätsel und Sticker als Belohnung. So macht das Lesenüben gleich viel mehr Spaß.
Die Geschichte selbst ist fantasievoll, niedlich und genau richtig für kleine Einhornfans. Bei uns kam das Buch jedenfalls sehr gut an und meine Tochter hatte viel Freude damit.

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Emotionale Geschichte mit spannendem Familiengeheimnis

We Break And Heal
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We Break And Heal hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine gemütliche Small-Town-Romance erwartet, bekommen habe ich aber viel mehr.
Im Mittelpunkt stehen die drei Schwestern Cleo, Juliet und Sage, ...

We Break And Heal hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine gemütliche Small-Town-Romance erwartet, bekommen habe ich aber viel mehr.
Im Mittelpunkt stehen die drei Schwestern Cleo, Juliet und Sage, die nach elf Jahren in ihre Heimat zurückkehren. Der Tod ihrer Großeltern bringt sie wieder zusammen, doch statt eines einfachen Erbes wartet eine geheimnisvolle Klausel auf sie. Um herauszufinden, was wirklich hinter dem Testament steckt, müssen sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch als Familie wieder zusammenfinden.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Familiengeschichte, Second-Chance-Romance und geheimnisvoller Schatzsuche. Das Rätsel um das Erbe zieht sich durch das ganze Buch und sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Cleo und Dax haben mir als Paar gut gefallen. Zwischen ihnen ist die Vergangenheit ständig spürbar und ihre Geschichte entwickelt sich ruhig und glaubwürdig. Gleichzeitig steht die Romance nicht allein im Mittelpunkt. Auch die Beziehung der Schwestern zueinander spielt eine große Rolle und war für mich fast noch interessanter.
Das Setting in Spring Mountain ist richtig schön beschrieben. Das alte Farmhaus, die Kleinstadt und die Country-Atmosphäre machen das Buch zu einer echten Wohlfühlgeschichte, auch wenn ernste Themen nicht zu kurz kommen.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Manche Stellen hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein können, dafür wird man mit einer emotionalen Geschichte und einem spannenden Familiengeheimnis belohnt.
Das Ende beantwortet zwar einige Fragen, macht aber gleichzeitig große Lust auf Band 2. Ich freue mich schon darauf, mehr über Juliet und Sage zu erfahren und endlich das Geheimnis um das Erbe vollständig zu lüften.

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Veröffentlicht am 13.07.2026

Dark Romance mit verbotenen Beziehungen und einer eher düsteren Stimmung

The Arcane Arts
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Ich muss zuerst das Cover erwähnen, denn genau das hat mich sofort angesprochen. Das Motiv gefällt mir unglaublich gut und auch der Farbschnitt ist ein echtes Highlight. Für mich gehört das Buch schon ...

Ich muss zuerst das Cover erwähnen, denn genau das hat mich sofort angesprochen. Das Motiv gefällt mir unglaublich gut und auch der Farbschnitt ist ein echtes Highlight. Für mich gehört das Buch schon optisch zu den schönsten Neuerscheinungen des Jahres.
Zum Glück überzeugt nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Geschichte. Wer düstere Dark Academia mit Magie, Geheimnissen und einer verbotenen Liebesgeschichte mag, wird hier auf seine Kosten kommen.
Im Mittelpunkt steht Ellsbeth, die nach dem Tod ihrer Schwester an die Newlyn Universität geht, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei gerät sie ausgerechnet in den Kurs von Professor Rawlins, der sich mit einer verbotenen Form der Magie beschäftigt. Zwischen den beiden entsteht eine gefährliche Anziehung, die immer größere Folgen hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Die Universität wirkt geheimnisvoll und düster, überall gibt es verborgene Räume, alte Rituale und das Gefühl, dass jeder etwas verschweigt. Dadurch wollte ich immer weiterlesen.
Auch die Magie fand ich spannend. Die Gedankenkontrolle hebt sich von vielen anderen Fantasybüchern ab und wirft interessante Fragen auf. Gleichzeitig geht es nicht nur um Romance, sondern auch um Macht, Manipulation und die Suche nach der Wahrheit.
Die Liebesgeschichte ist nichts für jeden. Das Buch greift bewusst schwierige und moralisch komplexe Themen auf. Wer Dark Romance mit verbotenen Beziehungen und einer eher düsteren Stimmung mag, dürfte hier aber genau das finden, was er sucht.
Der Schreibstil liest sich flüssig und die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch. Vor allem die Mischung aus Fantasy, Mystery und Dark Academia hat mich überzeugt.
Insgesamt ein atmosphärischer Auftakt mit einer spannenden Magie, vielen Geheimnissen und Figuren, die neugierig auf die Fortsetzung machen.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Eine echte Überraschung

Ein unheimlich guter Mensch
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Ein unheimlich guter Mensch war für mich eine echte Überraschung.
Die Geschichte ist spannend, lustig und manchmal auch ziemlich verrückt. Schon die Idee fand ich mal etwas anderes als die typischen Thriller ...

Ein unheimlich guter Mensch war für mich eine echte Überraschung.
Die Geschichte ist spannend, lustig und manchmal auch ziemlich verrückt. Schon die Idee fand ich mal etwas anderes als die typischen Thriller oder Krimis.
Lillian ist keine perfekte Hauptfigur. Sie trifft oft schlechte Entscheidungen und bringt sich immer wieder selbst in Schwierigkeiten. Trotzdem wollte ich die ganze Zeit wissen, wie es mit ihr weitergeht.
Besonders gut gefallen hat mir der schwarze Humor. Viele Situationen sind so schräg, dass ich trotz der ernsten Geschichte immer wieder schmunzeln musste.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Dadurch bin ich schnell durch das Buch gekommen und wollte immer weiterlesen.
Man sollte aber wissen, dass Lillian nicht immer sympathisch ist. Mich hat das allerdings nicht gestört. Gerade ihre Fehler machen sie zu einer interessanten Figur.
Insgesamt ist Ein unheimlich guter Mensch eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit viel Humor, überraschenden Wendungen und einer Hauptfigur, die man so schnell nicht vergisst.

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