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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2026

Cosy-Krimi mit viel Schottland-Feeling

Mord & Breakfast
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Mord & Breakfast ist ein klassischer Cosy-Crime, der sofort Lust auf eine Reise an die schottische Küste macht. Die Mischung aus idyllischem Setting, skurrilen Dorfbewohnern und einem Mordfall hat mir ...

Mord & Breakfast ist ein klassischer Cosy-Crime, der sofort Lust auf eine Reise an die schottische Küste macht. Die Mischung aus idyllischem Setting, skurrilen Dorfbewohnern und einem Mordfall hat mir richtig gut gefallen. Genau die Art Krimi, die man gemütlich an einem Abend weglesen kann.

Im Mittelpunkt steht Melody Moss, eine Journalistin aus London, die ausgerechnet an dem Tag, an dem sie ihren Job verliert, erfährt, dass sie das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel in Schottland geerbt hat. Die Tante soll angeblich von einer Klippe gestürzt sein, doch als Melody im kleinen Küstenort Seagull Bay ankommt, merkt sie schnell, dass kaum jemand wirklich um Mabel trauert. Ihr journalistischer Instinkt sagt ihr sofort, dass hinter dem Tod mehr stecken könnte und so beginnt sie selbst zu ermitteln.

Besonders gefallen hat mir das Setting. Das kleine Dorf, die raue Küste und das gemütliche Bed & Breakfast sorgen für eine richtig schöne Atmosphäre. Dazu kommen einige sehr unterhaltsame Nebenfiguren – allen voran der Gärtner Dean und die Bulldogge Cheddar, die der Geschichte noch einmal extra Charme verleihen.

Der Fall selbst lädt zum Miträtseln ein, weil im Dorf gefühlt jeder ein Geheimnis hat und damit auch als Verdächtiger infrage kommt. Gleichzeitig bleibt der Ton angenehm leicht und humorvoll, wie man es von einem Cosy-Krimi erwartet. Wer blutige Thriller sucht, ist hier falsch. Dafür bekommt man eine charmante, spannende Geschichte mit britischem Flair.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Für mich ist Mord & Breakfast ein gelungener Auftakt für eine neue Krimireihe rund um Melody Moss.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Schöne Sports-Romance

Kissed by the Quarterback
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Kissed by the Quarterback ist eine klassische Sports-Romance, die genau mit den Tropes spielt, die ich in diesem Genre besonders gerne lese: Brother’s Best Friend, Fake Dating, erzwungene Nähe und jede ...

Kissed by the Quarterback ist eine klassische Sports-Romance, die genau mit den Tropes spielt, die ich in diesem Genre besonders gerne lese: Brother’s Best Friend, Fake Dating, erzwungene Nähe und jede Menge Medienrummel. Für mich war das Buch vor allem eine unterhaltsame, leichte Romance für zwischendurch.
Die Geschichte dreht sich um Kim, die hart für ihre Karriere als Pilotin arbeitet und eigentlich nichts weniger gebrauchen kann als Drama. Doch bei einem Footballspiel landet sie plötzlich auf der Kiss-Cam – und ausgerechnet Easton Watts, der Star-Quarterback der New York City Skyliners und gleichzeitig der beste Freund ihres Bruders, küsst sie vor Tausenden Fans. Der Moment geht viral und zwingt die beiden in einen PR-Deal: Fake-Dating, gemeinsame Auftritte und Interviews bis zum Super Bowl. Natürlich bleibt es nicht lange bei gespielten Gefühlen.
Was mir gut gefallen hat, war die Dynamik zwischen Kim und Easton. Beide sind ehrgeizig, stur und haben ihre eigenen Ziele, was immer wieder zu Reibung führt. Gerade dieser Mix aus Karrierefokus, öffentlichem Druck und unterschwelliger Anziehung sorgt für einige sehr unterhaltsame Szenen. Auch das Football-Setting bringt eine schöne Sports-Romance-Atmosphäre mit, ohne dass man sich durch endlose Sportdetails kämpfen muss.
Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Gleichzeitig bleibt die Geschichte eher eine cozy, leichte Romance, die man gut in kurzer Zeit weglesen kann. Für mich hätte die emotionale Tiefe an manchen Stellen noch etwas stärker sein dürfen, aber insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten.

Eine unterhaltsame Sports-Romance mit Fake-Dating-Vibes, viel Chemie zwischen den Figuren und genau der richtigen Portion Football-Feeling.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Ein spannender und emotionaler Abschluss der Dilogie mit viel Magie, gefährlichen Geheimnissen und einem stimmungsvollen Academy-Setting.

Night Lake Academy – Das Vermächtnis der Nachtfalter (Night Lake Academy 2)
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Mit Das Vermächtnis der Nachtfalter kehrt man noch einmal an die Night Lake Academy zurück – und dieser zweite Band knüpft direkt an die dramatischen Ereignisse des Auftakts an. Nach dem Angriff auf die ...

Mit Das Vermächtnis der Nachtfalter kehrt man noch einmal an die Night Lake Academy zurück – und dieser zweite Band knüpft direkt an die dramatischen Ereignisse des Auftakts an. Nach dem Angriff auf die Akademie ist Hannah in den Händen von Abigail gefangen und muss nicht nur um ihr eigenes Leben kämpfen, sondern auch darum, dass die Magie ihrer Welt nicht endgültig zerstört wird. Währenddessen setzen ihre Freunde alles daran, sie zu retten – allen voran Ian, der längst mehr für Hannah empfindet, als er sich eingestehen wollte. 

Mir hat besonders gefallen, dass die Geschichte direkt mit viel Spannung einsteigt. Die Bedrohung durch Abigail wirkt noch größer als zuvor und man merkt schnell, dass die Einsätze deutlich höher geworden sind. Gleichzeitig rückt auch die emotionale Seite stärker in den Mittelpunkt: Hannah muss sich ihren Ängsten stellen und entscheiden, ob sie an ihre eigene Stärke glauben kann.

Das Academy-Setting mochte ich wieder sehr. Magische Schulen haben einfach immer eine besondere Atmosphäre, und auch hier sorgt die Mischung aus Geheimnissen, dunkler Magie und Freundschaft dafür, dass man schnell wieder in der Welt ankommt. Besonders die Dynamik zwischen den Figuren und die Entwicklung der Beziehungen haben für mich gut funktioniert.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Gleichzeitig merkt man, dass dieser Band auf ein großes Finale hinarbeitet – die Spannung zieht im Verlauf immer weiter an und viele der offenen Fragen aus dem ersten Band werden nach und nach aufgelöst.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Medusa-Interpretation, viel Gefühl und einem atmosphärischen Setting. Besonders für Fans von Mythologie-Retellings und Slow-Burn-Romance eine klare Empfehlung.

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa
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Villains Are Made – Der Fluch der Medusa war für mich ein richtig spannender Auftakt in eine neue Romantasy-Reihe, die griechische Mythologie mit einer modernen College-Story verbindet. Die Idee, die Geschichte ...

Villains Are Made – Der Fluch der Medusa war für mich ein richtig spannender Auftakt in eine neue Romantasy-Reihe, die griechische Mythologie mit einer modernen College-Story verbindet. Die Idee, die Geschichte von Medusa neu zu erzählen, hat mich sofort neugierig gemacht – und genau das macht dieses Buch auch besonders.

Im Mittelpunkt steht Isla, die mit einem Fluch lebt: Wer ihr in die Augen sieht, erstarrt zu Stein. Aus Angst und Unwissen wurde sie deshalb schon immer als Monster gesehen. In der Kleinstadt Belle Haven versucht sie nun, ein möglichst normales Leben zu führen und studiert dort an der Universität. Doch ihre Vergangenheit und die Götter lassen sie nicht so einfach los. Als sie Adrian begegnet, wird es noch komplizierter, denn Gefühle sind für Isla eigentlich das Letzte, was sie sich erlauben darf. 

Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin Mythologie und Gegenwart miteinander verbindet. Die Geschichte fühlt sich gleichzeitig modern und mystisch an. Dazu kommen einige beliebte Tropes wie Strangers to Lovers, Slow Burn, Secret Identity und eine College-Romance-Atmosphäre, die dem Ganzen eine emotionale Spannung geben. 

Isla mochte ich als Protagonistin sehr. Ihre innere Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Angst, anderen zu schaden – macht sie zu einer Figur, mit der man leicht mitfühlen kann. Auch die Dynamik zwischen ihr und Adrian entwickelt sich langsam und baut spürbare Spannung auf.

Der Schreibstil liest sich flüssig und emotional, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Gleichzeitig merkt man, dass dieser Band vor allem der Auftakt einer größeren Story ist: Viele Geheimnisse werden erst angedeutet und machen neugierig auf die Fortsetzung.
Eine spannende Romantasy mit moderner Medusa-Interpretation, viel Gefühl und einem atmosphärischen Setting. Besonders für Fans von Mythologie-Retellings und Slow-Burn-Romance eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine spannende Zeitreise in die Highlands mit viel Atmosphäre, Abenteuer und romantischem Gefühlschaos.

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Mit A Spark of Time – Ein Treffen in den Highlands geht die Zeitreise-Reihe von Kira Licht in die dritte Runde – und diesmal führt die Reise mitten in die schottischen Highlands des Jahres 1745. Schon ...

Mit A Spark of Time – Ein Treffen in den Highlands geht die Zeitreise-Reihe von Kira Licht in die dritte Runde – und diesmal führt die Reise mitten in die schottischen Highlands des Jahres 1745. Schon allein dieses Setting hat mich sofort abgeholt. Die raue Landschaft, die alten Burgen und die historische Atmosphäre sorgen dafür, dass man sich beim Lesen richtig hineinversetzen kann.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte wieder viel Spannung mitbringt. Lilly und Damien geraten erneut in ein gefährliches Abenteuer rund um Zeitreisen, Geheimnisse und eine Mission, die sie in eine völlig fremde Zeit führt. Dabei müssen Lilly und Collin sich sogar als Ehepaar ausgeben – ein Trope, der für einige emotionale und auch unterhaltsame Momente sorgt. Gleichzeitig bleibt die Dynamik zwischen den Figuren spannend und sorgt immer wieder für kleine Konflikte und Gefühle, die sich nicht so leicht einordnen lassen.
Der Schreibstil von Kira Licht ist wie gewohnt angenehm zu lesen und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Besonders die Mischung aus Abenteuer, Zeitreise und romantischer Spannung hat mir gut gefallen. Für Fans der Reihe ist dieser Band auf jeden Fall eine tolle Fortsetzung, die Lust auf mehr macht.

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